Das Thema ist komplex.
ein Kunde mit einem "Dumbphone" telefoniert und schickt ein paar SMS, vielleicht noch MMS (wenn das Handy das können sollte). Die Telefonate sind heute oft flat,d.h. der monatliche Umsatz dieses Kunden (ARPU) bleibt niedrig und es gibt keine Chance ihn zu erhöhen.
Nun haben Freunde/Kinder/Enkel ein Smartphone und wollen Bilder verschicken, also schafft sich der / die Dumbphone Kunde/in ein Smartphone an. Dafür braucht es einen Datentarif, vielleicht zu klein, dann wird nachgebucht oder der Tarif gleich aufgeboht.
Die Folge: der Kunde macht mehr Umsatz.
Der Kunde entdeckt Apps, die Geld kosten. Möglicherweise bekommt auch der Netzbetreiber/Service-Provider etwas davon ab, entweder weil der App-Hersteller dem Netzbetreiber was zahlt oder die Datenmenge des Kunden steigt, was den Netzbetreiber freut.
Und die verbliebenen Kunden mit Dumbphone?
Haben die noch einen Tarif wo jede Minute, jede SMS einzeln abgerechnet wird?
Vermutlich nicht.
Bleibt noch die Nische für Hersteller wie DORO oder Emporia, die Smartphones mit ultraeinfacher Oberfläche für Senioren anbieten (deren Geräte aber bei Bedarf auch auf das klassische Interface umschaltbar sind)