Beiträge von Olaf44

    Zitat

    Original geschrieben von KX250 Ich finde die Ablehnung von PP aber auch sinnlos - denn ein Missbrauchspotential sehe ich nicht.


    Was Du siehst, ist eine Sache. Die Realität ist eine andere :) .


    Schon alleine Dein gesunder Menschenverstand müßte Dir sagen: "Wenn für die Autovermieter das Risiko des Blockierens der Kaution im ausreichenden Guthaben einer Prepaidkarte genauso hoch wäre wie beim Blockieren im Verfügungsrahmen einer Kreditkarte, dann müßte doch jeder Autovermieter im Interesse von möglichst viel Umsatz jede Karte nehmen." Es ist aber nicht so. Also scheint das Risiko unterschiedlich zu sein.


    Ich mache den ganzen Tag nix anderes, als mich mit Kreditkarten zu beschäftigen (ich stehe z.B. im Impressum der Global MasterCard Prepaid Kreditkarten- Homepage), und kann sagen:


    Die Personengruppe, welche Prepaid Kreditkarten hat, ist im Durchschnitt eine ganz spezielle ;). Die Neigung zu Betrügereien ist höher als bei Inhabern von echten Kreditkarten. Zum Beispiel kommt immer wieder vor, daß diese Leute die Zugangsdaten von Girokonten phishen, und dann ihre Prepaid Kreditkarte mit dem fremden Konto aufladen. Wenn der Autovermieter so eine Karte akzeptiert hat, ist er manchmal der Dumme: An gestohlenen Dingen (z.B. Geld) erlangt auch der ehrliche Käufer kein Eigentum. Sofern im Beispiel der Gelddiebstahl schnell bemerkt wird, ist die Kaution evtl. futsch...


    Meine Kollegen von TNL aus Gibraltar haben solchen Ärger mit derartigen Gaunereien, daß sie zur Sicherheit die auf einer dortigen Prepaid MasterCard eingehende erste Überweisung eines fremden Kontos 14 Tage einfrieren (mit Ausnahme bestimmter Bankverbindungen von Behörden etc.).
    Wenn also der Phisher ein Konto knackt, und Geld auf seine Prepaid Karte bei TNL überweist, kommt er 14 Tage nicht ran.


    Solche krummen Dinge machen nur Leute, die nix zu verlieren haben. Der Inhaber einer echten Kreditkarte macht das nicht...

    Zitat

    Original geschrieben von KX250
    Zur Akzeptanz: Für dt. Autovermietungen ist die Neteller KK nicht als Prepaid erkennbar


    Du glaubst wahrscheinlich auch an den Klapperstorch :cool: .
    Natürlich wird die Neteller KK an jedem KK- Terminal als Prepaid erkannt. Möglicherweise steht die Neteller KK aber noch nicht auf der Black List der Autovermieter, weil es damit möglicherweise noch nicht so viele Betrügereien wie mit anderen Karten gab.


    Die Gibraltar- Karten (auch die hochgeprägten) konnten am Anfang auch bei allen Autovermietungen genutzt werden, stehen aber mittlerweile laut Internet- Forenpostings auf diversen Black Lists.

    Ich hatte mir so eine 25€ incl. Versand- Brille von Brille 24 geholt (Mackay, Titangestell) und über die Erfahrungen mit dieser Brille gebloggt.
    Am nächsten Tag hat mich ein Filialoptiker angerufen und mir angeboten, meine Brille mal technisch zu prüfen :) . Heraus kam, daß die Gläser immerhin einen mittleren Brechungsindex haben, UV etc. ordentlich blocken, und daß der bestellte Augenabstand nicht stimmt. Nach seiner Aussage wäre meine Brille bei ihm bei der abschließenden Qualitätsprüfung durchgefallen.


    Ich selber habe beim Tragen der Brille nix von dem falschen Augenabstand bemerkt.

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    Original geschrieben von Ceres667
    Hey, alles was ich in dem Bereich gefunden habe sind mind. 5 Jahre alte Autos mir mind. 60000 km, für mich ist das keine Alternative.


    Ein wenig suchen mußt Du schon, z.B. hier.


    Mein 14 Jahre altes Auto hat 2009 die Grätsche gemacht. Als Neukauf kamen entweder z.B. ein neuer Skoda (Abwrackprämie!), oder ein 2-3 Jahre alter Leasingrückläufer in Frage. Der neue Skoda war in Standard- Ausführung abzüglich Abwrackprämie genauso teuer wie eine knapp 3 Jahre alte A- Klasse mit Zubehör ohne Ende (mehr PS, Navi, Holz/ Leder innen, starke Batterie, super Scheinwerfer etc.).
    Letztendlich habe ich die A- Klasse geholt.

    Auch von mir der Hinweis:
    Statt 9000€ für einen Mini- Neuwagen hinzublättern, lohnt es sich evtl., nach einem 2-3 Jahre alten Leasingrückläufer Ausschau zu halten.
    Z.B. bekommst Du beim Mercedes- Händler vor Ort eine 3 Jahre alte Mercedes A- Klasse für unter 9000€, mit 1 Jahr Garantie. Das ist ein ganz anderes technisches Niveau im Vergleich zum Clio.

    Re: MWG Sparbuch


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    Original geschrieben von rmol Was haltet ihr davon?


    Es gibt keinerlei wirksame Einlagensicherung. Die gebotenen 2,5% Zinsen sind im Vergleich zum hohen Ausfallrisiko ein Witz.


    Woanders erhältst Du z.B. für Festgeld mit Laufzeit 12 Monate 2,2% Zinsen mit Einlagensicherung nach deutschem Recht.

    Zitat

    Original geschrieben von qwer640
      Olaf44, super Infos! Haste dazu vlt auch ein paar Links für alle die weder Finanzberater noch Banker sind? Besten Dank!


    Danke für Deine Bewertung meines Postings!


    Nochmal ganz langsam für alle zum Mitdenken:


    Wenn jemand Bedarf an einer Altersvorsorge oder einer Versicherung hat, kann derjenige zu einem Verkäufer gehen (normale Bank, Makler, Vertreter) gehen. Dann besteht folgender Interessenkonflikt: Der Verkäufer möchte/ muß Dir Dinge mit hoher Provision verkaufen. Du möchtest das für Dich geeignetste Produkt haben. Diese beiden Interessen sind oft gegensätzlich.


    Alternativ kann sich der Interessent für z.B. eine Versicherung oder Altersvorsorge von einem Fachmann gegen Honorar beraten lassen. Das kostet z.B. bei der Altersvorsorge mit Aufnahme der persönlichen Situation etc. z.B. 1000€ Honorar. Aber der Berater wird Dir die Lösung empfehlen, die nach seinem Wissen die beste für Dich ist, weil er nicht provisionsgetrieben ist.


    Ein Honorarberater muß übrigens alle evtl. erhaltenen Provisionen an Dich weiterreichen, bzw. hat Zugang zu speziellen Netto- Tarifen.


    Links/ Tipps:


    Geldanlage:
    Die Quirin Bank bietet z.B. gemanagte Depots an, mit Kosten von monatlich 75€ fest, + 20% vom Depotgewinn, ab 50.000€ Vermögen. Es werden ausgewählte Versicherungen zum Netto- Tarif angeboten.


    Versicherungen:
    Die Versicherungsberater (zulassungspflichtiger Beruf !!!, nicht zu verwechseln mit Versicherungsheini/ Hausierer etc.) haben sich im BVVB.de zusammengeschlossen, und beraten außergerichtlich in Versicherungsangelegenheiten.


    Ich habe mich beim Wechsel von der GKV in die PKV von einem Versicherungsberater beraten lassen, was mich 200€ gekostet hat. Im Gegenzug hat der Berater eine Empfehlung aus allen am Markt verfügbaren Tarifen ausgesprochen (Makler und Internet- Vergleicher bieten meist nur Tarife an, für die eine Provision gezahlt wird...), und hat mir Zugang zu einem Netto- Tarif ohne enthaltene Vertriebskosten geschaffen. Ich zahle ca. 15% weniger Beitrag, als ich mit dem Tarifrechner auf der PKV- Homepage errechnen kann, UND die PKV verzichtet auf einen Aufschlag für Heuschnupfen.


    Ich persönlich würde mich bei wichtigen/ geldintensiven Entscheidungen NIEMALS von einem Verkäufer verkaufen lassen, sondern lieber wirklich beraten lassen.