Beiträge von hrgajek

    Hallo,


    Stromae hat - soweit mir bekannt - Recht. E-Plus hat 1994 mit Nokia (Original) angefangen. Später kam Siemens (Original) dazu. Irgendwann wohl auch NSN (Nokia-Siemens)


    Mit dem Aufkommen von UMTS-HSPA ungefähr kam ZTE ins Spiel (haben sie auch noch andere Lieferanten? Ericsson meine ich) und LTE ist m.W. komplett von ZTE.


    Der Netzbetrieb (Operations) wurde vor einigen Jahren an Alcatel Austria vergeben, dann an Alcatel Lucent und seit letztem Jahr (etwa) komplett an ZTE. Die Hoheit und die Planung sind nach wie vor bei E-Plus selbst.


    262-03 gehört zur E-Plus-Lizenz und die fällt mit dem Wegfall des eigenständigen Netzbetreibers E-Plus Mobilfunk weg. Obs das seitens der BNetzA Kulanz gibt? Keine Ahnung.

    Hallo,


    wenn o2 und E-Plus noch nicht "weiss", wirds aber irgendwann sehr "sportlich".


    Die 900/1800 GSM-Frequenzen (Ablaufdatum 2016) kassiert die BNetzA Ende 2015 ein. Sie könnten theoretisch von o2plus neu ersteigert werden, aber keiner weiss, ob das so klappt, denn denkbar wäre ja, dass "die Andern" so wild bieten, dass für o2 nix übrig bleibt oder o2 nicht soviel ausgeben mag.


    Spätestens Ende 2015 muss E-Plus seine Kennung 262-03 zurück geben, weil es E-Plus ja nicht mehr gibt.


    Ok, sie könnten zwei getrennte Netze unter 262-07 laufen lassen, die dann keine Handover hätten, aber das wäre etwas "unpraktisch", weil dann theoretisch Verbindungen abreißen könnten, wenn in der Nachbarschaft eine Zelle mit gleicher Kennung herumsteht, aber keine Nachbarschaft eingetragen ist. Sie könnten eine weitere Kennung verwenden (o2 hat mehrere Kennungen, wie D1, D2, E-Plus auch), aber dazu müssen alle E-Plus-SIM-Karten "informiert" werden, dass das ihr neues Netz wird. Das kann bei neueren Karten OTA gehen, aber bei älteren nur manuell. Die Hotlines werden sich "freuen".


    Ich vermute, dass ein ziemlich kleiner Kreis von "Insidern" im stillen Kämmerlein bereits Gedankenspiele veranstaltet, das Geheimnis aber vor der rechtlichen Fusion (Q3-2014) nicht verraten mag.


    Ich persönlich tippe auf Start im Januar 2015 und eine schubweise (regionale) Lösung. Das heißt alle Stationen prüfen, ggfs. ausschalten, an o2 neu anschließen, wieder einschalten


    oder


    Stationen abbauen und ggfs. an neuem Standort wieder aufbauen und neu anschließen.


    Der globale Einmalige-Knopfdruck ist m.E. nicht sinnvoll realisierbar.


    Der Traum der vollen Zusammenschaltung mit gegenseitigen Handovern erfordert einiges an know how und wird an der Frequenzfrage hängen und bei einigen Standorten dürften Mietverträge ablaufen, die man vielleicht nicht verlängern kann oder will. Also auch weniger wahrscheinlich


    Aber gut. Je schneller die loslegen, desto "ruhiger" könnte es am Ende ablaufen.

    Hallo,


    auf langfristige Sicht wird das Thema Höchstauflösendes Fernsehen via Handy ein Thema werden, bis dahin gibts dann hoffentlich "Broacdcast"-Technologien, sonst fliegen uns alle Netze um die Ohren.


    Aber BTT: Gibts hier Insider, die vielleicht ikognito verraten können, wann es mit der Zusammenschaltung real los geht und wie das konkret aussieht?


    Oder kennt jemand, der einen kennt, der was weiss?


    Ich denke, je früher die Infos bei uns Freaks eintreffen, desto entspannter können wir uns drauf einstellen.


    GAU wäre dass man am Tag X versucht umzuschalten und dabei das Netz regional oder überregional einknickt und keiner weiss wieso.
    Die Profis unter uns haben doch eh längst ein Dual-SIM Handy in der Tasche :-)
    (mindestens eins)

    Hallo,


    ich habe zur Fußball WM das Endspiel gestreamt (hat ewig gedauert, bis es gestartet ist, dann aber ruckelfrei)


    Ich vermute stark, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Pingzeiten wesentlich wichtiger sind, als bis zu xx MB/s Spitzenwerte, die vielleicht in der Praxis nie erreicht werden.

    Hallo,


    Du brauchst:


    - ein HV-Voice / AMR-WB fähiges Mobilfunknetz


    - ein AMR-WB (HD-Voice) fähiges Endgerät.


    - 3G Versorgung (3G = UMTS) in diesem Netz (2G = GSM reicht nicht!)


    Einen Gesprächspartner im T-Festnetz oder im Telekom Mobilfunknetz, der auch mit 3G versorgt ist.


    Geräte wie der BlackBerry Q10 zeigen dann während des Telefonates "HD" im Display an.

    Hallo,


    ich habe daheim DSL 6000 RAM und das reicht mir vollkommen :-)


    Wenn ich im Mobilfunk ein Speedlimit von 7,2 MB/s hätte, wäre mir das egal, solange ich sicher sein könnte, dass die PingZeiten kurz bleben und die angeforderten Seiten oder Dienste zügig antworten. Ob das Bild oder Video nun mit 7,2 oder 14,4 oder 150 MB/s durch die Luft herbeirauscht, ist mir persönlich wurscht... :-)


    Diese Werte sind im Moment "voll cool", wenn die Netze aufgefüllt werden (sprich jeder Pimpf und Pampf eine LTE-Maschine haben wird) sind sie eh Geschichte. Ab 2020 kommt dann 5G und dann reden wir über GB/s :D

    Hallo,


    wie schon geschrieben, die spannende Frage ist, wie schnell die fabrikneue ZTE Technik an die bestehenden Strukturen von o2 angeschlossen werden kann. Das wird schon mal einen Schub geben.


    Und die Frage lautet, wie gross und intensiv die "neuen" Funklöcher sein werden, die durch die Zusammenlegung und damit Aufgabe einzelner Standorte entstehen könnten.


    Das wird aber kein "klick - umgeschaltet" Prozess sondern das geht phasenweise und wird sicher 2-3-4 Jahre dauern :-)


    Danach kommt die Diskussion wieder hoch, ist D1 oder D2 oder o2plus besser? :-)


    Oder muss dann vielleicht "Drillisch virtuell" mit einbeziehen, weil die rein theoretisch bestimte Standorte "alleine" versorgen könnten, aber das sehe ich konkret noch nicht.


    Oder haben wir dann doch noch Alemana Movil (Carlos Slim) als "echten" Netzbetreiber (mit eigenen Sendern) oder nur "virtuell" ?

    Hallo,


    ich denke, es wird nicht passieren, dass alle E-Plus Technik ausgeschaltet und weggeworfen wird.


    Ein "Parallelbetrieb" wird m.E. nur "kurzzeitig" möglich sein (u.a. weil die Bundesnetzagentur Druck macht), aber denkbar ist, dass bestimmte Regionen für ein paar Stunden oder Tage oder auch etwas länger "weg" sind und danach "wieder kommen".


    Die Frage ist, wie schnell z.B. die ZTE-Technik an die bei o2 verbaute Huawei Technik angeschlossen werden kann. Diese Firmen sind ja heftige Konkurrenten im Markt und nun müssen sie zusammenarbeiten, nicht ganz einfach.


    Wo es um Nokia (NSN) Technik geht, die gibts sowohl im bisherigen E-Plus als auch im bisherigen o2 Netz, das sollte schon "einfacher" zu verbinden sein :-)

    Hallo,


    die App ist natürlich nur dort wirksam, wo die Nutzer dieser App unterwegs sind. "Normalo"-Telefonierer, die kein Smartphone haben oder keine Apps nutzen, wären aussen vor ;-)


    Ideal ist beides, wie es Chip macht :-)

    Hallo,


    ich denke, es wird ziemlich bald losgehen. Die rechtliche Fusion soll in Q3/2014 offiziell durch sein, dann schreiten die sofort zur Tat, weil bis Ende 2015 alle 900/1800 Frequenzen, die 2016 sowieso fällig gewesen wären, zurückzugeben sind. Findet 2015 die Neuversteigerung statt, kann o2 sich versuchen, neue (alte) Frequenzen zu ersteigern, kann aber sein, dass sie nicht soviel kriegen, wie sie bräuchten oder haben wollen.


    Es wird das gesamte Netz von bisher E-Plus und bisher o2 angefasst, Station für Station. Das Umprogrammieren, Hardware aktualisieren oder auswechseln oder neu verkabeln oder abbauen und vielleicht woanders aufbauen, ist bestimmt nicht trivial. Dazu müssen die Backbones, Nutzerdatenbanken umgeklemmt werden (das hat noch n bischen Zeit) und Netzfunktionen zusammengelgt werden (z.B. Mailbox)


    In meinem Blog http://www.hrgajek.de habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, ist teilweise schon überholt :-) Weitere Artikel folgen :-)