Beiträge von lisari

    Hallo jerx,

    Zitat

    Niemand wird gezwungen und wenn diese Nutzung in Foren auch noch optimiert und mit Schritt für Schritt Anleitungen erklärt wird, ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann diese "Sonderfunktion" gesperrt wird.


    Hast vollkommen Recht, ich hör jetzt auf zu erklären. ;)

    Zitat

    Nicht als Umsatz gelten folgende Transaktionen:
    ...
    Belastungen unter missbräuchlichen Verwendung der Karte,


    Die Amazon-Girocard statt der EC-Karte der Hausbank einzusetzen, fällt darunter auf jeden Fall nicht, das ist ja gerade der von der Bank/Amazon angepeilte Einsatz der Karte, also völlig zweckentsprechend.
    Immerhin gibt es auch zu denken, dass die LBB/Amazon ganz zufällig gerade zu dem Zeitpunkt mit dem Angebot Girocard auf den Markt kamen, als Barclay seine bisherige EC/Maestro auf Maestro-only umgestellt hat.
    Vor allem, wenn man sich erinnert, dass die LBB auch ganz zufällig ein Kartendoppel (Visa/Mastercard) auf dem Markt platzierte, nachdem Barclay seit Anfang der 1990er Jahre mit "Barclays Doppel" (Visa/Eurocard = jetzt Mastercard) als Erster auf dem deutschen Markt den Boden bereitet hatte ...;)


    Dass Kunden beide Produkte testen/benutzen, ist völlig legitim und hat gar nichts mit Missbrauch zu tun.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    ich dachte das Abrechnungsdatum kann man selber online ändern?!


    Hab ich noch nicht gefunden. Laut FAQ von Amazon geht es jedenfalls telefonisch.

    Zitat

    Ok, ich könnte also einfach das Konto welches auf der Maestro Karte der NV angegeben ist bei mir im Amazon Kreditkartenbanking als Referenzkonto angeben und dann 1 Monat warten wie es lüft mit den Abrechnungen.
    Damit könnte ich Amazon Punkte sammeln und müßte nicht mit der NV zahlen.


    Genau.

    Zitat

    Ich zahle eigentlich alles was geht mit der EC Karte meiner Hausbank. Diese ist im Paket mit drin was monatlich abgebucht wird. Aber da müsste ich dann grundsätzlich überlegen die Hausbank zu wechseln, das wird jetzt zu ausschweifend und zu aufwendig.


    Nein, eben nicht. Du kannst Deine Hausbank behalten und trotzdem die Amazon Girocard statt Deiner Hausbank-EC-Karte benutzen. Damit wird dieser Einkauf eben nicht direkt vom Hausbankkonto abgebucht, sondern erscheint auf der Amazon-Kreditkartenabrechnung, bringt Amazon-Punkte und wird dann einmal motl. von Deiner Hausbank abgebucht. Aber wie gesagt, man muss das nicht machen, ganz wie man mag.

    Zitat

    Puh, ganz schön kompliziert alles nur weil man 2 Kreditkarten haben will / muss...


    Warum musst Du denn 2 Kreditkarten haben? Wenn es nur ums Zahlen mit der Visa ginge, würde ja die NV reichen.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    Mit "maßgeblich" genau meine ich welches Datum ich jetzt genau eintragen müsste beim Amazon Kreditkarten Banking.
    Mir geht es eigentlich nicht um die verlängerte Abrechnungsfrist sondern nur um eine gesammelte Abbuchung vom Girokonto meiner Hausbank.


    Aha, dafür müsstest Du erstmal wissen, wann Barclay abrechnet, denn dieses Datum lässt sich nicht (oder nur schwer) beeinflussen. Dafür wirst Du vermutlich erst mal einen Monat abwarten müssen. Wenn Du diesen Tag kennst und siehst, dass Amazon "zu spät" abbucht, lässt Du es entweder so und hast damit die Amazon-Umsätze immer erst im nächsten Monat, oder Du rufst bei der LBB an und lässt das Abrechnungsdatum so ändern, dass es wenigstens 10 Tage vor dem Barclay-Abrechnungsdatum liegt. Als einen Testmonat brauchst Du sicherlich dazu.

    Zitat

    Und der 2te Vorteil wäre das beide Karten "benutzt" werden und ich die volle Amazon Punktezahl bekomme wenn ich nur diese verwende zum Einkaufen etc.


    Ja, schon klar. Wenn Du die Amazon-Girocard statt der Girocard Deiner Hausbank zusätzlich verwendest, da es in Deutschland doch sehr viele (vor allem kleinere) Läden gibt, die eben keine Kreditkarten akzeptieren, bringt das noch zusätzliche Punkte, kostet allerdings 5 €. Hängt natürlich davon ab, wo Du einkaufst, ob das was bringt.
    Kontrollier halt einfach mal Deine bisheriges Einkaufsverhalten anhand der Kontoauszüge vom Girokonto, wie oft Du da die EC-Karte (Girocard) eingesetzt hast. Dann rechnest Du aus (wenigstens überschlägig), wie viele Punkte Du bekommen hättest, wenn Du dafür die Amazon-Girocard verwendet hättest, und siehst daran, ob die 5 € herauskommen oder nicht.


    Meine vorherige Hausbank hatte sogar 10 € für die Girocard berechnet. :flop: Die könnte man dann natürlich komplett weglassen.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    Das heißt maßgeblich ist für diese Geschichte eben "nicht" das Datum welches auf meinem Kontoauszug erscheint sondern das Datum des Abrechnungstages und dieses sehe ich nur online im Kreditkartenbanking bei Amazon?


    Was meinst Du mit "maßgeblich" genau? Auf Deinem Kontoauszug erscheint das Datum, an dem der gesamte Abrechnungsbetrag der KK abgebucht wird. Im Kreditkartenbanking und auf der Amazon-Abrechnung siehst Du jeweils die Daten, an denen die einzelnen Beträge dem KK-Konto belastet wurden.

    Zitat

    Zählt die umgeleitete Abrechnung dann quasi nicht als Umsatz bei NV?


    Doch! Wenn Du die Amazon-Abrechnung von dem Maestro-Konto bei Barclay abbuchen lässt, zählt dieser Umsatz als Maestro-Umsatz auf der New Visa. Damit hast Du neben den Geldabhebungen schon mal einen Maestro-Umsatz.

    Zitat

    Und wie wäre es umgekehrt, wenn ich alle NV Zahlungen über die Amazonkarte laufen lasse? Dann hätte ich Umsätze genug bei NV und bei Amazon auch da ich ja Amazonbestellungen über Amazon Visa laufen lasse.


    Das ist auch eine Idee. Allerdings gibt es bei Amazon deutlich mehr Punkte, wenn man die Amazon-Visa direkt einsetzt.

    Zitat

    Mist, das ganze ginge ja nur wenn man die Amazon Girocard für 5 EUR dazu nimmt, ansonsten habe ich ja keine Kontonummer die ich angeben kann oder?


    Genau. Dafür bräuchtest Du die Amazon Girocard. Und dann würden auch nur die wenigeren Punkte für den EINEN Girocard-Einsatz bei Amazon generiert, mit dem die ganzen NV-Umsätze einmal motl. abgebucht werden.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    Ich dachte nur weil ja dann die NV im Prinzip keinen Umsatz hat wenn sie nur allein laufen lässt ohne die Amazon Verknüpfung. Nicht das die einem dann kündigen etc. weil man sie fast nicht nutzt etc.


    Es kann nicht schaden, gelegentlich der NV alle zwei, drei Monate mal einen normalen kleinen Visa-Umsatz zu "gönnen". Ich denke nicht, dass sie gekündigt wird, wenn sie nicht verwendet wird. Barclay will an Dir verdienen, wenn sie Dir kündigen, verdienen sie gar nichts. Solange man immer alles ausgleicht, braucht man vermutlich keine Kündigung zu erwarten.


    Eher hielte ich für möglich, dass die Bedingungen irgendwann künftig verschlechtert werden (nicht mehr ohne Jahresgebühr, Barabhebungsgebühren o. ä.), falls nicht genügend Leute die Teilzahlung nutzen, damit die Mischkalkulation aufgeht. Aber das kann man sowieso nie vorhersehen.

    Zitat

    Woher erfährt man eigentlich den genauen Einzugstermin den man als Datum angeben muss wenn man verknüpft?


    Im Zweifel weiß man es nach dem ersten Einzug. ;)
    Den Abrechnungstag soll man laut FAQ bei Amazon im Kreditkartenbanking sehen, dann 5, 6 Tage später der Einzug.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    bekommt man von Amazon nicht immer eine Rechnung (in Bezug auf nur 1 Rechnung mit beiden Karten)?


    Klar bekommt man von Amazon immer eine Rechnung, 1 Rechnung bezog sich nur darauf, dass auf Deinem Giro nur 1 Zahlung zu verwalten ist. Also so gemeint:
    Amazon erstellt Abrechnung und zieht diese bei BC ein.
    BC erstellt Abrechnung (die den Amazon-Betrag enthält) und zieht bei Deinem Girokonto ein.
    Auf Deinem Giro ist nur eine Buchung im ganzen Monat. Das Ganze dürfte auch bei der umgekehrten Konstellation funktionieren.

    Zitat

    da ja beide Visa Karten sind, müsste man ja nur die Amazonkarte verwenden allein schon um genug Punkte zu bekommen nach dem 1ten Jahr.
    Was macht Ihr dann mit der NV von Barclay, lasst Ihr die einfach rumliegen?


    Kannst Du handhaben, wie Du willst, hängt ja auch vom jeweiligen Limit ab. Bargeld würde ich auf jeden Fall mit der NV abheben, da kostenlos. Bei Amazon sinnvollerweise mit der Amazon-Karte zahlen, auch klar.


    Aber mal was anderes: Wie lange hat es bei Euch nach Erhalt der Amazon Visa gedauert, bis die Girocard gekommen ist. Visa ist am 15.7. gekommen, Girocard und PIN ist immer noch nicht da. Beim Anruf bei der Hotline wurde mir empfohlen, mich schon mal auf 4 Wochen Wartezeit einzurichten. Die wären dann nächste Woche um.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,


    ich geb's auf, das zu erklären. Ich rede nicht von irgendwelchen riesigen Firmen, sondern von einer Ein-Mann-Firma. Und ich rede davon, dass ich mit einem Privatgiro das Gleiche mache wie ein Angestellter. Ich kauf damit im Supermarkt mit EC-Karte ein, und ich gebe nur das Geld aus, das ich monatlich als Privatentnahme zur Verfügung habe. Das sind keine größeren Summen, sondern zwischen 2.500 und 5.000 €. Das IST mein Einkommen. Ich verdiene es seit 20 Jahren mit meiner selbstständigen Tätigkeit. In den 20 Jahren hatte ich auch keine Sicherheit, trotzdem habe ich jeden Monat gut verdient. Und ich will auf dem Privatgiro auch bloß 500 bis 1.000 € Dispo, mehr brauch ich nämlich privat auch nicht, weil ich nicht mehr ausgebe. Es ist ganz genauso wie bei einem Angestellten, nur dass ich keinen bezahlten Urlaub kriege und auch weiterarbeite, wenn ich mal krank bin.


    Wo ist denn bitte bei einem Azubi mit 400 € Ausbildungsvergütung das "sichere Einkommen". Wieso ist der kreditwürdiger als ich und kriegt ein kostenloses Giro mit 500 € Dispo und ich nicht. Seine Firma kann jederzeit pleite gehen, dagegen kann er nichts machen. Ich kann immerhin was machen, bisher ist mir immer was eingefallen.


    Ich mache im Geschäft auch nicht irgendwelche riesigen Investitionen oder sonstwas, ich verdiene nur mit meiner Arbeitskraft (und meinem PC und meinem Gehirn) Geld, nicht mit riesigen Investitionen.


    Da reden wir ja noch gar nicht von Sicherheiten. Ich wohne im unbelasteten Eigenheim (das ich ohne Kredit, den ich ja nie gekriegt habe) erspart/erworben habe und habe nicht mal mein Auto finanziert. Da sind doch genug "Sicherheiten" da. Die Bank sieht aus den Kontoumsätzen, dass ich Grundsteuer bezahle, aber keine Miete. Sie sieht, dass ich tanke und Kfz-Steuer zahle, aber keinen Autokredit abzahle (aus dem gleichen Grund). Sie sieht, wie hoch die Daueraufträge für die Lebensversicherungen sind (also sind ja welche da!).


    Und wenn die Bank all das anhand mehrjähriger Zusammenarbeit kennt und mir als Selbständigen auf dem Privatkonto nicht mal 500 € Dispo einräumt, dann ist es aus meiner Sicht die falsche Bank, denn sie behandelt mich als Menschen zweiter Klasse, indem sie impliziert, ich sei weniger kreditwürdig als ein Azubi oder ein Rentner, dem sie sogar ohne Nachweis seines "sicheren Einkommens" ein kostenloses Giro mit 500 € Dispo gibt.


    Aber ich denke, ich sollte jetzt aufhören. Immerhin ist bei einigen Banken ein Umdenkprozess im Gange und sie bemerken, dass auch Selbstständige Menschen sind, die Geld verdienen. Inzwischen gibt es sogar ein kostenloses Girokonto für Selbstständige (bei der Agrarbank). Ohne Optimismus und Kampfgeist kann man (zumal in Deutschland) sowieso nicht selbstständig sein. Ich finde schon meine Banken ;)


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,


    ja, ist kostenfrei. Sieh Dir das Preisverzeichnis an, da findet sich keine Position dafür, WEIL es nichts kostet:


    [url=http://www.barclaycard.de/media/de_form_price_new_visa_ff4l_v2,7332,8.pdf]Preisverzeichnis New Visa[/url]


    Da steht nur Belegkopien auf Wunsch des Kunden, das hatte ich mal, als ich einen Posten nicht zuordnen konnte. Da habe ich angerufen und nachgefragt, sie haben dann vom Händler den Beleg angefordert, das hat dann 3 € gekostet. (Der Beleg war aber in Ordnung, ich hatte es bloß vergessen.)


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,

    Zitat

    Es geht vielmehr darum, dass es sich bei dem einen Produkt (Privat-giro, KK für Privatkunden) um Angebote für Privatkunden handelt oder eben dann um Business-Konten und -Karten für Selbstständige und Firmen. Hintergrund ist schlichtweg die Bepreisung.
    Darauf achtet ein Bank umso mehr, je mehr Inklusivleistungen bei einer Karte / einem Konto mit dabei sind.


    Das ist schon völlig klar. Aber auch als Selbstständiger bin ich eine Privatperson und möchte gern ein kostenloses Privatgiro führen, möglichst auch mit einem kleinen Dispo. Und schon NUR DAS ist bei kaum einer Bank in Deutschland möglich, da kriegt ein Student leichter ein kostenloses Privatgiro als ein Selbständiger, der sein Einkommen der letzten 20 Jahre leicht nachweisen kann., obwohl er es wirklich als Privatgiro benutzt! Einzig die Netbank ist mir bekannt, die ein kostenloses Privatgiro für Selbstständige eröffnet. Die DKB ist sehr wählerisch und nimmt nur Ärzte, Rechtsanwälte usw. Aber dann noch einen Dispo von 500 € auf dem Privatgiro, auf dem meine 5.000 Privatentnahme jeden Monat eingehen, dafür darf ich dann aber schon allerhand Unterlagen einreichen.


    Ich kann einfach nicht einsehen, warum ich als Selbstständiger ein Mensch zweiter Klasse sein soll und kein kostenloses Privatgiro und keine günstige Kreditkarte für meine privaten (!) Zahlungen haben soll.


    Ist mir schon klar, dass ich als Ein-Mann-Unternehmen von den Banken preislich genauso behandelt werde wie ein Großunternehmen. Auf meinem Geschäftsgiro finden im Monat ca. 10 Buchungen statt. Trotzdem habe ich als Geschäftsgiro tatsächlich ein solches, und das ist auch nicht kostenlos. Ich trickse da gar nicht, deswegen trenne ich ja die Geldgeschäfte: Geschäft ist Geschäft, privat ist privat. Vom Geschäftskonto erfolgen motl. Privatentnahmen aufs private Girokonto. Das kann die Bank dann gern analysieren.


    Als Einzelunternehmer hafte ich voll mit meinem gesamten Privatvermögen. Auf der Kreditkarte steht natürlich nur mein Name. Alles läuft über meine persönliche Schufa. Und ich gebe ja auch an, dass ich selbstständig bin. Also warum sollte ich da eine andere Kreditkarte benötigen. Ich erschleiche mir ja nichts, ich mache ja wahrheitsgemäße Angaben. Deswegen nehm ich auch nur eine Bank, die mich als Selbstständigen als Kunden haben will, und käme nie auf die Idee, so zu tun, als wäre ich angestellt. Wie oft und wofür ich die Kreditkarte einsetze, darf die Bank gern analysieren (macht sie sowieso), aber solange ich immer ordentlich zahle, ist es ihr schnuppe, ob ich damit mein Geschäftsauto betanke oder bei Amazon ein beruflich zu nutzendes Buch oder ein Kochbuch kaufe.


    Also nochmal: Als Selbstständiger bin ich immer eine "Privatperson" und möchte meine privaten Zahlungen genauso günstig erledigen wie eine "angestellte Privatperson". Wie man hier im Forum sieht, haben viele Angestellte mehrere Kreditkarten, genauso wie ein Selbstständiger mehrere Kreditkarten benutzen kann (schon aus Akzeptanzgründen).


    Gruß
    Lisa