In diese Richtung zielte meine Frage. Kann da jemand was dazu sagen?
Beiträge von geos
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Ja, und es steht leider auch "gültig bis 03/2006" drauf.
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Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass die 80er-Verhältnisse in Form des Nebenkostenprivilegs für Kabelanschlüsse (stammt das nicht noch von der Regierung Helmut Kohl, der das statt der Glasfaserverkabelung Deutschlands eingeführt hat?) endlich wegfällt. Vodafone-Aktionäre mögen das anders sehen.
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Wir haben in 2 Wochen unsere jährliche Eigentümerversammlung da steht genau dieses Thema ganz oben auf der Tagesordnung.
Ich werde dann nach vielen Jahren Pause auch mal wieder eine Eigentümerversammlung besuchen.
Das wird dieses Jahr bei vielen Eigentümerversammlungen auf der Tagesordnung stehen, daher ist es interessant, wie sowas läuft, also ob z.B. Vodafone sich äußert mit Angeboten.
Für Eigentümer, die ihre Wohnung vermieten, dürfte ein Weiter-So vollkommen inakzeptabel sein, da sie dann die Kosten aus eigener Tasche bezahlen dürfen.
Eigennutzer, die eh kein (lineares) Fernsehen nutzen oder auf anderem Wege, sollten auch auf ein Vertragsende, also mindestens eine Ausübung des Sonderkündigungsrechts durch die WEG zum 01.07.2024 drängen.
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Vodafone kennt die Endkunden doch gar nicht. Für sie ist der Vermieter der "Kunde", und wenn der sich nicht meldet läuft vermutlich alles weiter wie zuvor.
Genau deswegen sind Vermieter gut beraten, aktiv zu werden.
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Müsste dann nicht der Vermieter für einen angemessenen Ersatz ( z.b. Gemeinschafts - Sat Antenne aufs Dach ) sorgen oder zumindest die Installation einer eigenen Sat.Antenne erlauben ? Oder aber mit dem Kabel.TV Anbieter einen Vertrag über nur Kabel.TV ohne Zusatzleistung Internet oder Telefon machen und das über die bezahlte Miete verrechnen anstatt es per Nebenkostenprivileg umzugehen?
Oder kann er sich darauf ausruhen, man kann es ja kostenpflichtig zubuchen.
Müsste nicht der Kabelnetzbetreiber verpflichtet werden eine reinen TV Zugang ohne weitere Features wie Internet oder Telefon anzubieten ?
Letztendlich habe ich ja eine Wohnung gemietet die TV Empfang hat.....ohne hat die Wohnung dann einen Mangel....der behoben werden kann und könnte ggf. die Miete mindern ?
Daher würde ich mir überlegen....einmalig zu investieren - sofern der Vermieter das erlaubt / erlauben muss oder mich freuen, wenn eine Sat.Anlage vom Vermieter installiert würde.
Solange nicht Fernsehempfang expliziter Vertragsbestandteil Deines Mietvertrages ist, sollte es ausreichen, dass der Vermieter auf diverse Möglichkeiten verweist, die der Vermieter hat, Fernsehempfang zu bekommen. Dazu gehört vermutlich auch weiterhin Kabelfernsehen, für das er dann aber einen individuellen Vertrag abschließen wird müssen.
Ansonsten kann man natürlich grundsätzlich mit seinem Vermieter vereinbaren, was man möchte, solange beide Parteien sich einig werden.
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Mir wäre nicht bewußt, daß Vodafone die Mieter hier im Haus kennt...
Nein, tun sie nicht, und der Vermieter darf aus Datenschutzgründen auch keine Namen rausgeben. Die Adressen sind allerdings bekannt.
Was Vodafone aber vermutlich machen wird, ist
a) Drückerkolonnen vorbeischicken
b) Werbezettel in die Briefkästen einwerfen
c) den Vermieter bitten, den Mietern eine Botschaft ("Achtung; Ihr geliebtes Fernsehen funktioniert bald nicht mehr. Sie müssen aktiv werden, um das zu verhindern. Rufen Sie daher unbedingt 0800/.... an oder scannen Sie diesen QR-Code mit Ihrem Handy") zukommen lassen oder eine Mitteilung im Haus aushängen. Manche Vermieter lassen sich darauf vermutlich ein.
Aber ich rechne dann mit einem Apell, nicht so egoistisch zu sein sich aus der Kabelvorsorgung abzumelden um die Kosten für die verbliebenen Nutzer nicht hochzutreiben.
Es wäre letztlich ein Appell, den Cashflow von Vodafone nicht zu gefährden.
Es gibt kein Naturgesetz, das Vodafone vorschreibt, die Preise für die verbliebenen Nutzer zu erhöhen. Wenn sie's machen, dann nur, weil sie (vermutlich zurecht) meinen, dass sie's können.
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Nun....joyn bietet zwar gut 60 sender....aber 2/3 ( gut 40 ) sind nur gegen bezahlung empfangbar...
Die Frage ist letztendlich...wie wird die Situation nach Wegfall des Nebenkostenprivileg sein, wenn vermehrt auf diese Internetzugangsmöglichkeiten zugegriffen wird.
Ich denke nicht dass die Zugriffszahlen massiv steigen werden, weil es für die meisten Leute doch zu unbequem ist. Und natürlich haben die Anbieter Interesse an Zuschauern und bauen bei Bedarf die Kapazitäten aus.
Wer Fernsehen in großer Auswahl und bequem haben möchte, ist häufig bereit, dafür auch zu bezahlen, und genau darauf setzen ja alle diese Plattformen wie Joyn usw.
Auch wenn das Nebenkostenprovileg für Kabelfernsehen wegfällt, wird Vodafone weiter ein Interesse daran haben, seine Leistungen an den Kunden zu verkaufen.
Es wird also auch da Angebote geben.
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Das mit den durcheinandergeworfenen Empfangsarten verstehe ich jetzt nicht.
Ansonsten interessieren mich Fernsehprogramm wie gesagt so wenig, dass ich zum Thema Programmvielfalt sowieso nichts sagen kann.
Unter https://www.joyn.de/live-tv bekomme ich auf die Schnelle zumindest zig Livesender, ohne Anmeldung.
6000/425 wäre für meine Bekannten vollkommen ausreichend, aber es gibt kein solches Angebot bei ihnen (jeweils bei Hausverwaltung ausdrücklich nachgefragt).