Die DDR war in erster Linie vom Mangel geprägt. D.h. es gab zwar irgendwie alles, nur nicht für jeden und schon gar nicht in ausreichender Menge.
Nachrichtentechnik im weitesten Sinne hielten die paranoiden Staatsüberwacher jedoch für eine überlebenswichtige Technik. Dafür wurden deshalb alle verfügbaren Mittel bereitgestellt. So waren beispielsweise Hochschulen und Stasi-Zentralen mit Gradientenindex-Glasfaser vernetzt. Diese hat gegenüber der Stufenindex-Glasfaser eine deutlich höhere Kapazität, ist aber technologisch erheblich aufwändiger. Man sieht an diesem Beispiel schön, wie primär auf Materialeinsparung zu Lasten des Arbeits-Aufwands optimiert wurde.
Da es per gesellschaftlichem Selbstverständnis keine Arbeitslosigkeit geben sollte, war Arbeitskraft im Überfluss und damit preiswert verfügbar.
Eine Selbstwählverbindung via Funk für den privaten Gebrauch hielten die Angst-gesteuerten 'Staatslenker' für viel zu gefährlich, so dass es nicht gewollt war. Für militärische Zwecke gab es jedoch vergleichbare Technik, wobei man grundsätzlich jedoch aus Angst vor Abhörbarkeit für höhere Sicherheitsstufen auf verschlüsselte, geschirmte Kabelverbindungen setzte (SAS). Da man in der Lage war, den verschlüsselten Funkverkehr der Nato zu entschlüsseln, hatte man Angst davor, dass das umgekehrt auch passieren konnte.... gebranntes Kind...
Genau genommen gab es drei separate Telefonnetze in der DDR:
1. Das öffentliche Netz mit alter Vorkriegstechnik, von den Besatzungsmächten geplündert und daher z.T. noch handvermittelt.
2. Das Reichsbahnnetz, das nach der Wende z.T. zum Backbone des Mobilfunknetzes wurde.
3. Das militärische Netz auf bestmöglichem technischen Niveau jedoch wegen Paranoia künstlich beschränkt. Hier gab es auch 'mobile Nebenstellen', mit denen man drahtlos mit dem Rest verbunden werden konnte. Eine Selbstwählverbindung war hier aber generell nicht gewollt.
Das Zeitalter der Digitalisierung hatte damals erst begonnen, so das (von Erprobungsstrecken abgesehen) natürlich nur analoge Signalübertragung üblich war.
Wer nach der Wende seinen Firmensitz auf ehemaliges Stasigelände legte, hatte das Glück, sofort Glasfaser-DSL geschaltet zu bekommen, sofern er die nötigen DDR-Geräte noch auftreiben konnte. Bei ebay wurden die zeitweise zu Mondpreisen gehandelt.
Viele der damaligen technischen Mitarbeiter der Stasi wurden mit der Wende ohne großes Aufsehen von anderen Diensten übernommen.
Das Echelon hat sicher auch davon profitiert 
Das dürfte sicher auch ein Grund dafür sein, dass im Gegensatz zum Echelon die Weiterentwicklung (PRISM & CO) sich immer mehr gegen die eigene Bevölkerung richtet. Man hat eben nicht nur das Know-How der Stasi Techniker übernommen, sondern auch deren Paranoia.