Beiträge von xeno6

    An Martyn:


    Wie weit ist es von Dir Luftlinie bis zur tschechischen Grenze?


    Meine Beobachtung: Bei E+ ist man in Gebieten entlang der deutschen Außengrenzen zur Zeit extrem zurückhaltend bei der Netzumrüstung auf EGSM900. Das wird auch in der östlichen Oberpfalz so sein. Entlang der polnisch-deutschen Grenze zwischen Görlitz und Zittau als auch in beiden Städten sind bisher noch keine EGSM-Zellen in Betrieb gegangen. Dafür ist man 20km weiter westlich umso intensiver bei der Netzumrüstung so daß man mit einem alten nicht EGSM-fähigen Telefon teilweise schon in neu entstandenen Funklöchern versinkt.

    Ich kenne mehrere Gebiete wo man seit der Netzumrüstung mit einem noch nicht EGSM900-fähigen Endgerät in einem regelrechtigen Funkloch steckt, da dort nur noch EGSM900-Zellen zu empfangen sind. Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht?

    Zitat

    Original geschrieben von giles_gs
    Die Stationen waren auch sehr schwach, da RX bei 114 war. ist deshalb der C1-Wert so hoch? Könnte die Stationen leider noch nicht lokalisieren


    Vielleicht waren die Stationen noch nicht in Betrieb und die EGSM900-BCCH lediglich in den Nachbarkanallisten eingetragen.

    Zitat

    Original geschrieben von HandyFreak9999
    Das wird dann aber ziemlich teuer wenn man jeden Sender Dual fähig macht


    Netztechnisch und netzplanerisch ist das bestimmt schwieriger zu handhaben als reine GSM1800-Standorte. Aber kostengünstiger dürfte es sein, ein oder zwei EGSM900-Sektoren nachzurüsten, als die alte GSM1800-er Technik abzureißen und durch EGSM900-Technik zu ersetzen. Möglicherweise harmonieren die alten GSM1800 BTS nicht mit den neueren EGSM900-BTS netztechnisch an einem Standort, so daß man besser gleich auf neue Technik umsteigt und ein Austausch der alten Technik war sowieso mal erforderlich.

    Warum man ganze BTS von GSM1800 auf EGSM900 umbaut und GSM1800 ganz am Standort wegnimmt verstehe ich nicht ganz. Klar das Ausbreitungsverhalten der Funkwellen verbessert sich durch den Umbau im schwierigem Gelände. Aber könnte man nicht so vorgehen, man lässt die GSM1800-Sektoren bestehen und rüstet pro BTS entsprechend der benötigen Kapazität EGSM900-Zellen nach. Also auf dem platten Land mit wenig Last, ergänzt man die BTS um einen oder zwei EGSM900-Sektoren, die dann 180 oder 360 Grad horizontal abstrahlen und die Verbindungen übernehmen und stabilisieren, die sonst aufgrund der schlechteren Empfangsbedingungen der GSM1800-er Funkzellen abgerissen wären.


    Ja, alles ist detailiert im Einzelverbindungsnachweis aufgeführt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, den Volumenzähler auf dem Handy, PDA, Laptopf ab und zu kontrollieren und evtl. eine separate Software dafür mit erweiterten Auswertemöglichkeiten zu installieren.

    Um Martyns Wissensdurst zu stillen: Habe gerade auf einer Radtour, weil die zufällig dort langführte, mal im Bereich bei der EGSM-BTS von o2 paar Testanrufe durchgeführt und da wurde im Mokia 8210 ein kurz maximaler Powerlevel von 18 angezeigt. Meistens war der so bei 15 laut Anzeige im Nokia Netmon. Die Station war immer besser als -70dBm zu empfangen bei den Testanrufen.


    Frage an die Experten: Kann man aus dem horizontalen Sicherheitsabstand von der Sendeantenne weg in der Standortbescheinigung nachzulesen auf die maximale Sendeleistung der BTS Rückschlüsse ziehen? Denn hat die BTS eine geringere Leistung so ist ja logisch, das dann der horizontale Sicherheitsabstand geringer gewählt werden kann. Bei der von mir vermessenen o2 EGSM-BTS beträgt dieser 6,57m, was schon ein ziemlich großer Wert ist.