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Original geschrieben von BornToRun
....Ich wollte gar nicht stänkern...
Das habe ich zu keinem Zeitpunkt so empfunden - ganz im Gegenteil. Ich bin Dir dankbar für Deine Offenheit. Ich muss schließlich meine Entscheidungen hier nicht verteidigen, um sie zu verwirklichen
Wenn ich hier Fragen stelle, dann auch deshalb, weil ich andere Sichtweisen kennenlernen will/muss.
Du hast daher auch Recht, wenn Du bei mir ein wenig 'Elfenbeinturm-Denkweise' monierst.
Mit der Einschätzung, Interessen unterschiedlich wichten zu müssen, gehe ich natürlich mit. Ich hatte Dich ursprünglich missverstanden, dass bestimmte Bereiche per se ausgeschlossen seien. Das habe ich bei Mitmenschen tatsächlich schon erlebt und bin entsetzt, wenn ich mit Argumenten konfrontiert werde, wie: "Physik? - Na das braucht doch sowieso niemand, außer ein paar Wissenschaftler" Wird der Schulunterricht von Eltern so begleitet, dann züchtet man sich auswendig lernende Fachidioten heran - was leider heute schon weit verbreitet ist. Das beschränkt sich auch nicht auf Naturwissenschaften. Auch der umgekehrte Fall ist häufig anzutreffen, wo Musik/Kunst, Deutsch usw per se als überflüssig deklariert werden :flop:
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Diejenigen kommen ohne all das - zwar nur IRGENDWIE, aber immerhin IRGENDWIE - auch zurecht. 
Natürlich fällt niemand tot um, weil er die technische Entwicklung mit persönlicher Ignoranz belegt.
Andererseits wird sich heute kaum noch jemand vorstellen können, ohne Computer leben zu können, auch wenn es immer noch Menschen gibt, die deren Existenz in ihrem persönlichen Umfeld vorsätzlich ausblenden.
Darf uns das egal sein?
Es führt dazu, dass unmündige Verbraucher zu dressiert konsumierendem Kaufvieh werden. Hersteller können so ihren Absatz durch Obsoleszenz ankurbeln, Fortschritt durch Image ersetzen, proprietäre Wegwerfprodukte absetzen usw.
So entstand die heute verbreitete Billigst-/Wegwerf-Mentalität.
Hier gestehe ich ein wenig missionarische Ambitionen 
Wie schnell sich Produkte verbessern, wenn kompetente Nutzer an der Gestaltung mitwirken, sieht man bspw am RaspberryPi, der von Anfang an auf das Massen-KnowHow setzte. Aber auch ursprünglich auf Geschlossenheit zielende Gerätesysteme, wie homematic sind plötzlich mit der Notwendigkeit konfrontiert, Schnittstellen zu etablierten Standards zu schaffen.
BTT:
Zum Glück bin ich aber augenscheinlich nicht der Erste, der Automatisierungstechnik für Kinder aufbereiten will
Wie mir gerade jemand zeigte, gibt es Bestebungen, die bereits erwähnte kindgerechte Programmiersprache Scratch auf RaspberryPI zu portieren.
Java gibt's neuerdings 'ab Werk' im RaspberryPI
Ob wir demnächst auch unsere Haushaltsgeräte mit Java programmieren können bleibt abzuwarten.
Eine Standardisierung wird sich auf jeden Fall durchsetzen, damit man beim Wechsel der Hardware-Basis das Fahrrad nicht immer wieder neu erfinden muss
Dafür werden beim RP die Nutzer sorgen. Bei SPSs warte ich noch drauf :mad:
Warum sollte also nicht auch die Waschmaschine künftig mit einer passenden App waschen?!
Diese Entwicklung wird in alle Haushalte einziehen, auch wenn sich viele das heute noch nicht vorstellen können oder wollen.
So, wie man heute die Textverarbeitung selbst auf dem PC oder die Kalender-App auf dem Smartphone installiert, wird man künftig auch andere Gegenstände des Alltags 'personalisieren'.
Zugegeben, es gibt Menschen, die sich die Programme immer noch 'vom Fachmann' installieren lassen oder das Smartphone ausschließlich zum Telefonieren nutzen, weil sie es nur als Statussymbol eines Fortschritts betrachten, den sie selbst nicht verstehen :gpaul:
...ist das nicht armseelig?!
Deshalb dieser Thread! :cool: