Beiträge von peterdoo

    Natürlich redet man über Handover. Bei 1&1 kann man fast nirgendwo von einem 1&1-Sender auf einen anderen 1&1-Sender wechseln, weil es so wenige gibt. Es ist unvermeidbar, dass man zu O2 oder Vodafone übergeben wird. Man will doch nicht ständig Gesprächsabbrüche oder Abbrüche der Datenverbindung haben.


    Deswegen muss es ein Handover geben. Oder das 1&1-Netz wird in der Bevölkerung als grottenschlecht wahrgenommen.


    Alle Handover werden durch das Netz gesteuert. Die Endgeräte machen nur die Messungen, die an das Netz weitergeleitet werden. Da es sich um Wechsel des Netzes handelt, muss es ein S1 Handover sein.


    https://techlteworld.com/handover-in-lte/


    Zitat
    • The mobile device continuously measures the signal quality and strength of the serving cell and neighbouring cells.
    • It reports these measurements to the serving eNodeB, which evaluates the radio conditions and determines if a handover is required.
    • The serving eNodeB initiates the handover preparation phase.
    • It selects the most suitable target cell for the handover and provides the necessary handover parameters to the target eNodeB.
    • The target eNodeB is prepared to receive the handover and configure resources for the incoming mobile device.


    Die beiden Sender (1&1 und o2/Vodafone) müssen miteinander über X2 reden. 1&1 muss genau wissen, zu welchem o2/Vodafone Sektor das Handover gehen soll. Dass X2 nicht in allen Produkten gleich implementiert ist, ist ein Fakt. Bei den Spezifikationen, die mehrere hundert Seiten haben, ist es normal, dass unterschiedliche Hersteller unterschiedlich implementieren und es Probleme geben kann.


    Die Netzwechsel ohne Handover sind natürlich viel einfacher, passieren aber nur wenn kein Gespräch läuft und keine Datenverbindung verwendet wird.

    1. Ist genau das der Job eines Netztechiker, ich möchte auch keine Operationen bei Menschen durchführen trotzdem wird es tausende mal jeden Tag gemacht.

    2. Ist das heute gar nicht mehr so schwer, für so was gibt es mittlerweile Software die einem viel Arbeit abnimmt.

    3. 1&1 hat keine Roaming abkommen mit anderen Netzen, für das eigene Netz.

    1. Gerade das wird aber nicht tausende Male gemacht. Meiner Meinung nach kann man die Länder in Europa, in denen so zu zwei Netzen das Handover gemacht wird, mit den Fingern einer Hand zählen. Einen Techniker mit Erfahrung bekommt man da nicht. Er muss es am laufenden Netz mit echten Kunden erlernen und testen.


    Dass ein Anbieter ohne Netz den Roamingpartner wechselt ist üblich. Dass ein Anbieter mit Netz sowas macht, ist eher eine Ausnahme.


    Es ist auch fraglich, wie gut das 1&1 Core von Mavenir mit der Netzsteuerung von Ericsson, Nokia, Huawei bei o2 und Vodafone zurecht kommt. Wir reden hier nicht über eingespielte Prozesse zwischen den großen Playern. Bei den anderen drei kommt niemand auf die Idee, eine Basis eines anderen Herstellers in einer Region zu verwenden, wo alle vom denselben Hersteller kommen. Nicht ohne Grund. 1&1 macht aber gerade das. Eine ORAN Basis mit Nachbarn eines anderen Herstellers. O2 musste sowas ähnliches bei der Zusammenlegung der zwei Netze durchmachen. Problemlos ging das nicht.

    Jetzt ist es ja schwierig für das Netz. Bei einigen Kunden muss man das Handover zu o2 machen, bei den anderen zu Vodafone. Gibt es mal Roamingkunden aus dem Ausland, darf man die über das Handover nur zu einem anderen 1&1 Sender übergeben. Ich möchte nicht derjenige sein, der das alles konfigurieren muss.

    Darf man fragen, um was es da in etwa geht?

    Ich habe auf eine Anfrage ziemlich schnell die Antwort erhalten. Die BNetzA schrieb, dass die betroffenen angehört werden. Ich solle von Anfragen Abstand nehmen. Die melden sich wenn ein Ergebnis vorliegt. Seitdem sind mehr als 5 Jahre vergangen. Das Problem besteht weiterhin.


    Ich habe jetzt die EU um die Hilfe gebeten. Die versicherten mir, bei der BNetzA zu urgieren, merkten aber an, dass die BNetzA momentan total überlastet wäre.


    Es ging um Geoblocking.

    Du meinst den Providervertrag, das ist ein Unterschied zum Roamingvertrag, aber alle sollten wissen was du meinst ;)

    Provider- und Roamingvertrag mit o2 hat 1&1 zuletzt in demselben Vertrag zu gleichen Konditionen geregelt. Läuft auf bestimmte Zeit. Danach hat 1&1 automatisch noch einige Jahre Zeit, die Kunden aus dem o2- Netz zu holen. Es braucht nichts verlängert werden. Da gibt es keine Probleme. Das Problem ist die Forderung der BNetzA, dass 1&1 ein Enddatum für die Verwendung der o2 Identitäten auf den SIM-Karten hat. Und auch 1&1 will möglichst bald dem o2 den Rücken kehren.

    Ja, man muss per Hand wechseln. Aber du brauchst nicht zu warten. Wenn du wechselst, bekommst du für die ungenutzten Tage das Guthaben erstattet. Mit diesem werden die Tage des neuen Tarifs bezahlt. Der Wechsel erfolgt innerhalb von Minuten.

    Und die SIM für das Tablet? Für mein Mifi-Gerät?


    In der Familie will auch nicht jeder alleine die SIMs verwalten. Die sind oft alle auf den Namen eines Familienmitglieds registriert.


    Etwas mehr als nur zwei wären schon angebracht. Klar, der Anbieter kann die Regeln bestimmen. Aber dann sollten es zumindest keine Lügen sein. Es gibt einige, die keine einzige SIM hatten, denen aber trotzdem gesagt wurde, dass die Grenze überschritten wurde.

    Frage: Hattest du den S Tarif bereits seit mindestens 28 Tagen und er hat sich automatisch verlängert oder hast du frisch in den Tarif hineingewechselt?

    Denn genau dieser unterschiedliche Sachverhalt ist offenbar entscheidend dafür, ob Guthaben für die Bezahlung des gewählten Tarifs anteilig abgebucht wird oder eben nicht.

    So sehe ich das auch. Anscheinend ist es so, dass bei einer Tarifverlängerung anteilig abgebucht wird wenn nicht genug Guthaben vorhanden. Eventuell erst nach 2 Tagen, wie es in der Prepaid-Preisliste beschrieben ist. Der Stichtag für die Tarifverlängerung wandert immer um 28 Tage, unabhängig davon ob der volle Preis oder anteilig abgebucht wird.


    Nach einem Tarifwechsel wird anscheinend nichts anteilig abgebucht. Erst wenn genug Guthaben für den vollen Preis vorhanden ist, wird abgebucht. Der Tag der Abbuchung ist der neue Stichtag, so dass man immer volle 28 Tage bekommt. Oder 31, 30, 29, 28 Tage beim Jahrestarif, weil es dort 12 Monate sind.



    Das Telekom Multi-Guthaben kann man zwar nur in den Stückelungen kaufen. Dieses auf die Prepaid weiterschieben, geht aber auch in krummen Beträgen solange es mindestens 5 € sind. Dort kann man auch einen Dauerauftrag vom TMG zu Prepaid mit z.B. 9,95€ einrichten. Ich weiß aber nicht, ob es nur monatlich geht oder auch alle 28 Tage.


    Zitat von Jarule

    Einzig steht nun


    2. in der Magenta App steht der alte Tarif in der Überschrift


    Meinst du vielleicht die Bezeichnung, die man selbst editieren kann? Die wird am Anfang mit dem Tarifnamen gefüllt und danach nicht mehr geändert. Man muss die per Hand anpassen (Einstellungen ändern/Vertrag umbenennen).