Zitat
Original geschrieben von MarkusMeissner
Weiter irritiert mich dass bei der angestrebten Netzqualität von "Mithalten" mit TK und VF die Rede ist und nicht von "Übertreffen". Hoffentlich wird das mal nicht eine Minimallösung ....
Naja, man muss ja in Bezug auf die Mitbewerber und die Kartellbehörden keine unnötige Panik verbreiten.
Und dass man die geplante Fusion negativ betrachten kann, dürfte hinreichend zum Ausdruck gekommen sein. Ich reibe mich nur daran, dass wir alle gut im Schlechtreden sind, ohne die Betrachtung möglicher Vorteile in den Vordergrund zu rücken.
Zum Beispiel finde ich es alleine schon sehr erstrebenswert eine tolle Netzabdeckung zu haben, ohne dafür sogenannte D-Netz-Preise zahlen zu müssen. Daran wird sich kaum etwas ändern. Die Stellenstreichungen sind natürlich wie immer das größte Übel bei Fusionen.
Es wird auch zu selten erwogen, dass der fusionierte Konzern durch seine Sparmaßnahmen und Synergien langfristig höhere Gewinne erwirtschaften soll. Diese kann er dann entweder nutzen, um die Preise stabil zu halten und/oder zum Marktangriff auf die Wettbewerber einzusetzen. Dabei würden die Angebote günstiger werden und entsprechend mehr Kunden angezogen werden. So zumindest die oberflächliche Theorie. 
Gibt es überhaupt Alternativen zu irgendwelchen Fusionen im deutschen Mobilfunkmarkt?
Ich denke, eher weniger, wenn sich die Preise an Grenzen bewegen, bei denen es nicht mehr viel zu verdienen gibt.
Wirtschaftliche Entscheidungen werden natürlich auch mit dem Bauch entschieden. Von daher ergibt sich für mich auch die Frage, mit welchem Gefühl man eine solche betrachtet? Und ich habe dabei ein eher gutes Gefühl.