Beiträge von Gallium

    Die Box erweckt den Eindruck eines 'Android-Sticks in the box'. So etwas hatte ich auch schon mal in Erwägung gezogen, da man heutzutage Video, TV etc auf den verschiedensten Wegen 'empfangen' kann.
    Die Erfahrungen mit Geräten auf Handy-Prozessor-Basis haben bisher gezeigt, dass die Leistung bisher nicht ausreichte, Formate abzuspielen, für die es keine zusätzliche Hardware-Beschleunigung im Gerät gibt.
    Ich würde daher eher auf etwas leistungsstärkere Hardware setzen und wie
    am Ende meines Threads erwähnt auf eine ressourcenschonende MediaCenter-Software (hier XBMC) setzen.
    Gerade am Beispiel Zattoo zeigt sich, dass man bei der schnellen Entwicklung mit leistungsfähiger Universal-Hardware besser fährt als mit hochspezialisierter Hardware-Beschleunigung, die man beim nächsten Entwicklungsschritt nicht so einfach nachrüsten kann.
    Die Tastatur-/Maus-Bedienung ist in dem Fall natürlich kein Problem ;)

    Zitat

    Original geschrieben von TelefonOpa
    Gibt es überhaupt RJ45 Stecker für 4 Adern? Oder werden einfach nur die 4 Adern aufgelegt.


    Es gibt zwar auch Stecker mit 4 Adern, allerdings sind diese ausschließlich für Telefon gedacht. In Deinem Fall nutzt Du die 8poligen Westernstecker/-dosen mit der 100BaseTX-Belegung. Bei den Patchkabeln kannst Du natürlich auf handelsübliche 8polige zurückgreifen und musst keine Crimpzange zur Herstellung eigener Patchkabel kaufen.

    Zitat

    Woher weiß ich eigentlich welche Farbe wo hin kommt? Steht das als Bedienungsanleitung bei den Netzwerkdosen oder Steckern dabei?

    Gelegentlich liegt tatsächlich eine 'Bedienungsanleitung' bei aber meist sind die Kontakte farblich gekennzeichnet. Falls nicht, kennt auch hier Wikipedia den Standard.
    Welche Farbzuordnung man wählt, ist bei Privat-Installationen eigentlich egal, solange man sich an die einmal gewählte Regel hält. In Deinem Fall werden vermutlich ohnehin andere Farben in den Kabeln zu finden sein, da es sich um Telefon-Anschlüsse handelt.
    Es wäre gut, mal vorab nachzuschauen, welcher Kabeltyp da bei Dir in der Wand liegt. Abhängig davon und unter Angabe der jeweiligen Länge kann man dann entscheiden, ob ggf eine Gigabit-Verkabelung möglich wäre.
    Ob das überhaupt benötigt wird, musst Du anhand der Datenraten Deiner gewünschten Anwendungen selbst entscheiden.


    Warum kannst Du Deine Fritzbox eigentlich nicht zentral am Verteiler (Keller) aufstellen? Dann bräuchtest Du keinen weiteren Switch oder Router und die Bandbreite würde besser aufgeteilt.


    Deinen anderen Router kannst Du natürlich auch als Switch mißbrauchen, wenn Dich der höhere Stromverbrauch nicht stört. Übrigens haben ältere Router meist auch nur Fast-Ethernet-Anschlüsse, was bei 4adriger Verdrahtung natürlich nicht weiter auffällt, bei Gigabit jedoch zur Bremse würde.


    Für den 'durchgeschleiften' Anschluss im Vorzimmer wäre ggf ein weiterer Switch denkbar, der die 4 anliegenden Fast-Ethernet-Anschlüsse miteinander verbindet (zwei Doppelsteckdosen statt eines Patchfelds würden dort reichen). Theoretisch könnte auch Deine Fritzbox dort stehen und die Switch-Aufgabe mit übernehmen. Allerdings müsste dann sämtlicher Internetverkehr über die Strecke Vorzimmer - Keller, bevor er auf die eigentlich benötigten Zimmerstränge verteilt wird, was bei einem 32er Kabelanschluss die effektiv verfügbare Bandbreite von Fast-Ethernet bereits leicht überschreitet.
    Falls je ein Fast-Ethernet für Vorzimmer und 'durchgeschleiftes Zimmer' reicht, wäre auch denkbar das Durchschleifen über ein kurzes Patchkabel zu stecken und die beiden anderen Stränge für die Vorzimmerverbindung zu nutzen. Damit würde der Switch und sein entsprechender Stromverbrauch eingespart werden können.

    Re: Netzwerk auf die Telefonhausverteilung auflegen


    Zitat

    Original geschrieben von TelefonOpa
    ich will bzw. muss von WLAN aufgrund von Störungen auf eine Alternative ausweichen.


    Kabelvarianten sind eigentlich immer zu bevorzugen. Nur wo es unumgänglich ist sollte man Wlan als 'Ersatz' des Kabels betrachten. Da das bei der Mehrzahl der Nutzer leider nicht so gesehen wird, haben wir die große 'Verseuchung' mit den sich gegenseitig störenden Netzen in Ballungsgebieten. :flop:

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    Folgende Situation:


    Ich habe mir überlegt, die Telefonverkabelung für die Netzwerkverteilung zu nutzen. Vor Ort sind ca. 5 Räume mit je 8 Adern Kabel welche z.Zt. nicht genutzt werden. Im Keller laufen die 4 Kabel (eine Dose wird wohl durchgeschleift, deshalb nur 4 Kabel für 5 Dosen) zusammen und gehen in den Telefonhausverteiler.

    Das ist schon mal nicht die schlechteste Ausgangslage :cool:
    Telefon-Kabel sind auf kurzen Distanzen ein ein recht guter Ersatz für Netzwerkkabel

    Zitat

    Ich stelle mir alles weitere etwa so vor:


    Ich besorge mir jetzt ein Port Netzwerkdosen (weil nur einmal 8 Adern) und bringe diese in den Räumen an wo ich Netzwerk gerne nutzen möchte.

    8 Adern brauchst Du nur für Gigabit-LAN. Ob das mit Deinen vorhandenen Kabeln machbar ist, müsste man erst testen. Stattdessen bist Du vermutlich mit 2x Fast-Ethernet (100Mb) zu je 4 Adern besser versorgt - also auch die übliche Doppelsteckdose :)

    Zitat


    Im Keller verbinde ich alle Kabel mit eine Lüsterklemme oder ähnlichen, so dass alle Kabel mit einander verbunden sind.

    Uuuh, das Wort 'Lüsterklemme' ist für Netzwerker ein böses Pfui-Wort :D
    Netzwerkkabel werden üblicherweise über einen Sternverteiler (Switch oder Hub genannt) zu einem Netz zusammengeführt. Solche 'Verteiler' findet man aber häufig schon in Routern, die damit mehrere Netzwerkanschlüsse haben.

    Zitat

    Jetzt stecke ich einfach ein Netzwerkkabel von meiner Fritzbox in die „Hausverteilung“ und habe in den anderen Räumen Netzwerk.


    Wie schon angedeutet, ist Deine Fritzbox (oder ein anderer Router) eine ausreichende Hausverteilung. Jede Zimmersteckdose wird mit genau einem Ethernet-Anschluss Deiner Fritzbox verbunden. Das bedeutet, dass jede Zimmersteckdose mit einer korrespondierenden Steckdose in der 'Hausverteilung' 1:1 verbunden wird - quasi als Patchkabel in Dosenform;)

    Zitat

    Ist, dass Telefonkabel überhaupt geeignet für mein Vorhaben? Wenn ja, wir auch die Leistung ausreichen? Oder wird die Leistung im Bereich von Powerline liegen und ich kann mir den Ausbau sparen?

    Wie bereits im obigen Link nachzulesen, reicht das in den meisten Fällen bei üblichen Hauslängen aus. Was willst Du denn überhaupt darüber schicken? Brauchst Du wirklich Gigabit-Geschwindigkeiten. Internet ist um Potenzen langsamer und auch FullHD-Streams liegen bei nur 20Mb/s
    Powerline hat demgegenüber deutlich größere Hürden. Abgesehen davon, dass die dort angegebenen Geschwindigkeiten ähnlich zu bewerten sind, wie Wlan-Geschwindigkeiten, musst Du auch auf die Verteilung Deiner Phasen im Stromnetz achten und brauchst u.U. kostspielige Phasenkoppler. Teurer wird Powerline in jedem Fall.

    Zitat

    Kann ich überhaupt ohne spezielles Werkzeug die Netzwerkdosen anbringen? Muss ich jetzt in jedem Raum eine Netzwerkdose (Abschlussdose) installieren, oder kann ich die nicht genutzten Räume ohne Dose so belassen?

    Nein, aber das LSA-Auflegewerkzeug dafür kostet unter 5,-
    Nur die genutzten Zimmerdosen müssen mit genau einer gleichen Dose auf der anderen Seite (Hausanschlussraum) verbunden werden. Du könntest aber auch in Erwägung ziehen, alle Zimmersteckdosen auf ein Patchfeld zu legen (quasi eine Mehrfachsteckdose). Dann kannst Du jederzeitzeit die Zuordnung Deiner Zimmersteckdosen ändern und bei Bedarf auch andere Signale (z.B. Telefon) einfach durch umstecken zuordnen.

    So pauschal kann man Dir nichts konkret empfehlen. Es kommt - wie immer - darauf an, was Du konkret Deinen Besuchern anbieten möchtest.


    Für eine Site mit Infos, Bildern etc. 'nur' zum Lesen und Betrachten brauchst Du nur Webspace, den man zumeist kostenfrei in ausreichender Menge bei verschiedenen Anbietern bekommt. (Ein einfaches Kontaktformular ist da auch noch möglcih)


    Möchtest Du jedoch Interaktionen mit Deinen Besuchern und Ihnen die Möglichkeit geben, eigene Inhalte einzubringen (so wie hier auf TT), brauchst Du eher ein Blogsystem (das genannte wordpress ist nur eines von vielen). Dafür ist erforderlich, dass Du einen eigenen Server im Netz betreibst/mietest. Das ist ein echter oder virtueller 'PC' der rund um die Uhr am Netz hängt und entsprechend 'programmiert' werden muss. Das könnte auch durchaus Dein PC zuhause.
    Das klingt jetzt komplizierter als es in Wirklichkeit ist, da solche 'Programmpaket' meist fertig angeboten werden und nur noch an eigene Bedürfnisse angepasst werden müssen - vergleichbar mit Linux-Distributionen, die es auch in vielfältiger Form als fix und fertige Pakete gibt.


    Die 'hohe Schule' und zugleich flexibelste Variante sind sogenannte Content Management Systeme, die Dir weitgehende Freiheiten bei Gestaltung und Verwaltung bieten aber hier nur der Vollständigkeit halber genannt sein sollen, da sie für Einsteiger zu viel Startaufwand bedeuten.


    Zum Traffic-Bedarf sei schon mal darauf hingewiesen, dass es sinnvoll ist, die Inhalte aufzuteilen. Wenn Du bspw die großen Bilder und Videos auf dropbox-Space ablegst, kostet Dich der darauf entfallende Traffic gar nichts.


    Die Registrierung einer domain hat mit all dem zunächst nichts zu tun, wird aber von den Anbietern gern gebundelt, um die Kunden zu binden. Neben der Sicherung der Namensrechte ist diese Registrierung dafür da, im 'Internet-Telefonbuch' (DNS ) die Verknüpfung Deiner domain-Bezeichnung ("www.meineseite.de") mit der IP-Adresse ('Internet-Telefonnummer') Deines Web-PCs zu hinterlegen.


    Vllt erklärst Du mal, was Du publizieren willst, und wie Du Dir den Kontakt zu Deinen Besuchern vorstellst. Vllt verlinkst Du mal eine Seite, die in der Funktion Deinen Vorstellungen entspricht. Dann kann man konkretere Vorschläge machen.

    Für diesen und alle anderen Fällen, in denen nicht klar ist, wer wohin 'nach Hause telefonieren' will, empfehle ich AppGuard-mobile.apk. Die App braucht allerdings root-Rechte, kann dann aber praktisch jede Verbindung zur Außenwelt kontrollieren/erlauben/unterbinden :top:

    Zitat

    Original geschrieben von system02
    Den NEC hatte ich aufgrund der guten Bewertungen und deiner Empfehlung gekauft.
    Sollte sich jetzt der leise Verdacht einschleichen ich hätte "Müll" gekauft?
    Deinen Link hatte ich seinerzeit schon gelesen.

    Hmm, ich weiß nicht, wie Du zu Deiner Geräteauswahl gekommen bist... ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals ein TN-Panel vorbehaltlos als Arbeitsplatz-Gerät empfohlen zu haben :confused:
    Für Video ist es, wie schon erwähnt, wegen seines günstigeren Preises eine Überlegung wert und wegen der schnellen Schaltzeiten auch bei Gamern beliebt. Da spielt es auch keine Rolle, wenn bei abweichendem Blickwinkel dunkle Bildteile im Schwarz absaufen und Farben sich verändern.
    Pauschal von Müll zu sprechen, wäre sicher falsch, da es auf den jeweilgen Einsatzzweck ankommt. Eine eierlegende Wollmilchsau ist ein TN jedoch keinesfalls.
    Die E-Serie von NEC sind als Consumer-Geräte konzipiert und sicher nicht das Schlechteste, was man aus TN rausholen kann... sie setzen aber wegen dieser Zielgruppenorientierung auf Multimediaausrichtung.

    Zitat

    Macht sich denn der Auflösungsunterschied bei gleicher Grösse positiv/negativ bemerkbar oder machen "die paar Pixel" nichts aus bezogen auf Schärfe, Arbeitsbereich usw.?

    Auch hier die eindeutige Antwort: Kommt drauf an :p
    Nur für FullHD wäre eine größere Auflösung unsinnig, da gar nicht mehr Pixel zur Verfügung stehen, die angezeigt werden könnten (4k dauert sicher noch ein Weilchen).
    Ein Desktop würde dagegen profitieren, da die Arbeitsfläche größer würde. Vielen Anwendern ist die Darstellung dann aber schon wieder zu klein und um Nasenabdrücke zu vermeiden, vergrößert man die Darstellung wieder. Natürlich sieht das durch die bessere Kantenglättung mit höherer Auflösung besser aus - wenn man's denn sieht - das mit der Retina-Auflösung ist halt so'ne altersbedingte Größe :apaul: ;)
    Wirklich sinnvoll (oder fast schon zwingend) ist eine hohe Auflösung bei Grafik- oder Fotoanwendungen, da man hier mit solchen Pixelmengen arbeiten muss.


    Man sollte bei höheren Auflösungen aber auch bedenken, dass die Grafikkarte dafür erheblich mehr leisten muss und auch entsprechende Schnittstellen, wie von mcbear1 erwähnt, vorhanden sein müssen. Der damit einhergehende höhere Stromverbrauch ist im Verhältnis zur Hintergrundbeleuchtung bei solchen Diagonalen eher vernachlässigbar, soll aber nicht unerwähnt bleiben.


    Ein überlegenswerter Kompromiss wäre die Standard DVI/HDMI-Auflösung von 1920 x 1200. Die paar Pixel unten dran schaffen Platz für Werkzeugleisten etc, ohne das Video verkleinern zu müssen.
    Mehr Bildhöhe bedeutet übrigens auch weniger scrollen :cool:
    TN-Panele mit dieser Auflösung gibt's wegen ihrer Zweckorientierung auf FullHD jedoch fast gar nicht. Der Preissprung auf 1920x1200 fällt also unverhältnismäßig groß aus, da Du zwangsläufig ein hochwertigeres Panel (VA/IPS) nehmen musst.


    Warum muss es bei Dir eigentlich so eine große Diagonale haben... Fernseher-Ersatz?


    Fazit für den Heimbereich:
    für Video/Spiele reicht TN-Panel mit FullHD
    Grafik, Foto kann eigentlich nicht groß genug sein und bei Farbtreue ist VA oder IPS Pflicht
    Desktop gewinnt mit größerer Arbeitsfläche - wenn man's denn noch erkennen kann.

    Zitat

    Original geschrieben von KennyLakeside
    Will mir echt niemand was verkaufen???!

    Das ist eher keine Frage des 'Wollens' sondern des 'Könnens'. Die neuen Tarife haben schlechtere Konditionen als die alten und der Genion wurde komplett abgeschafft. Du bist vermutlich besser beraten, wenn Du den Alt-Tarif behälst (sofern Du keine Handyfinanzierung mit drin hast)

    Zitat

    Original geschrieben von Herb
    Ich habs neulich schon mal gedacht aber gemeint: zu primitiv.

    Das muss ja nicht per se negativ sein. Auch die Vorschläge von fahrsfahrwerkaus zeigen, dass man mit einfachen Löungen manchmal zuverlässiger fährt... und wenn ich da an die russische Raumfahrttechnik denke, dann tolerieren solche Technikansätze auch eher Bedienfehler oder mangelndes Qualitätsmanagement.

    Zitat


    Prinzip: Schaltung 1 hat einen festen Schwingkreis und sendet mit der Frequenz bei Auslösung einen Lichtstrahl an den Empfänger. Der demoduliert und schaltet...
    Das ganze geht auch mit FM an den Spulen , dann hat man ein Walkie Talkie

    Ok, Lichtwellen sind auch nur elektromagnetische Wellen (Radio-Prinzip) und Licht (heute eher Laser) als Richtfunk-Medium ist auch eine etablierte Technik. Da muss man heutzutage nicht mal mehr löten ;)


    Ich favorisiere allerdings eher eine Lösung mit Alltagsgeräten, wozu ich mittlerweile eben auch Smartphones oder Handys zähle... und das passt schließlich auch besser in ein Telefon-Forum :p :D



    Wenn ich mir aktuelle Entwicklungen anschaue, dann entwickeln sich Handys auch immer mehr zur unversellen Steuerzentrale unserer Alltagsgeräte. Stichworte: Heimautomatisierung, Handy-Universalfernbedienung, Internet der Dinge (durch IPv6), Wlan-Schalter á la fritzbox, usw.
    Dinosaurier-Entwicklungen wie bspw EIB/KNX (Bussystem mit extra-Verdrahtung) oder andere hochspezialisierte Lösungen werden imho zukünftig durch Universallösungen verdrängt. Man lötet nicht mehr sondern installiert mit Software die gewünschte Funktion (aka App)


    Es gibt aber eben Einsatzfälle, wie hier, wo diese Unversallösung (noch) unzulänglich ist oder ich die adäqate Löung noch nicht kenne :apaul:

    So, nach vielen Wochen fotountauglichen Regenwetters, war gestern endlich geeignetes Test-Wetter.
    Mit einer einfachen VideoCam und einer DLSR haben wir testweise verschiedene entfernte Objekte 'angepeilt'.
    Zur Lageorientierung wurde einfach eine Messlatte ins Bild gestellt. Über die 'Passage' dieser Markierung durch das Flugzeug läßt sich das zeitgleiche Standbild der VideoCam leicht herausfinden, ohne Atomuhren bemühen zu müssen ;)


    Wie erwartet ist ein Videostandbild um Dimensionen schlechter als ein echtes Foto einer DSLR. Vor allem die Tiefenschärfe kommt nicht an Fototechnik heran. Im Standbild sieht man nur einen verschwommenen Punkt, während das Foto sowohl das entfernte Objekt als auch die Messlatte im Vordergrund ausreichend scharf abbildet. Trotzdem lassen sich die Höhenwinkel aus beiden Bildern mit ausreichender Genauigkeit ablesen.


    Soweit funktioniert also die Lösung von fahrsfahrwerkaus. Vor allem die Einfachheit gegenüber vorangegangenen Versuchen mit Winkelmessern und Atomuhrzeiten hat doch beeindruckt :top:
    Dafür auf jeden Fall erst mal ein dickes Bienchen und den goldenen Archimedes 1. Klasse :)


    Auch wenn unser Problem nun auf einfachere Weise gelöst ist, bleibt die ursprüngliche Frage nur unbefriedigend beantwortet. Das (gleichzeitige) Auslösen verschiedener Funktionen an entfernten Orten kann schließlich auch für andere Szenarien nützlich sein. :cool:


    Ich habe bereits mit einem IP-Fernschalter experimentiert, dessen Webinterface auch über eine mobile Datenverbindung bedienbar ist. Die Laufzeit ist selbst bei UMTS erstaunlich gering. Der Zeitstempel der abgehenden http-Pakete (mit Tamper Data erfasst) weicht nur 2-3sec vom Schaltzeitpunkt ab.
    Mit LTE dürfte das sicher noch besser werden.


    Trotzdem hat das Schalten über http ein wenig Kanonen-auf-Spatzen-Charakter. :rolleyes:


    Hat jemand Vorschläge für eine 'direktere' Fern-Schalt-Variante über mobile Datenverbindung?