@Waldrapp YMMD - Danke ![]()
Beiträge von hrgajek
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Hallo Bülo,
danke für die indirekte Zustimmung

Die Grundvergütung "stößt" den Kostenrechnern gewaltig auf, weil sie keinen finanziell bewertbaren "Gegenwert" sehen. "Drehen die Däumchen oder trinken Kaffee?"
Man müsste also jeden Shop-Besucher erfassen, ihn eine Umfrage ausfüllen lassen, um gegenüber den Kostenrechnern "belegen" zu können, was man "getan" hat. Der Kunde wird natürlich "Angst" haben, so mit Werbung oder ungewollten Verträgen belästigt zu werden oder "schlaue" Shop-Betreiberkönnten diese Umfragen "nach eigenem Ermessen" ausfüllen. Alles nicht so einfach.
Die Kostenrechner könnten aber auch mal rechnen, wie viele Hotline-Anrufe wegfallen (und damit Kosten gespart werden), weil der Kunde vor Ort geholfen bekommt und Kunde bleibt.
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Vodafone Deutschland hängt entscheidend am Tropf der englischen Zentrale.
Vodafone müsste
- den Vertriebsdruck rausnehmen
- viele Shops müssten geschlossen werden (weil fair kaum rentabel)
- die restlichen Shops müssten eine Grundvergütung erhalten, rein für ihre Existenz - ohne eine einzige Karte verkauft zu haben - damit die Leute dort beraten und helfen können, ohne laufend neue Dinge verkaufen zu müssen.
Das ist für die Kostenrechner (Betriebswirtschaftler) in London schon einmal ein erster Alptraum.
Vodafone müsste den Netzausbau massiv forcieren, was schwierig ist, da es Standorte, Genehmigungen und Geld für die Technik braucht und Widerstände vor Ort gibt, die zwar Netz wollen, aber keine Antennen. Der Netzausbau in der Provinz kostet erst einmal viel Geld und bringt erst einmal keinen Return, bis die Kunden merken, hey die sind besser, da kann ich (wieder) hin, dauert es - für die Kostenrechner viel zu lange.
Andere Modelle wie MOCN, Codesharing, Radiosharing werden nur zögerlich angenommen, weil der Big Player T natürlich mit dem Argument ("Wir sind und haben das beste Netz") seine gefühlt höheren Preise begründen muss und will.
Vodafone müsste sein Festnetz (Koaxkabel) komplett gegen Glasfaser austauschen. Das ist ein Mega-Projekt mit Unwägbarkeiten, von Hausverwaltungen, die keine Lust haben, die nix zahlen wollen, über Kunden, die von Koaxkabel "bedient" sind und da weg wollen...
Also Vodafone Deutschland verkaufen?
Im Stück oder in Scheiben?
1&1 könnte Spaß am VF-Netz haben, aber die werden sich das genau anschauen und gewiss nicht den Preis zahlen, den London sich vorstellt.
Die Vodafone-Kundenbasis? Die könnte man unter den restlichen Drei Netzbetreibern (T, o2, 1&1) aufteilen, aber da würde die EU / Kartellamt etc. sofort ein Auge drauf werfen und "Halt" rufen.
Egal: Mittelfristig wird sich einiges ändern (müssen).
Wenn Niel (free) oder Drahi (Altice) bei VF.de einsteigen, wird sich IMHO wenig bessern, weil die sofort die Axt an die Kostenstruktur legen würden, d.h. noch radikalere Auslagerung aller Kostenfaktoren, d.h. noch mehr Kosten- und Verkaufsdruck, vielleicht auch sinkende Preise bei dann absolut Null Service. Das mögen Sparfüchse cool finden, bis es irgendwo hakt.
Wer sehen will, wie effizient man Prozesse stricken kann, sollte sich die Drillisch Marken (1&1) anschauen. Die Abläufe sind dort durchgetaktet und perfekt organisiert, bis ins Detail. Sonderwünsche? Fragen? Besser nicht.
Modelle wie eine "Deutsche Netz AG" (die ein bundesweites flächendeckendes Netz aufbaut, betreibt und pflegt und an alle Anbieter vermietet) wurden diskutiert, aber verworfen, weil das Risiko einer schlafmützigen Superbehörde (AKA "Bundespost 2.0") sehr hoch wäre.
Modelle, die Zahl der Netze auf 2 maximal 3 zu begrenzen, wäre IMHO sinnvoll, aber auch hier müsste es eine aktive Kontrollinstanz geben, die penibel drauf achtet, dass sich diese Unternehmen nicht zurücklehnen, nix mehr tun und nur die Preise erhöhen und den Service drosseln.
In den USA (300 Mio Leute) gibt es 3 (drei) große Mobilfunkanbieter.
in Europa (300 Mio Leute) gibt es grob 100 (einhundert) Mobilfunkanbieter.
Kostenrechner finden das - unvorteilhaft.
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BASE ist doch längst wieder da. Aber genau wie bei Simyo, hat das Wiederbeleben dieser alten Marken rein gar nichts mit dem damaligen Konzept und der Werbung dafür zu tun. Leider.
BASE bietet reine Datentarife, siehe http://www.base.de
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Dummerweise liest die "Online-Fachpresse" diese Meldungen und macht eine Übersicht draus. Und das lesen wieder (politische) Entscheider (wie ich sicher weiß), aber in London liest man es vermutlich weniger, wo die Entscheider bei Vodafone sitzen.
Die 99,5 Prozent der Bundesnetzagentur mögen einigen Anbietern zu "radikal" erscheinen, aber vielleicht rütteln sie die Kostenrechner mal wach, dass ein Anbieter nur überleben kann, wenn er seinen Kunden Netz bietet. Die Kunden sind kündigungsfreudiger geworden, wenn es kein Netz gibt. Das ist wohl die einzige Sprache, welche die Kostenrechner verstehen.
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Und die SIM für das Tablet? Für mein Mifi-Gerät?
In der Familie will auch nicht jeder alleine die SIMs verwalten. Die sind oft alle auf den Namen eines Familienmitglieds registriert.
Etwas mehr als nur zwei wären schon angebracht. Klar, der Anbieter kann die Regeln bestimmen. Aber dann sollten es zumindest keine Lügen sein. Es gibt einige, die keine einzige SIM hatten, denen aber trotzdem gesagt wurde, dass die Grenze überschritten wurde.
Ok ok, da haben wir wohl ein Problem. Bitte mit konkreten Daten, Faken, Details (Rufnumern, Kundenummern etc.) an mich, einen Satz hinzufügen, dass die Datenweitergabe an Congstar ok ist.
P.S. Familienkarten sind halt bei Original Telekom (Family Cards für Katzen und Kinder und Freunde...) günstig, vermutlich ist das der Hintergedanke dabei.
P.S. Die Congstar IT war von anfang an "heikel", weil mit heißester Nadel gestrickt (bin seit 2007 dort Kunde und habe einiges mitbekommen)
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Wer elektrisch fahren will, sollte mal den Gebrauchtmarkt nach Renault ZOE (ab "Phase II" , BJ 2020 und danach) am besten mit großem Akku (52kW) und CCS Anschluss absuchen. So 15k und darunter werden hier aufgerufen.
Wer in der Stadt bleibt könnte auch nach einem VW E-Up (mit dem 38 kWh Akku und CCS) schauen, das ist auch ein solides Auto.
Ganz klar: Neuwagen mit besserer Reichweite (500-700km pro Laden) kosten locker 70-100k und sind damit für die meisten hier out of range,
Oder man least die Autos, aber das ist auch nicht unbedingt günstig (aufpassen, ob Kleingewerbe oder Privatleasingangebote) und mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden (was passiert bei der Rückgabe, wenn irgendwas nicht passt, z.B. die km-Leistung, kleine Kratzer etc.)
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Das Problem ist möglicherweise gar nicht lösbar.
Du brauchst den Zugriff zur SIM-Kartenverwaltung - dort kann man das möglicherweise einstellen.
Möglichweise möchte Hrvatski Telekom (Anteilseigner 51% Deutsche Telekom
einfach nicht, dass die Telefoniekarte per MultiSIM für Datenbetrieb im Router genutzt wird. (Früher (tm) war das in Deutschland auch mal so, schon ne Zeit her.)Es gab aber auch einmal ein "AT" Modem-Konfigurations-Befehl, womit man das Problem lösen konnte. IT-Historiker hier?

Workaround: Für den Router eine eigene Karte mit eigener Rufnummer und eigenem Datenvolumen verwenden.
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Die Lage ist doch klar:
Congstar möchte *neue* Kunden mit seinen Bonus-Aktionen anlocken, aber halt nicht Bestandskunden, die sich permanent durch die Sonderangebote "durchfuttern".
Eine Karte in jedem Netz oder eine zweite Karte für beruflich/private Trennung, da spiel ich noch mit alles andere kostet nur Zeit, sie zu beobachten , aufzuladen und so weiter...
Ok, ich bin da altmodisch
