Beiträge von hrgajek

    Hallo,


    es ist denkbar ungeschickt. Für die Mitnahme der Rufnummer hätte Yourfone noch 25 Euro berechnen können, sicher sie haben auch eigene Kosten, aber unterm Strich wäre da sicher was übrig geblieben.


    Vermutlich wurde der Prozess schlicht noch nicht implementiert.

    Hallo,


    ich mache dafür mal einen eigenen Thread auf, falls es schon einen passenderen geben sollte, darf gerne verschoben werden.


    Also:


    Ich hatte schon einige Prepaid-Karten im Netz von E-Plus von Original Free & Easy, Simyo, Blau oder Ay Yildiz.


    Diese Karten haben ja bekanntlich ein maximales Gültigkeitsdatum, welches man unter der Kurzwahl 1155 Menü 1 am Ende der Guthabenansage mitgeteilt bekommt, bei blau.de findet man es auch im Online-Tool angezeigt.


    Jahrelang war es üblich, daß diese Nummer/Karte genau 2 Monate und 2 Wochen nach obigem Datum abgeschaltet wurden. Blau verschickte dann sogar extra noch eine Quittungs-email, daß die Karte deaktiviert wurde. (Simyo glaub ich inzwischen auch.)


    Nun habe ich hier eine Karte von Blau, die dieses Verfallsdatum um mehrere Tage überschritten hat, die Nummer ist aber noch erreichbar (die SIM-Karte liegt mir leider nicht vor, kann also nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sie noch einbucht.)


    Weiß hier jemand mehr? Wird da am System gewerkelt oder haben die das geändert, vielleicht in der wagen Hoffnung, ich könnte doch nochmal aufladen? :-)

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von corrado
    Aber angeblich erhalte ich gar keine Rechnung und MNP ist auch nicht möglich:


    Mal davon abgesehen, dass eine vorzeitige Kündigung nach 4 Wochen für mich kein Widerruf
    darstellt, frage ich mich, ob die Verweigerung der Rufnummernmitnahme rechtens wäre?


    Das wäre ein Fall für mitlesende Volljuristen. Ich denke, wenn man sich auf einen Rechtsstreit einließe, würden sie "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" die Nummer herausrücken.

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Kannst Du vergessen. Du kennst doch bereits die Telekom Indoor-Probleme. Nun stell Dir das Theater an einer Kasse im Handel vor...


    Genau deswegen :-) Hoffentlich steigt der Druck mal massiv endlich flächendeckend (im Sinne des Wortes) auszubauen. :D


    Ganz im Ernst: Da gibts längst Offline Lösungen. Wie bei der Kredit/EC-Karte "fragt" das Terminal die Karte /das Handy irgendetwas und bekommt darauf eine definierte Antwort, die der Kunde u.U. mittels einer Eingabe einer PIN am Handy (wenn noch Strom drauf ist) verifziert. Andernfalls induziert das Terminal Energie in den NFC-Chip und dann läuft das wie mit einer Karte heute auch schon.


    Das Kassenterminal sollte per Leitung mit einem Server verbunden sein, um abfragen zu können, ob der Kunde "echt" ist. Bedingung ist das nicht unbedingt, wie bei der Unterschriftslösung im Handel heute schon, wo ein Dienstleister quasi die "Haftung" übernimmt.



    Zitat


    Nein, derzeit werden NFC-Sticker eingesetzt, in den meisten Pilotregionen ist dieser in der Maestro-/EC-Karte integriert.

    :D


    Das werden bald "alle" anbieten :-)

    Hallo,


    hinter 0176 wären 100 Mio Nummern möglich. Offenbar reicht das nicht, weil ganze "Blöcke" für Firmenkunden "reserviert" und viele Nummern gerade abgemeldet sind etc.


    Bei D1, D2, E-Plus ist es rechnerisch ähnlich.


    Irgendwann wird es Einheitsrufnummern geben, die irgendwo (fest/mobil) terminieren und Einheitstarife, dann ist das alles Makulatur.


    Wen's interessiert: http://mobilfaq.in-ulm.de/hlr.faq.html (Seite vorr. ab 05.07. aktuell, vorher http://www.gajek.de/download/mobilhg.zip )

    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Paybox ist aufgrund der langsamen Abwicklung für den Handel absolut uninteressant. Zudem gibt es dort IMO keine Zahlungsgarantie.


    Beim Thema Geschwindigkeit stimme ich Dir zu. Heute müßte man da eine SMS oder GPRS-Kontakt Lösung bauen.


    Beim Thema Zahlungsgarantie müßte es m.E. möglich sein, diese zu geben. Das setzt natürlich voraus, daß die Kunden zustimmen, durch eine Bonitätsabfrage geschoben zu werden (z.B. SchuFa), weil klar ist, je mehr Zahlungsausfälle auftreten, desto teurer wirds am Ende für alle.


    Zitat


    NFC funktioniert sehr einfach und innerhalb maximal 2 Sekunden. Diese ganze Pseudo-Verknüpfung mit Mobilfunk ist total lächerlich.


    Aber NFC erfordert neue Handys, die noch nicht jeder hat und damit schrecken sie die Masse noch ab. Die Verknüpfung mit Mobilfunk erlaubt eine schnellere Authentifzierung des Kunden (Ist das HandyTim oder Handy1Tim oder HandyTim2 oder TimHandy? :-)

    Paybox


    Hallo,


    Paybox war an die eigene Handynummer gekoppelt. Wer die "geheim" halten wollte, bekam eine "virtuelle" Handynummer im Format +49-000-7Zahlen


    Wenn ich im Taxi bezahlen wollte, sagte ich "Paybox" und nannte meine Nummer.
    Der Taxifahrer rief eine 0800 Nummer an und erklärte dem Sprach-Computer wieviel Euro er wollte.


    Mein Handy klingelte, ich ging dran eine Stimme las mir den Rechnungsbetrag vor, ich tippte am Handy meine Bezahl-PIN ein. Der Taxifahrer bekam die Quittung am Telefon und das wars.


    Später wurde auch mit SMS experimentiert, die damals etwas "langsamer" waren, als heute.


    Paybox kostete wenn ich mich recht entsinne eine moderate jährliche Grundgebühr.


    In Österreich stieg der Marktführer Mobilkom A1 (hat nix mit Mobilcom-Debitel zu tun) ein.


    In Deutschland war die Debitel (damals noch allein) vorne mit dabei.


    Der "Tod" von Paybox waren die pervers hohen Interconnect-Kosten für 0800 Anrufe vom Handy. Das macht jede Transaktion sündhaft teuer.


    Da man vom Handy auch seinen Online-Zugang zum Paybox-Konto autorisieren konnte, entwickelte sich schnell eine Art Online-Banking daraus, per Handy einloggen und Überweisungen an andere Leute anschieben. Das brachte mehr Umsatz aber auch steigende Interconnect Kosten.


    D1, D2 & co. hätten Paybox nur einen Sondertarif oder eine Sonderrufnummer schalten müssen und das System wäre noch heute am Leben.


    Später wurde Paybox Deutschland von einer holländischen "Bude" übernommen, da ging alles schief, der Customer Care bemühte sich anfangs noch die verunglückten Zahlungen zu retten und irgendwann rannten die Kunden davon.


    Dann kam die Allianz SIMPAY (D1 und D2) die Millionen verheizte aber nichts sichtbares auf die Reihe brachte.


    Luupay (anfangs "Luup") wurde von Debitel unterstützt, kam aber nie richtig vom Fleck, weg.


    MPass gibts schon ewig, wer nutzt es hier? Keiner, weil die Zahl der Akzeptanzstellen ist lächerlich.


    Am Ende bleiben Paypal und iTunes übrig, sobald die auf dem Handy funktionieren, kann der Rest einpacken, vielleicht noch Click and Buy (=Telekom), das dürfte es dann gewesen sein.

    Hallo,


    mobiles Bezahlen gabs schon, hieß Paybox und war genial.
    Leider wars den Mobilfunkern zu genial, weil sie daran nicht partizipieren (teilhaben) konnten...


    Danach wurde es dunkel.


    Es soll 65 (fünfundsechzig) verschiedene Verfahren geben, die alle versuchen weiter zu kommen, das kann nicht funktionieren.


    Am Ende bleiben Paypal und iTunes. Die Branche ist selbst schuld. Es wurden Allianzen geschmiedet und Gelder verbrannt, es gab Ansätze (luupay), aber die kamen über Klingeltöne und Logos nie hinaus.


    Das Problem ist das: Es sind zu viele Zwischenstationen beteiligt, die alle Geld verdienen wollen oder müssen. Das macht das Bezahlen für den Händler unattraktiv und die Kunden sind verunsichert.


    Ein mobiles Bezahlen müßte wie Paybox laufen:


    Mit jedem noch so antiken Handy.


    Keine Kosten für den Privatkunden


    Geldtransfers auch von Privat an Privat möglich (dafür meinetwegen moderate Gebühren)


    Bezahlmöglichkeiten für alles, was so anfällt: Kleinkram am Kiosk, Benzin an der Tanke, Lebensmittel im Supermarkt, Elektronik Geräte (Handy, Konsole, TV etc.) beim Klein oder Großhändler oder im Onlineversand


    Klare Online-Aufstellung, wofür man was ausgegeben hat.
    Guter kompetenter Kundenservice, wenn Zahlungen stecken bleiben, nicht ankommen oder zurückgeholt werden müssen, weil Gegenseit "Mist" gebaut hat.
    Sicherungsmöglichkeiten, wenn der eigene Kontorahmen "überdehnt" ist, daß man vor dem Einkauf "gewarnt" wird etc. etc.


    Und da fallen schon mal zig Anbieter wieder raus.


    Das gibts natürlich alles nicht für umsonst, aber wie bekommt das kostengünstig zum Laufen?
    Kreditkarten gibts schon ewig und trotzdem hat nicht jeder eine.


    Mobilfunker sind keine Banken und wo sie Banklizenzen haben, werden sie von den "klassischen" Banken mit Argusaugen beobachtet. Logisch.