Beiträge von hrgajek

    Hallo in die Runde,


    nach dem in meinem Umfeld viele mit Windows 10/11 unglücklich sind, Windows 10 ist ultra langsam, Windows 11 geht (offiziell) nicht, habe ich mich mit verschiedenen Linux Distributionen beschäftigt und bin bei Mint gelandet.


    Für Konservative gibt es Linx Mint LMDE7 basierend auf Debian Trixie 13.1/13.2

    Ist schnell installiert, Updates gibts nicht so oft. Die Cinnamon-Oberfläche erinnert stark an Windows.


    Die Installationsversion (ISO auf USB) installiert LMDE7 und nimmt keine Rücksicht auf ein bestehendes Windows, wer also Dual boot möchte, muss sich auskennen oder sollte beser Linux Mint 22.3 verwenden.


    Linux Mint 22.3 (auf Ubuntu Basis) ist ziemlich problemlos. Bei der Installaiton wird man gefragt, ob WIndows am Leben bleiben soll, ideal, wenn man noch nicht 100% sicher ist oder spezielle Windows-only-Anwendungen nutzt.


    Für den Einstieg die XFCE Version nehmen, wenn der Rechner "schwach" ist. Man kann später Cinnamon dazu installieren und dann das verwenden, ist kein Problem.


    Cinnamon untersützt auch mit dezenten Systemklängen und Userbildern im User-Manager (nette Spielerei, wenn mehrere Leute sich den Computer teilen)


    Bei Uralt Hardware könnte es mit Linux Mint 22 Probleme geben, das System bei der installation fällt dauernd in den Ruhemodus (Passwort neu eingeben) zurück oder friert sogar ganz eint. Abhilfe ist hier Linux Mint 21.3. Dafür gibts bis 2027 noch Updates, danach müsste man weiter sehen.


    Habe hier einen Asus Mini PC eeePC 1016 der läuft mit 21.3 noch brauchbar (mit 22.x nicht), man sollte aber Zeit haben :-)


    Ich habe mir Linux Mint und LMDE auf zwei schnelle USB-Sticks installiert. Die kann ich an jedem beliebigen PC starten (oder sogar an einem Intel MacBook) und auf den "Gastsystemen" wird nix verändert. Schicke Sache.

    Das ist ja mal eine gute Lösung. Hätte ich nicht erwartet.

    Ich habe meine Altbestände an nicht mehr existenten Unter-untermarken rechtzeitig aufgegeben. (Fonic hatte ich auch mal, Netzclub nie :-)

    Ich weiß, dass speziell hier im Forum, viele gerne eine uiniversale mobile Lösung hätten. Die setzt einen maximalen Netzausbau voraus, den wir nicht haben. (Siehe viele Threads hier)


    Die bestellen das Festnetz in ihrer eigenen Wohnung gar nicht oder kündigen die vorhandene Leitung, sofern es nicht irgendjemand anders (Eltern, Mitbewohner) schon bezahlt :-)


    Die in meinen Augen ideale Lösung wäre eine bundesweite Ausschreibung und dann eine flächendeckende Umstellung aller Anschlüsse gewesen.


    Dabei hätten zwei Punkte erfüllt werden müssen: Jeder Kunde kann bei dem Vertragspartner bleiben, den er bisher hatte. der Umbau kostet nichts, der bisherige Tarif (und seine Leisutngen) ändert sich nicht.

    Wenn dann jemand die schnellere Variante bucht, kostet das logischer weise mehr.


    Aber für diese "einfache" Lösung ist es jetzt wohl zu spät und die private Konkurrenz fürchtet wohl, dabei "unterzugehen", weil die Mehrheit der (älteren) Bestandskunden bei Big T bleiben möchte (weil die kennen sie ja schon).


    Jetzt wird halt weiter gewurstelt und irgendwann kommt die Abschaltung dann doch. Ob die verbliebenen Kunden dann einfach auf Mobil wechseln oder sich für viel Geld nachträglich doch noch ans Glas anschließen lassen, ist eine gute Frage.

    Wer gerne Podcasts hört oder Youtube schaut und ne knappe Stunde Zeit hat, dem sei die aktuelle Folge von c't Uplink ans Herz gelegt, die sich mit dem Thema Glasfaserausbau und DSL-Abschaltung befasst.

    Die Kollegen erklären das sehr gut.

    Abschreckend ist halt die Ungewissheit, wer da baut, wie lange der baut (Lärm, Dreck, Ausfälle) und wie "holprig" das abläuft.

    Wenn ich durch einsame Regionen im Pfälzer Wald oder Odenwald fahre, wo erst kürzlich die Telekom einen Mast aufgebaut und eingeschaltet hat, frage ich natürlich, ob Vf oder o2 auch dort aktiv sind, oft sind sie es nicht.


    Klar es gibt auch die (seltenen) Fälle, wo alleine o2 oder alleine VF einen Mast haben.


    Wenn ich in einer Gemeinde wohne, wo ausgerechnet "mein" Netz nicht funktioniert, ist das sehr ärgerlich.

    Zum Glück gibts heute Dual-SIM-Handys als Standard, womit eine "Zweitkarte" im anderen Netz schon mal weiterhilft, sei es eine aus Österreich oder der Schweiz (z.B.) oder die Kombi T-o2 , die sich bei mir am besten bewährt hat. Wer mag könnte auch 1&1 oder VF mit einbeziehen.


    Die Telekom ist Opfer seines eigenen Erfolgs geworden, jetzt möchten die Leute wirklich immer und überall mobiles Netz haben. Und das ist ja verständlich.


    Leider gibts keine rechtliche Grundlage im Lande, renitente Nachbarn, "Strahlenopfer", "Bedenkenträger" und Bürokraten in ihre Schranken zu verweisen. Die Idee war, dass ein Netzbetreiber seinen Ausbau ankündigt und dann sofort losbauen darf, ohne auf eine explizite Genehmigungen warten zu müssen. Eine Behörde hätte dann nur kurze Zeit die Möglichkeit gehabt, dagegen gut begründet vorzugehen.


    Ich bin eher der Ansicht, dass viele kleine Sender (die kaum auffallen) sinnvoller wären, als große Türme.


    Zurück zum Thema:


    Vodafone hat eine Weile "vf.de" im Display signalisiert. Nur diese Domain steht seit Jahren zum Verkauf (Mindestgebot 25.000 Euro) und gehört ihnen wohl gar nicht (sonst würden sie diese sicher längt benutzen) - auch "kein idealerZustand", um es mal vorsichtig zu formulieren.