Hui, da ist aber einiges im 4G-Layer neu dazugekommen. Entweder sehen wir einen größeren MOCN-Rollout oder da war einiges in der Schublade, was nur auf die Aktivierung gewartet hat.
Beiträge von el_emka
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Ein Blick in die EMF-Datenbank sagt, dass es da auch nur zwei Sektoren gibt. Wenn man sich die Footprints genau anguckt, dann ist der fehlende Nordsektor (Zellen 25/37) mutmaßlich die Indoorversorgung des Einkaufszentrums.
Der Bereich nördlich des Standorts wird ja von der 170858 gut mitversorgt und ich kenne jetzt die Gegebenheiten nicht, aber je nach relativer Höhe des Masts zum Dach könnte ein etwaiger Nordsektor problematisch bezüglich der Sicherheitsabstände auf dem Parkdeck sein.
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Das Problem hatte ich auch schon mal, aber da hatte sich herausgestellt, dass ich augenscheinlich in der Hosentasche die Einstellung zur Aufzeichnung von 4G-Zellen deaktiviert hatte. Hat leider ein paar Tage gebraucht, bis ich das gefunden hatte. Alternativ eine klassische Fehlerquelle: Ist GPS eingeschaltet?
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Das ist schon O2, keine Angst, sonst wäre der ja nicht in der Karte. In der STOB sind einmal oben zwei Sektoren, die zum Telekomstandort im CellMapper passen und darunter 3x drei Sektoren mit recht ähnlichen Sicherheitsabständen, was meist mit recht ähnlichen Frequenzen einhergeht, was in einer so ländlichen Lage für 700/800/900 spricht.
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Das ist ein neuer SRAN-Standort von O2, wahrscheinlich 700/800/900, wenn ich mir die STOB angucke. Oben drüber hängt die Telekom mit zwei Sektoren.
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Herrje... Schon wieder über den falschen Sender gesprochen. Hätte beim Blick auf die Karte nie gedacht, dass die 232765 in Olbersdorf steht und nicht in Zittau.
An dem Standort würde ich tatsächlich die Grenznähe und das offene Gelände in Richtung Osten als Faktor für den mechanischen Downtilt sehen, wobei da die Frage wäre, ob der Sektor nach Westen auch so geneigt war/wird.
Davon ab sind Tiltmotoren heute vielfach, wenn nicht meist, schon in die Antenne integriert und es ist aus der Ferne gerade bei Multibandantennen nur schwer zu erkennen, ob da noch zusätzlich ein Steuerkabel reingeht. (Beispielfotos hier: https://forum.huawei.com/enter…d.html?tid=686525&lang=en - RET ist hier der Remote Electrical Tilt)
An einem 55m-Standort kann ich mir allerdings grundsätzlich nicht vorstellen, dass da kein fernstellbarer Tilt dran ist. Da lässt man jetzt auch nur jemanden raufklettern, wenn es absolut nicht vermeidbar ist. Ansonsten ist der Tilt auch Teil der STOB und kann dem zugehörigen Datenblatt entnommen werden. Die bekommt man recht unkompliziert und mittlerweile recht schnell (meine letzte Anfrage wurde noch am selben Tag beantwortet) über fragdenstaat.de.
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Wenn es nicht irgendwelche topografischen Bedingungen erfordern (bspw tiefe Täler vom "Klippenrand" versorgen), sollte der elektrische Tilt in der Regel ausreichend sein, um die gewünschte Abdeckung zu erzeugen. Durch die vertikale Installation kann man notfalls den Tilt reduzieren bzw. die "Keule" anheben, um ggf weiter entfernte Bereiche bei Ausfällen temporär mit zu versorgen.
Wenn man die Antennen von vorneherein mit einem mechanischen Downtilt versieht, nimmt man sich diese Flexibilität. AFAIK haben die wenigsten Antennen (mangels Bedarf) die Möglichkeit, einen elektrische Uptilt einzustellen.
Wobei beides bei besagtem Standort jetzt nicht so sinnvoll erscheint. Über den gegenüberliegenden Berg kommt man mutmaßlich ohnehin nicht drüber und so unfassbar tief ist das Tal an der Stelle jetzt auch nicht. Die Frage wäre also eher, warum die Antennen vorher so einen starken Downtilt hatten und nicht, warum sie jetzt vertikal installiert sind.Hatte vorangehenden Absatz auf Wehrsdorf bezogen.
In Olbersdorf sieht es jetzt zwar nicht so anders aus, aber da könnte es sein, dass die Ausrichtung auch in Richtung Tschechien ist und es gelten recht strenge Grenzwerte, was an der Grenze an Feldstärke erlaubt ist. Mit einem mechanischen Downtilt kann man die Abdeckung recht zuverlässig begrenzen (wobei der Berg gegenüber trotzdem recht hoch aussieht, dass das kein Problem sein sollte, aber ich kenne mich vor Ort jetzt nicht so detailliert aus).
Wie auch immer heute wird normalerweise immer der elektrische Downtilt bevorzugt, weil der jederzeit auch aus der Zentrale geändert werden kann.
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War mir vor zwei Wochen auch aufgefallen, hielt es aber für ein lokales Artefakt, weil ich im Downstream auch 338 bzw 353 MBit statt 300 MBit erreicht hatte. Jeweils im gemittelten Speedtest, keine Peakwerte. Konnte es aber außerhalb von Bamberg bislang nicht mehr reproduzieren.
Ich mach mal später am Abend noch einen Speedtest auf dem Balkon (n78 kommt nicht bis ins Wohnzimmer) und werde berichten.
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Ad Trechtingshausen: Auf welchem Band jetzt die Daten flossen, kann ich mangels Einsicht nicht prüfen. Wenn LTE+ angezeigt wird, sollte i.d.R. aber auch Band 1 empfangbar sein, sonst gäbe es ja nichts zum Aggregieren. In Randbereichen kann es sein, dass der Sender das Endgerät nicht mehr hört, wobei die L1-Abdeckung im Cellmapper jetzt auch recht weitläufig aussieht.
Also ich war vor zehn Tagen (etwas unfreiwillig) etwa eineinhalb Stunden in Bingen und davon die meiste Zeit am Hbf. Ich hatte während der gesamten Zeit Webradio laufen und keinerlei Aussetzer. Ich habe am Hbf aus Langeweile auch zufällig einen Speedtest gemacht, der 14,2 MBit down/15,3 MBit up geliefert hat. Sind jetzt keine berauschenden Werte, aber grundsätzlich würde ich da eine Nutzbarkeit unterstellen, auch wenn Bingen fast ausschließlich von Schnellausbauten versorgt wird, was jetzt meist auch nicht die beste Performance/Abdeckung mit sich bringt.
Ein genereller Punkt zu deinen Beobachtungen: Ich entnehme diesen eine Bahnreise und möchte zu bedenken geben, dass es einige Züge gibt, deren Dämpfung einem Faradeyischen Käfig gleichkommt. Da können die Mobilfunkbetreiber auch nur begrenzt viel machen. Ein Beispiel: Ich hatte auf dem Bahnsteig in Lindau-Reutin -91dBm und im RE in Richtung Stuttgart ging es runter auf -117dBm vom selben Sender. Da macht man nur noch dicke Backen.
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Vor ein paar Wochen war ich noch in Trechtingshausen und der Sender auf dem Berg gegenüber hat mit L1+L20 ordentlich abgeliefert. Da muss irgendwas Temporäres sein.
Bacharach ist in der Tat arg schwach und hat im Ort auch keinen Sender und Oberwesel schlichtweg indiskutabel. Aber das Mittelrheintal wird bei O2 ja schon fast traditionell vernachlässigt, warum auch immer.