Beiträge von hrgajek

    Heute die BlackSIM bekommen,


    sie wechselt von "Willkommen" zu "BlackSIM" und zeigt in Androiden tolle Effekte:


    Gerät A: Anruf 333 - Vodafone Stimme: "Nummer nicht vergeben". Lösung: 5500 anrufen.

    Gerät B: Anruf 333 - Mailbox.

    Gerät C: Anruf 333 - Vodafone Stimme. s.o.


    iPhone: Alles passt , 333 - > Mailbox.


    Anrufumleitungen abfragen:

    Androiden: Fehlermeldungen von "nicht möglich", bis "Umleitungen aus" (sind aber an)

    iPhone geht.


    Man sollte ein zweimal das Gerät neu starten, damit die OTA SMS kommt, die den Netznamen und die eigene Rufnummer ins Gerät übernimmt.


    Ablauf bei BlackSIM (Drillisch Online, Tochter von 1&1) mustergültig. Ständig e-mails mit aktuellem Status und Anleitungen, was zu tun ist. Das ist nicht bei allen Anbietern (außerhalb der 1&1 Welt) so...

    websgeisti: Unterschätze 1&1 nicht. Wie @Waldrapp schon schrieb: Als 1&1 Kunde hast Du das Vodafone-Netz plus das "eigene 1&1" Netz also Bonuspaket. Das mögen anfangs nur ne Handvoll 1&1-Sender sein, aber es werden irgendwann mehr.


    Also hast Du wenig Grund bei Original VF zu bleiben. Selbst wenn VF das Geld von 1&1 komplett in den Netzausbau steckt, hat 1&1 und damit seine Kunden davon auch Vorteile .


    Einzig, wenn Du spezielle Sonderwünsche haben solltest (wir nehmen an, Du wärst Industrie/Geschäftskunde) dann kann ein Direktvertrag bei VF Vorteile haben (mehr technische Möglichkeiten, Kundenberatung, Projekte etc.


    Aber in diesem Moment könntest Du auch das "T" Netz in Erwägung ziehen :-)


    Der VF Roaming Vertrag für 1&1 läuft maximal 18 Jahre. Was dann ist, ist heute kaum absehbar.

    habe

    Vodafone Mobilfunknetz muss in den kommenden Jahren nahezu komplett neu gebaut werden (Huawei muss rausgerupft werden), daher lohnt es nicht ein vernachlässigtes & veraltetes Netz zu kaufen. Es ist für 1&1 einfacher & günstiger das Netz selbst neu zu bauen als ein vergammeltes Netz zu übernehmen und zu modernisieren.

    Reizvoll könnten die standorte sein. Klar die "gehören" jetzt Vantage - aber das spielt ja ineinander.


    Zitat

    Realistischer wäre es (aber frühstens wenn 1&1 50% der Bevölkerung versorgt, also >2030) das Vodafone & 1&1 den Netzbetrieb an einen gemeinsame Infrastrukturgesellschaft (wie Orange & Belgacom in Belgien) auslagert.


    so etwas in der Tat halte ich für realistisch, in der Tat. Wenn es bis dahin Vodafone DE noch gibt :-)


    Zitat

    Mit O-RAN braucht für ein zusätzliches Mobilfunknetz nur eine weitere App auf den Server zu laufen.


    Darauf wird es eines Tage hinauslaufen. der Kunde "sieht" weiter 3-4 Netze, aber der Realität sind das ein oder höchstens zwei reale Netze.


    Und ich habe die Hoffnung, das Xi JinPing noch rechtzeitig die Kurve kriegt , einen Gang zurückschaltet und die Amis und die Chinesen sich wieder "vertragen", weil's einfach auf die Dauer für alle Beteiligten "gesünder" wäre.

    @Sensemumme : Die "Lüge" wäre ja "kreativ" und würde ja Kreativ-Kosten verursachen.


    Nein, deren IT Systeme speichern Jeden und alles und haben keinen Lösch-Mechanismus. Vielleicht, weil Geschäftsdaten (fürs Finanzamt) ziemlich lange aufgehoben werden müssen oder weil dieser Mechanismus extra programmiert und zertifiziert werden müsste. Also lässt man es bleiben.


    Die bittere Lehre ist: Ein zwei Karten sind ok, die aber dann wirklich nutzen und bei Kündigung (oder besser wäre gesicherte Nichtnutzung mit gelegentlicher Funktionskontrolle) im Klaren sein, dass man auf absehbare keine weiteren Neuen Karten mehr bekommt.


    P.S. konkrete Fälle mit allen Details gerne per e-mail (gajek (at) teltarif (punkt) de an mich - Datenweitergaberklärung (wir dürfen die Daten an Congstar bzw. Telekom weitergeben) nicht vergessen. Jedoch keine Garantie für gar nichts. :-(

    Hallo Bülo,


    danke für die indirekte Zustimmung :-)


    Die Grundvergütung "stößt" den Kostenrechnern gewaltig auf, weil sie keinen finanziell bewertbaren "Gegenwert" sehen. "Drehen die Däumchen oder trinken Kaffee?"


    Man müsste also jeden Shop-Besucher erfassen, ihn eine Umfrage ausfüllen lassen, um gegenüber den Kostenrechnern "belegen" zu können, was man "getan" hat. Der Kunde wird natürlich "Angst" haben, so mit Werbung oder ungewollten Verträgen belästigt zu werden oder "schlaue" Shop-Betreiberkönnten diese Umfragen "nach eigenem Ermessen" ausfüllen. Alles nicht so einfach.


    Die Kostenrechner könnten aber auch mal rechnen, wie viele Hotline-Anrufe wegfallen (und damit Kosten gespart werden), weil der Kunde vor Ort geholfen bekommt und Kunde bleibt.

    Vodafone Deutschland hängt entscheidend am Tropf der englischen Zentrale.


    Vodafone müsste


    - den Vertriebsdruck rausnehmen

    - viele Shops müssten geschlossen werden (weil fair kaum rentabel)

    - die restlichen Shops müssten eine Grundvergütung erhalten, rein für ihre Existenz - ohne eine einzige Karte verkauft zu haben - damit die Leute dort beraten und helfen können, ohne laufend neue Dinge verkaufen zu müssen.


    Das ist für die Kostenrechner (Betriebswirtschaftler) in London schon einmal ein erster Alptraum.


    Vodafone müsste den Netzausbau massiv forcieren, was schwierig ist, da es Standorte, Genehmigungen und Geld für die Technik braucht und Widerstände vor Ort gibt, die zwar Netz wollen, aber keine Antennen. Der Netzausbau in der Provinz kostet erst einmal viel Geld und bringt erst einmal keinen Return, bis die Kunden merken, hey die sind besser, da kann ich (wieder) hin, dauert es - für die Kostenrechner viel zu lange.


    Andere Modelle wie MOCN, Codesharing, Radiosharing werden nur zögerlich angenommen, weil der Big Player T natürlich mit dem Argument ("Wir sind und haben das beste Netz") seine gefühlt höheren Preise begründen muss und will.


    Vodafone müsste sein Festnetz (Koaxkabel) komplett gegen Glasfaser austauschen. Das ist ein Mega-Projekt mit Unwägbarkeiten, von Hausverwaltungen, die keine Lust haben, die nix zahlen wollen, über Kunden, die von Koaxkabel "bedient" sind und da weg wollen...


    Also Vodafone Deutschland verkaufen?


    Im Stück oder in Scheiben?


    1&1 könnte Spaß am VF-Netz haben, aber die werden sich das genau anschauen und gewiss nicht den Preis zahlen, den London sich vorstellt.


    Die Vodafone-Kundenbasis? Die könnte man unter den restlichen Drei Netzbetreibern (T, o2, 1&1) aufteilen, aber da würde die EU / Kartellamt etc. sofort ein Auge drauf werfen und "Halt" rufen.


    Egal: Mittelfristig wird sich einiges ändern (müssen).


    Wenn Niel (free) oder Drahi (Altice) bei VF.de einsteigen, wird sich IMHO wenig bessern, weil die sofort die Axt an die Kostenstruktur legen würden, d.h. noch radikalere Auslagerung aller Kostenfaktoren, d.h. noch mehr Kosten- und Verkaufsdruck, vielleicht auch sinkende Preise bei dann absolut Null Service. Das mögen Sparfüchse cool finden, bis es irgendwo hakt.


    Wer sehen will, wie effizient man Prozesse stricken kann, sollte sich die Drillisch Marken (1&1) anschauen. Die Abläufe sind dort durchgetaktet und perfekt organisiert, bis ins Detail. Sonderwünsche? Fragen? Besser nicht.


    Modelle wie eine "Deutsche Netz AG" (die ein bundesweites flächendeckendes Netz aufbaut, betreibt und pflegt und an alle Anbieter vermietet) wurden diskutiert, aber verworfen, weil das Risiko einer schlafmützigen Superbehörde (AKA "Bundespost 2.0") sehr hoch wäre.


    Modelle, die Zahl der Netze auf 2 maximal 3 zu begrenzen, wäre IMHO sinnvoll, aber auch hier müsste es eine aktive Kontrollinstanz geben, die penibel drauf achtet, dass sich diese Unternehmen nicht zurücklehnen, nix mehr tun und nur die Preise erhöhen und den Service drosseln.


    In den USA (300 Mio Leute) gibt es 3 (drei) große Mobilfunkanbieter.

    in Europa (300 Mio Leute) gibt es grob 100 (einhundert) Mobilfunkanbieter.


    Kostenrechner finden das - unvorteilhaft.