Beiträge von Gallium

    Ich werfe mal das Fairphone in den Ring:
    offene Hardware, Wechselakku, DualSim
    freies rootfähiges System,
    kein Marken-Aufpreis,
    zeitgemäße Hardware mit android 4.2 (wobei der Installation von Alternativ-Systemen nichts im Wege steht)
    und nicht zuletzt fair produziert :top:

    Zitat

    Original geschrieben von mumpel
    Aber diese "kleine Platine" sollte man IMHO nicht selber "abbasteln" auch nicht bei einem alten Gerät. Von einem Fachmann oder Kenner machen lassen, dann hält das Gerät bestimmt noch einmal 5 Jahre.

    Das kommt auf die Bauweise und Dokumentation des Läppi an. Bei manchen ist die Platine mit einem handelsüblichen Steckverbinder montiert. Wenn man dann noch das 'Glück' hat, dass der Läppi gut dokumentiert ist (z.B. ifixit.com), steht einem Griff ins Innere nichts im Wege. Man sollte aber schon wissen, was man tut ;)
    Der (Rest-)Lebensdauer des Läppi ist das nicht abträglich, sofern man keine Schäden verursacht. Eher im Gegenteil, da eine bessere Stromversorgung die Hardware schont

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    Was den Akku betrifft. Man kann ihn ja zwei oder drei mal im Jahrt komplett entleeren (aber nicht tiefentladen) und dann wieder laden.

    Warum :confused:

    Zitat

    Aber wie wäre es mit einem "Auto-Kabel"? Gibt es für Notebooks. Zumindest früher einmal. Dann ein gutes Labornetzteil mit Zigarettenanzünder-Steckdose (Ja soetwas soll es geben). Eine Empfehlung wert? Oder besser "Finger weg"? Ist zwar auch nicht stromsparender, und billig ist das Netzteil auch nicht, aber wer weiss. Ob sich das lohnt muss jeder für sich entscheiden.

    Kfz-Adapter sind quasi das 'Gegenteil' der Laptop-eigenen Wandlerplatine. Sie erzeugen aus der niedrigeren Kfz-Boardspannung (11...14,4V) die höhere Laptop-Spannung (über 16V), damit auch ohne laufenden Motor nicht der Laptop-Akku in Aktion tritt. Damit würde dann zwei Mal unnütz und verlustbehaftet gewandelt

    Zitat


    Einen Vorteil hat der Akku aber, bei Stromausfall.

    Ohne Zweifel die beste USV für den Heimgebrauch :top:


    noch eine Überlegung zum Akku:
    Für den Dauerbetrieb am Netz sind Li-Akkus eigentlich nicht die beste Wahl, da sie speziell auf hohe Leistungsdichte und hohe Ströme (möglichst schnelle Ladung) getrimmt sind. Nachteilig ist ihre Empfindlichkeit gegenüber falschen Ladekennlinien, weshalb sie eigentlich immer nur gemeinsam mit schützender Elektronik verkapselt werden.
    Für den stationären Fall wären robustere NiMH-Akkus mit extrem geringer Selbstentladung besser (z.B. Eneloop), die wirklich nur bei Stromausfall einen Ladezyklus durchlaufen müssten und keine Erhaltungsladung erfordern.

    Zitat

    Original geschrieben von mumpel
    Bei stationären Betrieb sollte man gar keinen Akku einsetzen.

    So pauschal würde ich das nicht sagen.
    Da die Lebensdauer zyklenfester Akkus nicht so sehr durch die Ladezyklen selbst, sondern hauptsächlich durch die Ladebedingungen bestimmt wird, ist dies acuh ein Faktor, der bei der Ladeeffizienz zu bewerten ist.
    Insbesondere die Temperaturerhöhung bei hoher Lade-/Entladegeschwindigkeit oder einfach durch die erwärmende 'Umgebungs-'Hardware haben einen größeren Einfluß als die Zyklenzahl.
    Gerade dieser, aus Strom erzeugte, unerwünschte 'Wärme-Abfall' ist zu 100% als Energieverlust zu bewerten.


    Bei einem System, das (fast) ständig Netzversorgung hat, tritt dieser Fall hoher Lade-/Entladeströme defacto aber nie auf, so dass quasi nur die Selbstentladung kompensiert werden muss. Da bei mobilen Geräten jedoch kurze Ladezeiten gewünscht sind, 'vergessen' die Hersteller aus Kostengründen gern, eine zweite Ladekennlinie für diesen stationären Fall zu implementieren.
    Die meisten Akkus werden heute mit hohen Stromimpulsen geladen. Für den stationären Betrieb wäre ein kleiner konstanter Ladestrom jedoch viel sparsamer und sinnvoller (Erhaltungsladung). Zudem ist sinnvoll, den Akku nicht auf 100% Ladung zu halten, da die Ladeeffizenz gegen Ende des Ladezyklus deutlich schlechter wird und unnötig Wärme erzeugt wird.


    Aus praktischer Erfahrung kann ich einen Li-Akku eines Apple-Laptops vorweisen, der seit 2008 im 24/7-Betrieb arbeitet und eine Rest-Kapazität von 1,4Ah von ehemals ca.4Ah und nur 122 Ladezyklen (!) über diese Zeit hat, wobei einige dieser Zyklen auch auf Netzausfall zurückzuführen sind.
    Die Ladeelektronik des Laptops lädt im Bereich um 95...100% Ladezustand überhaupt nicht und oberhalb 90% nur mit kleinem Erhaltungsladestrom. Erst wenn die Ladekapaität auf unter 90% fällt, wird wieder auf 100% voll geladen.


    Sollte ein Laptop solch differenziertes Ledeverhalten nicht unterstützen, so wäre es sinnvoll, dies mit eigener Elektronik für Erhaltungsladestrom zu ergänzen. Die Schnell-Ladeelektronik könnte im Gegenzug dafür rausfliegen ;)

    Zitat


    Und auf keinen Fall eine falsche Spannung nutzen. Nur das Original-Netzteil nutzen, da an diesem die richtige bzw. vorgesehene Spannung vorhanden ist.

    Die Netzteilspannung liegt generell über der tatsächlich erforderlichen Netz-Betriebsspannung, damit im Falle von Spannungsschwankungen stets Reserve vorhanden ist. Viele Laptops haben intern einen Anschluss für die eigentliche 12V-Betriebsspannung. Meist klemmt eine kleine extra Platine an diesem Anschluss, die aus der 18V-Netzteilspannung die erforderlichen präzisen 12V erzeugt. Hier wird bei Billigwandlern schnell mal unnütz Strom verplempert. Ein hochwertiges elektronisches 12V-Gleichstrom-Netzteil ist vielen onboard-Netzteilen in Laptops überlegen, so dass man auch dort über einen Austausch (bzw Direkteinspeisung) nachdenken könnte.
    Eine Absenkung der Eingangsspannung hat kaum einen Einfluss, da die entnommene Leistung gleich bleibt, solange die interne Spannungsregelung dies noch kompensiert. Sobald die Regelreserve nicht mehr ausreicht, schaltet das System auf unerwünschten Akku-Betrieb. Damit ist aber gewöhnlich erst unterhalb ca 16V zu rechnen (siehe technische Spezifikationen Deines Laptops zur Eingangsspannungsschwankung)

    Re: Pop-Up Werbung für


    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Obwohl dieses Pop-Up mit dem "x" zum beenden angeklickt wurde erfolgte eine Weiterleitung auf die Seite des Umfragenveranstalters.

    Das "x" kann auch nicht funktionieren, da es sich um eine flash-Annimation handelt, bei der das Schließen gar nicht beabsichtigt ist. Da ich einen flash-Blocker habe, ist mir das erst gar nicht aufgefallen.
    Es gab übrigens zuvor schon seit mehreren Tagen ein unsichtbares Flash-Cookie in der linken oberen Ecke über dem TT-Logo.
    Ob da ein Zusammenhang besteht, kann ich nicht sagen. Üblicherweise wird so etwas auch zum Datensammeln genutzt :mad:


    Edit:
    So, da haben wir den Kobold...der kleine Flash-Geist hört auf die Link-Adresse


    "http:// amch.questionmarket.com/static/aol_circleblue_2m_li-300x250-1l-ger-nul.swf?clickTag=JAVASCRIPT:DL_GotoSurvey();&clickTag2=JAVASCRIPT:DL_Close();"


    Das Cookie in der linken oberen Ecke dagegen


    "http:// ads.heias.com/x/heias_sc.swf"


    Hab die Url mit Leerzeichen gespickt und quoted, damit keiner versehentlich draufdrückt ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Aber dann würde es doch auch andere Seiten betreffen und nicht nur TT, oder liege ich falsch?

    Kommt auf die Werbung an, die ja nicht von TT kommt. Seiten mit gleicher Werbung(-quelle) würden dem gleichen Effekt unterliegen

    Zitat

    Außerdem nutze ich Ubuntu - ein infiziertes System würde ich also ausschließen.

    Ist zwar um Dimensionen sicherer als Win... aber 100% Sicherheit gibt's halt nicht...
    und dann wäre da noch Dein Router...


    Ist zwar jetzt das falsche Unterforum, aber...
    Einfach mal alles blocken, was Du nicht brauchst (flash, javascript, java etc) und dann alle cookies, historie usw löschen. Wenn dann wieder beim Aufruf von TT die Wettseite kommt, hast Du ein ernsteres Problem.
    Wie gesagt, ich surfe gerade mit Safari, Firefox mobile und Firefox und kann die Werbung zuverlässig steuern.


    Edit: Schau mal, ob Deine DNS-Einträge noch stimmen.

    Es ist mit größerer Wahrscheinlichkeit für Dich ratsam, Dein System auf Infektion zu überprüfen; ggf auch Deinen Router.
    Was Du beschreibst, ist eine typische Umleitungsfunktion, die bei Dir heimlich installiert wurde.


    Zu Deiner Be(un)ruhigung versichere ich Dir, dass mir nach wie vor die Werbung gezeigt wird, die meinem (scheinbaren) Nutzerprofil entspricht.

    Zitat

    Original geschrieben von Plantek
    Und man ist mit Base sogar Deutschlandweit unter der Festnetznr. erreichbar, richtig?

    Ja, korrekt (auch wenn ich nicht vodafrank bin ;) )
    Am besten wickelst Du das mit vodafrank direkt via PN oder telefonisch ab. Habe ich selbst schon mit ihm mehrfach erfolgreich gemacht (und bin damit hier bei weitem nicht der Einzige). Er ist TT-Alteisen und kennt Tipps und Kniffe die man nicht unbedingt alle öffentlich verhandeln muss.
    Lies mal hier :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Lux
    Verstehe ich das Spiel richtig: der Tuner steckt im Netzwerkgerät und die Umschaltung läuft über die Kette Fernbedienung (z.B. Smartphone), Streaming-Client, Netzwerk-SAT Schächtelchen? Das riecht fast nach Delay?

    Ja, die Kette ist richtig. Das Empfängerkästchen hängt mit einem normalen Antennenkabel direkt an der Sat-Schüssel und streamt dann auf Kabel-Ethernet. Wo Du da jetzt ein Problem mit der Verzögerung siehst, verstehe ich nicht genau *kopfkratz*
    Ok, das Umschalten der Sender dauert gefühlt eine etwas längere Sekunde - aber das ist doch normal und vertretbar, oder ?

    Zitat

    Wenn unterschiedliche Clients was verschiedenes sehen wollen, was dann? Anzahl der SAT-Netzwerk Schächtelchen erhöhen?

    Ja, natürlich...
    Grundsätzlich braucht man doch sowieso für jedes 'Empfangsgerät' einen eigenen Receiver, wenn man nicht gerade denselben Sender schauen will. Die meisten LNBs haben ohnehin 4 Ausgänge. Wobei man hier natürlich keinen eingebauten Multiswitch im LNB haben darf.
    Du suchtest doch nach einem Twin-Receiver :confused:

    Zitat


    Insgesamt klingt mir diese Lösung nach dem Sahnehäubchen, wenn ich mit einem Tablett auf der Terrasse schauen will, aber nicht unbedingt nach der besten Lösung, wenn die SAT Dosen überall sind wo nötig - allein weil ich den Empfang auf 2 Geräte aufteile.

    Die Satdosen sind natürlich obsolet ;) Der Vorteil der Netzwerk-Variante ist, dass Receiver und Client nicht mehr in einem Gerät fest verbunden sind und daher die Zuordnung, wer welchen Receiver nutzt, zu jeder Zeit frei wählbar ist.
    Das entspricht im Prinzip Deinem bisherigen Nutzungsverhalten des Entertain-Angebots.
    Dein Cleint hat, entsprechende Konfiguration vorausgesetzt, die freie Auswahl:
    - LiveStream Sat-TV
    - Steam aus Mediathek, zattoo o.ä.
    - Wiedergabe von NAS
    - Aufnahme auf NAS
    - TimeShift und/oder andere Kombinationen obiger Quellen/Ziele


    wobei dies natürlich nicht nur für TV nutzbar ist ;)


    Bridge für Wlan oder PowerLan müsste man in dieser Gerätevariante ggf selbst einrichten. Die Empfänger sind zudem auch über USB und/oder Ethernet kaskadierbar. Jeder einzelne elgato-Client kann dabei zwei USB-kaskadierte Empfänger sauber unterscheiden: Bspw mit einem Kanal live schauen und den zweiten aufnehmen oder PiP oder...
    Bei weiteren Kaskadierungen sollte man jedoch eher auf verschiedene Netzwerksegmente ausweichen (empfiehlt elgateo)


    Das elgato-Beispiel habe ich genannt, da ich es selbst nutze und damit sehr zufrieden bin. Es gibt auch andere Hersteller, die das Prinzip 'via Netzwerk' ebenfalls nutzen. So gibt es auch Empfänger, die direkt einen PowerLan-Anschluss mitbringen, so dass für den Client die einfache Haushaltssteckdose für den Komplettanschluss reicht. (siehe dazu auch die Beiträge in meinem verlinkten Thread)


    martin
    veraltet nicht, da es dasselbe Prinzip ist, nur die Wandlung bereits im Satelliten erfolgt. Ich hatte bereits in meinem alten Thread dargelegt, dass diese Technik imho der künftige Stand der Technik sein wird.
    Bereits jetzt rate ich bei Neubauten, eine ausreichende Netzwerkverkabelung vorzuhalten. Häufig wird dann im Gegenzug die Parallelverkabelung mit Koax-Kabel stark reduziert oder - wie auch bei mir - gar nicht mehr installiert.


    Noch'n Edit:
    Es ist schade, dass sich diese technische Diskussion jetzt auf zwei Threads verteilt. Das macht die Übersicht nicht unbedingt leichter.
    Apropos, eine Übersicht zu derzeit verfügbarer Technik habe ich bis heute noch nicht gefunden. Es ist schade, dass sich die hier im Forum gesammelten Fakten nicht übersichtlicher zusammenfassen lassen. In anderen Foren gibt's die Möglichkeit, den Eingangspost kontinuierlich zu editieren, so dass alle Fakten sukzessive dort zusammengetragen werden können. Warum das hier nicht geht, ist mir nicht wirklich verständlich :rolleyes:

    Als Entertain-Nutzer hattest Du auch bisher schon TV über Netzwerk. Ich hatte seinerzeit den Thread eröffnet, um eine Übersicht verfügbarer Technik zusammen zu stellen. Imho ist die Übertragung über Netzwerk ohnehin komfortabler und einfacher. (und man braucht nur noch eine Sorte Kabel im ganzen Haus)
    Auch der dreambox-Vorschlag findet sich im verlinkten Thread...


    Leider kann man Beiträge nach einer gewissen Zeit nicht mehr editieren, so dass sich die Zusammenstellung nicht übersichtlicher gestalten lässt. (Ich hätte sonst alles im Eröffnungspost gesammelt).


    Ich selbst nutze netstream-sat-Empfänger von elgato, die direkt ins Netz streamen. Dass man diesen Stream an beliebiger Stelle empfangen/aufnehmen kann, ist sicher nicht erläuterungsbedürftig. (Wlan/Powerlan jedoch nur bedingt in FullHD)


    Als zentrale Empfangs- und Steuereinheit dient mir ein älterer Apple-Laptop (wegen Displayschaden ausgemustert und an den TV gehängt).
    Natürlich geht's auch preiswerter mit Mac Mini oder Gebrauchtware.


    Die Einrichtung als Mediacenter ist etwas zeitaufwändig aber hier in verschiedenen Varianten ausführlich beschrieben.
    Die von Dir geforderten Funktionen sind natürlich kein Problem :cool:


    Vorteil eines vollwertigen PC/Mac ist, dass man problemlos auch weitere Funktionen nachrüsten kann.
    Ich steuere mittlerweile meine gesamte Haustechnik über diese 'Zentrale' (für Lichtszenen, Heizungsregelung etc. gibt's applescript-module, die im Handy-Menü erscheinen). Erweiterungen, wie die Verteilung von Musik via Airplay im ganzen Haus o.ä. sei auch kurz erwähnt, ....usw. usf. :top:
    Das Ganze ist bei mir allerdings sukzessive, über Jahre hinweg ausgebaut und erweitert worden. siehe auch hier


    Als Fernbedienung sind verschiedenste Handys und Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen im Einsatz, wobei man auf Smartphones natürlich mehr sieht ;) Für den Nutzer ist gar nicht mehr erkennbar, dass man ein Gerät gemeinsam nutzt, da durch die Wlan-Verbindung natürlich keine Sichtverbindung bestehen muss. Man muss nur das richtige Endgerät auswählen, das ich nach dem jeweiligen Aufstellungsort benannt habe. (Küche, Wohnzimmer etc)
    Beim Fernsehen hat allerdings immer noch die kleine Apple-Fernbedienung den größten WAF :D


    Edit: Es sei vllt noch angemerkt, dass der elgato-Stream natürlich auch mit anderen Geräten außerhalb der Apple-Welt empfangbar ist. Die entsprechenden Linux und Win-Programme sind im Funktionsumfang weitgehend gleich. Es gibt auch entsprechende Apps für android etc.