Beiträge von geos

    Die Frage, um die es wohl zu gehen scheint, lautet offenbar konkret: womit hebe ich am besten Bargeld in Thailand ab?

    Auf Vielfliegertreff schrieb kürzlich jemand "In Th geht die kostenlose Abhebung (mit ausländischer Karte) nur am Schalter bei BKK Bank und Krungsri bank (letztere nur bei MC). Sonst kommen extra Gebühren hinzu (Stand Anfang 2023)."


    M.W. kann man mit der Advanzia kostenlos am Schalter Geld abheben (wenn man nicht vorab entsprechend Geld auf das Kartenkonto überwiesen hat, fallen dann allerdings sofort deftige Sollzinsen an).


    Für reine Kartenzahlungen in Übersee wäre auch die Advanzia meine Empfehlung, sofern man mit dem manuellen Rechnungsausgleich leben kann.

    Ansonsten die üblichen Empfehlungen, die Du ja schon gennant hast: Genialcard, Barclays. Norwegian habe ich keine Erfahrung.

    iDaher meine Frage.....taugt die DKB Debit-Visa im Ausland zur Bargeldbeschaffung überhaupt ( noch ) was ?

    Grundsätzlich sollte an Geldautomaten kein Problem auftreten mit Debit, Deckung auf dem Konto vorausgesetzt. Diese Probleme sind eher dort zu befürchten, wo die Debitkarte für die Reservierung einer Kaution genutzt wird. Das geht zwar rein technisch auch, aber manche Anbieter schließen das aus aus unterschiedlichen Gründen. Für manche Geschäfte geht ohne echte Kreditkarte nichts.

    Vollkommen richtig erkannt. Die DKB hat vor so ca. fünf Jahren bewusst einen kompletten Ausrichtungswechsel hingelegt und peilt nun eine andere Zielgruppe an.

    Früher: Gut informierter Vielreisender, der für sich das preislich beste Angebot möchte, z.B. hervorragende Kreditkarte, kostenloser Bargeldbezug am Automaten weltweit (mit Erstattung der Automatenentgelte sogar ursprünglich, bis das vermutlich zu teuer geworden war.)

    Entsprechend war die Kommunikation. Schaut Euch einfach mal die Werbung von damals an: bestes Produkt, bester Service ohne Wenn&Aber.

    Heutige Ausrichtung ist auf den "gesellschaftlich besorgten" Kunden, der ein "faires" "Wohlfühlpaket" möchte, jedenfalls nicht so sehr auf seinen persönlichen finanziellen Vorteil ausreichtet ist, dem aber das Gefühl, dass es irgendwie "fair" und "nachhaltig" zugeht, wichtig ist. Dazu noch ein paar "grüne" Anlagemöglichkeiten (an denen die DKB wohl auch gut verdient). Ein bißchen "modern" im Sinne von "Techbank" muss natürlich natürlich auch sein, wobei das letztlich eher der eigenen Prozess- und damit Kostenoptimierung der Bank dient (nicht falsch verstehen; ist ja legitim). Wenn die Kunden es einfacher möchten und dafür es auch ein etwas geringeres Sicherheitsniveau tut, rechnet sich das unterm Strich für die Bank.


    Entsprechend hat sich auch die Kommunikation gewandelt bzw. genauer gesagt wurde gezielt gewandelt: Kunden werden ungefragt geduzt, Gendersternchen überall. Das hat nicht etwa mit inhärenter politischer Überzeugung zu tun, vielmehr handelt es sich schlicht um ein Marketinginstrument, das (vermeintlich) bei der angepeilten Zielgruppe gut ankommt.


    Von daher: die allermeisten Kunden finden das, weshalb sie vor 10 bis 15 Jahren zur DKB gekommen sind, heute eher bei anderen Anbietern. Postkartenuserin hat es auf den Punkt gebraucht: von den früheren Vorteilen ist praktisch nichts mehr vorhanden.

    Ich meine, wenn der Browser auf dem Handy läuft. Oder auch, wenn ich mich in der DKB Banking App einlogge, ist das doch auch keine wirklich Zwei-Wege-Authentifizierung.

    Nein, ist es nicht; typischerweise sprechen die Banken (und wohl auch die Regulierung) jedoch von Zwei-Faktor-, nicht von Zwei-Wege-Authentisierung.

    Unabhängig von semantischen Feinheiten ist es jedoch klar, dass die Nutzung nur eines Geräts für Transaktionen und für TANs gewisse Angriffsmöglichkeiten eröffnet, die es sonst nicht gäbe.


    Ich zitiere mal das BSI (https://www.bsi.bund.de/DE/The…msTAN/sms-tan_node.html):


    "Jedoch bleibt der Einsatz eines externen TAN-Generator am sichersten, da dieser vom Internet getrennt ist und ausschließlich für das Onlinebanking benutzt wird. Generell sind die in Deutschland angewendeten Versionen der TAN-Generierung sicher, solange die Nutzerinnen und Nutzer Banking und TAN-Erstellung immer auf unterschiedlichen Geräten durchführen."

    Schlimm nicht; ich finde es eben ärgerlich, dass dies ungefragt geschieht.

    Und schließlich ist es überhaupt nicht erklärlich, wieso solche automatisierten Prozesse nicht auch in der Nacht von Freitag auf Samstag durchlaufen können.

    Ich habe einen Congstar-Vertrag regulär gekündigt. Nachdem Congstar mehrere vergebliche Anrufversuche unternommen hatte, mutmaßlich zum Halten/Rückgewinnung des Kunden, haben sie mir nun heute endlich die Kündigungsbestätigung zum 30.06. geschickt. Daraufhin habe ich bei Sipgate für die Rufnummer einen Portierungsauftrag zum Ende der Laufzeit angestoßen.

    Ein paar Minuten später kommt nun von Congstar eine Mail mit folgendem Inhalt:


    "Weiterversorgung bis zum Termin der Rufnummernmitnahme

    du hast die Mitnahme deiner Mobilfunkrufnummer ... zu deinem neuen Anbieter Vintage Wireless Networks beauftragt.

    Zu deinem Kündigungstermin 30.06.2023 kann jedoch aus technischen Gründen noch keine Übernahme deiner Rufnummer durch Vintage Wireless Networks erfolgen.

    Damit du bis zur Übernahme deiner Rufnummer weiterhin ohne Unterbrechung deinen Tarif nutzen kannst, werden wir deine congstar SIM-Karte mit der Rufnummer ... erst zum 03.07.2023 abschalten."


    Aha, was für "technischen Gründe" gibt es da? Und darf Congstar mir diese Extra-Tage voll anteilig in Rechnung stellen?

    Wenn ich das nicht möchte, muss ich dann zum 01.07. noch in einen grundgebührenfreien Tarif von Congstar wechseln?

    Ja, es geht nicht um viel Geld, aber dennoch finde ich dieses eigenmächtige Vorgehen seltsam. Wieso soll die Portierung nicht zum 30.06. erfolgen? Weil der 01.07. ein Samstag ist und da die vollautomatischen Prozesse nicht funktionieren?