ZitatOriginal geschrieben von N00dles
Beim letzten Konflikt im Libanon hat Israel gedacht, dass die Hizbollah um die Freiheit Libanons k�mpft, gegen eine Besatzung sozusagen. Nun ist die Besatzung seit mehreren Jahren vorbei und trotzdem greift die Hisbollah immer noch Israel an. Da fragt man sich, was die eigentlichen Ziele dieser Organisation ist. Wenn es nur darum ging, Gefangene freizupressen, so w�ren Aktionen wo man mal kurz ueber die Granze geht um israelische Zivilisten umzubringen doch eher sehr kontraproduktiv. Insofern muss es ein anderes Ziel sein.
Na ja, einmarschiert ist Israel damals ja aus ähnlichen Gründen. Als Sie endlich gemerkt haben, das es nichts geholfen hat, sind Sie ausmarschiert.
ZitatAnscheinend schon, da ja seitens der liabnesischen Regierungen der letzten Jahre nichts kam, nicht auch nur ein Ansatz des Vorgehens. Anstelle nach dem Abzug der Syrer Druck auf die Hisbollah zu machen und die Gunst der Stunde auszunutzen l�sst man sie weiter frisch und fr�hlich Israel angreifen.
Liste mir doch mal auf was die Libanesen in den letzten 6 Jahren gemacht haben um die Hoheit ueber ihr eigenes Staatsgebiet zurueckzugewinnen?
Yep. Ack.
ZitatWir diskutieren hier aber die ganze Zeit ueber den Libanon und die Hisbollah. Wie gesagt, beide Situationen sind nicht zu vergleichen, und die Pal�stinenser t�ten sehr gut daran, nicht allzusehr Sympathiekundgebungen fuer die Hisbollah abzugeben, dass k�nnte nach hinten losgehen.
Das wird keinen Palästinenser jucken. Aus deren Sicht geht es nicht weiter runter.
ZitatWeil diese Mehrheitsverh�ltnisse bereits seit Jahren bestehen und die Mehrheit in den ganzen Jahren bisher nichts gemacht hat? Warum sollte dann gerade morgen was passieren? Wenn dir 6 jahre lang der Nachbarsjunge morgens die Scheibe einschl�gt, obwohl du seine Eltern benachrichtigt hast, denkst du dann "naja, veilleicht h�rt er morgen auf" oder holst du irgendwann die Polizei?
Full Ack. Polizei. Nicht ich werde zur Polizei. Das ist keine Verteidigungssituation mehr, sondern Selbstjustiz. Man sieht ja wie Israel aktuell auf Vorschläge aus dem Ausland reagiert.
ZitatNein, das legitimiert keinen Krieg und das habe ich auch nicht behauptet.
Aber es ist ein Unterschied ob du vorher Zivilisten warnst dass da in 24 Stunden ein Angriff erfolgt (und du dich damit selber schw�chst da der Ueberraschungseffekt weg ist und der Feind Vorbereitungen treffen kann) oder ob du einfach so mal kurz Raketen rueberjagst. Das zeigt doch eine unterschiedliche Sicht auf beiden Seiten und die Eingliederung in Zivilisten und Bewaffnete auf der einen Seite und Juden auf der anderen Seite.
Trotzdem werden die Bomben geworfen. Ob sich dann Zivilsten an die Warnungen gehalten haben oder nicht. Man argumentiert dann immer so schön: "Wir haben alles gemacht um Sie zu warnen". Das reicht aber nicht. Zivile Opfer werden dann nämlich trotzdem akzeptiert.
ZitatAngesischts der Tatsache dass Saudi Arabien seit Jahrzehnten den Wahhabismus z.B. nach Afrika aggressiv exportiert mit starker finanzieller Unterstuetzung, wage ich zu bezweifeln dass es sich hierbei um eine Minderheit handelt.
Saudi arabien hat so jahrzehntelang seine sozialen Konflikte und Unzufriedenheit exteriorisiert auf Kosten andere L�nder (Nigeria, Algerien, etc.)
Das ist jetzt aber weit hergeholt, den saudi-arabischen Staat dieser Machenschaften zu beschuldigen... Wie viele Anschläge o.ä. gab es den in SA selber? Terrorismus ist dort imho kein Thame.
ZitatMit dem ganzen "Respekt" kannst du dir noch nicht einmal ein Eis am Kiosk kaufen, irgendwann werden dies auch die Pal�stinenser einsehen.
Um zu sehen dass da jemand ist der dir die ganze Zeit eine reinhaut, muss man zuerst einmal zugeben dass der jemand existiert. Insofern hinkt dein Vergleich "Gibst du immer klein bei wenn jemand kommt der st�rker ist als du? " denn bisher gilt ja fuer die Hamas: "Wir wollen ernst genommen werden als politische Akteure, aber wir wollen nicht mit der anderen Seite reden weil sie nicht exisitiert unserer Meinung nach..." Wie gesagt, Kindergarten.
Sehe ich anders. Man sieht natürlich, dass da jemand ist. Aber man akzeptiert seine Existenz nicht, aus geschichtlichen Gründen. Es ist da natürlich die Frage, welchen Standpunkt man hat. Wenn man verhandeln will geht das nur über die Akzeptans des Staates Israel - stimme ich dir zu.
ZitatDer Islam per se ist in der Tat wissenschaftsfreundlich, aber schauen wir uns doch mal die Realit�t an: der Islam in seiner heutigen politischen Ausrichtung wie er in L�ndern wie Iran, Saudi Arabien oder Pakistan ausgelebt wird ist rueckw�rtsgewandt und fuehrt in die Bedeutungslosigkeit.
Yep. Forschung ist heute, wie man schön an aktuellen Regierungsbudgets sehen kann, kein Thema. Leider...
ZitatAusser Ruestungsprojekte sind mit in den letzten 10 Jahren keine gr�sseren wissenschaftlichen Proojekte aus arabischen L�ndenr bekannt, die z.B. Krebs erforschen oder die Wissenschaft weiterbringen, und das trotz der immensen �leinnahmen. Selbst bei Feldern wie Trinkwassergewinnung aus Salzwasser oder Hydrologie spielen arabische L�nder kaum eine Rolle (im Gegensatz z.B. zu Israel).
Full Ack.
ZitatEinzig der liberale Islam in manchen asiatischen L�ndern zeigt eine Alternative ("Euroislam" ist doch noch etwas zu diffus).
Auch hier - yep.
ZitatWie sollen die Regierungsvertreter auch wissen wozu sie da sind oder Verantwortung uebernehmen gegenueber der Bev�lkerung wenn viele von Ihnen noch nicht einmal demokratisch legitimiert sind und sich daher nicht um das Volk scheren und es mittels externer Feindbilder (USA, Israel, Westen) verfuehren um so vom eigenen Versagen ablenken?
Yep again.
Zum Thema der Bilder: Diese sind bereits einige Tage alt (http://sabbah.biz/mt/archives/…fts-of-love-to-arab-kids/). Mich haben Sie auch geschockt. Perverser geht es fast nicht.
Da passt es gut, dass Israel jetzt auch Streubomben einsetzt - und darin auch nichts verwerfliches sieht. Mit bleibt da fast der Atem weg.
Au revoir...