Beiträge von BornToRun

    Heute auf der 0800er-Nummer wars die Durchwahl zu örtlichen Filiale meiner Krankenkasse, und das letzte Mal, an dass ich mich erinnere, als es mir extrem aufgefallen ist, war es ein Versicherungsunternehmen, als ich dort mal wegen meiner Kfz-Versicherung anrief. Das könnte dann ja schon dafür sprechen, dass es vor allem dort auftritt, wo eine komplexe TK-Infrastruktur (ggf. auch mit Call-Center) dahinter steht.


    Wie groß die Latenzen sind, finde ich schwer zu beurteilen. Wenn ich aber mal davon ausgehe, wann das "Reingesabbel" vom Gegenüber auftritt, nachdem ich selber zu reden begonnen habe, dann würde ich es schon auf 2 - 3 Sekunden schätzen. :confused:

    Ich stelle sporadisch immer mal wieder fest, dass man in Gesprächen über das Mobilfunknetz quasi aneinander vorbei redet. Also nicht inhaltlich, sondern es ist dann so, dass, während man selber etwas schildert, plötzlich irgendeine Äußerung vom Gegenüber mitten ins Sprechen rein platzt, offensichtlich, weil beim Gegenüber das, was man gerade sagt, noch gar nicht angekommen ist, und er deswegen wohl davon ausgeht, beherzt lossprechen zu können. Gerade hatte ich dieses Phänomen wieder ganz extrem bei einem Gespräch auf einer 0800-Nummer, während beim direkt anschließenden Gespräch hier ins örtliche Festnetz überhaupt nichts dergleichen zu merken war.


    Bilde ich mir das nur ein, oder gibt es wirklich solche Phänomene, dass die gegenläufigen Signale so extrem lange Laufzeiten haben, dass Gespräche dadurch mitunter enorm umständlich und mühselig werden? Man traut sich irgendwann ja kaum noch etwas zu sagen, weil man ständig Sorge hat, dass einem, wenn man losspricht, nach spätestens zwei Wörtern der Gegenüber sowieso wieder reinsabbelt und man alles doppelt und dreifach erklären muss.


    :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von humaximizer
    Deswegen muß hier eine Klärung erfolgen, oder wir können uns direkt vom Glauben trennen, dass hier nur einwandfrei arbeitende Händler erwünscht sind. Händler die hier im Forum über längere Zeit aktiv verkaufen durften, galten für mich bisher als über jeglichen Zweifel über deren Seriosität erhaben.


    Ehrlich gesagt ist das aber doch dein Problem, wenn du das bislang so angenommen hast. Ich glaube kaum, dass dir von irgendjemandem hier irgendetwas in dieser Hinsicht zugesichert worden ist. Sicherlich bieten z. B. die Erfahrungsthreads eine gewisse (Selbst-)Kontroll- und Steuerungsfunktion, aber dafür, seine Schlüsse daraus zu ziehen und ggf. auch Konsequenzen, hat schon noch jeder selber Sorge zu tragen. Oder meinst du wirklich, das sei Aufgabe der Mods?

    manwappl: Es fließen aber durchaus noch weitere mehr oder weniger begehrte Nutzdaten als die von dir vielzitierten "Homepagebytes". Davon, dass Bytes fließen, weil Programme oder gleich das ganze OS regelmäßig auf Updates prüfen, bekommt man in der Regel überhaupt nichts mit, bzw. erst dann, wenn die Information über vorliegende Updates kommt. Natürlich stehen solche Daten bei MWConn anschließend "auf der Uhr", selbst wenn man sie nicht im Browser anhand z. B. Fortschrittsbalken hat fließen sehen. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.


    Ich finde ja, du versteigst dich etwas zu sehr in deine Überlegungen rund um "Homepagebytes" und "Grundumsatz" ... :mad:

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Irgendwie scheint mir die übliche Email-Korrespondenz den Charakter einer Art "Junk-Communication" zu haben. Wer an diesem System teilnimmt, hat in meinen Augen keinen Anlaß, sich über erhaltenen Unfug zu beschweren ... schließlich hat er ihn (konkludent) bestellt. :p


    Du würdest heute in keinem Unternehmen der Welt als Verwaltungsmitarbeiter die Probezeit überstehen, wenn du den Versuch unternähmes, dich der "Teilname an dem System E-Mail" zu entziehen. Wie du das privat hältst, ist ganz allein deine Angelegenheit, aber dein verbohrtes E-Mail-Bashing im Rundumschlag ist doch einfach nur noch grotesk. Dazu ist die E-Mail in der geschäftlichen Korrespondenz heutzutage viel zu sehr Alltag und Usus geworden. Dass E-Mail für jeden Zweck das geeignete Mittel der Korrespondenz sei, behauptet indes auch überhaupt niemand.


    Ansonsten ... Klar, Telekommunikationsanbieter versuchen sich mitunter durchaus schon mal irgendwas zu "ergaunern". Aber ich habe den Eindruck, deren Kunden sind oft auch gar nicht so schlecht darin, mitzunehmen, was nur irgendwie geht. Wenn Lücken im System eines Anbieters bekannt werden, zucken viele Kunden auch nicht zweimal mit der Wimper, das nach Strich und Faden auszunützen und sich angesichts des gemachten Schnäppchens ihres Lebens zu erfreuen. Insofern sollte vielleicht einfach mal jeder an sich selber runter gucken, bevor er sich hier dermaßen echauffiert :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von manwappl
    Was jetzt nun los ist ob Vodafone hier vor Ort die UMTS-Antenne abgebaut hat oder vielleicht mein Stick teildefekt ist (z.B. UMTS-Chipsatz durchgebrannt) erfahre ich hoffentlich in den nächten Tagen.


    Ja, den beiden Punkten würde ich auch vor allem nachgehen. Dass temporär technische Probleme auftreten, weil der Netzbetreiber gerade mal wieder an seinem Masten "bastelt", kommt ja immer mal wieder vor. Und Sticks gehen irgendwann auch durchaus mal kaputt.


    Ich Sachen "Grunddatentraffic" und "Zwangsbyteumsatz" kann ich dir ehrlich gesagt nicht so wirklich folgen. :confused: ... Wenn noch irgendwelche anderen Programme ausdrücklich laufend auf das Netz zugreifen (z. B. ein Messenger), wäre es momentan natürlich sinnvoll, denen den Zugang zu verwehren. Aber komplett wird sich das wohl kaum erreichen lassen, zumal das ja auch gar nicht unbedingt sinnvoll ist. Und ein gewisser Anteil an Steuerdaten, um die Verbindung überhaupt aufrecht zu erhalten, und Protokoll-Daten, um Übertragungen auszuhandeln und zu managen, fließen natürlich ständig nebenher. Diesenn Tod muss man aber letztlich sterben, wenn man ins Internet will. Das ist ja auch bei anderen Übertragungstechniken wie DSL gar nicht anders.

    Aber auch ein absolut primitives OS kann keine Daten herbeizaubern, die gar nicht erst übertragen werden. Der eigene Rechner spielt, verglichen mit der Zeit, die die Daten durch das Netz unterwegs sind, letztlich nur noch eine ganz untergeordnete Rolle für die gesamte Übertragungszeit. An diesem Punkt wird man wohl auch kaum noch Unterschiede zwischen z. B. unterschiedlich starken Prozessoren ausmachen können.


    Viel kann man letztlich wirklich nicht tun, wenn die Daten nur so spärlich eintröpfeln. Unterschiedliche Browser haben mitunter etwas unterschiedliche "Ladecharakteristiken", so dass es bei einem Browser zumindest etwas weniger nervig sein kann als bei einem anderen. Ein Browser stellt bspw. schneller zumindest kleinere Teile der Seite dar, während sich bei einem anderen Browser viel länger überhaupt nichts tut und irgendwann auf einen Schlag direkt größere Teile oder gleich die ganze Seite angezeigt werden. Du könntest vielleicht noch sowas wie Noscript versuchen, um evtl. Wartezeiten bei aus externen Quellen eingebundenen Inhalten zu minimieren.


    Hast du denn bei deinem Anbieter schon mal eine Störungsmeldung abgegeben? An dieser "Schraube" wirst du meines Erachtens letztlich und auch auf Dauer am ehesten eine Verbesserung erreichen können. Es sei denn, man sagt dir "Das gehört jetzt so.", aber das dürfte angesichts der Tatsache, dass es vorher deutlich besser war, eher unwahrscheinlich sein. Bevor du dich jetzt quasi darauf einrichtest, dauerhaft mit derart niedrigen Datenraten zurechtkommen zu müssen und nach Wegen suchst, wie das am besten machbar wäre ...

    Mit einem anderen Betriebssystem wirst du keinen nennenswerten Einfluss erzielen können, wenn überhaupt irgendeinen. Schon eher würde es was bringen, Opera mit Opera Turbo zu benutzen, weil du damit die zu übertragenden Datenmengen ziemlich deutlich verringern kannst. Ansonsten auch noch mal schauen, ob du die Caching-Einstellungen im Browser optimieren kannst. Und zumindes im Vodafone-Netz könntest du vielleicht auch über die Seite http://performance.vodafone.de einen positiven Effekt erzielen.