Beiträge von Gallium

    Wie schon von Sliders vorgeschlagen, ist normaler Text mit Copy und Paste am einfachsten aus dem pdf entnehmbar.
    Bei 'Designer-Schriften' kann man sich auch mit einem OCR-Programm behelfen, wobei damit natürlich die ursprüngliche Schriftart verloren geht.


    Ein ganz anderer Ansatz wäre noch, die Druckausgabe über Farbkanäle zu separieren und dann nur das Schwarz-Bild zu drucken. Allerdings nutzen viele 'Klicki-Bunti-Programme' die Mischung der 3 Farben, um daraus Schwarz zu erzeugen. Es könnte also sein, dass manch schwarze Schrift gar nicht schwarz ist *uups*


    Eventuell könnte auch eine Ausgabe im Postscript-Format (ghostscript) helfen. Die daraus erzeugte Postscript-Datei müsste anschließend von allen Farben befreit und dann ausgedruckt werden. Ob das dann noch vollständig lesbar ist, ist nicht immer sicher, da es dabei dann keine durchscheinenden Farben mehr gibt.


    Eine 'primitivere' Variante wäre die Umwandlung des PDFs in ein Bild, um dieses dann in ein schwarz-weiß-Foto zu konvertieren. Mit Kontrast- und Helligkeits-Einstellungen kann man graue Bereiche komplett verschwinden lassen. Sofern die Intensität des unerwünschten Hintergrunds annähernd gleich ist, besteht die Chance, dass eine automatische Umwandlung nach festen Parametern funktioniert.

    Prinzipiell sollte die Angabe, die der Grafikchip an das Betriebssystem zurück gibt eigentlich stimmen (wie von fahrsfahrwerkaus beschrieben).
    Solltest Du jedoch Grund zum Zweifeln daran haben, können Dir FullHD-Testbilder zeigen, ob tatsächlich ein Full-HD Panel in Deinem Laptop verbaut wurde.
    (Dazu das Testbild natürlich bei FullHD-Einstellung im Vollbildmodus anzeigen lassen und alle Bildoptimierungen ausschalten)


    Ein 1080-Zeilen Bild wird auf einem 720-Zeilen-Display natürlich nicht mehr vollständig angezeigt. Insbesondere schmale Linienmuster 'verschwimmen' dann, da sie nicht mehr einzeln aufgelöst werden können. Nimm bspw aus den oben verlinkten Testbildern das Pixel-cropping und zähle (notfalls mit Lupe) nach, ob Du tatsächlich 5 Linien zwischen den Skalenwerten zählen kannst. Mit der Lupe siehst Du natürlich jeweils die drei Einzelfarben, so dass jeweils 5 rote, 5 grüne und 5 blaue Stufen erkennbar sein müssen.


    Es gibt da auch noch andere professionelle Messmethoden, wie bspw den Siemensstern, mit dem sich jede beliebige Auflösung ermitteln lässt. Da kennt sich fahrsfahrwerkaus aber vermutlich besser aus.

    Ich habe da auch leidliche Erfahrungen beim Anbieterwechsel machen müssen. Als ich vor etlichen Jahren mit meinem ISDN-Anschluss von der Telekom zu Arcor wechselte, konnte ich alle Telefonnummern behalten. Später hatte ich dann 2 der 3 Nummern auf O2-Genion portiert, wodurch der ISDN-Anschluss abgeschaltet wurde.


    Es war und ist mir nicht möglich, die dritte Nummer mit Adressangabe aus den Verzeichnissen zu löschen:
    O2 kann es natürlich nicht, da die Nummer nicht mitportiert wurde,
    Arcor (heute Vodafone) meint, ich hätte bei Ihnen keinen Vertrag, weshalb sie kein Recht zur Löschung hätten und ich solle mich an die Firma wenden, die den Eintrag tätigte (Telekom)
    Telekom meint dagegen, ich hätte keinen Vertrag bei Ihnen, könne also auch keine Nummer haben.


    Ich stehe daher seit Jahren mit einer Nummer in den Verzeichnissen, bei deren Anwahl die Ansage kommt, dass diese Nummer nicht vergeben sei.
    Die Situation ist durch meinen Umzug in eine andere Stadt noch komplizierter geworden, da ich nun häufiger in Erklärungsnot gerate, warum ich an meinem 'Zweitwohnsitz' (den es ja nicht gibt) nicht zu finden bin.


    Neuerdings hat die Stadt, in der ich früher gewohnt habe, eine Zweitwohnsitz-Steuer eingeführt. Ich hoffe nicht, dass die dortige Meldebehörde einen Blick ins Telefonverzeichnis wirft, um neue Steuerquellen zu erschließen :rolleyes:


    Daniel20, ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben, rechne aber auch damit, dass da etwas gehörig schief laufen kann.
    Da das Thema bei mir häufiger Gesprächsstoff ist, kenne ich mittlerweile zahlreiche andere, ähnliche Fälle.
    Ich verzichte übrigens jetzt immer auf jede Art von Einträgen in derartigen Verzeichnissen :cool:

    Re: Welchen Prepaid UMTS Stick für Ostdeutschland? Congstar oder OTELO?


    Zitat

    Original geschrieben von joomla
    War Heute in der nähe von Güstrow mit meinem Medion Mobile Tarif XL unterwegs, kriechend langsam, denke das liegt an der Netzversorgung von E-Plus im Osten einfach eine Katastrophe

    Laut google maps liegt Güstrow im Norden :confused:
    Ich würde auch einfach mal ein anderes Netz probieren. Lidl Mobile gibt's beim gleichnamigen Discounter (meist in der Nähe Deines Aldis zu finden) und hat 5GB für 15,-

    Zitat

    Original geschrieben von manwappl
    Aber Gallium ich verstehe nicht warum du überhaupt den Akku dran hast...ist bei Dir öfters Stromausfall ?

    Durchaus, da es Lebewesen auf diesem Planeten gibt, die nicht verstehen, warum man ein System runterfahren muss, bevor man den Stecker zieht. Noch gefährlicher für's Heimelektronik-Biotop werden diese Wesen, wenn sie in Staubsauger-Symbiose durch die Wohnung wirbeln und immer auf der Suche nach der nächstgelegenen Steckdose störende Verbraucher kurzerhand vom Netz trennen :D

    Zitat

    Die 122 Zyklen sind ja eigentlich auch nicht schlecht bei jetzt noch 50% wahrscheinlich hätte er ja sogar nach 5Jahen einen gewissen Verschleiß wenn man ihn nicht als USV sondern vorbildlich nur alle 6Monate mal nachlädst und sonst im Keller/Kühlschrank aufbewahrt...aber etwas höheren Verschleiß hat er ja schon oder ?

    Schwer zu sagen... mir fehlt da der Kühlschrank-Akku zum Vergleich ;)
    Ich hätte aber gedacht, dass sich nach 5 Jahren die Lebenszeit eines Akkus generell dem Ende neigt. Dass mein Akku nach 5 Jahren Dauer-Netzbetrieb immer noch halbwegs brauchbar ist, zeigt jedoch im Vergleich zu Nokiahandyfans Erfahrungen, wie wichtig abgestimmte Ladeelektronik ist.


    Deine Einschätzung zur Nutzungs-Wirtschaftlichkeit von Eneloop & Co teile ich - trotz der, von Dir bereits erwähnten, schlechteren Effizienz beim Laden/Entladen.
    Ein externes AkkuPack am Standard-Stromanschluss wäre dagegen wieder unwirtschaftlicher, da die interne Spannungsregelung des Laptops natürlich auch verlustbehaftet ist. (gebraucht werden immer 12V)


    In Bezug auf die eingangs gestellte Frage, wäre wohl ein spezieller 'Netzbetriebs-Akku' dem Standard-Li-Akku vorzuziehen. Wie allerdings mein Laptop beweist, ist bei ordentlicher Dimensionierung der Ladeelektronik der Unterschied nur marginal und würde von der generellen Zeitbegrenzung einer Akku-Lebensdauer überdeckt.


    Ich würde es mal so formulieren: Eine gute Ladeelektronik verhält sich so, als wäre der Akku entfernt und setzt ihn blitzschnell wieder ein, wenn das Staubsaugermonster kommt :p :D

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Mir selber wäre ein unverbasteltes Android als ROM lieber (alles andere ergänze ich bei Interesse per App). Das sieht natürlich jeder anders.

    Ich glaube, Du hast da eine unpräzise Vorstellung von Linux-Systemen.


    Das android schlechthin gibt es nicht. Es besteht immer aus vielen verschiedenen Modulen, die die Hersteller im Rahmen gemeinsamer Normen zusammen stellen, anpassen oder gar neu gestalten (können).


    So, wie man bspw bei PC-Linux die Wahl zwischen verschiedenen Oberflächen (kde, gnome usw) hat, gibt's auch für android verschiedene Herstellervarianten... und genauso, wie man beim PC die Oberflächen wechseln oder anpassen kann, geht das auch bei android. Es dürfte sicher unstrittig sein, dass da einige Hersteller sich nicht gerade mit Ruhm bekleckern und mit der heissen Nadel stricken, um möglichst schnell verkaufen zu können. Von den schleppenden oder gar nicht mehr gelieferten Updates will ich mal gar nicht erst anfangen...


    Mit Apps kann man nicht alle Funktionen 'nachrüsten', da Apps in Java laufen und nicht jede Hardwarekomponente dafür eine Schnittstelle bereit hält (Hersteller-spezifisch). Mal ganz abgesehen davon, dass man für tiefer liegende Funktionen des Betriebsystems root-Rechte benötigt.

    Deshalb hatte ich weiter oben auf die Eneloops verwiesen, die auch vielen Heimanwendern bekannt sein dürften.
    Dem Vorteil höherer Zyklenbeständigkeit und geringerer Selbstentladung steht aber die geringere Energiedichte und die Verwendung von Schwermetallen gegenüber. Alles Gute ist eben nie beisammen ;)


    Umso deutlicher wird damit aber, wie wichtig eine gut abgestimmte Erhaltungsladung ist, um nicht unnötige Ledezyklen zu provozieren.

    Zitat

    Original geschrieben von asox
    haben nicht inzwischen manche Laptops auch eine Art Abschaltautomatik die dann, sobald der Akku geladen ist, diesen quasi "umgehen", sprich auch nicht weiter belasten?

    Korrekt. Wie bereits beschrieben, lädt mein Laptop nur dann wieder voll, wenn die Ladung unter 90% fällt.
    Während seines knapp 5jährigen Lebens hat mein 'Stationär-Akku' nur 122 Zyklen durchlaufen.
    Das bedeutet, dass Steckdosenwechsel oder dergleichen keinen Ladezyklus hervorrufen.
    Grundsätzlich müssen Li-Akkus auch vor Überladung geschützt werden (Explosionsgefahr). Dazu ist sogar eine weitere Schutzelektronik unabhängig vom Laptop direkt im Akku integriert (hoffentlich).


    Wie System02 schon schrieb sind bei heutigen Ladetechniken die übrigen Umweltbedingungen mindestens genauso bedeutsam. In dem genannten c't-Artikel kam man zu dem leicht augenzwinkernden Fazit, dass es für die Lebensdauer des Akkus am besten sei, sein Leben im heimischen Kühlschrank zu fristen. So gesehen ist die Einbausituation im Laptop fast so wichtig, wie die Zahl der Ladezyklen.


    Nokiahandyfan
    Eine Lebensdauer von nur 1,5 Jahren ist für einen Li-Akku untypisch wenig. Wieviel Ladezyklen zeigt denn Dein Akku an?

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    In letzter Zeit hat sich in Sachen Android und Office (i.e. KingSoft) einiges getan. Existiert auch ein Custom-ROM, welchem die Eigenschaft als "Datenschleuder" nicht beiwohnt? Oder sitzen diese Routinen zu tief im OS?

    So pauschal kann man das nicht mit Ja oder Nein beantworten - eher die Umkehrung der Fragestellung ließe sich bejahen:
    Nur mit einem gerooteten Phone hat man wirkungsvollen Einfluss auf das Datenschleuder-Verhalten.
    Überwiegend ist es ja nicht in erster Linie das System selbst, sondern die Anwendungen, die nach Hause telefonieren möchten.
    Das 100%ig sichere System gibt's nicht, womit alles eine Frage des Konfidenzniveaus ist. Bei Custom-Roms sitzt da eine riesige Meute freiwilliger Enthusiasten am Programmcode. Bei google und Co dagegen bezahlte Interessenwahrer eines marktwirtschaftlich orientierten Konzerns.


    Es gab kürzlich einen riesen Aufschrei, nachdem die Macher von CyanogenMod ein paar Daten über ihre Nutzer sammeln wollten - war sehr schnell wieder vom Tisch ;)
    Dagegen hab ich noch nie gehört, dass sich jemand ernsthaft bei google und Co über deren 'Neugier' beschwert hätte. :rolleyes:


    Ich benutze übrigens noch immer ein selbst gestricktes Symbian für's Geschäftliche :cool:
    Android ist für mich immer noch in der Rubrik 'Spielzeug/Gadget' angesiedelt.


    BTT: Schön, dass sich das Hersteller-Spektrum für Hardware langsam auch auf hohem Niveau verbreitert. Damit kommt man imho zu der Unabhängigkeit von Hard- und Software, die im PC-Bereich die bekannte Vielfalt hervorgebracht hat.
    Rooten ist ja kein Problem und ein nighty von Cyanogen gibt's ja auch schon.
    Daher würde ich mich auch über einen Test freuen :top: