Hallo Martin,
Zitatdas könnte bei der ein oder anderen Bank zum Problem werden. Die ganzen Angebote richten sich eigentlich immer an Privatleute. Ob auch Firmen bzw. Selbstständige die Angebote so zu den gleichen Konditionen bekommen können, das solltest Du vorher erfragen.
Ja, das ist mir klar, daran bin ich schon gewöhnt. Ein Girokonto oder eine Kreditkarte läuft jedoch immer auf eine natürliche Person und kommt in deren Schufa. Ob die natürliche Person das Konto dann geschäftlich nutzt, steht auf einem anderen Blatt. Geschäftliche Nutzung heißt ja nicht per se, dass da wahnsinnig viele Buchungsvorgänge ablaufen. Bei der Kreditkarte können das auch nur ein, zwei Bezahlungen im Monat sein, der Umfang ist also genau wie bei einer "Privatperson". Für die KK herausgebende Bank gibt es da keinen Unterschied, sie bemerkt nicht, dass ich die Einkäufe geschäftlich nutze - und das ist ja auch völlig egal. Der Punkt ist: Sie muss bereit sein, eine Kreditkarte überhaupt an einen Selbstständigen zu geben (egal ob der sie nur privat oder auch geschäftlich nutzt). Ich brauche als selbstständiger Einzelunternehmer also durchaus keine "Firmen-Kreditkarte". Meist klärt sich das mit einem Anruf vorher.
ZitatLanden eigentlich die Dinge als Selbstständige in der gleichen Schufa-Akte wie Du als Privatperson?
Die Schufa sammelt Daten über natürliche Personen. Ich habe dort eine Akte. Da stehen dann zwei oder X Girokonten, 1 Kreditkarte, 1 Telekommunikationsvertrag usw. drin. Wie viele ich von denen privat und wie viele ich geschäftlich nutze, sieht die Schufa nicht. Das weiß nur die Bank, bei der ich sie habe. Zur sauberen Trennung zwischen Geschäft und Privat brauche ich aber das meiste doppelt, also mindestens zwei Girokonten, zwei Kreditkarten, zwei Tagesgeldkonten usw.
Gruß
Lisa