Beiträge von hrgajek

    Hallo,


    es gibt bei o2 durchaus Baustellen. Immer wieder gibt es "Verwicklungen", wenn Kunden in der Familie verschiedene Verträge /Kundennummern haben und das zwecks Rabatten zusammenlegen wollen - oder wenn Familienmitglieder sich selbstständig machen wollen.


    Immer wieder gibts Probleme, eine eSIM zu bekommen und zu aktivieren. Mal geht es über http://www.o2online.de mal nur über die furchtbar verschlimbesserte o2-App, das ist von der Tagesform der Systeme abhängig.


    Wer o2 MultiSIM nutzt (eine Nummer, mehrere SIM-karten) und den SMS-Empfang oder den Anrufempfang umschalten will, konnte das "früher" (tm) mit USSD-Codes erledigen, schnell und einfach. Schon länger geht das nur noch über die App, die immer öfter Schluckauf hat.


    Sprachqualität bei o2 kann - ausgerechnet, wenn wichtige Leute anrufen, so zerhackt sein, das wichtige Gesprächsinhalte verloren gehen, nicht oft, aber oft dann, wenn es drauf ankommt.


    Der Netzausbau in der Fläche kommt voran, aber es gibt noch genügend Regionen, wo neue Sender gefragt sind.


    Der Backbone (Verbindungen zwischen Sendern und dem Kernnetz) ist oft am Limit und 800 MHz ist schön in der Fläche, aber für Kapazität nur bedingt bis kaum geeignet.


    o2 kann überraschen, aber ich bin nicht überrascht, wenn es auch mal nicht geht.


    Ich bin Kunde seit Oktober 1998 (als VIAG Interkom gestartet ist) und habe einiges selbst er- und überlebt :-)


    Mein Credo geht zum Zweit-Netz, das erspart viel Streß. :D

    Ich muss warnen, mehr als 1-2-3 Karten bei einem Anbieter zu registrieren und die möglicherweise nie oder nur selten aufzuladen. Da springen irgendwelche Sicherheits-Algorithmen an und vermuten schlimmstes.


    Man sollte auch niemals sein Prepaidguthaben über die als Limit angesagten (tief in den AGBs) von 200 oder 250 Euro aufladen und die Karte gar nicht kostenpflichtig nutzen. Wenn man sich das später auszahlen lassen will, bekommen die Sicherheits-Eumels auch wieder Schweißausbrüche. Ein Prepaid-Konto ist ein Bankkonto.

    Rechen wir das mal:


    223 Mio Euro : 12 Mio Kunden wären 18,58 Euro pro User und Jahr, also 1,55 Euro im Monat.


    65 Mio Euro : 2 Mio Kunden = 32,50 Euro pro Kunde und Jahr, also 2,70 Euro pro Monat.


    Wenn ein Kunde einen Tarif für sagen wir 20 Euro / Monat bucht, bleibt o2 da sicher deutlich mehr hängen.


    Was das Netz "kostet" kann man so gar nicht sagen, weil es kostet es zu bauen, zu betreiben (Strom, Personal, Steuern) und diese Kosten sind teilweise völlig unabhängig von der tatsächlichen Nutzung.

    lakriz


    Da könntest Du Recht haben. "Informierte Kreise" sagen, dass die meisten Drillisch/1&1 Kunden einen möglichst günstigen Tarif gebucht haben und recht wenig damit machen. Von daher könnte der Impact auf das Vf-Netz gar nicht mal so "dramatisch" sein, wenn die 1&1-Kundschaft weiterhin "zurückhaltend" bleibt.


    Für o2 ist der "Verlust" gar nicht so tragisch, wenn es ihnen gelingt neue Kunden zu eigenen Tarifen ins eigene Netz zu bekommen. an den 1&1-Kunden hat o2 - so ist anzunehmen - nicht viel "verdient". :D