Beiträge von el_emka

    Frage zu einem Sender, der mit Treibstoff läuft anstatt am Stromnetz zu hängen. Warum ist der so angebunden?


    Sender ist vermutlich Vodafone, befindet sich in NRW, an der Grenze zu Rheinlandpfalz, westlich des Rheins. Region Remagen.


    Auffällig ist, dass der Sender mit einem Aggregat versorgt wird und nicht am Stromnetz zu hängen scheint. Es ist kein temporärer Zustand.

    Wenn du den Standort etwas genauer benennen könntest, steigt die Chance, dass man über allgemeine Spekulationen hinaus gehen kann.


    Ich bin im Frühherbst 2020 über den Vodafone-Standort 208450 (südwestlich von Bullay an der Mosel) gestolpert und dieser wurde auch durch einen Generator mit Strom versorgt. Die nächste Bebauung ist zwar Luftlinie nicht so weit entfernt, aber durch die Weinberge wird man sich nicht so ohne weiteres buddeln wollen bzw. dürfen, d.h. eine weggebundene Trasse wird dann doch schnell länger. Eine oberirdische Leitung hätte ein ähnliches Problem, da die Weinberge dort i.d.R. maschinell bearbeitet werden und Holzpfosten mittendrin meist eher unpraktisch kommen.


    Es mag auch sein, dass der Zustand ebendort mittlerweile anders aussieht, weil der Standort zumindest im Cellmapper im Juni 2020 erstmals gesichtet wurde und die Stromzuleitung (evtl. auch aus o.g. Gründen) noch in der Mache war.


    Ein anderes, in vielerlei Hinsicht (sehr) weit hergeholtes Beispiel habe ich an der Südspitze Festlandaustraliens (Wilsons Promontory) gesehen, wo der gemeinsame Standort von Telstra und Optus auch mit einem stationären Dieselgenerator versorgt wurde. Mit Freilandleitungen in bewaldeten Gebieten hat man in Australien gerade im Sommer so einige Erfahrungen (aka durch Freileitungskurzschlüsse ausgelöste Buschfeuer), von daher wäre hier eine unterirdische Leitungsführung angezeigt und die wäre hier auch einige Kilometer bis zum örtlichen Campingplatz/Bungalowpark lang (bei der ich mir auch noch nicht mal sicher wäre, ob die überhaupt am allgemeinen Stromnetz hängt und von dort sind es nochmal viele Kilometer bis zum allgemeinen Stromnetz). Darüber hinaus befinden wir uns hier auch in einem Nationalpark, weswegen da weitere Einschränkungen möglich sind (ob ein Dieselgenerator dann besser ist, sei mal dahingestellt). Eine solche Entfernung wird in Deutschland sicherlich nicht so häufig vorkommen, wobei es sein könnte, dass es baurechtliche Einschränkungen auf der "kürzesten" Trasse gibt und Ausweichtrasse dann arg lang würde und der Anschlusspunkt dann auch die entsprechend benötigte Leistung zur Ve

    Also ich habe den Free L Boost ohne plus mit 120 GB/Monat. Die Begrüßungs-SMS letztens sagte "Datenroaming in Griechenland kostet in Ihrem Tarif so viel wie in Ihrem Inlandstarif. Schöne Reise wünscht Ihnen o2!"


    Ansonsten steht in den Details in der meinO2-App explizit, dass die 120 GB im Inland und der EU gültig sind. Diesbezüglich wäre ich über eine FUP-Drossel mindestens überrascht, sollte sie mich treffen.

    Öhm, das mit der Zellennummerierung stimmt so nicht ganz. Im Cellmapper wurde auch alles richtig geloggt, nur hat sich das Nummerierungsschema im Zuge des SRAN-Umbaus geändert. Ich habe die veralteten Zellen mal rausgelöscht. Das herkömmliche Nummernschema war wie folgt:


    1, 2, 3... B20, 800 MHz

    13, 14, 15... B7, 2600 MHz

    25, 26, 27... B3, 2800 MHz

    37, 38, 39... B1, 2100 MHz

    49, 50, 51... B28, 700 MHz

    61, 62, 63... B8, 900 MHz


    Das neue Nummerierungsschema, was bei SRAN-Standorten verwendet wird, ist nach aufsteigenden Frequenzen sortiert und sieht nur noch 10 Zellen pro Frequenz vor:


    11... B28, 700 MHz

    21... B20, 800 MHz

    31... B8, 900 MHz

    41... B3, 1800 MHz

    51... B1, 2100 MHz

    61... B7, 2600 MHz


    Im o.g. Beispiel waren noch B20 und B3 noch nach altem Nummernschema drin, weswegen sie doppelt aufgetaucht sind. Da in der EMF-DB nur 4 Bänder beantragt sind, wird ziemlich sicher kein 2600er-LTE anliegen. Im Cellmapper ist LTE 1/3/20 korrekt geloggt und dazu noch N3. Das vierte Band wird recht sicher GSM auf 900 MHz sein.

    Die hier neulich erwähnten MOCN-Standorte sind mittlerweile auch in der öffentlichen O2-Karte eingetragen, allerdings noch ohne eine Netzabdeckung zu "erzeugen", ggf. kommt das mit dem nächsten Kartenupdate.


    Gefunden habe ich dabei folgende Standorte:

    * Sender Bleßberg, östlich Eisfeld, TH

    * Ein Standort südlich von Aue (Erzg), wo etwas überraschend bereits B1 läuft (CellId 34705)

    * Bad Neualbenreuth West, auch etwas überraschend, weil östlich des Orts schon ein Sender steht, kenne aber die örtliche Topographie nicht

    * Guteneck (östl. von Nabburg)

    * Ruppertshütten

    * Engersen (Sachsen-Anhalt)


    Da alle Standorte eher im östlichen Quadranten des Landes liegen, hoffe ich mal bzw. gehe davon aus, dass das der Pilot für einen größeren Rollout ist.

    Bildet hier Fraenk eine Ausnahme, und stellt die Verbindung über das Internet nach Deutschland her und von dort zum B-Teilnehmer?

    VoWifi funktioniert exakt so, wie du es beschreibst. Du bist über das Internet nach Deutschland verbunden und von da wird die Verbindung aufgebaut, weswegen es im EU-Ausland zu überraschenden Kosten kommen kann, wenn man eine lokale Nummer anruft, diese dann aber als Auslandsgespräch von Deutschland aus tarifiert wird.

    Aachen, Nähe Ponttor

    Die Netzabdeckungskarte wird i.d.R. etwa alle zwei Wochen neu berechnet, von daher sind Änderungen erst im Nachhinein sichtbar.


    Davon ab sehe ich aber in der Nähe aber auch keinerlei SRAN-Umbauten in der Karte (selbst mit einem recht weiten Suchkreis finde ich nur was in Brand, Würselen und Oberforstbach), weswegen es entweder ganz, ganz frisch ist und zumindest der SRAN-Umbau eines Senders in der Nähe kurzfristig auftaucht oder O2 an der Senderkonfiguration gearbeitet hat und aus irgendwelchen Gründen den ULI eingeschaltet hat.


    Der ULI (Upper Layer Indicator) zeigt dem Telefon an, dass es hier grundsätzlich möglich wäre, auch ein 5G-Signal zu empfangen, das zu der empfangenen LTE-Zelle hinzuaggregiert werden kann. O2 ist da recht freigiebig mit, wobei ich durchaus auch aus größerer Entfernung dann tatsächlich eine Verbindung zur 3,5-GHz-Zelle bekommen habe.


    Die Anzeige "5G" ist daher im Moment mehr als Marketing-Anzeige zu verstehen. Ich habe die bei mir im Garten auch, obwohl ich da nur eine der letzten B20-only-Nodes Dortmunds empfange und sich derzeit sicher kein 5G-Signal dahin verliert.

    Also in Griechenland müssen sie sich aber sputen, wenn das noch im Juni klappen soll. Letzte Woche gab es weder bei Cosmote noch bei Wind 5G und die 67(?)-MBit-Drossel war auch noch drin.


    Die Telekom-Karte hat hingegen bei Cosmote im 5G-Netz geroamt, also lag es nicht an mangelnder Verfügbarkeit.

    Also im Mai war ich in den Niederlanden mit O2-Karte lt. Telefon bei KPN im 5G-Netz eingebucht. Ganz akut in Griechenland bei Cosmote hingegen nicht. Die Telekomkarte im anderen Slot bucht sich ebenfalls bei Cosmote im 5G-Netz ein.


    Weiterhin kann ich die andernorts bereits erwähnte ~66-MBit-O2-Drossel bestätigen.


    Interessanterweise komme ich sowohl mit der O2- als auch mit der Telekomkarte nicht ins Netz von Wind, wo ich sonst die Jahre standardmäßig von O2 einsortiert wurde.

    So lange sich die Nummernkreise der verschiedenen Netze nicht überlappen, ist das Loggen der MOCN-Zellen ja ganz nett, aber insbesondere zwsichen O2 und VF überschneiden sich die Cell-IDs doch vielfach und daran wird sich die CM-Karte ziemlich verschlucken. Bspw. habe ich hier um die Ecke zwei Mal die 50402 innerhalb von ein paar hundert Metern. Sind jetzt in der Dortmunder Innenstadt keine MOCN-Kandidaten, aber CM wird die Zellen trotzdem der bereits existierenden Node zuordnen.


    Ich sehe da zugegeben auch keinen Königsweg...

    Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob man der Konkurrenz jetzt nennenswert mehr trauen kann. Wenn man eine derartige Software einsetzen will, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man sich eine Externe Partei mit absolutem, uneingeschränktem Zugriffsrecht auf seine IT holt. Die vollmundigen Versprechen, dass man nichts zu befürchten hat, sind bei allen die selben... Überprüfen kann man es bei Niemandem.