Beiträge von elchris

    http://www.lengdorf.de/CMS/ind…obilfunknetze-in-lengdorf


    Vodafone ist seit 14.10. vom neuen Mast on air, eplus kam vom selben Standort wie Vodafone und die Telekom früher. o2 nutzt einen eigenen Dachstandort und war bisher Nummer 1 im Ort und vorallem am dortigen Bahnhof. Mit Roaming hätten die Kunden dort weiterhin Netz. Ist ja nicht nur der Ort, der dortige Bahnhof bindet dank P+R die umliegenden Dörfer an die Aussenwelt an. Da habens bei eplus geschlafen... :rolleyes:


    Schöner Mast übrigens, riesen Trumm - dass sowas heute noch gebaut werden kann gegen die Bürgerinitiativen. :top: :top: :top:

    Zitat

    Original geschrieben von lakriz
    Naja, hat die Telekom denn wirklich noch so viele besiedelte(!) EDGE Only gebiete ohne zumindest Outdoor LTE oder 3G? Wenn ich mir die Lücken auf der Karte so ansehe, sind da meistens Wälder/Gebirge


    Das findet sich mit der T-Map sehr gut raus, einfach 3G und alle 4G anhaken und auf Löchersuche gehen:


    Pleiskirchen, Reischach, Niedertaufkirchen, Kößlarn, Haidmühle, Bay. Eisenstein, Neufahrn i. Ndb., Oberbergkirchen. Jeweils Ortszentren von ~2000EW Orten.


    Dazu natürlich fast die ganzen Stauden (Landkreis Augsburg).


    Die Karte ist eh viel zu optimistisch, seitdem eplus nun auch eine neue Berechnung benutzt bleibt die Telekom allein mit ihrer Lügenkarte (sowas ähnliches wie Lügenpresse? :p).

    Spannender ist, ob diese neue Zelle gleich auch für o2 freigegeben wird (GSM), bei denen siehts momentan ebenfalls nicht gut dort aus.


    Warum kein UMTS/LTE? Ich nehme an, der Standort ist schon solange in der Akquise, da hatte eplus garnicht vor, dort UMTS zu bauen, hat dafür also keine Geräte oder eine dafür ausreichende Anbindung geplant. Eplus ist Standortnutzer, neue Geräte werden im Konzern aber nur von o2 eingekauft. Da wartet man, bis die Firmen verschmolzen sind, sonst gibt das nur weitere Rechenpositionen...

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    LTE war zunächst als Technik für die (auch stationäre) Versorgung von Gebieten mit Internet vorgesehen, in denen kein schnelles Breitbandnetz existiert. Wäre man bei dieser "Insellösung" verblieben, wäre UMTS die richtige Technik für die Versorgung mobiler Geräte (Smartphones/Tablets).


    Einspruch, LTE wurde in Deutschland durch klein-klein Mangelwirtschaft dazu missbraucht, in keinem anderen Land muss LTE in diesem Umfang als Lückenbüsser für die Anbindung von Haushalten herhalten. Tschechien, Österreich, Schweiz, Italien (zumindest der Norden) - also wo ich mich ausser Deutschland rumtreibe habe ich keine solchen Netzlöcher mehr gefunden, schon lange nicht mehr. Wenn man mit Leuten aus diesen Ländern fehlendes Breitband für Daheim diskutiert meinen die nicht 56kbit/s sondern weniger als 10mbit/s und staunen ob unserer Probleme DSL/Kabel usw. in kleine Orte zu bringen. Die Ausbauten kamen etwas später als bei uns, eher 2005 als 2001 - was auch schon wieder 10 Jahre sind, aber dann halt flächendeckend. In Österreich hat ein reines UMTS2100 Netz (DREI bis zur Fusion mit orange...) mehr Punkte im Netztest erreicht als alle Deutschen Netze...


    GSM-R wird von GSM und UMTS gestört, ja, das hat eplus schon ausprobiert, die mussten einige Zellen entlang der Bahnstrecken erst mal wieder zurücknehmen - bis die Bundesnetzagentur der T-Systems offensichtlich eine auf den Deckel gegeben hat, mittlerweile sendet eplus jedenfalls. Beispiel ist hier Wallersdorf bei Deggendorf. GSM-R sind fast immer nur zwei Panels in der jeweiligen Achse der Bahnstrecke - macht diese einen Knick *dütdütdüt* und wehe du parkst genau neben der Antenne (wenn diese z.B. am Bahnhofsgebäude hängt - *dütdütdüt*). Schön wirds dann, wenn auch die Rückfallebene (Telekom GSM) nicht geht, der analoge Zugfunk abgebaut ist, dütdütDeutschland...

    Mir scheint die haben Testmuster am Hof und schauen, was am einfachsten zu installieren ist.


    Dass LTE800 doch nicht soweit reicht, wie man es sie gewünscht hatte, na ich denke da ist so langsam der Punkt erreicht wo die funzeligen Antennen in einem Endgerät keinen wirklichen Gewinn mehr bringen. Da kann man zwar mit Antennendiversity arbeiten, wenn man aus dem Rauschen aber kein Nutzsignal mehr für die Fehlerkorrektur rausfiltern kann ist einfach Ende, trotz dem Umstand, dass LTE stabiler mit schwachem Signal läuft als UMTS und das stabiler als GSM. Ein anderer Punkt - auch wenn es Möglich wäre damit riesen Zellen (LTE1800 reicht 20km, als der FMT Schöngeising am Anfang allein gesendet hat mal ausprobiert) zu machen, sinnvoll weniger.


    Wie sich UMTS900 verhält wäre da schon interessant, vorallem im Vergleich zu GSM900 (selber Standort etc.) - eplus brachte da bisher an mehreren Standorten erstaunliche Leistungen und das nur, weil man am Standort ganz oben hing und evtl. die Leistung etwas höher hatte wie die Konkurrenz.

    Zitat

    Original geschrieben von iks77
    auf was Stützt Du diese Aussage? Die Netzplanungs-Dokumente von den zwei deutschen Providern die ich hier gerade auf dem Tisch habe sagen da was ganz anderes...


    Chris


    Konkretisiere doch mal. Nachdem man bemerkt hat, wie kurz die Reichweite von LTE800 bei der Konkurrenz ist, dachte ich, eplus hat seine UMTS900 Pläne gleich verworfen.

    Na gerade die Unzulänglichkeiten machen den Test, quergelesen, so interessant.


    Wenn die Chip in vier Wochen der Telekom wieder Honig ums Maul schmiert und Datenraten von unter 10mbit/s regelrecht betrauert bin ich wieder saufroh, dass die Deutsche Bahn aktuell zu Vodafone wechselt und ich damit per Diensthandy vom elterlichen Anwesen aus meinen Dienstplaner endlich auch dann erreiche, wenn ich nicht rauf aufs Feld gehe sondern gemütlich in der Stube sitze.


    Andererseits verzweifle ich auf der Suche nach der Info, wann der Zug, auf den ich mit meinem noch im Kreuzungsbahnhof warten muss denn endlich kommt mit der App auf dem Diensthandy dann wieder ob keinem Vodafone Netz (keinem!). Bis ich auf eplus am Privathandy umgeschaltet hab ist der Zug dann meist auch da.


    Mit eplus würde die Nachtschicht in Altomünster oder Geltendorf aber sehr langweilig werden, statt YouTube Videos gucken während der Zug seine Prüfungen macht gäbe es halt höchstens spannende Wikipediaartikel, mehr ist per EDGE bzw. fast keinem Netz nicht drin.


    Mit o2 müsste ich bei meinen Eltern für eine Whatsappnachricht auf das etwas höher gelegene Feldstück am Ortseingang, genau auf der anderen Ortsseite wie für die Telekom.


    Bei mir würd kein Anbieter über eine 4+ hinauskommen, mein wöchentlicher Wirkungskreis sind etwa 200km im Südosten der Republik und für das Gebiet steht für mich fest: das alles kann man doch nicht als Netz bezeichnen...

    Bevor GSM in Deutschland abgeschaltet wird, könnt die BNetz auf die Idee kommen (die ich mir eigentlich schon für die letzten Ausschreibungen erwartet hatte, als marktregulierende Maßnahme), zur Mindestversorgung die GSM Netze zusammenschmeissen zu lassen um endlich die Lücken zu beseitigen. Im Mobilfunk haben wir anders als im Festnetz die Telekom halt nicht als Grundversorger, da sind alle gleichberechtigt, als Betreiber eines solchen Grundnetzes sticht halt keiner hervor - die Telekom hat zwar mit der Deutschen Funkturm die ganzen FMT im Bestand, in den Orten drin siehts bei denen aber mit Standorteigentum mau aus.