Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von MrCypher
    Signal wurde besser je näher ich an die Antennen kam (in einem Gebäude von unten nach ganz oben via Fahrstuhl), und plötzlich war alles komplett tot. Das Handy zeigte noch kurz volle Balken an, aber es kam nichts mehr durch. Kurz darauf erschien das Kein-Empfang-Symbol und die Netzsuche lieferte auch nichts mehr. Erst als ich wieder nach unten fuhr hatte ich wieder, laut Handy, vollen Empfang.

    Das dürfte in diesem Fall mit der gewollten Sektor-gerichteten Empfangs-/Sende-Charakteristik der Antennen zu tun haben. Direkt unter (und natürlich über) der Antenne hat man eine sehr schlechte Empfangscharakteristik, zumal die Antennenmasten auf einem metallenen, abschirmenden Sockel stehen. Wenn man sich dann noch, so wie Du, einem starken elektro-magnetischen Feld einer Aufzuganlage nähert... :cool:


    Prinzipiell stimmt Deine Aussage mit der Übersteuerung natürlich. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung solchen 'Netzausfall' in unmittelbarer Nähe zum Sender nicht bestätigen. Ich bin öfters auf einem Flachdach, auf dem so ein Mast steht und habe auch in unmittelbarer Nähe (soweit man da herankommt) stets besten Empfang.
    Man sollte nicht außer Acht lassen, dass die Antennen so groß sind, damit sie auch noch ein Handy in 35km Entfernung empfangen können. Zum Senden braucht man so große Antennen nicht. Da könnte man mit winzigen (unsichtbaren) 'Stummeln' arbeiten.

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    Original geschrieben von tom27
    Kabel Deutschland hat das das hier garantiert nicht gebaut...

    Das hat auch niemand behauptet.

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    ...geschweige denn zugestimmt.

    Woher weißt Du das?

    Zitat

    Wenn Kabel selbst sowas baut, dann braucht der Betreiber sich nicht wegen der Haftung sorgen,...

    Jeder kommerzielle Anbieter ist von der Störerhaftung ausgenommen. Nur wer ein kostenloses, offenes Wlan zur Verfügung stellt, unterliegt der Störerhaftung.

    Zitat

    ...und es gibt auch keine Geschwindigkeitseinbrüche.

    bei Wlan liegt das in der Natur des Übertragungsweges; erst recht zwischen verschiedenen Gebäuden.

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    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Was sind das für komische Formatierungszeichen bei deinen Beiträgen?

    Das sind html-Sonderzeichen (beginnen mit '&') ähnlich den deutschen Umlauten. Im vorliegenden Fall gefolgt vom dezimalen Code (daher das '#'-Nummernzeichen). Vermutlich sitzt JaynDE an einer nicht-deutschen Tastatur und kann das Satzzeichen 'Punkt' nicht richtig eingeben ;)


    Edit: Ich habe mal in der Unicode-Tabelle nachgeschaut: Der Zeichencode mit dem Dezimalwert 128542 ist im Bereich der chinesischen Schriftzeichen angesiedelt, die unsere Browser nicht anzeigen.
    Daher dürfte JaynDE vermutlich mit einem chinesischen Gadget-Tablet o.ä. schreiben :p ;)

    Netzwerkservice
    Der von Dir zitierte § hat nichts mit dem vorliegenden Fall zu tun. Kabel Deutschland bietet selbst auch Hotspot-Service an:
    kostenlose Wlan-Hotspots für jedermann mit zeitlicher Beschränkung
    und kostenlose Wlan-Hotspot für alle KD-Kunden ohne jede zeitliche Beschränkung


    Dazu nutzt KD die Router, die sie bei ihren Kunden aufstellen. Diese besitzen neben dem Zugang für den jeweiligen Kunden einen weiteren, von KD verwalteten Gastzugang. Bei der Vielzahl der installierten Router ergibt sich damit stellenweise ein flächendeckendes Wlan-Netz.


    Für den vorliegenden Fall gilt vermutlich eine Sonderregelung, die im beiderseitigen Interesse sicher sinnvoll und daher gewollt sein dürfte. Die ständig wechselnde Belegung eines Wohnheimes würde einen ständigen Kundenwechsel für KD bedeuten und damit einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand. Da die Wohnheimverwaltung ohnehin mit dem laufenden An-/Abmelden der Bewohner befasst ist, bietet sich hier eine derartige Kooperation an.
    Ich kenne auch Beispiele bei denen KD solche Weitergabe unterstützt, um keine Kabel in kleine (unwirtschaftliche) Nebenstraßen verlegen zu müssen.
    Ich kenne solche Konstrukte von Studentenwohnheimen ebenfalls, wobei dort jedoch meist das deutlich bessere Uni-Netzwerk zur Verfügung steht.

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    Original geschrieben von Duurlaap
    Das Problem wird ja/ist ja, daß man auf solche Beiträge sich sehr genau überlegen sollte wie man darauf antworten möchte/sollte.


    Eigene Meinung(en) können gefährlich werden. :(

    Ich habe gerade entdeckt, dass es einen TT-Thread zu diesem Thema gibt
    und habe diesen auch gleich in den Sammelthread aufgenommen.
    Ich denke, wir sollten dort weiter diskutieren, um die Lesbarkeit diese BASE Go - Threads zu erhalten :cool:

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    Original geschrieben von BornToRun
    Was manche Leute für kriminelle Energie aufwenden, nicht mal vor Identitätsklau zurückschrecken, nur um ihre SIM-Karten nicht auf eigenen Namen registriert zu haben, ist echt nicht mehr feierlich. Bau ich mal Scheixe mit der Karte - ach egal, es trifft ja nicht MICH! :rolleyes:

    Was heisst hier kriminell? Welches Gesetz wird denn damit verletzt? Afair ist das nicht mal eine Ordnungswidrigkeit. Nur die Telcos sind zum Daten-Sammeln vergattert worden... und machen das aus Eigeninteresse auch gern ;(
    Dass man für die Registrierung natürlich keine existierende Person angibt, dürfte wohl selbstverständlich sein. Es geht nur darum, dass der Willkommensbrief nicht mit unbekanntem Adressaten zurückkommt.


    Es geht übrigens hier nicht darum, Verbrechen zu verbergen - echte Ganoven haben da ganz andere komfortablere Möglichkeiten über's Ausland etc. Vllt kannst Du Dir vorstellen, dass es Bereiche gibt, die einfach annonym bleiben wollen/müssen. Das fängt bei Anwälten, Journalisten, Pristern... an und geht bis in die Privatsphäre derer, die soziale Repressalien fürchten müssten, wenn bestimmte Dinge über sie an die Öffentlichkeit kämen. Auch Du könntest irgendwann in der Zukunft unangenehm mit Dingen konfrontiert werden, die Dir heute noch als unverfänglich erscheinen. Bei der steigenden Vielzahl maschineller Auswertung und daraus abgeleiteter Vorhersagen über Dein künftiges Verhalten, solltest Du vllt auch mal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll ist bestimmte Dinge (google-Anfragen, Bankgeschäfte, Einkäufe usw) nicht über Deinen personalisierten Anschluss zu tätigen.


    Der demokratische Grundsatz der Unschuldsvermutung wird mittlerweile immer öfter abgeschafft und Du musst dann beweisen, dass Du etwas nicht getan hast. Da ist es einfach leichter, sich erst gar nicht dem Verdacht auszusetzen, indem man Datensparsamkeit betreibt und die Daten-Sammler mit Datenmüll abspeist.
    Zudem weiß heute noch niemand, welche Datenverknüpfungen und -auswerungen in der Zukunft wofür herangezogen werden. Insofern ist das Vermeiden von personalisierten Datensammlungen auch eine Art Forward Secrecy zum eigenen Personenschutz ;)

    Wie schon meine Vorreder andeuteten, ist alles, was nicht verboten ist erlaubt ;)
    Grundsätzlich muss man natürlich die wirtschaftlichen Interessen, dessen Leistung man weiter veräußert berücksichtigen.


    Kabel Deutschland bietet eigentlich selbst auch das Sharing seiner Anschlüsse an, auch bis hin zu kostenlosen offenen Hotspots für jedermann :-O
    Insofern könnte es sein, dass ein solches Angebot hier Grundlage des Wiederverkaufs ist.
    Damit wäre es ein Providermodell und damit nicht der Störerhaftung unterworfen....
    ...und damit sind wir beim eigentlichen Knackpunkt solcher Konstrukte:


    Störerhaftung, also die Haftung für Unfug, den andere am Anschluss treiben, gilt nur für kostenlose und/oder private Weitergabe. Gewerbliche Anbieter sind davon befreit (ein Schelm, wer Arges dabei denkt :p )
    Würde Dein Wohnheimbetreiber den Zugang also kostenlos anbieten, hätte er ein Problem. Als Reseller ist er aber quasi ein Mini-Provider und damit von der Störerhaftung ausgenommen.


    Interessant wäre in dem Zusammenhang, wie der Zugang gestaltet ist. Viele Gleichgesinnte schalten einen VPN-Tunnel ins Ausland, um der schwachsinnig-protektionistischen deutschen Gesetzgebung aus dem Wege zu gehen. Mit welcher IP-surft man denn in Eurem Sharing-Netz?
    --> Testlink zur Ermittlung der Anschlussdaten

    Daraus resultiert schließlich auch das Gebot der Daten-Sparsamkeit!
    Was die Geheimdienste und Regierungen in ihrem autistischen Mikrokosmos nicht wahrnehmen, ist die Tatsache, dass solche Dinge auch bei anderen Begehrlichkeiten wecken... und das müssen nicht gleich Terroristen oder chinesische Geheimdienste sein.


    Selbst wenn ich der NSA Gutmütigkeit unterstelle (wozu sie derzeit nicht gerade viel beitragen), hat Snowden in seinem Interview doch die wirkliche Gefahr beschrieben, die überhaupt erst von NSA & Co geschaffen wurde:


    Viel zu viele, großteils privatwirtschaftliche Institutionen (mit entsprechend divergierender Interessenlage) haben Zugriff auf staats-hoheitliche Dinge. Wenn man so will, hat die NSA erst die Infrastruktur geschaffen, die jetzt missbraucht werden kann...
    In deren Allmachts-Phantasie hielten die sich für 100% sicher, was (wie jeder Techniker weiß) absolut unmöglich ist.
    Snowden hat's nur wieder einmal mehr bewiesen :cool:
    Ich möchte nicht wissen, wieviel Missbrauch tagtäglich im Verborgenen stattfindet... :apaul: Die wenigsten Daten-Schmarotzer treten mit so ehernen Ambitionen an, wie Snowden!


    Weitere Datensammelwut, wie Vorratsdatenspeicherung und Co gefährden uns nur noch mehr. Wenn sich in USA nicht grundlegend etwas ändert, habe ich Angst vor dem, was uns mit dem Freihandels-Abkommen blüht... und damit meine ich nicht in erster Linie Gen-Mais o.ä. :eek:
    Alles was wir uns mühsam auf EU-Ebene erkämpft haben, wird mit dem Federstrich unter dem Freihandelsabkommen aufgehoben.
    In diesen Kontext sieht die NSA-Überwachung eher wie eine Kontrolle der künftigen neuen Vasallen aus :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    Aber wenn man sowieso immer nur aufnimmt, um eine Aufnahme ein paar Tage später (nach)gucken zu können und sie in der Regel anschließend löscht, fällt dieser "Haken" natürlich nicht unbedingt so ins Gewicht.

    Nur so am Rande: 1TB ist fast 1 Monat TV-Aufzeichnung, Tag & Nacht.... ;)

    Das kommt auf die jeweilige Kompression und das Aufzeichnungsformat an. Im Schnitt habe ich ca 1,5GB pro Stunde beim verbreiteten 720p-Format (1280 × 720). Allerdings kann ich das bei meinem MediaCenter frei konfugurieren.
    imho finde ich SSD vom Preis und der Geschwindigkeit ein wenig oversized. Würde nicht erst mal ein normaler Speischerstick mit 64 oder 128GB genügen? Wenn voll, kaust Du einfach noch einen und vom Strombedarf her könntest Du auch mehrere gleichzeitig anschließen... aber ob das widerum der TV kann :confused: