Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von eou
    Vodafone lässt in der Qualität deutlich nach. Mir war das schon öfters aufgefallen...


    In all den Jahren hatte ich mit E-Plus am wenigsten Probleme gehabt.

    Ich habe den Ausfall gestern auf der A14 bei Magdeburg bemerkt, als mein android (Navi) plötzlich verstummte und die Karten nur noch aus weißen Fleckem bestanden. Ich habe prompt die falsche Ausfahrt genommen, weil (gefühlt) irgendwie alle Abfahrten nach Magdeburg gingen :confused:


    Dass solche Ausfälle mal passieren können, toleriere ich irgendwie schon...
    aber in den neuen Bundesländern ist für mich O2 mittlerweile erste Wahl. Mit Ablauf meines Vertrages werde ich wohl auch über meine Netzwahl neu nachdenken.

    Gibt's auch bei Kabel Deutschland schon länger und kostet den Anschluß-Inhaber nur 19,90 für den 100.000er Anschluß.
    Das ganze funktioniert nur deshalb, weil Netzanbieter von der Störerhaftung freigestellt sind. :mad:
    Grundsätzlich würde ich dann doch lieber für Freifunk oder Vergleichbarem plädieren, da dies Anbieter-unabhängige Lösungen sind, die den nichtkommerziellen Community-Gedanken aufrecht erhalten ...einziger Nachteil: Man muss einen ausländischen Proxy nutzen um der schwachsinnigen, Lobby-getragenen Störerhaftung in Deutschland zu entgehen. Geräte mit kostenlosem, vorinstalliertem, schwedischem Proxy gab's mal 'ne Zeit lang kostenlos dafür - k.A. ob es das immer noch gibt. Selber machen ist aber auch nicht allzu schwer:

    interessant, hat aber nichts mit den oben beschriebenen, teilweise funkgestützten Telefonnetzen zu tun. Die Geräte an denen ich während meines Grundwehrdienstes saß, sahen ganz anders aus und hatten stets Verbindung ins Telefonnetz.


    Ich erinnere mich, dass ich im Schnee-Einsatz mal einen Eisenbahner um eine entsprechende Funkverbindung bitten musste. Der vermittelnde Kollege im Stellwerk hat dann Funkgerät und Telefonhörer nebeneinander gehalten. Es gab keine Möglichkeit einer direkten Telefonverbindung. In den Armee-Fahreugen ging das, wie bereits beschrieben.


    Funk und Telefon existieren ja auch heute immer noch parallel, da die Anforderungen verschieden sind. Beim Funk sollen alle Beteiligten mithören, wogegen man sich beim Telefon eine 1 : 1 - Verbindung wünscht
    ....wenn wir den man-in-the-middle mal nicht mitzählen :p

    Das wundert Dich jetzt aber nicht wirklich, oder? 'Geheimdienst' kommt schließlich von geheim :p
    Sonst würde er ja Heimatdienst heißen.... wäre vllt aber gar nicht so schlecht, damit die abgehoben-weltfremden Techniker mal wieder daran erinnert werden, für wen sie da eigentlich arbeiten sollen und wer dafür bezahlt :cool:


    Im Moment erinnert das Verhalten der Geheimdienste eher an den Programmier-Spinner aus 'Golden Eye' (James Bond), der glaubte er hätte die Welt über seine Computer unter Kontrolle. So abgehoben waren manche Stasi-Mitarbeiter damals auch.... deja vu... :rolleyes:


    ...und das Schlimme daran ist, dass ihnen niemand gesagt hat, dass unsere Welt kein Action-Film ist.

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    Original geschrieben von hottek
    LAN-Kabel sind aber auch keine saubere Lösung, durch die Potentialunterschiede schrottet man ziemlich leicht beim kleinsten Gewitter oder kleinstem elektrischen Fehler seine Hardware und die Brandschutzversicherung freut sich über so etwas ebenfalls.

    Da könnte Power over Ethernet Abhilfe schaffen.

    Zitat

    Das Hauptproblem ist die durchverbundene Schirmung.

    Bei kurzen Distanzen reicht auch ungeschirmtes Kabel.

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    dLan geht ebenfalls ziemlich sicher nicht.

    Kommt drauf an... Bei gemeinsamem Keller o.ä. könnte man auch da was mit entsprechenden Phasenkopplern machen.


    Die grundsätzliche Frage ist (auch bei LWL), ob es möglich ist ein Kabel zum Nachbarhaus zu legen.

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    Original geschrieben von Triple-M
    Eine weitere Frage wäre für mich dann noch ob Geräte von AVM oder Apple? Kann man dazu was sagen oder ist es egal? Ich frage nur weil ich hier z.B. eine FritzBox habe und eine TimeCaspule.

    Warum oder? Beide können doch zusammen arbeiten... die FB als Router und die TC macht das zweite Netz im anderen Haus auf und ist gleichzeitig NAS für alle.

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    Original geschrieben von Goyale
    Mehr als Du habe ich bestimmt auch nicht geleuchtet, war aber kurz vor der Wende Wehrdienstleistender bei der regulären DDR- Armee, bei den Nachrichtentruppen :) .


    Ich auch, bei den marinierten.... ;)

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    Nett waren die Soldatinnen in der Vermittlungsstelle bei uns zwar auch nicht, aber man konnte schöne Deals machen: "Du schaltest mir eine Voll- Amtsberechtigung auf das Telefon, und ich mache dafür was anderes für Dich."


    Erstaunlich, was am Vorabend der Wende alles schon möglich war. Nur 3 Jahre vorher herrschte immer noch das strenge Regime. Da waren solche Deals einfach undenkbar. Da soll noch einer sagen, man hätte nicht merken können, was da am Horizont aufzog - es konnte sich einfach nur kaum jemand vorstellen...

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    Weil der Thread älter als ein paar Tage ist.

    Na dann habe ich ja noch ein paar Monate Zeit, bis der Krug an mir vorbei kommt :p :D

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    Original geschrieben von Goyale
    Alle Netze waren technisch Selbstwähl- Netze...
    Für jeden Armee- Telefonapparat gab es dann entsprechende eingehende und abgehende Berechtigungen. Beispielsweise waren das bei der abgehenden Amtsberechtigung die Varianten Ortsgesprächberechtigung Selbstwahl/ Ortsgesprächberechtigung über manuelle Vermittlung etc. bis hin zu internationalen Selbstwähl- Gesprächen.

    Da war ich dann wohl ein zu kleines Licht. Ich hatte immer nur das 'nette Fräulein vom Amt' dran. Meist aber kein Fräulein und meist alles andere als nett ;)


    OT: In diesem Thread tummeln sich aber auffällig viele gesperrte User rum - Zufall?

    Mit meinem Vergleich Funk- vs. Kabelübertragung wollte ich eigentlich nur darlegen, dass eine Reglementierung im Funk aus physikalischen Gründen sinnvoll ist. Ob diese Restriktionen dann ausgerechnet auf Konkurrenzprodukte (VoIP,Skype) angewendet werden dürfen, steht auf einem anderen Blatt....
    und genau das war ja die Frage des TE

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Reichen gegenwärtige Kapazitäten für den Verkehr im Netz nicht aus, sind es in meinen Augen als erste die Vielnutzer, die zur Deckung der für den Netzausbau erforderlichen Kosten heranzuziehen sind.


    Dabei sollte man schon unterscheiden, in wessen (Teil-) Netz die Kapazitäten eng werden und was der eigentliche Grund dafür ist.
    Es sind nicht die großen Backbone-Netze, die zum Flaschenhals werden. Ganz im Gegenteil:
    Würde dort der Datenverkehr steigen, würden die Kosten je Byte fallen, da die Leitung unabhängig von der Auslastung konstante Kosten verursacht. (höherer Traffic = bessere Auslastung --> weniger Kosten je Byte)


    Im Gegensatz dazu hat die Telekom Probleme auf ihrem eigenen Netz, da sie immer mehr Kunden mit immer höheren Bandbreiten anschließt. Obwohl sie dadurch mehr Einnahmen erzielt, versucht sie jedoch an den dafür erforderlichen Kapazitäten zu sparen.
    Das ist nicht neu und hat mit Outsourcing von Hotlines, Service-Technik etc begonnen. Offenbar sind dort mittlerweile alle Sparpotentiale ausgereizt, so dass nun an der Substanz gespart werden soll --> Gewinnmaximierung zu Lasten der Leistung.
    An dieser Stelle sei auch nochmal daran erinnert, dass die Telekom für den Ausbau Ihres Netzes Steuergeld bekommt :mad:

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    Für die Masse aller Wenignutzer dürften die vorhandenen Kapazitäten vollkommen ausreichen. Und nein ... einen Grund zur Solidarität mit "Dauersaugern" sehe ich nicht. Wer solche Gedanken hegt, sollte Parallelen zu anderen kostenpflichtigen Leistungen ziehen. Dann wird er schnell merken, wie absurd solche Forderung ist.

    Es geht eben nicht um vermeintliche Kostensteigerung durch 'Dauersauger'. Von diesem Argument ist die Telekom schnell wieder abgerückt, weil es zu offensichtlich widerlegbar war. hier nachzulesen

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    Fazit:
    ....Meine Vorstellung sind transparent gestaltete Tarife, die auch den Umfang der Datennutzung angemessen berücksichtigen - was nicht unbedingt reine Volumentarife zur Folge haben muss. Auch den hier diskutierten Gedanken auf Staffelung von Tarifen nach der Datenrate halte ich für sehr erwägenswert.

    d'accord - wer einen 50.000er Anschluss anbietet, muss auch 50.000 liefern. Wer die Kapazität nicht hat, kann das eben nicht. Man kann nur Leistungen verkaufen, die man auch liefern kann.


    Stell Dir vor, Du würdest bei Deinem Stromanbieter einen größeren Anschluss ordern, weil Du Dir einen Super-Induktionsherd anschaffen möchtest. Wie würdest Du reagieren, wenn der Energieversorger Dir vorschreibt, dass Du nur 100 Stunden im Jahr damit kochen darfst? Gleichzeitig bietet er Dir an, unbegrenzt kochen zu können, wenn Du den Herd bei ihm kaufst - wehe, wenn das Geschäftsmodell Schule macht :rolleyes:

    Prinzipiell haben VoIP und der Übertragungsweg nichts miteinander zu tun. Soll heißen:
    Wenn Du von Deinem Anbieter die Zugangskennung bekommst, könntest Du theoretisch an jedem (Internet-) Zugangspunkt in der Welt Deinen Telefonanschluss betreiben. Meist möchten das die Anbieter natürlich nicht...
    Falls Du die Zugangsdaten nicht bekommst, könntest Du auch eine Portierung zu einem 'freien' VoIP-Anbieter oder einem Mobilfunkanbieter beauftragen. Bei einer monatlichen Kündigungsfrist sollte das auch aus einem laufenden Vertrag möglich sein.


    Die Verzögerung ist allerdings von der verwendeten Geräte-Technik abhängig, die auf dem gesamten Wege arbeitet. Da hat Dein Anbieter eher den geringeren Anteil. Mit 10sec Wartezeit bist Du aber durchaus im Normalmaß. Man könnte hier ggf ein wenig optimieren aber ob ein paar Sekunden den Aufwand rechtfertigen....