Ja, stimmt. Denn in anderen Berufen arbeitet man Vollzeit ja nur 40 Stunden. Alter, ich arbeite 39 Std. - und ihr habt null Ahnung in euren Führerständen wie es für uns an der richtigen Basis ist - da stimmen meine Kollegen mir alle zu - wir fangen den ganzen Scheiß ein den so mancher in anderen Bereichen verzapft. Mein ernst gemeinter Rat: Nehmt die 36 Stunden oder lasst es.
Was ist denn deine Basis? Die Werkstatt? Da haben bei uns auf einen Schlag 20 gekündigt. Da ist einer der Liebe wegen weggezogen und fand Arbeit bei einem Stromversorger, die haben sich im Anschluss über viele neue Kollegen gefreut und waren entsetzt welche Grundvoraussetzungen (Arbeitskleidung, Werkzeug, Teile) bei der Bahn fehlen. Die LST? Die haben nicht mal mehr Blechschilder für die ganzen Langsamfahrstellen und versuchen notdürftig die veraltete Technik irgendwie am laufen zu halten. Das Zugbegleitpersonal? Wird doch immer weniger mit betrieblichen Dingen betraut, kann das Unternehmen am schnellsten gegen einen Snackautomaten oder einen externen Dienstleister austauschen, wenn das Unternehmen engültig keine Lust mehr hat sie vor den "Fahrgästen" zu schützen vielleicht auch besser so.
Wir brauchen im System keine Grabenkämpfe, früher hat ein Unternehmensteil gespannt geschaut, was für einen Anderen für Abschlüsse kamen und hat diese Forderungen für sich übernommen. Wenn die Lokführer als offensichtlich letzte Arbeitsgruppe im Unternehmen den Kampf einstellen kannst auch du an deiner "Basis" schauen wo du bleibst.
Wenn die EVG so weitermacht verdient grundlegend der Mitarbeiter, der in der 1. Klasse Kaffee serviert mehr wie derjenige, der den Zug steuert.
Zitat
Die nächste Privatbahn freut sich auf deine Bewerbung!
Agilis, Transdev, GoAway? Irgendeine Güterbahn? Der selbe Essig in anderen Schläuchen. Und es hat schon seine Vorteile in einer Dienststelle alles zu kennen, da versanden einige Spielchen des Betriebs ganz schnell.