Beiträge von hrgajek

    Alleine im Landkreis Mittelsachsen (grob rund um Hartha) gibts nach Auskunft von Betroffenen noch einiges zu tun.


    National Roaming wäre toll, aber nur, wenn auch die Handoverbeziehungen zwischen Wettbewerbern eingepflegt würden. Schon bei MOCN ist das ein ziemliches Gefrickel, bis das rund läuft.

    Aber Fraenk ist halt vom coolen Ding zum Beamten geworden. Langweilig, es gibt nichts Neues, sie gehen nicht mit der Zeit. Von daher: was soll man da schreiben?

    Was sollen sie machen? Immer mehr GB, die der 08/15-Kunde - wenn er ehrlich ist - kaum braucht? Oder viel mehr GB, welche die "Hochleistungskunden" anziehen, die ihre vorherigen teureren Hauptverträge bei Big-T kündigen? :-)


    Was ich mir vorstellen könnte, dass das Thema MultiSIM (z.B. für eine Smart Watch) aufgegriffen wird. Was sie garantiert nicht machen, MultiSIM generell freigeben, was dann zum Vertragssharing mit Familie, Freunden etc. führt und die Umsätze spürbar drosselt.


    Was kommen könnte, dass abgehende Anrufe von DE mit Ziel EU (GB, Schweiz, FL, N, IS etc.) eines Tages generell inkludiert werden oder eine begrenzte Menge (100-200 Minuten) inkludiert wird.


    Was originell wäre: Eine Zweitrufnummer auf der gleichen Karte, z.B. für Kleinanzeigen, Dating, etc. die man nach Bedarf zu oder abschalten könnte. Nicht zu verwechseln mit einer zweiten SIM-Karte, die man ja "teilen" könnte, das machen sie nicht.

    Die Anbieter wollen ihre monatlichen Umsätze (ARPU) erhöhen. Da Preiserhöhungen auf ganzer Front nicht gehen (Kunden würden meutern, kündigen oder wechseln) versucht man es mit aufpreispflichtigen Zusatz-Diensten/Optionen. Das kann langfristig dazu führen, dass derjenige, der diese Dienste nicht bucht, in einem Rumpf-Netz "hängen" bleibt und dann doch die Dienste bucht, damit es weiter geht.


    Nehmen wir an, die Geschichte landet wieder vor Gericht und das Gericht sagt "ist nicht", bleibt nur die generelle Preiserhöhung oder die Netze bleiben überlastet und alle Nutzer "tolerieren" das, wohl oder übel. Teufel und Beelzebub Prinzip heißt das wohl.


    Denkbar auch, das Anbieter das Handtuch werfen und (versuchen zu) fusionieren oder schlicht aufhören, letzteres gabs IMHO noch nie.

    Die "einfache" Lösung, die Du vorschlägst, ist ein staatlicher FTTH-Ausbau.

    Als Steuerzahler (und als Verbraucher) bin ich froh, dass das nicht gemacht hat.


    In den 1980er Jahren hat die Deutsche Bundespost es auch nicht geschafft, Westdeutschland flächendeckend mit Kabelfernsehanschlüssen auszustatten (und es ist dabei ausdrücklich vollkommen unerheblich, ob man Kabelfernsehanschlüsse oder die verwendete Kupfer-Coax-Technologie gut oder schlecht findet; um diesen Aspekt geht es dabei nicht).

    Ich hätte Deutschland in Parzellen aufgeteilt den Netzausbau ausgeschrieben: Bedingung: Wer baut, muss jeden Anbieter auf sein Netz lassen. Wer den Zuschlag bekommt und nicht binnen eine Frist baut, bekommt eine Konventionalstrafe oder eine vorab Kaution nicht zurück. Das hätte bedeutet, das in Posemuckel Anbieter A und in klein-Düdeldorf anbieter B gebaut hätte, der Kunde wäre aber bei seinem Anbieter "T", "V" oder so geblieben. :-)


    Was haben wir jetzt? Gebastel und Gemurkse und wo es sich halbwegs für sie rechnet, sammelt Big T die Trümmer auf und baut dann aus, aber halt nicht überall.

    Beispiele? Deutsche Glasfaser, UGG etc. sagen Ausbau ab. Bürger verzweifelt.

    Früher oder später wird es 5G-SA ("5G+") "für alle" geben. Ob das kostenlos sein wird oder als Zusatz-Option gebucht werden muss, werden wir sehen.

    Das Problem ist halt, dass es zig Hersteller, Chipsätze und Software-Versionen und das muss alles getestet und freigegeben werden.

    Eine Förderung richtet sich immer nach der vor Ort vorhandenen Versorgung / Infrastruktur und den damit möglichen Datenraten. Damit ist eine erneute Förderung nach einem bereits erfolgten (geförderten) FTTH-Ausbau nicht möglich.

    Das ist so eine typische "Gerechtigkeitsfalle". Man wollte vermeiden, dass die Investitionen vorhandener Anbieter in DSL oder Koax nicht über Nacht "wertlos" werden. Das führt aber zu kuriosen Situationen. Leute, die vor der Tür Koax oder langsames DSL liegen haben (aber nie gebucht haben) bekommen keine Glasfaser, weils nicht gefördert werden darf. Das sorgt nur für Frust.


    Es gehört eine Gemeinde-Fläche komplett umgerüstet, d.h. alle Telefon-Anschlüsse dort anfassen und umstellen. Wirklich alle.


    Für den Kunden muss das kostenneutral sein, d.h. er zahlt genausoviel wie vorher und bekommt genausoviel wie vorher und sein Anbieter ändert sich nicht. Wenn er mehr will, muss er das buchen (und ggfs. mehr bezahlen), will der Kunde aktiv wechseln, darf er das natürlich.


    Ist der Kunde mit sagen wir mal mit DSL 6000 zufrieden, bekommt er Glasfaser 6000 und hat einen wahrscheinlich störungsfreieren Anschluss. Aber diese "einfache" Lösung findet leider nicht statt :-(

    Gibt es in Deiner Stadt mehrere Wasserleitungsprovider? Mehrere konkurrierende Abwasser-Leitungs oder Strom-Leitungs-Netze? Nein, gibt es nicht.


    Beim Strom gibt es Wettbewerb auf bestehenden Leitungen, wenn der Kunde es will. Das ist nicht für jeden Kunden zu empfehlen


    Bei der Telekommunikation wollte man das partout haben, um durch Wettbewerb sinkende Preise zu bekommen.


    Die Kehrseite ist: Flickenteppich, Versorgungslöcher, teilweise guter bis mieser oder gar kein Service.


    Bei einer durchgreifenden "Revolution" wie dem Umstieg von Kupfer auf Glasfaser hat der Wettbewerb einiges angeschoben, aber der Flickenteppich (zig Unternehmen, die in Konkurrenz bauen und sich nicht gegenseitig auf die Netze lassen wollen) und die weißen Flecken (bauen wir nicht, weil lohnt sich nicht) fallen uns jetzt auf die Füße.


    Jetzt haben wir Straßen, wo keine Glasfaser stattfindet oder nicht in die Häuser verlegt werden darf, weil aus antiker Vorzeit schon vergammeltes Koaxkabel liegt oder wo Hausbesitzer/Verwalter keine Lust auf Baustellen im Haus oder im heiligen Vorgarten haben oder unselige Allianzen mit Netzebene-4-Inhouse-Providern den Glasfaser-Ausbau blockieren.


    Auch wenn ich dafür "geprügelt" werde, ohne die Telekom läuft nichts. Ob man das gut findet oder nicht.


    Das heißt nicht, dass die Telekom nicht auch zu kritisieren wäre.


    Sie sind halt nicht mehr die Staatstelekom (Monopol) sondern ein etwa 28prozentig-staatliches-privates Unternehmen ist (ca. 14% staatliche KfW-Bank, ca. 14% "Bund") , das Rendite erwirtschaften will und muss.


    Was aber fehlt ist eine Regulierung, welche alle Spieler zwingt sich gegenseitig aufs Netz zulassen. Das heißt, selbst wenn XY baut, muss XY auch Telekom-Kunden versorgen, die nicht von der Telekom direkt zu XY wechseln wollen. Umgekehrt ist das längst Vorschrift (Telekom muss), aber andersrum (Private müssen...) noch nicht.