Beiträge von Tuxracer

    Hallo,


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    Läuft dieser Roaming Vorgang über je eine einzige zentrale „Gateway MSC“ pro Netzwerk?


    Was du damit meinst, sind Verbindungen in andere Netz, das hat aber nichts mit Roaming zu tun.


    Beim Roaming bucht man sich in das jeweiligen Netz des Landes ein, wo man ist. Das Netz führt dann die Authorisierung durch und fragt beim Heimatnetz im HLR, neuer CSDB nach, ob der Kunde Roaming machen darf und in welchem Netz. Wenn das dann o.k. ist, wird er ins jeweilige ausländische Netz reingelassen, im Heimatnetz eine HRL-Eintrag gemacht, in welchen Netz er sich befindet und welches das aktuelle VLR ist.


    Clearinghouse ? Was soll das sein ?


    Früher gab es HLR´s an jeder MSC, heute kaum noch, weil die HLR´s zentralisiert werden auf wenige Standorte, bei uns derzeit 3, zudem heissen die nicht mehr HLR, sondern CSDB.
    ( frga mich jetzt nicht, was das ausgeschrieben heisst )
    VLR´s sind an jedem MSC vorhanden, allerdings ist die Zeit der MSC´n auch gezählt, hier wird in Zukunft reine IP-Technik, sprich VoIP-Systeme den Telefonverkehr abwickeln.


    CDR werden bei uns von den Netzsystemen gesammelt und an eine zentrale Stellen, dem Billingsystem geschickt, dort aufbereitet und dem Kunden zugeordnet und mit den Tarifen verknüpft. Einmal monatlich läuft dann eine Billingcycle durch, wo sämtliche CDR-Daten aufgerechnet werden und daraus die Rechnung erstellt wird.


    Bei Auslandsaufenthalten kommen die CDR´s dann eben von den ausländischen Netzbetreibern über vorgegeben Schnittstellen auch im Billingsystem an und werden dort genauso weiterverarbeitet.

    Hallo,


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    Original geschrieben von hottek
    also in diesem Punkt finde ich das Beispiel dass jemand gar keine Überstunden machen darf weil es dann Ärger mit dem Betriebsrat gibt schon heftiger, das stelle ich mir wesentlich stressiger vor wie eben noch in Ruhe die Arbeit fertig zu machen ohne Ärger zu bekommen.


    Nicht ganz richtig.
    Überstunden dürfen gemacht werden, aber nur in dem Rahmen, welchen das Arbeitszeitrecht erlaubt, d.h. max. 10 Std am Tag.
    Alles was darüber hinaus geht, bedarf der Genehmigung des Betriebsrates, z.b. Nachtarbeiten oder Arbeiten von mehr als 10h pro Tag.

    Hallo,


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    Ist es ratsam z.b. das neue Fritz Wlan Repeater E300 mit Gigabit Lan Anschluß zu kaufen, und dort z.b. den PC per LAn zu verbinden?


    Hab auch ne Wohnung über 2 Etagen und den E300 hinterm Fernseher für PS3, PVR und auchs Notebook installiert.
    Die FB 7390 hängt in der oberen Etage im Arbeitszimmer und ohne zusätzlichen WLan-Repeater auf halber Strecke bekomme ich im Wohnzimmer am TV kaum Bandbreite hin.


    Ich warte derzeit auf die PowerLan Module von AVM, davon verspreche ich mir mehr Bandbreite

    Hallo,


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    Original geschrieben von saintsimon
    Ist das eine Eigeninvestition oder wird der angemietet?


    auf 20 Jahre angemietet, nach langen hin und her mit dem Investoren, die erst absprichen wollen.
    Geplant waren erst 10 Jahre Mietzeit, aber dann kann die Wirtschaftkrise dazwischen.


    Mittlerweile wird gebaut.

    Hallo,


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    Original geschrieben von Gastroli
    Einstiegsgehalt von 120.000 EUR p.a., da kann man eben nicht alles haben ;)


    und mit 35 einen Herzinfarkt - Geld ist nicht alles, ich kenne da einige Beispiele. Einem Bekannten hat es mit 32j beim joggen erwischt, Frau, 2 kleine Kinder udn ein schickes Haus zurückgelassen.

    HAllo,


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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Kan aber sein das die Netze fuer LTE noch eigene Technik verwenden, weil sie befuerchten das ein bemeinsames HLR oder MSC dann bei technischen Problemen auch GSM und UMTS lahmlegen koennte.


    Da LTE derzeit ein reines Datennetz ist, wird schon mal keine MSC benötigt und HLR´s sind eh Schnee von gestern und auf dem aussterbenden Weg, die Zukunft heist CSDB und kann alle Dienste bedienen. Bei den D-Netzen bereits Stand der Technik.

    Hallo,


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    Original geschrieben von jabrokoss
    tja - wenn man mitarbeiter so schnell und einfach nach hause schicken kann, dann frage ich mich, ob man sie überhaupt benötigt.... ;)


    Die Arbeit bleibt liegen, ist bei uns mittlerweile nicht ander.
    Wir bekomme immer mehr Systeme zum betreiben, die Anzahl der Mitarbeiter wird aber nicht angepasst, eher im Gegenteil, es wird gespart was das Zeug hält.
    Auf der anderen Seite soll aber die Qualität der Arbeit immer mehr steigen und die Kundenbeeinflussenden Störungen reduziert werden.
    Das passt vorne und hinten.


    Bei uns ist der Betriebsrat zum Arbeitsgericht gegangen, weil es immer wieder vorkommt, das Mitarbeiter ihre 10 Std. max. tägliche Arbeitszeit überschreiten und der AG nichts dagegen unternimmt. Das ist nämlich seine gottverdamte Pflicht.
    Jeder weitere angezeigte Arbeitszeitverstoss wird nun mit einer saftigen Geldstrafe belegt.
    Einzige Ausnahme ist, das eine Überschreiten der 10Std . tritttige Gründe hat, z.b. eine grössere Störung und es nicht möglich ist, einen Ersatz zu finden. Das muss dann aber vom Abteilungsleiter genehmigt werde.


    Der BR muss nun immer im Voraus die Arbeitszeitüberziehungen des nächsten Monat für jeden Mitarbeiter genehmigen, es vollkommen schwachsinniger Verwaltungsakt, aber leider wohl mittlerweile notwendig geworden. Ich bin froh, das wir bei uns eine Arbeitszeiterfassung habe, wobei der AG drauf auch schon schrauben will, die abzuschaffen.


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    Von daher sind Arbeitszeiten als Arbeiter oder/und Angestellter immer sehr Branchenabhängig.


    Ja, stimmt, aber es gibt in D immer noch Gesetze, an die sich die AG und AN zu halten haben. Da ist auch die max. tägliche Arbeitszeit geregelt.

    Hallo,


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    Original geschrieben von harlekyn
    Was laeuft da schief?


    Die waren schon zu der Zeit, wo ich dort noch gearbeitet habe vollkommen arrogant und meinen, weil die E+ heissen, hätte die was besseres verdient.
    Das fängt schon bei den Verhandlungen über Netzzusammenschaltungen und entsprechende Gebühren an.


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    Wenn man es von der Seite her sieht, dann stimmt das. Ich bin der Meinung, dass man durchaus zusammenarbeiten kann, gerade in Standortfragen oder eben auch Backbone. E+ soll doch heuer schon Leitungen der Telekom nutzen.


    Jeder Netzbetreiber nutzt Leitungen der Telekom, das ist nicht besonderes. Wir haben bei uns aber auch genauso Leitungen von BT, CableWireless, AT&T und etlichen anderen Carrieren, die in D Glasfasern verbuddelt haben. Genauso haben wir aber auch eine grossers eigenes Backbonenetz.


    Was Standorte betrifft, die meisten Standorte werden heute sowieso von meheren Netzbetreibern benutzt, da ist höchstens die Telekom eine Ausnahme, weil die bevorzugt ihre eigenen Gebäude nimmt ( alte Vermittlungsstellen, usw. ). Aber wenn ich hier in meine Gegend mal schaue, sind die meisten Standorte von 2 oder 3 Netzbetreibern belegt. Teilweise sogar so, das VF die Exclusivemietrechte hate und dann an O2 oder E+ untervermietet hat.


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    Natürlich braucht man den. Aber die Anbindung einer Station ist jedenfalls nicht mein Verständniss vom Backbone.


    Genauer genomme ist das ein Access-Netz, um Stationen an das eigentliche Vermittlungsnetz anzubinden, aber es fällt unter den Oberbegriff "Backbone"

    Re: Re: Re: LTE: Neues Netz, neue SIM Karte ?


    Hallo,


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    Original geschrieben von Luke13
    Wird es vielleicht irgendwann mal sein. Aktuell hat LTE mit Voice aber nichts zu tun. LTE Smartphones, die in den nächsten 2 Jahren herauskommen, werden eine Sprachverbindung über GSM aufbauen.


    Da es aktuelle keine Handy gibt und LTE derzeit nur für Datendienste verfügbar ist, wird Telefonie bei LTE-Anschlüssen bereits per VoIP abgewickelt. Es nutzen schon etliche Kunden bei uns im Netz.
    Der Softwareclient auf dem PC/Notebooks ist gleichzeitig auf ein VoIP-Client und auf der Netzseite sorgen entsprechende System dafür, das eine VoIP-Verbindung ermöglich wird und entsprechende Bandbreite sichergestellt ist.


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    Was spricht eigentlich gegen normales SIP over LTE?


    Ist ja nichts anderes als VoIP, nur das die Provider hier bestimmen, was genutzt werden kann/darf.


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    Original geschrieben von Rudi78
    ... das wirklich so ist.
    D.h., ob nicht LTE für bestimmte Verschlüsslungen etc. eine bestimmte Eigenschaft des SIM, des Prozessor dort da drin, nötig hat.


    Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber LTE ist keine neues Netz, sondern nur ein neues Transportmedium auf der Luftschnittstelle. Alles was dahier kommt, vom Backbonenetz angefangen bis zu den Zugangknoten ist im Prinzip nichts neues, sondern nur erweitert auf LTE-Bandbreiten. Ein GGSN, der heute 2G/3G Einwahl ermöglicht, heisst neuerdings PGW und kann dann eben auch 4G abwickeln.
    Das selbe gilt für die Datenbank, was früher ein HLR war, wo gegen sich die SIM´s authorisiert haben, heisst heute CSDB und macht auch 4G und mehr SIM´s. Aber das Prinzip hat sich durch LTE nicht grossartig geändert. Daher sind neue SIM´s nur dann notwendig, wenn GSM-SIM´s wirklich uralt sind.
    Wir nutzen als Test-Karten Standart-Daten SIM´s für 3G auch für LTE, weil die entsprechenden Tarife und Berechtigungen da drauf gebucht wurden und somit die SIM in beiden Bereichen funktionieren. Und die funktioneren dann sowohl im normalen Netz wie auch in den Testnetzen.
    Es ist alles eine Frage der Berechtigungen in der CSDB und im LDAP, was das Endgerät mit der entsprechenden SIM darf/kann

    Hallo,


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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Warum sollte es ein Problem sein, wenn ein D-Netz-Betreiber mit einem E-Netz-Betreiber zusammen arbeitet? Da hätte ich mehr Bedenken, wenn D1 und D2 die Köpfe zusammenstecken und was aushecken.


    Warum sollten die das tun.
    Ein E-Netz ist für einen D-Netz-Betreiber nur aus einer Sicht interessant - den Kunden, alles anders brauche die nicht, weil sie es selber reichtlich haben und es nicht ganz trival bis fast unmöglich ist, unterschiedliche Netztechniken zusammen zuschalten. Somit währe das komplette Netz eher rausgworfenes Geld.


    Das einzige, was in Frage kommt, währe ein Aufkauf von E+ durch Telefonica und daran zweifel ich derzeit, weils Telefonica nicht im Geld schwimmt. Aber die kleine ACS hat ja trotz leerer Kassen den grossen Hochtief gekauft, möglich ist also alles.
    Und an eine Zusammenarbeit von O2 und E+ glaube ich noch viel weniger, weil E+ der Netzbetreiber ist, mit dem keiner der anderen drei gerne und gut zusammenarbeitet, jetzt schon nicht. Da muss sich E+ erst mal um 180° drehen.