Beiträge von BornToRun

    Zitat

    Original geschrieben von Stromae Es gibt Technisch auch keinen Unterschied zwischen HSPA+ und DC-HSPA+, bei DC-HSPA+ werden eben 2 Frequenzen gleichzeitig empfangen und genutzt so das man die Datenrate fast verdoppelt, in der Regel kann man von etwa 90% Verbesserung ausgehen. Aber selbstverständlich muss sowohl die Basisstation als auch das Endgerät DC-HSPA+ unterstützen. Aber die angegeben 21 bzw 42 MBits sind nur im Labor zu erreichen im Live Netz kann man etwa von 50% der maximal Werte ausgehen wenn man gute Bedingungen hat und der Sender genug Kapazität. Wird das Signal schlechter ist man auch ganz schnell bei nur noch 10-30 % der maximal Werte.


    Ganz ehrlich, das kann ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätigen. Du hast doch gesehen, dass ich gestern mit dem K3765-HV, der nominal nur 7,2 Mbit (und kein H+) kann, rund 6 erreicht habe (was ich zugegebenermaßen auch nicht erwartet hätte). Und ich meine, bei anderen Nutzern auch schon deutlich höhere Werte im UMTS-Netz gesehen zu haben als die 24, die du nennst (also Werte jenseits der 30). Mein Router zeigt aktuell mit dem K5005 (E398) "67 % -71 dBm" an, die Basisstation steht Luftlinie vielleicht 600 - 700 Meter in freier Sichtlinie übers Feld entfernt. Da dürften doch 18, 19 Mbit drin sein, ohne dass DC genutzt wird. Und mit DC müsste bei diesen Empfangsbedingungen doch durchaus auch mehr gehen. Aber mehr als die 20 Mbit, die ich in der Anfangszeit nach der Freigabe sporadisch hatte, habe ich bislang aber noch nie erreicht. Von daher liegt für mich der Verdacht nahe, dass netzseitig bislang einfach nicht mehr möglich ist.


    :confused:

    Es steht dir frei, mich zu korrigieren, wenn du meinst, dass ich hier Blödsinn erzähle. ;)


    Wenn dem tatsächlich so ist, dann müsste ich eingestehen, dass meine Werte für DC-H+ (du gehst ja offensichtlich davon aus, dass es hier mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit verfügbar sein müsste) durch die Hardware begrenzt sind und wirklich noch ausbaufähig sein dürften. :confused:

    Ehrlich gesagt, das Lamentieren, was es doch für ein Aufwand ist, um an Pakete zu kommen, die dann für potenzielle Kunden im Voraus gebunkert werden, geht mir auf den Sack. Niemand zwingt euch dazu, in irgendeiner Form als fliegende Händler zu agieren. Wenn ihr einen für euch angemessenen Preis aufruft, zu dem Leute die Pakete wollen, dann sind alle glücklich und alles ist gut. Wenn nicht, dann bleibt halt auf euren Paketen sitzen - dumm gelaufen! -, passt den Preis an oder lasst den Mist doch gleich ganz bleiben, wenn es euch zu blöd ist. Mein Metzger jammert mir auch nicht die Ohren voll, was er doch für eine Mühe damit hatte, den Bullen erst mal heranzukarren und dann auch noch tot zu bekommen, wenn ich bei dem an der Fleischtheke stehe und drei Steaks verlange. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von eve123
    der Dovado-Router mit Stick als Alternative scheint ja auch eine lahme Krücke zu sein.


    Naja nu, zaubern und Übertragungsraten rausholen, die hier in der Pampa netzseitig gar nicht erst zur Verfügung gestellt werden, kann auch ich und die beste Hardware nicht. :rolleyes: So schlecht finde ich durchweg 15 - 20 Mbit/s bei technisch max. möglichen 21,6 (wovon ich fest ausgehe) jetzt nicht. :)


    Zitat

    Original geschrieben von eve123
    Eine Frage hätte ich noch:


    woran kann es liegen dass ich trotz fast drei Balken im Optimalfall lediglich 12MBit oder so bekomme? (HSPA+)


    ist das normal für 3G und die schnelleren Werte gibt es beim surfen mit LTE?


    Vielleicht ist der Mast, mit dem du verbunden bist, bislang nur für max. 14,4 Mbit ausgerüstet. ... Du scheinst vollkommen zu vergessen, dass "Fullspeed bei Eplus" nicht gleichzeitig bedeutet, dass das netzseitig überall zur Verfügung steht, sondern dass die Masten das auch technisch herzugeben in der Lage sein müssen. Wenn die noch nicht auf den neuesten Stand aufgerüstet sind, dann sieht es u. U. mau aus. Zudem spielt natürlich auch noch die Auslastung des Mastes eine Rolle und kann der Grund dafür sein, warum man mehr oder weniger weit hinter dem netzseitig max. möglichen zurückbleibt. Über Empfang brauchst du m. E. nicht allzu viele Gedanken zu machen. Es gab hier schon diverse Berichte, dass selbst mit nur einem oder zwei Balken beim B2000 richtig gute Werte möglich sind.


    Wenn du wissen willst, ob mit UMTS prinzipiell mehr möglich ist als 12 MBit, dann gucke dir doch meine auf der vorherigen Seite geposteten Werte oder die vieler anderer Nutzer an. ;) ... "Netzseitig möglich" ist das Stichwort ...

    Ich habe mal gerade einen Vergleichstest an meinem Dovado-Router gemacht:


    K3765-HV:


    K5005 (Telekom-Firmware):


    Da sieht man schon, wie deutlich sich der Einfluss von HSPA+ (DC-HSPA+ scheint hier noch nicht möglich zu sein, denn bislang bin ich in meinen Tests immer grundsätzlich unter 21 Mbit/s geblieben) in den Ergebnissen niederschlägt. Habe den K3765-HV lange Zeit selber benutzt, war zu seiner Zeit auch ein durchaus guter Stick. Aber ich würde ihn heute, da mittlerweile so großflächig HSPA+ ausgebaut ist und entsprechende Sticks auch wirklich nicht mehr die Welt kosten, nicht mehr empfehlen.

    Zwischenzeitlich hatte mich auch mal die Idee gepackt, mich näher für den B2000 zu interessieren. Aber wenn ich hier so die Erfahrungsberichte lese, bin ich mit meiner Lösung, den E398 an einem Dovado Tiny zu betreiben, eigentlich doch ganz glücklich. Mit der WLAN-Abdeckung habe ich hier auf der ganzen unteren Etage des Hauses keinerlei Probleme; das Gerät bietet viele pfiffige Funktionen im Hinblick auf die Nutzung speziell als Mobilfunk-Router, die man bei den meisten anderen Routern vergeblich sucht; die kontinuierliche Versorgung mit Firmware-Updates, die sich nicht auf reines Bugfixing beschränken, sondern die auch nach drei Jahren, die das Modell nun am Markt ist, immer noch wieder neue Funktionalität und die Unterstützung neuer Sticks einbringen, ist absolut vorbildlich.


    Das größte Manko sehe ich noch bei den allgemeinen Netzwerkfunktionen und bei den begrenzten Anschlussmöglichkeiten. Da haben andere Router, auch der B2000, doch einiges mehr zu bieten. Etwa um eine externe Festplatte als Netzwerkspeicher einzubinden oder um davon zu streamen. Solche Dinge vermisse ich, trotz allem, dann doch ein wenig.

    Ach, herrje, was sich die Abonnenten jetzt wohl wieder über die vermaledeiten Benachrichtigungen zu den ganzen "Das gehört aber gar nicht hier hin. Macht doch einen eigenen Thread auf!"-Postings auf den letzten Seiten geärgert haben dürften. :mad: Vielleicht sollte man auch für diese Meta-Diskussion über "Was gehört wohin?" und "Wie sollte ein Forum idealerweise strukturiert sein?" einen eigenen Thread machen. ;)

    Okay, dann verstehe ich deine Aussage in Sachen "user experience". Ich hatte auch vor allem an das Folgende gedacht:


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Zumindest bei iOS und m.W. auch Android (was ich so gehört und gesehen habe), gibt es ja die APIs, um Apps zu schreiben, die mit dem System "integrieren" (Hintergrundabfrage / Push, Mitteilungen etc.), und die Apps wirken auch wie native Apps.


    Es ist geradezu ein Segen, dass man bei Android die Möglichkeit hat, z. B. K9-Mail oder AquaMail als Mail-Client nachzurüsten. Oder auch, dass man z. B. eben nicht zwangsläufig mit der vorinstallierten Bildschirmtastatur Vorlieb nehmen muss, sondern man aus einer ganzen Reihe von Alternativen die für einen selbst passendste auswählen und als App nachinstallieren kann. Vermutlich sind Bildschirmtastaturen nicht zuletzt deswegen so verpönt, weil vielen Nutzern gar nicht bewusst ist, wie stark man selbst an einer solchen Stelle Einfluss auf Funktionalität und "user experience" eines Android-Gerätes nehmen kann. :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von Applied D.h., dass das Ding Bildschirm und Tasten voll ausnutzt, ins System integriert ist, anstatt nur ein downloadbares "App".


    Aber es ist ja, wie Gallium bereits sagte, überhaupt kein Nachteil, dass man bei anderen Systemen Mail-Apps nachinstallieren kann und man dabei sogar noch die Auswahl aus einer ganzen Reihe von verschiedenen hat. Es hat für mich überhaupt nichts mit "user experience" zu tun, wenn ich auf Gedeih und Verderb mit einer vorinstallierten Lösung zurechtkommen muss. Ein Gerät wie ein Smartphone sollte sich möglichst weit an meine Anforderungen und Nutzungsgewohnheiten anpassen lassen und nicht umgekehrt ich mich mit seinen Eigenheiten arrangierern müssen. Man schränkt die Auswahl der in Frage kommenden Geräte nur unnötig ein, wenn man sich daran festbeißt, ausschließlich ein Gerät mit einer systemintegrierten Mail-Funktion nutzen zu wollen.