Beiträge von Gallium

    Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier nicht in Eurem Thread trollen.
    Zur Netzneutralität wird auch schon an anderer Stelle diskutiert.


    Mich interessiert wirklich das jeweilige Datenvolumen der Tarife im Vergleich, da das im Gegensatz zu den theoretischen Geschwindigkeiten die wirklich relevante Leistungs-Größe ist. Ich bin derzeit noch umts-Nutzer und daher gewohnt zu vergleichen, wieviel ein GB kostet.
    Zumindest bei den Funk-Tarifen wird doch wirklich schon jetzt gedrosselt, oder :confused:
    Das wären dann lt Leistungsbeschreibung:
    Call & Surf Funk S = 10GB für 34,95 €
    Call & Surf Funk M = 15GB für 39,95 €
    Call & Surf Funk L = 30GB für 44,95 €
    Call & Surf Comfort = 75GB für 34,95 €
    Call & Surf VDSL = 200GB für 39,95 €
    Call & Surf Comfort Plus = 75GB für 39,95 €
    richtig?


    Ihr könnt ja gern vermerken, wenn (wie bei vodafone LTE) derzeit noch nicht gedrosselt wird.

    Wie wär's mit einem Smartphone? Für automatische Bildfolgen gibt's Apps und die Bilder damit ins Internet schicken, ist für'n Handy natürlich unkompliziert (z.B. via dropbox). Smartphones können darüber hinaus auch Bilderkennung realisieren und bspw nur dann Fotos schießen, wenn sich etwas bewegt.
    Allerdings ist der Stromverbrauch bei ständiger Netzverbindung nicht gerade Akku-schonend. Ein 'USB-Wechselakku' wäre wohl Pflicht.


    Eine alternative Solarstromversorgung wäre vom Handytyp abhängig.
    Die Größenordnung bei Handy-Akkus liegt bei rund 5Wh, was ggf bereits mit kleineren Solarrzellen auch bei schlechterem Wetter in ausreichendem Ladezustand gehalten werden kann.
    ...sofern nicht nachts gebaut wird ;)


    Problematisch wäre vermutlich die erforderliche mechanische Ausrichtung der Cam, da Handyhalterungen meist nicht so präzise fixieren.
    Wetterfestigkeit ist dagegen mit einem geeigneten Smartphone bzw einer Otterbox eher kein Problem.


    bungees Einwand bezüglich der Diebstahlsicherheit ist damit allerdings auch nicht vom Tisch....

    Ich habe vor ca 1/2 Jahr diese LED-Lampen gekauft und bin recht zufrieden damit (so gut eben 230V-Systeme sind). Im Shop gibt's auch zahlreiche andere Lampen, von denen ich annehme, dass sie von ähnlicher Qualität sind.


    Prinzipiell müsstest Du die bisherigen Trafos eigentlich nicht tauschen, wenn Du Dich an eine kleine Modifikation traust:
    LEDs benötigen, im Gegensatz zu Halogen-Lampen Gleichstrom. Halogen-Trafos liefern jedoch Wechselstrom. Ein einfacher Gleichrichter macht den Halogentrafo LED-tauglich :top:


    Ich habe dafür dieses Anschlusskabel für LED-Lichtschäuche zweckentfremdet, da ich bei dem Shop ohnehin bestellt hatte. (In dem kleinen rechteckigen Kästchen ist ein Brückengleichrichter verlötet). Der Gleichrichter muss allerdings hinter den Trafo - also in die 12V-Leitung; daher Netzstecker abschneiden und mit diesem Ende an den 12V-Ausgang des Trafos hängen.


    Es geht natürlich auch mit einfachen Gleichrichterdioden für 20Cent, wenn man selber löten/schrauben kann/möchte.


    Einige Anbieter haben auch LEDs mit eingebautem Gleichrichter (so, wie die 230V-Lammpen). Man sollte einfach drauf achten, wofür die Lampen der Wahl spezifiziert sind.


    Solltest Du jedoch noch alte Trafos mit großem Eisenkern haben, solltest Du aus Strom-Spar-Gründen auf elektronische Trafos umstellen.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Falsch, denn Du vergißt die Miete, Heizung und Warmwasserkosten, welche ebenfalls bezahlt werden...

    Diese Kosten sind in der verlinkten Grafik von 7650w extra ausgewiesen... einfach mal reinklicken ;)


    Die anderen 'Vergünstigungen' haben mit Steuern, um die es hier geht, nichts zu tun, wenngleich ich gern bereit bin den prozentualen Anteil von Monatsfahrkarten etc für Hartz-IV ler und 80k-Verdiener gegenüber zu stellen :cool:


    Über Sinn oder Unsinn der Finanzierung von Sport-Millionären durch die GEZ wurde im GEZ-Thread schon ausführlich geschrieben - hat aber auch nichts mit Steuern zu tun, auch wenn's einem manchmal so vorkommt ;)


    Edit:
    afair ist Heizungskosten-Erstattung mittlerweile gestrichen worden... (die Grafiken sind noch etwas älter)
    imho dürfte die, durch Hartz IV entstandenen 'Garantie-Miete für Vermieter' auch einen Anteil an den derzeitigen Mietsteigerungen haben.


    noch etwas grundsätzliches zu Sozialversicherungen:
    Wenn Du eine schwere Krankheit bekommst, wird das, was Du an Beiträgen eingezahlt hast u.U. auch nicht reichen, um die Behandlungskosten zu zahlen.


    Dieses Solidarprinzip gilt im übertragenen Sinne für alle Risiko-Versicherungen. Wer unverschuldet in Not gerät (dazu muss man heute auch Arbeitslosigkeit zählen) wird von der Gesellschaft (oder Versicherungsgesellschaft) getragen. Das gilt nicht nur für staatliche Versicherungen... oder willst Du das Prinzip von Versicherungen generell in Frage stellen :confused:


    Der Unterschied zu gesellschaftlich akzeptierten Versicherungen ist, dass bei Hartz IV nur noch der geringere Teil den Notleidenden zu Gute kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    http://bund.offenerhaushalt.de/11.html

    Ok, die Rente hatte ich bei der Betrachtung ausgelassen. Aber mittlerweile werden ja auch Renten zunehmend besteuert, so dass auch hier das Paradoxon greift, dass der Staat seine eigenen Leistungen besteuert - effektiv also seine Leistungen kürzt.... zu wessen Gunsten eigentlich?!


    Die Statistik der Hartz IV-Bezüge ist würdig, hinterfragt zu werden:
    Ein Hartz-IV ler bekommt afair 350,- monatlich --> 4,2TE p.a.
    Bei 20.400.000.000 Arbeitslosengeld II wären das (geteilt durch 4200) rund 4,8Mio Bezieher von Hartz IV. Laut Statistik sollen es aber weniger sein, oder :confused:


    Ist jetzt ein wenig OT, zeigt aber auch wieder, dass man Steuerpolitik nicht auf eine einzelne Steuer fokussieren kann, außer es soll Wahlpropaganda sein :mad:

    Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Stimmt, nur meinen die Linken hier auch die Empfänger von Sozialleistungen.
    Das wäre dann ein Perpetuum mobile.

    Da gebe ich Dir Recht. Die Besteuerung von Sozialleistungen ist irgendwie paradox. Aber wo willst Du da die Grenze ziehen? Sollen Polizisten, Lehrer oder Kita-Angestellte dann auch keine Steuern mehr zahlen?
    ..und den Begriff der 'Sozialleistungen' würde ich da auch relativieren. Was unterscheidet denn den Bauarbeiter des Hoover-Damms oder den Bauarbeiter an der neuen Bundesautobahn vom Bürgerarbeiter oder Ein-Euro-Jobber?
    Alle werden mittelbar vom Staat bezahlt - also aus Steuergeldern.


    Über die Gerechtigkeitsverteilung dieser Steuerausgaben könnte man jedoch trefflich streiten ;)


    ...übrigens geht der größte Teil des Sozial-Etats gar nicht an die Hartz IV - Leute, sondern 'Bildungsträger', Beschäftigungsgesellschaften und eine imho daran schmarotzende 'Hartz IV-Industrie'. Daher glaube ich auch nicht, dass gegen diese Lobby Hartz IV wieder abgeschafft wird - schade um die schönen Steuergelder, die da versenkt werden :flop:

    Die Diskussion um die Erhöhung der Einkommenssteuer ist imho 'Gerechtigkeits-Populismus', da das Gros der Steuereinnahmen durch Verbrauchssteuern (USt,Mineralöl etc.) generiert werden --> Steueraufkommen nach Steuerart. Während ich nicht mal für die Hälfte meiner Ausgaben USt zahle (Vorsteuerabzug), hat der angestellte Geringverdiener zwangsläufig auf 100% seines Einkommens USt zu zahlen, da er bei seinem geringen Verdienst gezwungen ist 100% zu konsumieren.
    Entscheidend ist doch, wieviel Steuern der Einzelne insgesamt zahlt. Prozentual zum Einkommen sind da die Geringverdiener wohl eher die viel beschworenen 'Leistungsträger' der Gesellschaft. ..vom Anteil der Sozialabgaben will ich mal gar nicht erst anfangen.


    Es wird auch immer gern übersehen, dass nicht nur Beamtengehälter von diesen Steuern gezahlt werden, sondern dass auch mal schnell ganze Wirtschaftssysteme gerettet oder gestützt werden können :D
    Das betrifft nicht nur die kürzliche Bankenrettung, sondern auch Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen, wie den Hoover-Damm o.ä. ...ist also keine Erfindung der LINKEN.


    Allerdings werden die 'Rettungskosten' von Mal zu Mal höher und die steigende Verschuldung der Staaten begrenzt den Handlungsspielraum von der anderen Seite.
    Andererseits kann man die Verschuldung auch nicht wesentlch zurückfahren. Woher sollen sonst die Zinsen für die immer größeren Guthaben kommen? Eine mit dem Wirtschaftswachstum korrespondierende Neuverschuldung ist daher sinnvoll und notwendig.

    Wir hatten da mal einen Samsung CLP300 im Einsatz, von dem es mittlerweile diverse Nachfolger gibt/gab. Grundsätzlich war der Toner von Alternativherstellern eigentlich genauso gut, wie das Original. Das Gerät wurde aber dennoch wieder 'in Rente' geschickt, weil die Druckqualität nicht mit einem guten Tintenstrahler mithalten konnte. Die Qualität des Toners war somit zweitrangig.
    Auch der Seitenpreis ist nicht wirklich niedriger, wenn man einen Tintenstrahler mit Dongle-freien Tinten nutzt.
    Vergleichspreise:
    1 Satz Toner 20,- für theoretisch 2000Seiten schwarz/1000 farbig
    1 Satz Tinte 6,- für theoretisch 350Seiten


    Dabei muss man berücksichtigen, dass nicht bedruckte Flächen trotzdem Toner verbrauchen, der dann im Resttoner-Auffangbehälter landet (den man auch wechseln muss)
    Tinte wird dagegen nur verbraucht, wenn auch wirklich Farbe auf's Papier kommt, wobei hier wiederum die Düsenreinigung zusätzlichen Verbrauch verursacht.


    Ein Wechel der Enwicklereinheit ist preislich mit dem Wechsel des Druckkopfes vergleichbar, wobei sich das beim CLP300 nicht wirklich lohnt.