Die Netze sind inzwischen so groß geworden, dass vermutlich niemand mehr die Gesamtheit überblicken kann. Bei 1&1 geht das noch. Bei den anderen sind ja der Bau und die Wartung teilweise externalisiert. Was da genau passiert, kann niemand mehr wissen.
Die Anträge auf die Genehmigungen können die nicht einreichen wenn die Standorte nicht zur Verfügung gestellt werden. Da müssen schon genaue Angaben stehen. 1&1 hat es nicht leicht, aber den anderen zu glauben, dass alles zugunsten von 1&1 gemacht wird und 1&1 von den Konkurrenten mit offenen Händen empfangen wird, während Herr Dommermuth die als nicht gleichberechtigte Partner behandelt und gnadenlos verhandelt, war einfach naiv. "Ich komme um die zu zerstören und die werden mir dabei noch helfen", war anscheinend sein Motto.
Auch einen Lieferanten für das Netz zu nehmen, der noch nie in Deutschland ein Netz aufbaute und keine Ahnung hat, wie die Sachen in Deutschland laufen, war sehr riskant.
Es wird schon. Die BNetzA braucht 1&1 nicht zu sanktionieren. Das Problem bereitet 1&1 ja schon genug Schmerzen und Kosten. Die haben ja die Tarife nur veröffentlicht, um bei der BNetzA was zeigen zu können. Und die Preise so hoch gesetzt, in der Hoffnung, niemand bucht es. Und bei einem Buchungsversuch versucht, den Kunden zu vertreiben. Es war sicherlich nicht gemeint, dass jemand das Netz in momentanen Zustand testen sollte und noch weniger irgendwas darüber zu veröffentlichen.