Beiträge von flo1982m

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    Original geschrieben von noksie
    Es ist ein ganz klarer Kostenfaktor, den o2 davon abhält, ein KOMPLETTES GSM Netz aufzubauen. Bei UMTS wird man sich ja auch nur auf die Ballungsgebiete beschränken und den Rest mit D1 abdecken.
    Es ist wesentlich teurer vollständige Flächendeckung anzubieten, als ein Roaming Abkommen zu finanzieren!


    Aber die anderen Netzbetreiber müssen doch auch ein Netz auf die Beine stellen! Ich würde mal sagen: Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle! Ein Roaming verzerrt den Wettbewerb, durch das Roaming profitieren o2 und T-Mobile; Vodafone und E-Plus werden benachteiligt. Wenn E-Plus ein Roamingabkommen mit Vodafone abschließen würde, würde sofort die Regulierungsbehörde einschreiten! Alle reden immer von einem fairen Wettbewerb, mit einer Bevorzugung von zwei Netzbetreibern kann das nicht ermöglicht werden!

    Zitat

    Original geschrieben von Florian72



    An anderen Stellen der deutsch-österreichischen Grenze sieht's mit der Versorgung durch Netze aus A auf deutscher Seite in der Regel besser aus (z. B. Lindau / Hörbranz oder entlang des Inn und der Salzach),
    Florian


    Du kannst sogar in Konstanz österreichische Netze empfangen, leider kannst du dich aber nicht mehr einbuchen. Das liegt an den topografischen Gegebenheiten: Der Bodensee stellt für die Funknetze kein Hindernis dar. In Friedrichshafen gehen die österreichischen Netze auch noch, es ist auch ein Einbuchen möglich (Entfernung zur nächsten BTS <35 km). Schweizer Netze gehen bis weit ins Hinterland des Bodensees. Bei manueller Netzsuche auf der Schwäbischen Alb zeigt es sogar noch schweizer Netze an, aber ein Einbuchen ist nicht mehr möglich.
    Fazit: Es hängt sehr viel von der Topografie ab; wenn keine Hindernisse dazwischen sind, kannst du Glück haben.

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    Original geschrieben von D|Z


    Dass o2-Kunden auf Großveranstaltungen nicht ins T-Mobile-Netz kommen, ist ein anderes Paar Schuhe. IMHO liegt das dann an Kapazitätsenpässen. Hier haben die eigenen (D1) Kunden Vorrang.


    D|Z


    Aber warum baut o2 dann sein Netz nicht aus? Es steht nirgendwo geschrieben, dass o2 für immer und alle Zeiten am Rockzipfel von T-Mobile hängen muss. Ich versteh deren Politik echt nicht :confused:

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    Original geschrieben von Marko


    Man könnte eh mal überlegen, ob das Roaming mittlerweile noch zeitgemäß ist. Am Anfang hatte das sicher seine Berechtigung, aber nach nun einigen Jahren Netzbetrieb sollte ein Anbieter auch mal auf eigenen Füßen stehen. Auch unter Wettbewerbsgesichtspunkten halte ich diese Praxis für bedenklich.


    So ist es! o2 hängt seit Jahren am Rockzipfel von T-Mobile. Zwei, drei Jahre als Starthilfe wären OK gewesen. E-Plus hat es mittlerweile (wenn auch erst seit allerjüngster Zeit) geschafft, ein flächendeckendes Netz aufzubauen, auch wenn es aus technischen Gründen Indoor noch etwas hapert. Aber bei E-Plus wird wenigstens was gemacht. Das ganze Roaming-Theater geht jetzt mit UMTS weiter. Warum baut o2 kein eigenes Netz auf? Wollen die ewig als "T-Mobile light" auftreten?

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    Original geschrieben von Goodzilla
    You get what you pay for... :p


    Dafür ist O² nunmal der billigste Anbieter - Ihr habt doch alle gewusst auf was Ihr Euch da einlasst.


    So ist es. Wer einen Vertrag mit einem Netzbetreiber abschließt, der sein Netz nicht mehr selber ausbaut, sondern auf Roaming mit einem anderen Netzbetreiber angewiesen ist, kann nicht erwarten, dass er immer und überall Empfang hat, wo der Roamingpartner T-Mobile Empfang bietet. Ohne D1-Roaming hätte sich das mit o2 schon lange erledigt.
    Wenn o2 der Meinung ist, dass sie in Großstädten genug eigene Netzabdeckung haben und sie T-Mobile sperren können, ok. Wenn die Abdeckung in den Städten dann doch nicht uneingeschränkt vorhanden ist, ist nicht T-Mobile Schuld, sondern o2, das keine vernüftiges eigenes Netz zustande bringt! Was spricht denn dagegen, dass o2 selber mal was tut? :rolleyes:

    E-Plus meldet über 9 Millionen Kunden


    Deutschlands Mobilfunker Nummer 3 baut Marktposition aus 01.11.2004
    10:39


    E-Plus meldet für das dritte Quartal 2004 ein zweistelliges Wachstum "bei allen entscheidenden wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren". Dadurch konnte Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter seine Marktposition ausgebauen. Das beste Quartalsergebnis des Jahres sieht das Unternehmen als Beleg dafür, dass die E-Plus-Strategie des profitablen Wachstums aufgeht.
    Mit 9,065 Millionen Kunden wurde das angepeilte Jahresziel von 9 Millionen Kunden bereits frühzeitig erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies einen Kundenzuwachs von 1,101 Millionen bzw. 14 Prozent. Allein im Zeitraum Juli bis September erhöhte sich der Kundenbestand um rund 350 000. Auch der Kundenmix wurde besser: 69 Prozent - mehr als zwei Drittel - der Neukunden im dritten Quartal sind Kunden mit Laufzeitverträgen. Rund die Hälfte dieser Kunden wiederum entscheidet sich für einen 3-Cent-Tarif oder die neuen Time & More-Tarife.
    Bei Time & More, der "Mutter aller Minutenpakete", bietet E-Plus als einziger Mobilfunkanbieter schon in den kleinen Paketen die Möglichkeit, nicht genutztes Gesprächsguthaben in den folgenden Monat zu übertragen. Außerdem gilt bei Time & More für Anrufe in alle nationalen Telefonnetze ein Preis.


    Mehr Vertragskunden, mehr Geschäftskunden, mehr i-mode-Kunden


    Durch den hohen Anteil von Laufzeitkunden bei der Neukundengewinnung steigt deren Anteil am Kundenbestand kontinuierlich und liegt jetzt bei 49 Prozent. Das sind über zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
    Geschäftskunden machen inzwischen einen Anteil von 15 Prozent (Vorjahresquartal 14 Prozent) am Kundenbestand aus. Ende September zählte E-Plus über 1,38 Millionen Geschäftskunden und damit 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
    Die Zahl der i-mode-Kunden hat die Grenze von einer Million überschritten. Ende September nutzten 1,002 Millionen E-Plus Kunden den mobilen Internetdienst. Das entspricht einem i-mode Kundenwachstum in Höhe von 729 000 bzw. 267 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Marktanteil von E-Plus ist von 12,7 Prozent im dritten Quartal 2003 auf 13,1 Prozent gestiegen.
    Guy Demuynck, Vorsitzender des Aufsichtsrates von E-Plus und Managing Director der Mobilfunksparte von Royal KPN: "Wir sind sehr zufrieden. Die Strategie von E-Plus stimmt und zahlt sich in guten Ergebnissen aus. E-Plus ist die starke Nummer 3 im deutschen Mobilfunkmarkt und ein wesentlicher Wachstumstreiber für die KPN-Gruppe."
    Uwe Bergheim, Vorsitzender der Geschäftsführung von E-Plus unterstreicht: "E-Plus ist so erfolgreich wie noch nie."


    Umsatz insgesamt steigt, Umsatz pro Kunde sinkt


    Untermauert wird das E-Plus Wachstum durch eine zweistellige Umsatzsteigerung. Im dritten Quartal erwirtschaftete E-Plus einen operativen Umsatz von 712 Millionen Euro. Das sind 82 Millionen Euro oder 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
    Auch beim Nettoumsatz (Net Sales) - also ohne Buchgewinne und aktivierte Eigenleistungen - konnte E-Plus deutlich zulegen: von 592 Millionen Euro auf 676 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 14 Prozent. Der Durchschnittsumsatz pro Kunde (blended ARPU) ist aber mit 24 Euro pro Monat gegenüber dem Niveau des Vorjahresquartals (25 Euro pro Monat) gesunken.


    UMTS-Ausbau mit Ultra High Sites


    Der Ausbau des UMTS-Netzes geht zügig voran. Ende Oktober hatte E-Plus neben herkömmlichen UMTS-Standorten bundesweit mehr als 80 Ultra High Sites (UHS) in Betrieb. Diese 80 UHS-Standorte ersetzen über 800 konventionelle UMTS-Basisstationen. Durch die bis zum Jahresende geplanten 200 UHS-Standorte müssen rund 1 500 konventionelle UMTS-Basisstationen weniger aufgebaut werden.
    Mit dem Einsatz des Ultra High Site-Prinzips ergänzt E-Plus den herkömmlichen UMTS-Netzausbau. Ultra High Sites sind mehr als 100 Meter hohe Standorte wie Fern- seh- oder Industrietürme, von denen aus mehrere Antennen ein sehr großes Gebiet mit UMTS versorgen.


    Quelle: teltarif.de

    Was dazu kommt:
    Der Tag der Deutschen Einheit gibt es erst seit 14 Jahren. Die Nationalfeiertage der Franzosen, Amis usw. gibt es meistens seit Jahrhunderten. Vielleicht dauert es einfach noch eine bestimmte Zeit, bis wir fähig sind, den Tag würdig zu begehen.
    Mittlerweile sind wir doch schon soweit und feiern Helloween, warum kommt niemand auf die Idee, am 3. Oktober Feste und Partys zu veranstalten, keine Staatsakte usw., sondern die Leute, die z.B. vom 2. auf den 3. Feste und Partys veranstalten?


    Vor ein paar Jahren gab es bei uns in der Gegend eine Wiedervereinigungsparty, bei der es westdeutsches und ostdeutsches Bier, sowie thüringer Rostbratwürste gab. Dekoriert wurde mit allen möglichen west- und ostdeutschen Symbolen und Produkten. Das kam super an. Der Tag der Deutschen Einheit ist im Moment noch zu verklemmt und zu steif. Ich glaube aber, dass das nicht wegen unserer Vergangenheit so ist, sondern weil es halt nach wie vor wirtschaftliche Probleme mit der Wiedervereinigung gibt. Mit dem Feiertag wird dem deutschen Beitrag zur Beendigung des Kalten Krieges und der Teilung in Europa gedacht. Ich kann immer noch nicht verstehen, wie man darauf kommt, diesen Feiertag abzuschaffen.


    Wie gesagt, wenn Feiertag abschaffen, dann Pfingstmontag, den gibt's außer in Deutschland sowieso kaum noch in Europa. In Frankreich gibt es nicht mal den 2. Weihnachtsfeiertag mehr. Da sehe ich eher Potenzial, obwohl ich von einer positiven Wirkung für die Wirtschaft nach wie vor nicht überzeugt bin.