Beiträge von Röbelfröbel

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    ich würde eher sagen: nicht jeder hatte das iphone mal direkt daneben in der hand. glaub mir, JEDEM würde das mit dem scrollen auffallen und genau so würde es ihn stören, wenn er mal beides direkt nebeneinander sieht


    Ich habe das Defy und das iPhone. Letzeres liegt bei mir im Schrank. Kosmetische Aspekte zählen bei mir weniger als der Nennwert ((c) Büttenwarder) und der ist für mich bei Android einfach größer - aber auch das sieht jeder anders. Was flüssiges Scrollen angeht, ist das iPhone besser, Android ist dabei aber auch nicht schlecht. Die Gewichtung dieser Aspekte muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Dacia Logan ist beliebt, weil er ein günstiger Neuwagen ist. Andere kaufen sich für das Geld lieber einen gebrauchten Passat. Den Königsweg gibt es nicht.

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    Stell dir vor, es wäre genau umgekehrt und du bohrst ganz tapfer mit einer Hilti..


    Dem Chuck Norris unter den Elektrowerkzeugen wird es vermutlich wenig interessieren. Interessant sind dann aber die durchzuführenden Arbeiten um den Defekt an der Verkabelung zu beseitigen. Ich würde mir auch ein adäquates Werkzeug mieten, denn das spart haufenweise Ärger. Mit Billigzeug hat man Stress ohne Ende. Seien es ein Schraubendreher, die nach einer festeren Schraube abgerundet sind, Bohrmaschinen, deren Bohrfutter sich beim Bohren lösen und festfressen, brechende Maulschlüssel aus billigem Guss oder Benzinrasenmäher, bei denen sich der Neukauf eher rentiert als eine komplizierte Reparatur. Arbeitsgerät muss hochwertig sein, sonst taugt das nichts - auch wenn es erstmal im Geldbeutel weh tut.

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    Ich glaube vor 6 oder 7 Jahren wo ich den Vertrag unterschrieben habe gab es so etwas wie Internet auf dem Handy nicht.


    Doch, gab es. Es waren damals eben WAP-Seiten, die einen sehr geringen Datentransfer verursachten. Diese Tarife waren nie dazu gedacht, größere Datenmengen übers Mobilfunknetz zu transportieren und sind dementsprechend nicht mehr zeitgemäß. Man sollte also, wenn man einen so alten Tarif hat, entsprechende Anpassungen vornehmen, damit einen die Kosten nicht auffressen. Damals hatte mobiles Internet lange keinen so hohen Stellenwert wie heute, so dass die entsprechenden Modalitäten bei Vertragsabschluss meistens nur eine sehr untergeordnete Rolle spielten.

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    Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gibt's S^3/MeeGo nur von Nokia - wenn man dieses OS moechte, muss man die Hardware von Nokia kaufen. Genauso macht's auch Apple.


    Apple habe ich bewusst außen vor gelassen, denn Apple hat eben nicht nur das Alleinstellungsmerkmal des OS, sondern auch das Alleinstellungsmerkmal der extrem prestigeträchtigen Marke, was soft- und hardwareseitige Defizite zum größten Teil wett macht. Da hat es eben ein Butter-und-Brot-Hersteller schwer, der auch mit Einsteigergeräten das Niedrigstpreissegment bedient.


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    uf der anderen Seite kriegt man eben NUR dieses OS bei Nokia, moechte man Android oder Windows Mobile, muss man zwangslaeufig zu einem anderen Hersteller greifen.


    Das ist genau der Punkt: Nokia hält an einem Betriebssystem als Alleinstellungsmerkmal fest, das nicht als ein solches taugt.




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    man versucht mit moeglichst gut ausgestatteten, preiswerten Geraeten Marktanteile zu gewinnen, aber das gelingt eben auch nur bedingt. Die Kunden setzen bei der Nutzeroberflaeche inzwischen offenbar hoehere Massstaebe an.


    Das spielt in der Tat eine erhebliche Rolle - und man möchte flexibel sein und aus einem großen Softwareangebot schöpfen können. Meine Erfahrung: Wer für kleines Geld ein brauchbares Smartphone haben möche, das auch unter Umständen auch ohne Datentarif ordentlich nutzbar ist, greift zu Nokia (C6, X6...). Wer Wert aufs Preis-Leistungsverhältnis und ein großes Softwareangebot legt, nimmt Android. Wer Apple will, nimmt Apple. Wer Android will und Wert auf ordentliche Hardware legt, nimmt das Samsun i9000 oder das Desire HD. Bada und WP7 spielen derzeit (noch?) eine untergeordnete Rolle.

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    Wenn ich da z.B. an HTC denke, erst Windows, dann Android, jetzt evtl wieder Windows, damit können sich die Kunden einfach nicht identifizieren.


    Das sehe ich anders: HTC stellt die Hardware her und bedient sich verschiedener Betriebssysteme, vergleichbar mit einem Computerhersteller, der Geräte wahlweise mit Windows oder Linux ausliefert. Somit können die Kunden selbst beim Betriebssystemwechsel dem Hersteller treu bleiben. In dieser Flexibilität sehe ich einen deutlichen Vorteil. Andere Hersteller müssen sich diesen Status hart erarbeiten, indem sie zusätzlich zu den proprietären Lösungen auch andere Betriebssysteme anbieten, die mit den Eigenentwicklungen konkurrieren. Viele Hersteller können es sich, wenn sie ihre Stückzahlen erreichen wollen, nicht mer leisten auf die eigenen Pferde zu setzen. Von Samsung bekommt man mittlerweile auch Geräte mit Windows oder Android, Ebenso Sony-Ericsson: Die bieten ebenfalls Android und zukünftig auch WP7 an. Die Softwareverfügbarkeit ist bei herstellerübergreifenden Systemen eben kein Faktor, um den man sich große Gedanken machen muss. Auch spart man dadurch Entwicklungsarbeit. Ich vermute, dass auch Nokia zukünftig nicht den angestrebten Erfolg erzielen wird, wenn man weiterhin allein an Eigenentwicklungen festhält.


    Ich wollte z. B. nach meinem MDA Compact V ein Gerät mit Android und hatte auch weiterhin HTC im Fokus. Es ist dann ein Motorola Defy geworden, weil es mir angesichts seines Preis-Leistungsverhältnisses zugesagt hat. Motorola war zu Zeiten des V8 für mich indiskutabel, wenngleich die Hardware stimmte. Nun tut es auch die Software und ich bin sehr zufrieden. Und so sehe ich auch den Trend: Der Hersteller rückt in den Hintergrund, da das Betriebssystem kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellt. Die Entscheidung wird zunehmend durch die Hardware bestimmt, wobei gerade Android viel Raum für herstellerseitige Individualiät zulässt, was auch als Chance begriffen werden sollte, sich weiterhin softwareseitig abzuheben ohne die Kompatibilität zu beeinrächtigen.