Beiträge von lisari

    Hallo rmol,

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    Die Provision mit Maestro beträgt das Dreifache von der mit Girocard. Weiß nicht, ob die zweifellos verbesserte Akzeptanz so viel wettmachen würde.


    Ich meinte auch nicht Girocard statt Maestro, sondern Girocard UND Maestro auf der Karte (so wie vorher EC UND Maestro) auf der Karte. Wenn man das so gelöst hätte, dass bei Maestro-Akzeptanz Maestro abgerechnet wird und bei fehlender Maestro-Akzeptanz per Girocard, hätten die meisten deutschen Kunden gar keinen Unterschied bemerkt. Barclay hätte den Girocard-Umsatz zusätzlich, auch wenn die Margen geringer sind.


    Als "Normalkunde", der sich nicht laufend um solche Sachen kümmert, stellt man den Unterschied erst fest, wenn man mit der "neuen Barclay-EC" kurz nach Neujahr an der Kasse im lokalen Supermarkt steht und die Karte nicht akzeptiert wurde - auf solche Situationen steh ich absolut nicht.


    Seitdem kenne ich nun den Unterschied zwischen Maestro und Girocard. Leider ist die deutsche Praxis im Laden um die Ecke doch so:

    Zitat

    Kunde: "Welche Karten akzeptieren Sie?"
    Kassiererin: "Nur EC".
    Kunde: "Maestro oder Girocard?"
    Kassiererin: "Nur EC".


    Selbst im Mediamarkt hatte ich diesen Dialog! In jedem einzelnen Laden heißt es dann Probieren. Mediamarkt ist in Ordnung. Aber in 90% der kleineren Läden wird Maestro nicht akzeptiert.


    Zitat

    Und "ohne Vorwarnung" stimmt ja nicht ganz, angeblich haben sie doch das Produkt wegen der erhöhten Barabhebungsmöglichkeit mit Maestro verbessert und darauf wurde auch hingewiesen.


    VORHER habe ich von Barclay keinerlei Hinweise bekommen, es wurde einfach, obwohl die alte noch mindestens 1 Jahr gültig gewesen wäre, eine neue Karte zugeschickt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand auf die "günstige" Barabhebung mit der Maestro (4% Gebühr!) Wert legt. ;) Ich fand im Gegenteil die Tatsache, dass man mit dieser "EC-Karte" kein Geld abheben kann (oder nur 50€) eine nette Idee (leider habe ich nie das Gesicht eines Diebs gesehen, der das probiert hätte :D)


    Gruß
    Lisa

    Zitat

    die noch im Frühjahr angestrebte Erhöhung der normalen Handelsumsätze erreichen...


    Wo steht das denn?


    Ratschlag hätte ich sofort parat. Einfach die Maestro-Karte wieder mit Girocard-Funktion ausstatten, falls Barclay Einbrüche bei den Handelsumsätzen hatte, haben sie die doch selbst ohne jegliche Not verursacht, indem sie ohne Not und ohne Vorwarnung die frühere EC-Karte nicht als Girocard weitergeführt haben.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Buzzwords,

    Zitat

    Darf ich fragen, ob das Tagesgeldkonto eines für Geschäftskunden ist? Will sagen:
    Bei Geschäftskunden/konten sind die Konditionen / Guthabenzinsen oft schlechter als bei Privatkunden; macht es KEINE Probleme, ein Privat-Tagesgeldkonto für Zahlungseingänge von Geschäftkunden zu nutzen?!?


    Es ist ein Tagesgeldkonto für Geschäftskunden (Ethikbank), die Verzinsung ist im Moment vernachlässigbar. Als ich mein "Modell" 2004 eingerichtet habe, war das noch besser.


    Gruß
    Lisa

    Hallo fonya,


    das liegt im Auge des Betrachters. Ich erkläre einfach mal, warum das für mich wichtig ist:


    Ich bin (seit 20 Jahren) selbstständig. Als Selbstständiger ist es umständlich und vor allem zeitaufwendig, einen Dispo auf dem Girokonto zu bekommen (erst recht auf dem geschäftlichen). Aber egal. Auf dem Girokonto ist kein Dispo.


    Ich arbeite nur für Stammkunden, die auch alle regelmäßig zahlen. Manchmal nehmen sie sich 1 Woche Zeit, manchmal 3 Wochen, alles innerhalb der Rechnungsfälligkeit, aber ich kenne eben nicht den genauen Tag, wann sie zahlen. Vor allem zahlen sie nie alle am selben Tag.


    So sammle ich die Zahlungseingänge der Stammkunden auf einem (kostenlosen) Tagesgeldkonto ein. (Nebeneffekt: Diese Bankverbindung steht auf den Briefbögen. Dort kann auch kein böser Bube eine Lastschrift ziehen, weil das bei Tagesgeldkonten nicht funktioniert.)


    Die privaten Zahlungen werden mit der Kreditkarte und Girocard gemacht und auf dem Kreditkartenkonto (Barclay) gesammelt. Dort habe ich 3 Wochen Zeit zu zahlen. Wenn genug Geld da ist, übertrage ich vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto und überweise an Barclay. Ich habe aber nie das Risiko, dass Lastschriften zurückgehen, weil die Kunden einen Tag später zahlen. Sollte sich mal ein Kunde etwa wegen Urlaub/Krankheit oder sonstwas ein paar Tage länger Zeit nehmen, habe ich zur Not die Möglichkeit, die Kreditkarte nicht voll auszugleichen, sondern nur zur Hälfte oder wie auch immer. Jedenfalls riskiere ich nie Rücklastschriften, denn von dem Limit auf der Barclay könnte ich inzwischen locker ein Auto kaufen.


    Für mich ist das flexible Limit der Kreditkarte das Kriterium, solange kein Dispo auf dem Girokonto ist.


    Nicht dass ich den Dispo ausschöpfen würde, es nervt mich nur gigantisch, wenn ich auf dem Tagesgeldkonto 10.000 liegen habe, während auf dem Giro kein Dispo ist. Dann steh ich an der Kasse mit dem Wochenendeinkauf und will mit Bank-Girocard zahlen und das geht nicht, weil der Einkauf 58,60 € ist und auf dem Giro gerade heute die Telekom oder sonstwer abgebucht hatte (wovon ich noch nichts weiß) und deswegen 3,80 € zu wenig da sind. Das kann mir mit Kreditkarte (und girocard) nicht passieren. Ich brauch die Überziehung ja nur die 2 Stunden Zeitspanne, um vom Tagesgeld was aufs Giro rüberzuschieben.


    Sorry für den Roman, ich wollte es halt plastisch erklären. ;)


    Gruß
    Lisa

    Hallo,


    genau diese Art von Problemen gibt es immer dann, wenn der Anbieter einen Tarif verkauft, bei dem man die Vertragsbedingungen nicht schriftlich ausgehändigt bekommt. Fordere doch einfach mal die Vertragsbedingungen des Vertrages an. (Würde hier sicherlich auch den einen oder anderen interessieren.)


    Die Begründung, einem Kunden, der den Vertrag nutzt, die Vertragsbedingungen nicht schriftlich zur Verfügung zu stellen, wäre auch interessant (oder musstest Du eine "Verschwiegenheitserklärung" unterschreiben ... ;))


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,


    da wird man sicher so leicht kein System erkennen können. Immerhin ist ja auch das Szenario denkbar, dass ein Anbieter nach einem ohne jegliche Probleme gut gelaufenen Laufzeitvertrag alle folgenden Verträge (solange alles gut läuft) immer wieder genehmigt und auch nicht mehr bei den Auskunfteien anfragt. Er hat ja im Prinzip jetzt sehr gute, meist mehrjährige Erfahrung mit dem Kunden. Also warum soll er noch andere fragen (und sinnlos Geld dafür ausgeben)!


    Mir ist etwa folgender Fall bekannt:


    Ein Kunde kauft einen BMW und finanziert ihn (Vollamortisation) bei der BMW Bank. Die BMW Bank macht eine Schufa-Anfrage (und vermutl. eine Auskunftei) und trägt den Kredit in die Schufa ein. Der Kunde zahlt 3 Jahre ordentlich den Vertrag, es gibt keinerlei Probleme. Nach 3 Jahren ist der Kredit abbezahlt. Der Kunde kauft sich den nächsten BMW (bei einem anderen Händler), gibt das Altfahrzeug in Zahlung und finanziert den neuen BMW wieder über die BMW Bank.


    Die BMW Bank guckt nochmal der Vollständigkeit halber in die Schufa, dass inzwischen keine Negativmerkmale sind, trägt aber den neuen Kredit nicht mal in die Schufa ein. Auskunftei wird jetzt nicht mehr gebraucht, kostet nur Geld, die Bank gewänne keine neuen Kenntnisse. Sie kennt den Kunden seit 3 Jahren, die gute Erfahrung sagt viel mehr aus als irgendeine Auskunftei an Daten vorliegen haben könnte.


    Ähnlich könnten sich die Telekommunikationsanbieter benehmen, nachdem der erste erste 24-Monats-Vertrag eines Kunden problemlos gelaufen ist - erst recht, wenn der Kunde mehrere Verträge bei dem Anbieter hat, die ohne Probleme laufen. Da wird man doch jeden unnötigen Pfennig für Auskünfte vermeiden.


    Gruß
    Lisa

    Hallo Martin,


    wenn bei Bürgel keine Einträge sind, dann müssen die negativen Informationen in Deinem Fall noch woanders zu suchen sein. Hast Du Dir dort gleich Deine Scores mit berechnen lassen? (geht mit diesen Formschreiben vom Bundesbeauftragten):
    Bundesbeauftragter Formschreiben


    Ich hatte kürzlich damit infoscore abgefragt. Es sind keine Negativmerkmale dort gespeichert. Jedoch jeweils Anfragen von O2 (für Postpaid) und von Simyo (für Postpaid). Also Infoscore und Creditreform würde ich an Deiner Stelle auch noch abfragen, um die Ursache dingfest zu machen.


    Sehr interessant war dort die Score-Berechnung von Infoscore, es geht praktisch hauptsächlich nach der Wohnanschrift, erst danach kommen Alter und Geschlecht. Mir scheint, die Auskunfteien boomen gerade deshalb so sehr, WEIL die Schufa bei den Scores keine Anschriftendaten mehr einbezieht. Da nehmen halt die Mobilfunkanbieter Schufa und eine Auskunftei, und schon haben sie ihre gewünschten Scores nach dem Wohnumfeld ;)


    Ich habe das zum Glück alles über meinen Hauptwohnsitz in einer Großstadt laufen, obwohl man da auch nach dem Umfeld behandelt wird, kann das trotzdem noch besser sein als in einer gutsituierten exklusiven Einfamilienhaus-Siedlung (dort habe ich den Nebenwohnsitz). Das Dumme ist: Diese Straße mit Einfamilienhäusern besteht nur aus 5 Häusern. 1 war vor einigen Jahren insolvent, einer ist jetzt gerade im Insolvenzverfahren, ein weiterer in der Restschuldbefreiungsphase (mein Haus ist übrigens unbelastet und ich bin natürlich auch nicht insolvent!) . Ich überlege schon, mal zum Spaß mit dieser Adresse den Infoscore abzufragen. Ich schätze, da kann ich die Adresse gleich umbenennen in "Insolvenzweg". :D


    Gruß
    Lisa

    diger:

    Zitat

    Wenn es erlaubt wäre, würde ich ja am liebsten mal euch einen Screenshot zeigen, wie die Maske über Bonitätsinformationen bei einer Bank aussieht. Denn danach wäre euch dieser lächerliche Score, den EUCH die Schufa zeigt, vollkommen egal (Ach ja, den Banken ist dieser Wert auch egal, wir bekommen den Blödsinn noch nicht einmal angezeigt, sondern viele andere WICHTIGE Informationen).


    Ist klar, dass Du keinen Screenshot zeigen darfst. Aber vielleicht schreibst Du einfach mal als anonymes Beispiel, WAS da so WICHTIGES steht.
    Bitte, bitte!!


    Gruß
    Lisa