Beiträge von Gallium

    Zitat

    Original geschrieben von Samsungracer
    Mit dem Verständnis von technischen Abläufen


    Genau :top:

    Zitat

    Wie gesagt, wie haben in der Technikerschule sogar damit gearbeitet, allerdings eben mit einem externen Mikroprozessorsteueurng, weil Mindstorm und Co gab es lange noch nicht.

    Ja, genau das ist das Problem, das ich auch habe: Die Dinge mit denen ich damals gelernt habe, sind längst überholt und Neues kenne ich mangels bisheriger Notwendigkeit noch nicht.

    Zitat


    Wir haben in der Berufsschule mit der S7 angefangen, die gab es auch in einer "Taschenversion", dürfe aber auch zu kostenintensiv werden denke ich.


    Welche Hardware tatsächlich zum Einsatz kommt, kann allein durch das Programmierinterface bestimmt sein, da ich die Schnittstellen flexibel anpassen kann. (Das Elektrische mache ich dann schon :cool: )
    Auch der Preis ist nicht so wichtig, da ich keine Serienproduktion einer neuen Waschmaschine plane :p :D


    Um ein Beispiel zu geben, wonach ich suche:
    Eine kindgerechte Programmiersprache, wie bspw Scratch erweitert mit Elementen zur direkten Ausgabe auf ein externes Steuermodul.
    Scratch & Co haben jedoch den Nachteil, dass sie alle nur PC-zentriert sind - quasi Selbstzweck (in flash ist da auch kaum mehr möglich).



    Ich möchte erfahrbar machen, wie embeddet (!) Computer die Gegenstände unseres Alltags steuern/ unseren Alltag prägen. Eine Erfahrung, die sicher heute auch manchem Erwachsenen ein Aha-Erlebnis vermitteln könnte und begreifbar macht, warum Geräte so arbeiten, wie wir es gewohnt sind.


    Edit:
    Ich habe mir mal den FischerTechnik-Vorschlag näher angeschaut:
    Das Steuermodul 'RoboTX' hat 8/8 Ein-/Ausgänge und wäre wegen seiner zusätzlichen Bluetooth-Fähigkeiten/Android-Apps eine geeignete Hardwarebasis.
    Das RoboPro-Softwarepaket des Herstellers ist für Einsteiger ohne Programmiersprachenverständnis eher weniger geeignet. Es gibt allerdings alternative Software, wie LLWin, die allerdings recht veraltet erscheint.

    Ich sehe das nicht so sehr als berufsbildende Maßnahme, da man als angehender Teenager da wohl noch keine Präferenzen hat (von Feuerwehrmann und Tierpfleger abgesehen :p )
    Ich denke da an meine Kindheit, in der ich meine Modelleisenbahn mit immer mehr Technik 'automatisierte' und diese Technik später auf mein ganzes Kinderzimmer ausweitete.


    Sicher hat mir das im Physikunterricht nicht geschadet aber darum geht's eigentlich nicht primär.
    Ich finde es sinnvoll, wenn Menschen ein wenig von dem begreifen, das sie täglich umgibt...
    und sei es nur, um später nicht von jedem Werbe-Quatsch über den Tisch gezogen zu werden :cool:
    Es fördert sicher auch ein wenig die Selbstsicherheit im Umgang mit Technik, da der 'mystische Vorgang' ('Wäsche rein - Knopf drücken - saubere Wäsche raus') entzaubert wird.

    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    Mit Elektrotechnik? :confused:


    Es geht mir nicht um Elektrotechnik sondern einfach nur das Zerlegen eines Gesamtvorganges 'Waschen' in die einzelnen Ablaufschritte (aka Programmschritte, Algorithmen).
    Es ist imho eine Grundlage analytischen Denkens aber natürlich auch eine Art Grundverständnis von Programmierung.


    Komplexe embedded Linux-Systeme à la RaspberryPi & Co sind für diese Altersgruppe noch zu komplex und eigentlich auch oversized.
    An Logo bzw das Pendant C-Control hatte ich auch schon gedacht. Allerdings kenne ich nur deren Hochsprachen-Interfaces - im produktiven Bereich natürlich effizent aber nix für den Anfang. Desssen Grafik-Interface bildet dies nur ab und erschließt sich ohne Verständnis der zugrunde liegenden Sprachelemente nicht wirklich.


    Von Lego kenne ich nur Mindstorms, das aber schon sehr speziell auf Lego-Bauteile und deren Interfaces ausgerichtet ist (proprietär)


    Salopp formuliert möchte ich nicht if-then-else-Verzweigungen erklären müssen, sondern grafische Objekte vorfinden (ggf individuell gestaltbar, aka kindgerecht) , die nur noch mit anderen verbunden werden müssen.... aber auch genauso grafische Schaltelemente, die direkt mit Ein-/Ausgängen korrespondieren, sich aber auch genauso nahtlos in den grafischen Programmablauf ziehen lassen.


    Ein Interpreter auf dem PC dürfte daher eher ausscheiden. Es muss aber auch keine Fertiglösung sein.... obwohl es das doch eigentlich geben müsste :confused:


    Was die Kosten angeht, lasse ich mal außen vor, dass allein schon das SPS-Leistungssteuermodul dem Preis einer neuen Waschmaschine nahe kommt ;)

    ...schon... aber die Wii-Levels sind alle durch und die Filly-Schloß-Beleuchtung überschreitet meine technische Kompetenz dann doch erheblich :p :D
    ...außerdem ist Filly mittlerweile 'uncool', wie ich zuverlässig aus kompetenter Quelle erfahren habe :apaul: :D :D

    Hallo Bastelfreaks,


    wir möchten Kinder ab 10 Jahre an Steuerungs- und Regelungstechnik heranführen. Dazu suche ich einfach zu programmierende Hardware.
    Bisherige Idee ist, die Regelung alltäglicher, bekannter Haushaltsgeräte selbst zu programmieren, um deren Funktionsprinzip zu begreifen.
    Dazu ist angedacht, dass wir zunächst sämtliche Schaltvorgänge auf ein Leistungsschaltmodul führen, damit die Nachwuchs-Techniker nicht mit Netzspannung in Kontakt kommen. Alle Schalt- und Meßwerte wären also mit normalen Logik-Signalen (High/ Low, Flanken, Impuls o.ä.) ansteuer- und auslesbar.
    Alternativ könnte das von uns verwendete Steuermodul auch über Netzwerk bedient werden (HTTP, UDP).


    Nun suchen wir nach einer geeigneten Mikrocontroller-Umgebung, mit der sich die Regelungsalgorithmen auf einfache Art zusammenstellen lassen (idealerweise natürlich graphisch).
    Eine alternative Ansteuerung zu Test-Zwecken über die oben genannte IP-Schnittstelle wäre vllt wünschenswert - also quasi 'Emulator-Lauf' und danach das 'compilierte Fertigmodul' in den Controller laden.


    Programmierziel wäre bspw ein eigenes Waschprogramm, das dann an echter Hardware voll funktionsfähig läuft:
    Wasserventil öffnen bis voll, Trommelmotor an/aus, Heizung ein bis Temperatur erreicht usw.


    Eine spätere Ausweitung auf Handysteuerung per Wlan o.ä. wäre dann sicher ein probates Mittel, auch Ältere dafür zu begeistern. :p

    Am einfachsten kann man den Ertrag in den unterschiedlichen Regionen anhand vorhandener Anlagen abschätzen:
    http://www.solarlog-home.de/


    Zum Laderegler:
    Handys haben zumeist einen integrierten Laderegler, weshalb man bequem mit USB-Spannung (5V) laden kann. Die größten Verluste entstehen allerdings nicht durch den Laderegler sondern durch die Differenz zwischen Ledeenergie-Menge und letztlich gespeicherter Energiemenge. Der Wirkungsgrad eines Akkus beim Laden/ Entladen ist leider eher bei 60% oder weniger anzusetzen (je nach Akkualter). Der Wirkungsgrad des Ladereglers ist dagegen eher von untergeordneter Bedeutung (dennoch muss er aber bei Autarkanlagen berücksichtigt werden)


    Die weit verbreitete Arbeitsspannung von 12V bei den großen Modulen ist für Deine Zwecke eher unvorteilhaft.
    Idealer Weise müsste allein Deine Akkulast die Zelle im Arbeitspunkt. Eine mögliche Überspannung bei Leerlauf könnte man mit einer einfachen Z-Diode absichern.
    Apropos Diode: Für kleinere Spannungskorrekturen eignen sich auch 08-15-SI-Gleichrichterdioden, über die immer eine Spannung von 0,7V abfällt.

    Statt umständlicher Rufumleitung könntest Du auch gleich sinquadrat nehmen. Damit bekommst Du eine PrePaid-SIM mit Festnetznummer, unter der Du deutschlandweit erreichbar bist.
    In meinem Fall hatte ich jemanden aus dem Vorwahlbereich gebeten, das Startpaket für mich zu bestellen. Er hat's mit Kreditkarte bezahlt, was als Legitimation reichte. Inwieweit das auch mit den PrePaid-Kreditkarten aus der Tanke funktioniert, müsste man mal probieren.
    Im Zweifelsfall bekommt man einen 'Willkommens-Brief' per Post, mit dem die Existenz der Adresse überprüft wird.


    Falls die Weiterleitung jedoch eplizit gewünscht ist (wegen Weiterleitung auf wechselnde Handys) ist eine O2-Variante mit einem der älteren Genion-Tarife die erste Wahl. Damit hat man eine Grundgebühr-freie SIM, deren Festnetznummer (u.U. sogar kostenlos) auf jedes beliebige O2-Handy (egal ob PrePaid oder Vertrag) weitergeleitet werden kann.
    Nimmt man als 'Zielhandy' mehrere Telefone mit MultiSIMs hat man sogar eine Weiterleitung an den jeweils diensthabenden Mitarbeiter.
    Funktioniert bei mir seit vielen Jahren zuverlässig :top:

    Wenn kein Zahlungsziel vereinbart wurde, bedarf es erst einer Mahnung, eines Mahnbescheids oder einer Klage, um überhaupt in Verzug zu kommen.
    http://www.akademie.de/wissen/…erzugszinsen-zahlungsziel


    Wenn die Rechnung keinen Zeitpunkt für die Fälligkeit bestimmt, kann man auch nicht daraus auf einen vereinbarten Termin im zuvor mündliche vereinbarten Werkvertrag schließen. Was Bestandteil dieses Vertrags ist, muss ohnehin erst noch bewiesen werden ;)

    Zitat

    Original geschrieben von halphas
    Gibt es eine bestimmte Frist für einen schriftlichen Widerruf der Rechnung? Zahlungsziel steht keines auf der Rechnung. Weil ich glaub wenn wir jetzt warten bis die Versicherung sich deswegen meldet, das kann noch ein paar Tage dauern. Rechnung ist vom 05.09.


    Wirklich kein Zahlungsziel??? Bist Du sicher? Das wäre sehr dilettantisch.
    Dann darfst Du die 'Rechnung' getrost erst mal ignorieren. So ein Schreiben könnte man mit gutem Willen höchstens als 'Preisvorschlag' betrachten :cool:
    Ist die 'Rechnung' vllt auch sonst nicht vollständig (Steuernummer, korrekte Adresse etc.)?
    Ist dieser 'Dachdecker' überhaupt in der Handwerksrolle eingetragen (legal)?
    Kann der 'Dachdecker' überhaupt nachweisen, dass Du die Rechnung erhalten hast?


    Du solltest dann vllt einfach mal mit dem 'Bauunternehmer' ein Gespräch unter 4 Augen suchen.
    Mir scheint, dass man sich bei seiner offenkundigen Unerfahrenheit eher auf diesem Wege mit ihm einigen könnte.


    Zitat

    Reicht es wenn man in den Widerspruch schreibt, dass Leistung und abgerechneter Preis nicht vereinbahrungsgemäß sind? Es gab hier ja (außer bitte mach unser Dach) keine Vereinbarung. Sollte man das als einzigen Grund schreiben (damit man nichts falsches schreibt) oder sollte man noch reinschreiben dass man das alles prüfen lassen wird über einen Gutacher oder ähnliches bzw gleich andeuten dass man Rechtbeistand anstrebt?

    Man verrät dem potentiellen Gegner grundsätzlich nicht, was man vorhat :p ;)
    Widerspruch ist nur dann notwendig, wenn Du eine Rechnung erhälst, aus der sich schlussfolgern lässt, welche Vereinbarung zugrunde liegt (sogenanntes konkludentes Verhalten). Wie aber schon erwähnt, hast Du ja offiziell noch keine Rechnung erhalten. *zwinker*

    Grundsätzlich herscht in DE natürlich Vertragsfreiheit. D.h. zwei Vertragspartner können miteinander vereinbaren, was sie möchten, soweit dies nicht gegen geltendes Recht verstößt.
    Da hier rechtlich gesehen ein mündlicher Vertrag vorliegt, ist es natürlich für beide Seiten schwer, zu beweisen, was tatsächlich vereinbart war. Das kann Dir hier aber auch zum Vorteil gereichen :top:
    Wer sagt denn überhaupt, dass Stundenabrechnung vereinbart war? *zwinker*
    Ist die Leistung überhaupt entsprechend der allgemein anerkannten Regeln der Technik ausgeführt worden?
    Bei 400-Euro-Kräften hätte ich da meine Zweifel.
    Ich halte auch die 2500,- Materialkosten für 40qm für überzogen, da ein einfaches Pappdach (aka Teer- oder Bitumenpappe) etwa wie folgt zu veranschlagen ist:
    Rauhspund 10,-/qm
    1. Lage V13 (3,-/qm) oder G200DD 5,-/qm
    2. ggf Zwischenlage (bei Gartenlauben unüblich)
    3. Lage Schweißbahn V60 (5,-/qm) oder PYE (7,-qm)
    4. Zinkmaterial (Rinne, Winbord etc) ca. 10,-...15,-/lfm


    Da keine abweichende Vereinbarung vorliegt, handelt es sich um einen Werkvertrag nach BGB. Das ist für Deine Eltern als Auftraggeber durchaus vorteilhafter als die übliche VOB im Baugewerbe.


    Als erster Schritt wäre wichtig, der Rechnung schnellstens nachweislich zu widersprechen! (Einschreiben-Rückschein o.ä.)!
    Als Grund wäre anzuführen, dass abgerechnete Leistung und Preis nicht vereinbarungsgemäß seien und Du zudem wegen der 400-Kräfte Zweifel an der fachgerechten Ausführung hast.
    Danach solltest Du Dir einen Anwalt suchen, der mit Baurecht vertraut ist. Wie mir scheint, handelt es sich hier um einen der typischen Fälle der 'Dachdecker-Mafia'. Die laufen hier auch herum und versuchen den Leuten Leistungen zu maßlos überhöhten Preisen aufzuschwatzen. Das ist natürlich sittenwidrig und läßt sich meist auch vor Gericht abwehren.


    Eine realistische Leistungskalkulation wird in der DIN 276 festgelegt. Bei komplizierten Baumaßnahmen oder unvorhersehbarem Mehraufwand können die Kosten auch schon mal deutlich über diesem Rahmen liegen. In Deinem Fall scheint mir die Forderung aber mehr als überzogen.

    Eindeutige Antwort: Nein
    IP-Telefonie ist digital und erfordert irgend einen Netzwerkanschluss, wogegen Analog-Telefone (wie der Name schon sagt) analoge Signale im Bereich von 30V auf einem einfachen Klingeldraht übertragen.
    Der Versuch, ein Telefon am falschen Anschluss zu betreiben führt daher in den meisten Fällen zum Totalschaden.
    Es gibt allerdings auch (zumeist schnurlose) Geräte, die in der Basisstation beide ANschlüsse beherbergen - natürlich mit verschiedenen, getrennten Steckern.