Beiträge von flo1982m

    Vodafone sollte auf jeden Fall das Geld dafür haben, den Anteil zumindest auf über 50 % zu erhöhen. Interesse dürfte da schon bestehen, da Vodafone in den Alpenländern bis jetzt nicht wirklich am Markt präsent ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Österreicher mit der Mobilcom ähnlich verfahren werden. Meine Prognose: In 5 Jahren haben wir ein Vodafone.ch und ein Vodafone.at

    Basti:


    Falls du immer noch unschlüssig sein solltest: Viel falsch machen kannst du eigentlich nicht. Wäge einfach ab, was euch wichtiger ist: Komplette Netzabdeckung, dann nehmt Vodafone oder T-Mobile, sehr gute Netzabdeckung, dann nehmt E-Plus oder o2; die etwas (!) schlechtere Netzabdeckung könnt ihr durch ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis kompensieren. Sprech nochmals mit allen Betreibern und schlag bei dem zu, der das beste Angebot macht und dir am sympatischsten und kompetentesten erscheint.

    Zitat

    Original geschrieben von MoRpH2k2
    Die Neztverfügbarkeit ist sehr gut, da ich immer wenn kein o2 eigenes Netz vorhanden ist in das Netz von T-Mobile roamen kann (kostenlos natürlich).
    Daher hast du mit o2 und T-Mobile also gleiche Netzabdeckung.


    Das ist definitiv falsch!
    In Großstädten und Ballungsräumen ist das T-Mobile-Netz für o2-Kunden gesperrt, weil o2 denkt, dass die eigene Versorgung ausreicht. Oft ist dies der Fall, aber leider nicht immer. T-Mobile kann nämlich nicht jede einzelne Basisstation abschalten, sondern immer nur ein größeres, zusammenhängendes Gebiet. In der Praxis heißt das, dass es insbesondere in Randgebieten von Ballungsräumen, wo das T-Mobile-Netz gesperrt ist, o2 jedoch nicht ausreichend verfügbar ist, zu Problemen kommt. Hinzu kommt, dass die o2-Netzabdeckung in den versorgten Gebieten, wo T-Mobile gesperrt ist, nicht immer optimal ist.
    Aus eigener Erfahrung kann ich Berichten, dass es in Stuttgart es z.B. so ist, dass in Leinfelden-Echterdingen T-Mobile gesperrt , o2 jedoch "suboptimal" (um es mal in der Sprache des Bundeskanzlers a.D. zu sagen) ist. In Stuttgart-West, also in der Innenstadt, gibt es sogar Outdoor-Lücken. Und in Möhringen, wo ich meine Homezone habe, ist die Indoor-Versorgung deutlich schlechter als mit E-Plus.

    Wenn du deutschlandweit absolut hervorragende Netzabdeckung brauchst, bist du bei Vodafone inzwischen besser dran, da Vodafone T-Mobile was die Senderanzahl betrifft überholt hat und Vodafone im Vergleich zu T-Mobile sein GSM-Netz noch weiter ausbaut. In Punkto UMTS ist Vodafone ebenfalls die Nr. 1.
    Im südlichen Baden-Württemberg liegt T-Mobile sogar hinter Vodafone und E-Plus. In anderen Regionen (Nordschwarzwald) ist T-Mobile die Nr. 1.


    Es gibt kein Netzbetreiber mehr, der gravierende Lücken aufweist, das Ingenieurbüro meines Vaters ist auf E-Plus umgestiegen. Mein Vater fährt 40-50.000 km im Jahr und kommt dadurch viel herum. Er meint, die noch minimal bessere Netzabdeckung der D-Netze rechtfertigt keineswegs die 60 % Mehrkosten, die wir vor dem Wechsel bei Vodafone hatten.


    Ich kann E-Plus empfehlen, insbesondere ist der Service bei denen deutlich besser als bei o2, ich denke, darüber herrscht auch hier im Forum Konsens. Wenn nicht gleich die Welt untergeht, wenn an einer Stelle in D mal kein Netz ist und der Mitarbeiter 500 m weiter wieder volle Netzabdeckung hat, spricht eigentlich nichts gegen E-Plus.

    Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Sorry, ich muß dich korrigieren. :)


    Iteneris war die Mobilfunkmarkte der France-Telecom. Nach der Mannesmannübernahme mußte Vodafone Orange wieder verkaufen. Die France-Telecom hat gekauft und sich in Orange umbenannt.


    Heißt das, dass Orange früher zum Mannesmann-Konzern gehört hat?

    Zitat

    Original geschrieben von exloser
    darum lassen wir das mit der alte leier, kommt eh nichts dabei rum.


    Einverstanden. Bevor sich Jochen noch Sorgen um unsere Gurgeln macht.


    Mein (zugegeben provokativer Satz) bezog sich auf einen längeren Zeitraum, d.h. seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Mir ist durchaus klar, dass die Nettolöhne seit Jahren stagnieren. Aber im Vergleich zu den Problemen, die wir schon bewältigt haben (darauf bezog sich auch mein Patriotismus), sollten die Probleme, die wir heute haben, lösbar sein.

    E-Plus hat sich doch mittlerweile auch zur Billigmarke entwickelt. Leider wurden die günstigen Tarife und der Netzausbau nie richtig vermarktet. Wenn E-Plus besser vermarktet würde, wäre gegen ein Billignetz doch nichts einzuwenden?
    Aber du hast Recht, Martyn, billig sollte nicht zu einem Ramsch-Image führen, quasi als Netz für die Leute, die sich die anderen Netzbetreiber nicht leisten können. Gut wäre allerdings ein "Weg-mit-dem-Speck"-Image, das jedoch gut vermarket werden müsste.
    Ich fände die Strategie auf jeden Fall besser, als auf Premiummarke à la o2 zu machen.