Beiträge von Röbelfröbel

    Super, vielen Dank für den Test! Ich habe das spanische und polnische Ebay immer im Auge, um nach günstigen Geräten Ausschau zu halten. Allerdings scheinen die Herrschaften zu wissen, dass die Geräte nicht in anderen Ländern verfügbar sind und setzen entsprechende Preise an, die mich abschrecken.


    Mich wundert, dass FirefoxOS mit Low-End-Geräten startet. Zumindest ein Mittelklassegerät (1,2 GHz Dualcore, 1 GB RAM, 8 MEgapixel, etc.) für rund 250 - 300 Euro wäre doch ein besserer Einstieg gewesen, denn man würde sich mehr aufs OS als auf die hardwarebedingten Umzulänglichkeiten konzentrieren.

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    Original geschrieben von eve123
    mich würde mal interessieren welcher Verkäufer wirklich eine gute Beratung macht...


    kuckt wie schnell dsl überhaupt möglich ist und ein passendes Paket verkauft


    Ganz so schnell geht es dann nun doch nicht - meistens jedenfalls.


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    Original geschrieben von skybird1980
    1.) Der Telekom Mitarbeiter wird nicht von den 10% extra bezahlt.


    Indirekt schon: Der Vertrieb über die Shops verursacht naturgemäß höhere Kosten, z. B. durch Personal und Miete. Onlinerabatte, die ein Anbieter - egal welcher - gibt, geben einen Teil dieser Ersparnis an die Kunden weiter.


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    Die Telekom ist schon teuerster Anbieter am Markt, da muss und sollte man kein Geld verschenken


    Das kommt immer auf die Sichtweise an. Gerade Kunden, die in der Materie nicht so firm sind, sind für eine Beratung sehr dankbar. Von denjenigen, die aus Unwissenheit ihren Anschluss aus Kostengründen online von ISDN auf analog umstellen und sich dann beschweren, weshalb sie nicht mehr telefonieren können, mal abgesehen. Und dann war da noch der junge Herr, der online einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen hat - und zwar nicht die vergünstigte Friends-Variante, die ihm eigentlich zugestanden hätte. So kann es auch gehen. Insofern: Je nach Perspektive kann deine Aussage zutreffen - oder eben nicht.


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    Mir wichtig ist das zusätzliche Widerrufsrecht welches man Online erwirbt. Das vergisst Du bei deiner Argumentation oder klammerst Du aus.


    Das habe ich tatsächlich vergessen. Das Widerrufsrecht beim Fernabsatz hat der Gesetzgeber den Kunden eingeräumt, da im Versandhandel die Dinge verkauft werden, ohne dass die Kunden Gelegenheit hatten, die Ware in die Hand zu nehmen und zu testen. Im stationären Handel ist das jedoch möglich - und auch dort geht schon viel, wenn auch auf Kulanzbasis.


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    Es empfielt sich über jedes Angebot in Ruhe - daher nicht unter Druck wie es im Ladengeschäft bewimmelt vom Verkäufer - nachzudenken und die AGBs zu studieren. Bekomm ich die im Ladengeschäft ohne danach direkt zu fragen?


    Druck aufzubauen, ist idiotisch. Man ist auch selbst Kunde und weiß, wie man sich fühlt, wenn ein Verkäufer allzu aufdringlich ist. Sicherlich freut man sich, wenn direkt ein Vertrag geschlossen wird, ABER die Menschen senden Signale und wenn man diese zu deuten weiß, kennt man auch den Moment, an dem es sinnvoll ist, seine Karte zu überreichen und das Gespräch zu beenden, bzw. zu einem anderen Thema überzugehen. Natürlich, es gibt gute und schlechte Verkäufer. Qualitative Unterschiede des Personals findet man in jeder Branche. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.



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    Welche Zeit wird denn gestohlen? Der Mitarbeiter hat auch so seine Schicht, auch wenn er sie mit den unbeliebten Kunden verbringen muss.


    Wenn du Bankier, Autoverkäufer oder Versicherungsvertreter wärst - was wäre dir lieber: Leuten den Kontoauszugsdrucker, das Multifunktionsdisplay im Armaturenbrett oder die Versicherungsbedingungen zu erklären, oder eine Finanzierung abzuschließen, ein Auto oder eine Versicherungspolice zu verkaufen? Spielt doch keine Rolle - du bist doch eh da, oder? ;)


    Damit es niemand falsch versteht: Natürlich gehört auch Service dazu: Rechnungen erklären, Geräte einstellen, Anschlussskizzen zeichnen, was auch immer; dagegen habe ich nichts. Sich aber eine halbe Stunde oder länger beraten zu lassen und dann woanders zu kaufen - das empfinde ich als Frechheit - aber ich möchte mich nicht wiederholen.



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    Dein Beispiel greift hier nicht. Dem Einzelhandelsgeschäft lag bestimmt kein Onlineshop im Hintergrund zu Grunde. Daher haben die Kunden zwangsweise woanders gekauft. Natürlich ist das Geschäftsschädigend. Ich habe empfohlen sich vor Ort Informationen zu holen und dann online bei der Telekom zu bestellen um sich selber zu schützen.


    Dem Einzelhandelsgeschäft lag kein Versandhandel im selben Konzern zu Grunde. Aber es gab andere Quellen, über die sich die Ware beziehen ließ. Abgesehen davon gibt es viele Unternehmen mit stationären Geschäften und Onlineversand: Karstadt, Weltbild, H&M, Conrad, Media-Markt, Saturn... Dennoch kannst du dir ausmalen, was passiert, wenn alle nur noch online kaufen. Auch, wenn die Bilanzen in den Konzernen stimmen: Die Ladengeschäfte müssen rentabel sein, sonst gehen dort die Rollos runter und beim nächsten Innenstadtbesuch streitet man sich dann mit seiner besseren Hälfte darum, ob man zuerst zu Starbucks, zu Starbucks oder nicht doch lieber zu Starbucks gehen sollte.


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    Ich habe empfohlen sich vor Ort Informationen zu holen und dann online bei der Telekom zu bestellen um sich selber zu schützen.


    :confused:


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    Zusätzlich folgende Frage: Bist Du Mitarbeiter oder Chef eines Telekommunkations Fachgeschäfts?


    Das solltest du spätestens jetzt wissen. ;) :D


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    Ich sehe die "echten" T-Punkt Shops nicht als normalen Einzelhandel an, sondern ein wesentlichen und notwendigen Baustein im Vertriebsmodell der Telekom.


    Natürlich darfst du dieser Meinung sein, aber es ist normaler Einzelhandel. Und natürlich sind die T-Punkte ein wesentlicher und notwendiger Baustein im Vertriebsmodell der Telekom. Jedes Ladengeschäft ist ein wesentlicher und notwendiger Baustein im Vertriebsmodell des jeweiligen Inhabers. ;)


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    Die nächsten echten T-Punkt Shops sind zum Teil 25-45 km entfernt.


    Hast du ein Konto bei einer Privatbank? Bemühe da mal die Filialsuche. ;) Aber ernsthaft: Jedes Unternehmen unterhält nur dort Niederlassungen, wo es rentabel ist. Wer im letzten brandenburgerischen Kuhkaff oder im tiefsten Wendland wohnt, wird auch keinen Media-Markt, Karstadt, Kaufhof, etc. in der näheren Umgebung haben. Was du beschreibst, ist absolute Normalität und an sich nicht weiter erwähnenswert.


    Auch multiple Ausrufezeichen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass deine "Argumentation" von geringer Sachkenntnis zeugt. Mir gefällt das Vertriebsmodell mir dem Onlinerabatt auch nicht, aber wer die Vorteile des stationären Handels (Beratung, Test und Vergleich von Geräten) in Anspruch nimmt und dann online kauft, wo quasi die Nachteile des Internethandels (eben keine BEratung, kein vorheriges Austesten und Wartezeit durch Versandweg) in Form eines Nachlasses vergütet werden, stiehlt dem Personal definitiv seine Zeit. Nicht umsonst hat sich der Begriff "Beratungsdiebstahl" für diese Nassauermentalität eingebürgert - zumindest unter denjenigen, die sich zumindest ein wenig für die Materie intressieren.

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    Am besten Du lässt sich im T-Punkt beraten und bestellst danach per Internet


    Erstmal den Leuten die Zeit stehlen und dann woanders abschließen? Das gehört sich wirklich nicht. Wegen dieses Verhaltens hat jüngst bei mir in der Stadt ein traditionsreiches Einzelhandelsgeschäft schließen müssen. Solche Empfehlungen sollte man sich verkneifen. :flop:

    Worin bestehen denn die Verschlechterungen konkret? Vielleicht ist bei mir davon bisher nichts angekommen, aber interessant wäre es auf jeden Fall.


    Ein positives Erlebnis: Vor Jahren bestellte ich eine Schallplatte bei Amazon. Neulich konnte ich sie kostenlos als Mp3-Album herunterladen: Und Keith Emerson entspricht mit Sicherheit nicht dem Massengeschmack.

    Bahnübergänge, deren Gleis bei Rotlicht überquert werden darf, gibt es mit Sicherheit nicht. Allenfalls eine Büstra-Anlage, die einen Bahnübergangsanlage mit einer regulären Ampelanlage an Straßenkreuzungen oder Einmündungen kombiniert, könnte es im Einzelfall so sein, dass Radfahrer (eher) grünes Licht bekommen, sofern das Gleis nicht überquert wird. Allerdings fällt es mir auch dort schwer, eine Situation zu konstruieren, bei der diese Vorgehensweise praktikabel wäre.