Das MOCN wird von den drei großen Anbietern nach dem "Wie Du mir, so ich Dir"-Prinzip angewendet. Deshalb kommen nur dort Abkommen zustande, wo die "Großen" was davon haben, sprich keine eigenen zusätzlichen Stationen aufbauen müssen / können / wollen, um irgendein blödes Funkloch vor Ort zu stopfen. Teilweise auch als Übergangslösung, bis die eigene Anlage vor Ort läuft.
Da sich aber zumindest ein Anbieter in erster Linie über seine "bessere" Netzqualität definiert, wird nie der Fall eintreten, dass bundesweit und überall MOCN eingeführt wird, weil ja dann die Kunden von einem Billgst-Provider (theoretisch) das "gleich gute" Netz wie die Kunden einer "Nobelmarke" hätten.
Wer nur in seinem Ort / Viertel / Kiez unterwegs ist, wo der gewählte Anbieter X ausreichend versorgt, den stört das nicht.
Wer morgens nicht weiß, wo er abends hinkommt und immer erreichbar sein will oder muss, der hat hoffentlich ein Gerät mit mehreren SIM-Karten 
BTT: Mir fällt auf, dass MOCN öfters mal Aussetzer oder Ausfälle hat. (z.B. in 69434 Hirschhorn/Neckar, wo das "Brombacher Wasser" nur von Vodafone versorgt wird. Als Telekom Kunde kann das klappen, oft aber ist das VF-Signal weg - warum auch immer) - ist das anderswo auch so?
Offenbar ist das "einfache Prinzip" von MOCN in der Praxis doch nicht so trivial? 