Altes Leid
Hallo,
es läuft auf das alte Kernthema hinaus:
Mobiles Telefonieren macht Spaß, man würde es gern viel mehr, viel intensiver nutzen, aber es kostet Geld, viel zuviel Geld.
Als E-Plus kam, wurden sie als Rächer der entrechteten, ausgebeuteten, geknechteten D-Netz-Kunden ersehnt und dann stellte man auf einmal fest, daß sie auch nicht alle Wünsche erfüllen konnten oder wollten.
E-Plus hat anfangs gute Preise gehabt, die D-Netze haben eine Augenbraue gehoben, aber die Grünen nie so richtig ernst genommen.
Als dann VIAG (heute o2) kam, richtete sich die Erwartung auf VIAG.
Nun hat VIAG mit dem D1-Roaming einen ultragenialen Schachzug getan.
E-Plus befürchtet, zwischen den Großen und dem großen Kleinen zerrieben zu werden.
Sie haben wenig Geld (weil UMTS verdammt teuer war und die "Mami" einen gigantischen Sparkus fährt) und sie müßten das Netz ausbauen, was Geld kostet und auf Widerstand bei "verstrahlten verunsicherten" Mitmenschen führt, die vielleicht nur sauer auf die Tarife und die Steuersparmöglichkeiten von D2 sind und das an E-Plus ausutoben.
Mein Konzept für E-Plus: (C) Henning Gajek
Klar und einfach und ehrlich
Klare Tarife, die jeder versteht OHNE Falltüren und Fußnoten
Klare Aussage, wo es geht und wo es NICHT geht.
Dann weiß der Kunde, hier hab ich originelle Produkte und faire Tarife und muß damit rechnen auch mal im Funkloch zu leben.
Aber E-Plus will die Quadratur:
Vieltelefonierer und Businesskunden ins Netz
möglichst kostengünstig das Netz betreiben und die Kunden verwalten
und bekanntlich ist die Quadratur des Kreises nicht möglich.
Mit den neuen Tarifoptionen sind D1 und D2 dabei verlorenes Terrain zurückzuerobern. Für 5 - 7,50 EUR im Monat kann man jetzt wirklich unbekümmert schwätzen, am Abend, wo man daheim oder auf der Piste ist oder am Wochenende, weil tagsüber ist man ja (hoffentlich) selbst "arbeiten".
Da wird die Frage: Lohnt E+ neu gestellt.