ZitatOriginal geschrieben von KX250 Ich finde die Ablehnung von PP aber auch sinnlos - denn ein Missbrauchspotential sehe ich nicht.
Was Du siehst, ist eine Sache. Die Realität ist eine andere
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Schon alleine Dein gesunder Menschenverstand müßte Dir sagen: "Wenn für die Autovermieter das Risiko des Blockierens der Kaution im ausreichenden Guthaben einer Prepaidkarte genauso hoch wäre wie beim Blockieren im Verfügungsrahmen einer Kreditkarte, dann müßte doch jeder Autovermieter im Interesse von möglichst viel Umsatz jede Karte nehmen." Es ist aber nicht so. Also scheint das Risiko unterschiedlich zu sein.
Ich mache den ganzen Tag nix anderes, als mich mit Kreditkarten zu beschäftigen (ich stehe z.B. im Impressum der Global MasterCard Prepaid Kreditkarten- Homepage), und kann sagen:
Die Personengruppe, welche Prepaid Kreditkarten hat, ist im Durchschnitt eine ganz spezielle ;). Die Neigung zu Betrügereien ist höher als bei Inhabern von echten Kreditkarten. Zum Beispiel kommt immer wieder vor, daß diese Leute die Zugangsdaten von Girokonten phishen, und dann ihre Prepaid Kreditkarte mit dem fremden Konto aufladen. Wenn der Autovermieter so eine Karte akzeptiert hat, ist er manchmal der Dumme: An gestohlenen Dingen (z.B. Geld) erlangt auch der ehrliche Käufer kein Eigentum. Sofern im Beispiel der Gelddiebstahl schnell bemerkt wird, ist die Kaution evtl. futsch...
Meine Kollegen von TNL aus Gibraltar haben solchen Ärger mit derartigen Gaunereien, daß sie zur Sicherheit die auf einer dortigen Prepaid MasterCard eingehende erste Überweisung eines fremden Kontos 14 Tage einfrieren (mit Ausnahme bestimmter Bankverbindungen von Behörden etc.).
Wenn also der Phisher ein Konto knackt, und Geld auf seine Prepaid Karte bei TNL überweist, kommt er 14 Tage nicht ran.
Solche krummen Dinge machen nur Leute, die nix zu verlieren haben. Der Inhaber einer echten Kreditkarte macht das nicht...