Ich erwarte mir vom neuen Management etwas härtere Zügel. Die NL Süd scheint wesentlich lascher zu agieren wie der Norden. Da liesst man alle paar Tage von Aufrüstungen mit allen Bändern, hier stehen Anlagen teils ein Jahr ohne Inbetriebnahme im Gemüse - da scheint beim Einkauf und dem Bauablaufmanagement kein Druck zu existieren. Man hätte die Chance weiter zur Telekom aufzuschliessen und den Abstand zu o2 zu wahren, es scheint aber zu genügen, wenn die Reihenfolge alljährlich gewahrt bleibt - eine zu geringe Zielvereinbarung, das kann ganz schnell nach hinten los gehen, im o2 Netz sind z.B. die besseren Angebote habbar bei oftmals gleicher Netzversorgung. Mir wirkt hier die Marktsicht zu dekadent - wie kann man in einem Ort, dem man das eigene Glasfasernetz (zur Speisung des Koax-Kabelnetzes) verkauft hat, das UMTS abschalten und kein LTE bringen - weil ja seit Jahren in Jahren ein neuer Standort kommen soll. So kannst den Leuten nicht dein ganzes Produkt verkaufen. Mit diesen Einnahmen wurde das Projekt intern sicher kalkuliert.
Mit der Übernahme des Kabelnetzes hat man sich eh übernommen, hier wurde ganz schnell die KDG integriert, wahrscheinlich sogar Kompetenzen zusammengeschmissen - das scheppert ständig. Hier scheint das Organigramm mal zu überarbeiten zu sein.
Die neue Führung muss diesem Unternehmen eine bessere Kultur verschaffen, man hat es gemerkt (die Firma, wo ich gelernt habe, wurde vom Österreicher übernommen), dass da ein Österreicher am tun war - das ist eine Unternehmensführung, die mit uns Deutschen nicht zusammenpasst, da triftet Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Dass der Laden noch läuft liegt (analogie zu meinem großen roten Arbeitgeber...) an den Mitarbeitern an der Front, die musst du bei der Stange halten, wenn die weg sind, bricht der Betrieb zusammen und das Management wundert sich.