Beiträge von hrgajek

    Ein Europa Anbieter muss in jedem Land vor Ort präsent sein. Die Telekom hat(te) das vor, hat aber beispielsweise in Albanien und Rumänien ihre Dependancen verkauft, weil "lohnt sich nicht".


    Die andere Idee, einen Euro-Anbieter mit einer Zentrale / Hotline in nur einem Land zu haben, mit einer Hotline die vielleicht nur noch englisch spricht, wo alle Abläufe maximal vereinfacht und nur mit KI und über App bzw. Online laufen, wo es also keine Shops vor Ort mehr gibt, würde vielleicht bei technisch affinen Kunden gut ankommen, wenn der Preis noch unschlagbar günstig wäre. Nur dafür ist die Luft längst viel zu dünn.


    Und wenn da irgendwas schief geht oder der Kunde ne Frage hat... mein Beileid.

    Hatte ich Heute morgen gelesen und hab das erst für einen Joke gehalten.

    Ein Smartphone is ja auch ein Router, dann könnte das auch dort kommen?

    Ich dachte auch erst an einen vorgezogenen April-Scherz. Aber Du kannst das auf https://www.fcc.gov im verschraubten Beamten-US-englisch gerne nachlesen.

    Ja - wer böse will, könnte auch Smartphones verbieten, selbst das legendäre Trump-Phone kommt nicht aus den USA.


    Es gibt keine Hersteller dort, es fehlt das Know How, es fehlen Leute, die sich mit so was auskennen, weil zugewanderte Expats will man ja nicht (mehr) und selbst wenn würde so ein Router wohl 1000 Dollar oder mehr kosten. Das kann sich dort auch fast keiner leisten.

    Dieser Förderungs-Bürokratismus ist fürchterlich und das alles nur, weil man vermeiden wollte, dass ein Anbieter "Nachteile" oder ein andere "Vorteile" haben könnte. Wenn irgendwo noch aus grauer Bundespostzeit "Koaxkabel" im Boden herumgammelt, gilt das Gebiet als "versorgt" und man bekommt keinen Anschluss, auch wenn man den selbst zahlen würde.


    Viele neue Glasfaserbuden haben sich aber völlig ver... kalkuliert, die DCF (Deutsche Chaos Faser) pardon DG ist ein besonders krasses Beispiel. Einfach mal Google mit den Worten "Deutsche Glasfaser Chaos" füttern.


    Ich habe schon mehrfach "gefordert", Deutschland komplett auszuschreiben und dann flächendeckend auf Voll-Glasfaser umzustellen. Wurde aber nicht gemacht. Jetzt hängt es von örtlichen Gegebenheiten an, Bürgern, die Druck bei örtlicher Politik machen, Stadtverwaltungen, die fachkundige Leute haben und nicht locker lassen.

    Da bräuchte es jemand mit direktem Zugriff auf Deinen eigenen Datensatz in der o2-Datenbank. Diese Kontakte sind im Laufe der Jahre leider verloren gegangen oder wurden "weggespart". Sorry, da fällt mir im Augenblick nix zu ein. Schon mal mit einem anderen Anbieter aus Deutschland probiert? Wird der auch bei o2.cz gebremst?

    Ok, das ist wirklich.... abseits aller Trampelpfade.


    Aber wenn sich ein Forstarbeiter oder Fußgänge die Haxn verbiegt, ist man/frau froh, wenn es dort Netz gibt, offenbar von Vodafone (Vantage Towers) und T wie Telekom.


    Es dauert halt immer so fürchterlich lange...

    Ok, wenn die Datennutzung der Vodafone Kunden langsamer angestiegen ist als vorausgesagt, dann ist der prozentuale Anteil der Kosten die 1&1 zahlen muss natürlich langsamer gesunken als erwartet.
    So würde das ganze für mich Sinn ergeben, wenn das wirklich der Fall ist sollte man eventuell den Artikel noch mal anpassen.

    Wie würdest Du das allgemeinverständlich(er) formulieren? Gerne auch per PN.

    Dieser Satz macht für mich keinen Sinn


    "Beim Roaming mit Vodafone habe es einen "uner­warteten Kosten­anstieg der National-Roaming-Vorleis­tungen" infolge eines "lang­samer als von 1&1 erwar­teten Kapa­zitäts­wachs­tums des Vodafone-Netzes" gegeben."


    Warum zahlt 1&1 mehr wenn die Kapazitäten langsamer als erwartet ansteigen? 1&1 zahlt doch prozentual Ihren Anteil an der gesamt Kapazität, also müsste die Kosten doch steigen wenn Vodafone die Kapazitäten ausbauen und nicht umgekehrt oder hab ich da einen Rechenfehler?

    Das ist in der Tat kompliziert. Nehmen wir an, durch das Netz laufen 100 TB, davon nutzen 1&1 10 TB und Vodafone 90 TB. Im nächsten Jahr verbraucht 1&1 11 TB und Vodafone bleibt bei 90 TB, dann zahlt 1&1 mehr. Würde aber Vodafone 99 TB im zweiten Jahr brauchen (also auch mehr), würde 1&1 nicht mehr zahlen, weil das Verhältnis gleich bleibt.

    Das Risiko ist also, dass VF gar nix macht und sich zurücklehnt und nur das Datenvolumen bei 1&1 steigt. Das erhöht die Kosten und die "Lust" von 1&1 schneller mehr auszubauen. Dommermuth empfindet das als fair. Er denkt einfach langfristig.

    Und dann bleibt noch die Frage, wie viel Geld o2-Telefónica Deutschland für den Netzausbau noch übrig hat. Die kann ich leider nicht beantworten, befürchte aber einen strikten Sparkurs.


    Das wird jetzt ein Wettrennen zwischen Vodafone und o2-Telefónica, mit 1&1 als lachendem Vierten und der Telekom, die allen weit voraus eilt, aber stellenweise auch schon zu "schwächeln" scheint.

    Hm Mercedes Benz hatte ja eine sehr gute Inhouse Abdeckung von o2, weil o2 das Werk komplett mit Mobilfunk ausgestattet hatte und beispielsweise die Nebenstellen direkt auf die Mobilfunk-Handys der Mitarbeiter durchgeschaltet wurden. Teile der Produktion liefen/laufen mit Campus 5G.


    Dann kam der Aufsichtsrat Tim Höttges, im "Nebenberuf" Chef der Telekom, seitdem hat sich einiges dort geändert... :-)