Beiträge von lisari

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    Angenommen ein Student hat die Möglichkeit eine Teilzeitstelle mit 86 Stunden im Monat anzunehmen.


    Die 86 Stunden müssen sich ja irgendwie aus Stunden/Tag oder sonstwie zusammensetzen. Dann würde ich in der Personalabteilung fragen, ob man den Vertrag so formulieren kann, dass die wöchentliche Arbeitszeit ausgewiesen wird.


    Gruß
    Lisa

    Hallo jerx,

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    Da die EC-Karte unserer örtlichen Sparkasse immer mit dem Wort "Maestro" gekennzeichnet ist, sollte die Akzeptanz aber doch identisch mit der Barclaycard Maestro sein.


    Sieh Dir die EC-Karte von der Sparkasse lieber genau an. Die dürfte noch zusätzlich ein Girocard-Symbol tragen, womit die Akzeptanz in Deutschland besser ist als die der Barclays Maestro. Ansonsten ist in Deinem Modell ja aber auch die Postbank-V Pay-Karte dabei, die trägt ein Girocard-Symbol, das sollte also als Ersatz für die Sparkassen-EC ausreichen.

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    Würdet ihr solchen Leuten überhaupt andere Bankverbindungen empfehlen?


    Das scheint mir schon eher überdenkenswert. Wenn die wirklich so wenig online sind, sollte man vielleicht am mal mit EINER Sache anfangen und ausprobieren, ob sie damit klarkommen, also zunächst mal eine Karte/Konto der Sparkasse ersetzen. Eine solche Massierung von neuen Konten bei Kunden, die das gar nicht gewohnt sind, dafür müssten sie sich schon wirklich selbst entscheiden.


    Dann scheint mir auch noch die Reihenfolge wichtig. Wenn wirklich so eine massive Umstellung geplant ist, will das durchdacht sein. 6 neue Konten drücken die Schufa-Scores mächtig. Nicht dass "auf halbem Wege" dann Konten abgelehnt werden. Die Advanzia würde ich in dem Fall mal ganz ans Ende der Reihe stellen (die erhält man wohl auf jeden Fall).


    Auch das Beantragen der Barclay könnte sinnvoll sein, solange noch das alte Konto bei der Sparkasse besteht (im Antrag wird ja nach der Dauer der Bankverbindung gefragt). Wenn die dort angegebene Bankverbindung aus 2011 ist, sieht es auch nicht so besonders gut aus. Erst danach würde ich das neue Giro eröffnen. Bei Menschen, die wenig online sind, würde ich am ehesten mit der Postbank anfangen (da ist die "Nähe" der Filialen noch am größten).


    Wenn Barclay und Postbank eingerichtet sind und (anfangs noch paralllel) zum Sparkassenkonto laufen, würde ich erstmal eine "Atempause" einlegen, ob sie damit klarkommen.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Buzzwords,

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    Nun ja, ist letztendes wohl Geschmackssache, ob man ohne persönliche Ansprechpartner leben kann oder doch lieber notfalls mal in einer Filiale vorbeigehen können will..


    Persönliche Ansprechpartner sind zwar gut, ich finde aber die Bedeutung überschätzt. Sah etwa so aus:


    Mein persönlicher Ansprechpartner hört sich meinen Wunsch an. Ich habe bei der Bank seit 7 Jahren das Geschäftsgirokonto samt Visacard und ein (immerhin kostenloses) Privatgiro. In den 7 Jahren lief alles sauber ab (ich mach sowieso alles im Online-Banking), nicht eine Rücklastschrift, monatliche Umsätze von stabil 5.000 €. Ich bitte meine persönliche Ansprechpartnerin, mir auf dem Privatgiro (!) einen Dispo von 1.000 € einzuräumen, damit ich mal die EC-Karte für den Wochenendeinkauf benutzen kann, ohne immer den Kontostand im Blick haben zu müssen. Selbstverständlich, sagt sie, ich schicke Ihnen die Unterlagen zu.


    Am nächsten Tag ruft sie mich an und sagt, ich solle "zur Sicherheit" eine Risikolebensversicherung mit 1.000 € Versicherungssumme mit einem Jahresbeitrag von 30 € abschließen. Dann würde sie mir sofort den Dispo von 1.000 € auf dem Konto einräumen.


    Ich bin fast vom Stuhl gefallen. Geht's noch?
    Sie hatte sogar die Schufa abgefragt (habe ich in meiner Datenübersicht gesehen), ich hatte dort Score VR-Banken von 98,15 (B). Ich wohn im eigenen (unbelasteten!) Haus und hab nicht mal mein Auto finanziert.


    Ich habe sie gefragt, ob das bei Angestellten mit Gehaltskonto auch so ist. Ja, das würden sie beim Dispo immer so machen - nur komisch, dass sie beim Gespräch am Tag vorher kein Wort davon erwähnt hat.


    Also auf solche Ansprechpartner kann ich getrost verzichten - und erst recht auf eine solche Bank!


    Gruß
    Lisa

    Hallo Buzzwords,

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    Bekommst Du so die MasterCard von der Netbank ebenfalls - gebührenfrei - zum Girokonto dazu? Oder wie kommst Du an Bares, per - gebührenpflichtiger - girocard!?


    Könnte man sicher nehmen, habe ich bis jetzt nicht genommen. Die Girocard ist kostenlos, wenn man die Bedingungen für den "Loyal-Bonus" erhält, das schaffe ich locker und reicht mir aus. Spardabank, Targobank und Santander sind in der Nähe, dort kriege ich kostenlos mit der Girocard Bargeld.
    Von dem GeschäftskontoPlus Ethikbank kriege ich auch in jeder Volksbank kostenlos Bargeld (mit der Girocard), das funktioniert ja wohl bei der Agrarbank genauso.

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    Tagesgeldkonto bei Bank X, Giro bei Y --> Überweisungslaufzeit 1-2 Tage, oder?!


    Doch, geht sehr wohl:
    Überweisungslaufzeit vom Tagesgeldkonto Ethikbank --> beliebige Volksbank (bei mir damals Volksbank Leipzig) ca._1 bis 2 Stunden
    Tagesgeldkonto Ethikbank --> Ethikbank GeschäftskontoPlus: ca. 1 bis 2 Stunden.
    Überweisung Geschäftskonto Ethikbank --> Netbank: ca._2 bis 3 Stunden


    Da die Agrarbank und die Skatbank auch zu Volksbanken gehören und über Fiducia abwickeln, dürfte die Dauer genauso sein, wird hier auch bestätigt: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=4557594#post4557594


    Das eXtraFair gab es damals noch nicht, stimmt. Ich wollte es damals auch bei der DKB probieren (kostenloses Giro mit Visa), aber die wollten nur wenige "handverlesene" Selbstständige (damals im Prinzip nur Rechtsanwälte, Ärzte und Steuerberater), weiß nicht, ob das inzwischen anders ist.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Buzzwords,

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    Es spricht nix gegen ein Geschäftskunden-Tagesgeldkonto für Überweisungseingänge von Geschäftskunden?!


    Genau. Das Kleingedruckte liest man natürlich vorher sorgfältig. Mir ging es damals um Folgendes:

    • Dass die Zahlungseingänge keine Gebühren kosten. Ich hatte davor ein normales Geschäftsgiro bei einer örtlichen Filialbank, dort kostete plötzlich jeder einzelne Zahlungseingang von meinen Kunden 0,35€. Damals hatte ich so etwa 40 Eingangsrechnungen im Monat, schlappe 14 € im Monat nur zum Kassieren der Gelder, da habe ich mich schleunigst nach einer Alternative umgesehen.
    • Das Konto muss prinzipiell ohne Kontoführungsgebühr auskommen.
    • Dass es dann noch verzinst wurde, war so quasi schon eine Zugabe.
    • Ich wollte aber ein Geschäftskonto, weil man gegenüber den Kunden mit einer Firmenbezeichnung "XY-Dienst Müller, Inh. Lieschen Müller" auftritt. Da schreiben die Kunden schnell mal als Zahlungsempfänger "XY-Dienst Müller", während Privatkonten ja immer nur auf "Lieschen Müller" laufen. Nachdem der erste Zahlungseingang von der alten Bank zurückgewiesen (!) wurde, hat's mir gelangt.
      Das Geschäftskonto läuft natürlich auf "XY-Dienst Müller, Lieschen Müller", da kann nichts passieren (ist auch noch nie passiert). Die Sicherheit ist mir da wichtiger als einige wenige Prozentpunkte mehr Zinsen.
    • Ein kostenloses Tagesgeld-Konto für Geschäftskunden zu finden, war 2004 schon sehr schwierig, ich hatte damals bloß die Auswahl zwischen Mittelbrandenburgische Sparkasse und Ethikbank. Inzwischen gibt es auch gute Alternativen, wie die von Dir genannte Agrarbank oder die Skatbank.


    Privatkonto für die Privatentnahmen habe ich natürlich auch kostenlos, inzwischen bin ich damit bei der Netbank, ist kostenlos und gut verzinst, soweit top.

    Zitat

    In einem anderen Forum wird folgendes Geschäftskundenkonto diskutiert:
    http://www.agrarbank.de/fk/0/konditionen.html
    "Aktuelle Guthabenverzinsung: 1,447 % " -- Nachteile wohl:
    "Lediglich Lastschriften mittels Abbuchungsauftragsverfahren sind nicht
    möglich. ...


    Das ist natürlich auch sehr interessant, gibt es ja erst seit ganz kurzer Zeit. Allerdings würde bei Verwendung dieses Kontos für die Zahlungseingänge leider der Effekt entfallen, dass auf den Briefbögen ein Konto steht, von dem man keine Lastschriften ziehen kann, denn das ist ja hier der Fall - also unter Sicherheitsgesichtspunkten ein kleiner Nachteil, aber als zusätzliches Konto schon sehr interessant.


    Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: Das Geschäftskonto für die Zahlungseingänge zu wechseln, ist immer sehr langwierig. Dafür brauchen manche Kunden 2 Jahre, und dann wird immer nochmal die alte Bankverbindung verwendet. Deswegen sind solche "Umzüge" nur selten zu empfehlen.


    Geschickter ist es, die Zahlungseingänge auch auf dem niedrig verzinsten Tagesgeldkonto eingehen zu lassen und dann gesammelt auf ein kostenloses Girokonto zu übertragen, von dem dann der Giroverkehr und die Privatentnahmen erfolgen, dafür könnte man das Agrarbank-Konto nehmen oder auch ein anderes kostenloses Konto. Das scheint mir auch eine gute Kombination und auch komplett kostenlos.


    Gruß
    Lisa

    Hallo,

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    Ist doch bei fast jeder Änderung so, dass sie (auch) Nachteile bringt, als geübter Verbraucher muss man dann lernen zwischen den Zeilen zu lesen


    Ja, ist mir klar, ich habe ja inzwischen Ersatz gefunden dank dieses sehr guten Forums und seiner MItglieder, nochmal an alle herzlichen Dank!


    Das Ganze entbehrt ja nicht einer gewissen Komik: B. hat vor vielen Jahren eine Nische entdeckt, bietet ein Produkt an und erobert damit einen riesigen Markt. Dann wird das erfolgreiche Produkt einfach eingestellt und man überlässt ohne Not einem anderen Anbieter, der (natürlich ganz zufällig) zu genau diesem Zeitpunkt ein (ganz zufällig) sehr ähnliches Produkt anbietet, den Markt. ... ;) Wirklich sehr cleveres Marketing.


    Gruß
    Lisa

    Hallo rmol,

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    Die Provision mit Maestro beträgt das Dreifache von der mit Girocard. Weiß nicht, ob die zweifellos verbesserte Akzeptanz so viel wettmachen würde.


    Ich meinte auch nicht Girocard statt Maestro, sondern Girocard UND Maestro auf der Karte (so wie vorher EC UND Maestro) auf der Karte. Wenn man das so gelöst hätte, dass bei Maestro-Akzeptanz Maestro abgerechnet wird und bei fehlender Maestro-Akzeptanz per Girocard, hätten die meisten deutschen Kunden gar keinen Unterschied bemerkt. Barclay hätte den Girocard-Umsatz zusätzlich, auch wenn die Margen geringer sind.


    Als "Normalkunde", der sich nicht laufend um solche Sachen kümmert, stellt man den Unterschied erst fest, wenn man mit der "neuen Barclay-EC" kurz nach Neujahr an der Kasse im lokalen Supermarkt steht und die Karte nicht akzeptiert wurde - auf solche Situationen steh ich absolut nicht.


    Seitdem kenne ich nun den Unterschied zwischen Maestro und Girocard. Leider ist die deutsche Praxis im Laden um die Ecke doch so:

    Zitat

    Kunde: "Welche Karten akzeptieren Sie?"
    Kassiererin: "Nur EC".
    Kunde: "Maestro oder Girocard?"
    Kassiererin: "Nur EC".


    Selbst im Mediamarkt hatte ich diesen Dialog! In jedem einzelnen Laden heißt es dann Probieren. Mediamarkt ist in Ordnung. Aber in 90% der kleineren Läden wird Maestro nicht akzeptiert.


    Zitat

    Und "ohne Vorwarnung" stimmt ja nicht ganz, angeblich haben sie doch das Produkt wegen der erhöhten Barabhebungsmöglichkeit mit Maestro verbessert und darauf wurde auch hingewiesen.


    VORHER habe ich von Barclay keinerlei Hinweise bekommen, es wurde einfach, obwohl die alte noch mindestens 1 Jahr gültig gewesen wäre, eine neue Karte zugeschickt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand auf die "günstige" Barabhebung mit der Maestro (4% Gebühr!) Wert legt. ;) Ich fand im Gegenteil die Tatsache, dass man mit dieser "EC-Karte" kein Geld abheben kann (oder nur 50€) eine nette Idee (leider habe ich nie das Gesicht eines Diebs gesehen, der das probiert hätte :D)


    Gruß
    Lisa

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    die noch im Frühjahr angestrebte Erhöhung der normalen Handelsumsätze erreichen...


    Wo steht das denn?


    Ratschlag hätte ich sofort parat. Einfach die Maestro-Karte wieder mit Girocard-Funktion ausstatten, falls Barclay Einbrüche bei den Handelsumsätzen hatte, haben sie die doch selbst ohne jegliche Not verursacht, indem sie ohne Not und ohne Vorwarnung die frühere EC-Karte nicht als Girocard weitergeführt haben.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Buzzwords,

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    Darf ich fragen, ob das Tagesgeldkonto eines für Geschäftskunden ist? Will sagen:
    Bei Geschäftskunden/konten sind die Konditionen / Guthabenzinsen oft schlechter als bei Privatkunden; macht es KEINE Probleme, ein Privat-Tagesgeldkonto für Zahlungseingänge von Geschäftkunden zu nutzen?!?


    Es ist ein Tagesgeldkonto für Geschäftskunden (Ethikbank), die Verzinsung ist im Moment vernachlässigbar. Als ich mein "Modell" 2004 eingerichtet habe, war das noch besser.


    Gruß
    Lisa