Beiträge von hrgajek

    ...oder von niemandem. Dass es auch ohne dieses Double-Payment geht, sieht man daran, dass es Anbieter wie 1&1, o2, M-Net oder NetCologne mit offener Peering-Policy gibt.

    Ein Unternehmen von der Größe der Telekom mit historisch gewachsentem Technik und Service-Verständnis hat höhere Kosten, als ein lokaler Anbieter. Alle, die fordern, dass sich Preise niemals erhöhen (nur sinken dürfen), dürfen sich dann nicht wundern, wenn auch beim Incumbent die Sparkommissare über die Flure streichen und wichtige Parameter zusammenstreichen.

    Zum Peering "Problem": Wie schon anderswo hier geschrieben, die Netzbetreiber können von den Mega-Anbietern mehr Geld verlangen, die dann automatisch "Vorfahrt" bekommen oder von uns Endverbrauchern. Die Mehrheit der Endverbraucher dürfte für die erste Lösung plädieren. (Seufz).


    Wobei im o2-Telefónica-Netz eher die Verbindung von o2-Sendeturm zum o2-Telefónica-Kern-Rechenzentrum das Problem ist... iMHO.

    Entspannung: 1&1 ist das aktuelle VIAG 2.0 (für jüngere hier: VIAG war der Vorgänger von o2 und wurde von mir mit "Very Interesting Adventure Game" übersetzt. Das ist ein großes Real Time Adventure Game mit Levels, Cheats und einer Community (wie hier auf T-T), die sich gegenseitig weiter hilft :-) )


    Disclaimer: Die Bereithaltung eines Reserve-Anbieters/zweiten-Netzes wird dringend empfohlen :-)


    in diesem Falle also o2-Telefónica oder Telekom (da 1&1 zumeist mit Vodafone roamt , wäre Vodafone alleine kein großer Vorteil)

    Ein DNS ist ja nur das Adressbuch/Telefonbuch, wo es hingehen soll.

    Da Telekom keine "Lust" hat, kostenfrei mit "Hinz und Kunz" zu peeren, müssen diese Angebote durch Transitprovider laufen, die bei T und ähnlichen Groß-Anbietern "schwach" angebunden sind.

    T & Co. stellen sich nun vor, die Mega-Anbieter (META, Amazon, Netflix, etc.) extra zur Kasse zu bitten. Im Gegenzug würden aber die natürlich Vorfahrt gegen über Mini-Anbietern verlangen und auch bekommen. Ergo : Die Netzneutralität geht weiter kaputt, Kleinstanbieter gucken wieder in die Röhre oder müssten auch mehr zahlen.


    Alternativ könnten T und & Co. all ihren Endkunden generell höhere Preise berechnen. Jede Wette: Das gäbe auch Frust.


    Schwierige Geschichte.


    Der Sonderspeedtest auf netzbremse.de verrät mir leider nicht, wo "Route D" verläuft. Die ist bei mir relativ langsam (so 10 MB/s down) der Rest so bei 130-50 MB/s

    (Mein Provider ist Telekom-Festnetz via Hybrid (5G), möglich sind bei mir je nach Tageszeit/Last 200-400 MB/s und 50-60 MB/s up. (Echte Glasfaser ist hier noch im Bau)

    o2 hat mir dieser Tage mitgeteilt, dass ich Dank "Grow" jetzt 110 GB statt 100 GB habe. Ich danke recht herzlich, schaffe aber die 100 GB kaum. Die hatte ich bekommen, als ich mal die Hotline wegen einem MultiSIM Problem angerufen habe :-) Ob 100 statt 20 GB wollte, zum gleichen Preis. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Dachte, damit würde Grow verschwinden, offenbar nicht :-)