Beiträge von lisari

    Hallo fragger123,


    interessant, bei Krediten sieht man das. Die Frage ist: Sehe ich auch in meiner Schufa den Unterschied auch, also ob geschäftlich oder privat? Ich habe bisher bei den Girokonten in Schufa online keinerlei Unterschied gesehen, auch nicht in der ausführlichen Datenübersicht. Da ist der Text für das geschäftliche Girokonto und das private Girokonto vollkommen identisch. Könnte aber natürlich daran liegen, dass die Bank das nicht extra geschlüsselt hat.


    Kredite habe ich selbst nicht mehr drin. Bei meinem Mann (auch selbstständig, aber unabhängig von meinem Geschäft) steht noch ein alter erledigter Kredit drin, dem sehe ich auch nicht an, ob geschäftlich oder privat. Oder wertet das nur die Schufa entsprechend für sich und ihre Vertragspartner aus?


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,

    Zitat

    das könnte bei der ein oder anderen Bank zum Problem werden. Die ganzen Angebote richten sich eigentlich immer an Privatleute. Ob auch Firmen bzw. Selbstständige die Angebote so zu den gleichen Konditionen bekommen können, das solltest Du vorher erfragen.


    Ja, das ist mir klar, daran bin ich schon gewöhnt. Ein Girokonto oder eine Kreditkarte läuft jedoch immer auf eine natürliche Person und kommt in deren Schufa. Ob die natürliche Person das Konto dann geschäftlich nutzt, steht auf einem anderen Blatt. Geschäftliche Nutzung heißt ja nicht per se, dass da wahnsinnig viele Buchungsvorgänge ablaufen. Bei der Kreditkarte können das auch nur ein, zwei Bezahlungen im Monat sein, der Umfang ist also genau wie bei einer "Privatperson". Für die KK herausgebende Bank gibt es da keinen Unterschied, sie bemerkt nicht, dass ich die Einkäufe geschäftlich nutze - und das ist ja auch völlig egal. Der Punkt ist: Sie muss bereit sein, eine Kreditkarte überhaupt an einen Selbstständigen zu geben (egal ob der sie nur privat oder auch geschäftlich nutzt). Ich brauche als selbstständiger Einzelunternehmer also durchaus keine "Firmen-Kreditkarte". Meist klärt sich das mit einem Anruf vorher.

    Zitat

    Landen eigentlich die Dinge als Selbstständige in der gleichen Schufa-Akte wie Du als Privatperson?


    Die Schufa sammelt Daten über natürliche Personen. Ich habe dort eine Akte. Da stehen dann zwei oder X Girokonten, 1 Kreditkarte, 1 Telekommunikationsvertrag usw. drin. Wie viele ich von denen privat und wie viele ich geschäftlich nutze, sieht die Schufa nicht. Das weiß nur die Bank, bei der ich sie habe. Zur sauberen Trennung zwischen Geschäft und Privat brauche ich aber das meiste doppelt, also mindestens zwei Girokonten, zwei Kreditkarten, zwei Tagesgeldkonten usw.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,

    Zitat

    Du hast ja bisher nur die eine Barclay. Warum willst Du eine zweite?


    Ich bin selbstständig. Die Barclay ist privat. Ich brauche eine zweite Kreditkarte für gelegentliche Einkäufte fürs Geschäft.

    Zitat

    Was Du mal machen könntest ist Dir eine Schufa-Auskunft anfordern. Einmal im Jahr ist das gratis.


    Klar, Online-Zugang hab ich und auch die kostenlose Datenübersicht bekommen, sonst wüsste ich die Branchenscores nicht.

    Zitat

    Die Schufa wird bei Dir recht übersichtlich sein.


    Das liegt wohl im Auge des Betrachters, im Vergleich zu Dir bestimmt übersichtlich ;) Aber als Selbstständiger ist man offenbar per se weitaus weniger kreditwürdig als ein Rentner, der nur 1/10 meines Einkommens erhält.

    Zitat

    Füll doch einfach die Felder mit Dummy-Daten aus. Einen Vertrag gibt es ohnehin erst, wenn Du den Eintrag einschicken würdest.


    Sehr gute Idee, dann könnte man sie immerhin mal lesen.


    Gruß
    Lisa

    Hallo rmol,


    ja, hast Recht. Ich gelobe Besserung. Mal zurück zur Amazon Kreditkarte?


    Gibt es neben der Online-Einsicht der Abrechnungen die Möglichkeit, zusätzlich die Abrechnung auf Papier zu erhalten (evtl. gegen eine Gebühr), ohne jedoch die Online-Einsicht-Möglichkeit einzubüßen?


    In der Preisübersicht findet sich die Position: "Kosten für den Versand von papierhaften Abrechnungen (pro Rechnung) 0,50 €".


    In den AGB steht unter 11.: "Der Hauptkarteninhaber erhält einmal monatlich eine Online-Kartenabrechnung ..."


    In den Bedingungen für das Kreditkarten-Banking steht unter 9. (1): "Nutzer des Kreditkartenbanking erhalten ihre Kredit-/Kartenabrechung auf elektronischem Wege und verzichten auf eine gesonderte schriftliche Benachrichtigung ..."


    und unter 9. (5): "Der Nutzer ist jederzeit berechtigt, den Verzicht auf die Zustellung der Kredit-/Kartenabrechnung in Papierform zu widerrufen. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt der Versand wieder in Papierform, jedoch werden die Kredit-/Kartenabrechnungen nicht mehr über das Internet zur Verfügung gestellt."


    Ich könnte also die elektronische Zustellung der Abrechnungen widerrufen. Dann erhielte ich die Abrechnung in Papierform, wie gewünscht.


    Ich würde jedoch gern weiter online die Umsätze einsehen. Verzichte ich mit diesem Widerruf auf die elektronische Zustellung auch auf das Kreditkarten-Onlinebanking oder nur auf die elektronische Zustellung der Abrechnungen? Die Option lässt sich im Kreditkartenbanking auswählen, ich bin eben nur nicht sicher, ob ich damit generell auf das Kreditkarten-Onlinebanking verzichten würde.


    Hat das jemand schon mal ausprobiert oder weiß Bescheid?


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,

    Zitat

    Haben eigentlich alle hier die eine Barclay New Visa beantragt habt auch den Online-Kundenservice beantragt nachdem sie die Karte erhalten haben oder lasst Ihr Euch die Rechnungen per Post schicken?
    Standardmäßig ist das doch noch nicht aktiviert wie z.B. bei der Amazon Visa oder?


    Zunächst ist der Postversand der Rechnung Standard und kostet auch nichts. Wenn man sich online registriert, kann man den trotzdem weiter stehen lassen (läuft bei mir so). Ich kann also online einsehen und erhalte trotzdem monatlich noch die Rechnung per Post. Wer die Postrechnung nicht braucht, kann das wohl auch abwählen. Gefällt mir so am besten, jeder kann die Variante wählen, die er möchte, oder auch beide!


    Bei Amazon Visa entscheidet man wohl bereits im Antrag, dass man online einsehen will, ist bei mir so eingerichtet. Man kann dann online wohl auch den Postversand wählen, ich verstehe es aber so, dass man dann nicht mehr online einsehen könnte. Oder geht da auch beides parallel?


    Gruß
    Lisa

    Hallo saintsimon,


    das war jetzt ein Missverständnis. Als Zahlungskonto finde ich die Agrarbank ein sehr gutes Angebot für Selbstständige als Geschäftskonto.


    Bei mir kommt noch eine gewisse Paranoia hinzu: Als Selbstständiger schreibt man aus Gewohnheit unten auf den Briefkopf die Bankverbindung. Der Briefkopf wird für Rechnungen verwendet, aber auch für Angebote und sonstigen Schriftverkehr. Auf meinem Briefkopf steht als Bankverbindung ein Tagesgeldkonto, von dem aus Verfügungen nur auf mein Referenzkonto möglich sind.


    Damit kann ein böser Bube, der irgendeinen Brief von mir erhält (etwa als Angebot o.ä.) mit der Bankverbindung keinen Schindluder treiben. Wenn er versuchen würde, sie für unberechtigte Lastschriften zu verwenden, geht das gar nicht, weil Verfügungen nur auf das Referenzkonto möglich und Lastschriften gar nicht zugelassen sind. Ich brauch dieses Konto also gar nicht auf unberechtigte Lastschriften zu überwachen/zurückzugeben.


    Wenn ich Einzugsermächtigungen erteile, dann von dem normalen Girokonto, dafür kommt auch die Agrarbank sehr gut in Betracht. Die Giroverbindung des "Zahlkontos" steht dann aber auf keinerlei Briefkopf, sondern die erhält nur derjenige, dem ich sie zu diesem Zweck gebe. Somit bringt diese Aufteilung zwischen Konto für Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge einen Sicherheitsvorteil!


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,


    ich hatte das so verstanden, dass da nur eine KK "schuldig"/ungünstig war. Falls es da welche mit "schlechtem Ruf" in der Schufa gibt, ist es schon hilfreich, das zu wissen. Aber wenn das bei Dir 3 waren, sagt das jetzt nicht so viel aus, könnte ja auch an der puren Anzahl gelegen haben oder an der speziellen Kombination.


    Barclay habe ich selbst schon ewig (seit 1993) und hatte bislang noch keine Ablehnungen für Girokonten, auch einen super Score, bis ich mit meinen "Umbaumaßnahmen" von Telefonvertrag und Konten angefangen habe. Auch mein Mann hat eine Barclay und ebenfalls noch nie eine Ablehnung gehabt.


    Ich denke auch nicht, dass mehrere Girokonten oder Kreditkarten negativ sind. Bei mir ist der Branchenscore Banken in diesem Jahr leicht eingeknickt (von 97,54 -> 94,93), was ich auf die Anzahl der Anfragen/neue Konten in einem sehr kurzen Zeitraum zurückführe. Ich habe jetzt auch eine Bank, die hat zwar angefragt und das neue Konto eröffnet, es jedoch nicht eingetragen. Auch O2 hat angefragt, Vertrag auch genehmigt, aber dann nicht eingetragen. Aus Sicht der Schufa dürften diese beiden Anfragen ohne folgenden Eintrag des Kontos/Vertrages wie eine Ablehnung aussehen, worauf ich den (hoffentlich zeitweiligen) Branchenscore-Rückgang zurückführe. Am Basisscore sieht man kaum etwas (99,27 -> 97,94).


    Um den Umbau zu komplettieren, brauche ich jedoch noch eine weitere Kreditkarte demnächst. Ich bin nun am Überlegen, ob es taktisch geschickter ist, eine Atempause von einigen Monaten einzulegen, damit sich der Branchenscore erholen kann (und ihn vorher nochmal abzufragen), und erst dann die weitere Kreditkarte zu beantragen (2, 3 Monate Zeit hätte das noch), oder es jetzt gleich zu probieren und dabei möglicherweise eine Ablehnung zu riskieren, die den Score weiter drücken würde und die nächste Beantragung auch nicht gerade erleichtert.


    Santander hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber nachdem es mir auch trotz intensiver Suche nicht gelungen ist, VOR der Beantragung die Kreditkarten-Bedingungen (das Kleingedruckte) auf der Website oder sonstwo im Internet zu finden, werde ich das wohl nicht machen. Entweder bin ich zu dämlich, oder es steckt System dahinter, die Bedingungen nicht zu veröffentlichen. Dass Du die jetzt in dem Zusammenhang nennst, spricht auch nicht für Santander.


    Gruß
    Lisa

    Hallo jerx,

    Zitat

    Gemeinschaftskonto oder Partnerkarte?


    Auf die Frage lautet meine Antwort immer: Partnerkarte und/oder Kontovollmacht halte ich für besser als Gemeinschaftskonto. Man kann nie wissen ... Die 6 oder 10 € Ersparnis sind es aus meiner Sicht nicht wert. Ist aber meine persönliche Meinung.


    In jedem Fall würde ich VORHER klären, ob die Gebühr bei einem Gemeinschaftskonto entfällt.


    Nochmal zur Maestro von der Sparkasse. Sieh doch einfach auf der Site der betreffenden Sparkasse nach. Hier z. B. ist oben auf dem Bild auch nur das Maestro-Symbol vorne zu sehen. Aus der Erläuterung entnehme ich jedoch, dass das doch auch eine Girocard ist (vielleicht ist das Symbol auf der Rückseite, soll es auch geben):


    Sparkassencard Maestro


    Wegen Postident, ich glaube, Advanzia geht doch ohne Postident, oder hat sich das inzwischen geändert?


    Gruß
    Lisa