Beiträge von Gallium

    Zitat

    Original geschrieben von pokkaf
    Wenn ich aber die sipgate-Nummer auf dem Handy (sowohl per sipgate-App als auch mit dem direkt ins Smartphone integrierten VoIP) nutze, ist die Sprachqualität Meilen weit schlechter mit Aussetzern und deutlich spürbarer Latenz.

    Das gilt prinzipiell für alle Paketdatenübertragungen per Funk, da sich die Antwortzeiten (Latenz) hier technisch bedingt verschlechtern. Im Gegensatz zu direkten Funkverbindungen wie bspw DECT muss ein Datenpaket über Wlan oder Mobilfunk mehrfach geroutet werden, was stets ein paar Millisekunden Verzögerung hinzufügt. Hinzu kommt bei Mobilfunk noch die Priorisierung am jeweiligen Mobilfunkmast, bei der man ständig mit anderen Nutzern konkurriert. Bei Wlan hat man dagegen häufig mit konkurrierenden Wlans der lieben Nachbarn oder anderen Störquellen auf gleicher Frequenz zu kämpfen.
    Im Ergebnis gehen auf allen Datenpaket-Funkstrecken immer mal ein paar Datenpakete verloren, was zu Knacksern, Aussetzern oder Abbrüchen führt.


    Mit dem Einzug neuer Techniken wie LTE sieht das schon ein wenig besser aus, kommt aber noch immer nicht an die Stabilität einer einfachen Klingeldraht-Leitung heran.

    Zunächst müssten wir mal wissen, was für einen Telefonanschluss Du überhaupt hast. (Scheint wohl eine ISDN-Variante zu sein) und welche Endgeräte existieren. Für analoge Telefone reicht im Zweifelsfall auch eine einfache 2-Draht-Leitung.


    Da ich annehme, dass Du die Kamera-Bilder nicht ins Internet schicken willst (kannst), ist die Aufzeichnung (?) der Kamerabilder und die Datensicherung der 6 PCs eine Insellösung, die mit dem Telefon oder dem Internet eigentlich nichts zu tun hat, oder?
    Wofür nutzt Du in diesem Zusammenhang denn eigentlich Internet?


    Um dafür Tipps zu geben, müsste man wissen, um was für Kameras (AUflösung, Steuerung, Anschluss) es sich handelt. Welche Art Netzwerkverkabelung hast Du zu den Kameras und PCs verlegt? Wofür sind die PCs überhaupt da und welche Daten (-mengen) müssen dort gesichert werden?


    So, wie ich das bisher verstehe, willst Du die Überwachungsbilder (oder Videos?) auf einem Server im Haus 1 speichern oder sollen auch irgendwo Live-Bilder übertragen werden?
    Warum muss es unbedingt Windows sein? Wenn unbedingt Windows, welche Version?

    Zitat

    Wohnhaus 2 (keine ISDN-Leitung vorhanden, da die Adern für Land benötigt werden!)

    Was bedeutet 'Land'?

    Zitat

    Faxnummer Stall 2 und eventuell zum senden von Störungsmeldungen aus Stall 2 und der Futterküche

    Wie sehen diese Störungsmeldungen aus? Was soll da wohin übermittelt werden (Fax von Hand, automatische Störungsmelder...)?

    Zitat

    Original geschrieben von hoe
    ich werde das Tool sicher auch nicht via App nutzen...

    Aber genau das ist doch der einzige Vorteil, den das System gegenüber konventioneller Technik bietet :confused:

    Zitat

    BTW: aber Cloud-E-Mail nutzt Du? Ich nicht...

    Ich schrieb extra, dass die Speicherung meines Bewegungsprofils bei einem fremden Dienstleister für mich ein No-Go ist. Im Zeitalter des Facebook-Exhibitionismus darf das jeder selbst entscheiden. Man sollte nur überhaupt wissen, dass der Anbieter das speichert (prinzipbedingt speichern muss).
    Ich käme auch nicht auf die Idee, meine Haus-Automatisierung in die Cloud auszulagern. Erlerntes Bewegungsprofil zur Heizungssteuerung ist, wie ich bereits schrieb, eine gute Idee... darf aber mein Haus nicht verlassen.


    Unabhängig vom Sicherheitsaspekt, den jeder für sich selbst entscheiden kann, sollte man sich die Wirkungsweise dieses Systems verdeutlichen:
    Es handelt sich um einen einfachen Einzel-Raum-Thermostaten, dessen Schaltschwelle (Temperatur bei der an-/ausgeschaltet wird) via IP gesteuert wird.
    Alles was wirklich zur Energieeinsparung wichtig ist, bleibt bei so einer primitiven Zweipunkt-Steuerung außen vor. Zudem ist die Steuerung über einen einzelnen zentralen Fühler (aka Führungsraum) eine Technik aus den 80er Jahren.


    Jeder Baumarkt bietet heute elektronische Thermostate ab 25,- an, die jeden einzelnen Raum individuell steuern oder regeln können. Eine Kombination mit Fenster-/Türkontakten und die direkte Rückmeldung an den Heizkessel erlauben eine Modulation der angeforderten Heiz-Leistung auf genau den zu erwartenden Bedarf. Eine Steuerung hat systembedingt diese Rückkopplung nicht, weshalb der Kessel immer annehmen muss, dass Vollast gefragt ist und im Zweipunktbetrieb unwirtschaftlich hin und her taktet.
    Oder um es salopp zu formulieren:
    Eine energiesparende Regelung weiß, warum gerade Leistung nachgefragt wird und passt dementsprechend die Leistungsanforderung an den Kessel auf den zu erwartenden Bedarf an. Die Anwesenheit des Bewohners (Smartphones) ist dabei nur ein Parameter von vielen.


    Wer sich auf diesen Anbieter einlässt, sollte auch bedenken, dass damit die bisherige (womöglich bessere) Regelung gegen die einfache Steuerung des Anbieters ausgetauscht wird.
    Mit was da verglichen wurde, um die ominösen 27% Einsparung zu erreichen, wird natürlich nicht angegeben :flop: Zumindest ist der Anbieter so ehrlich, anzugeben, was sein System nicht berücksichtigen kann:

    Zitat

    tado° hat in Tests mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Bausubstanzen durchschnittliche Einsparungen von 27% ermittelt. Grundsätzlich ist diese Zahl von verschiedenen Faktoren wie z.B. Bewohnerverhalten, Wetter und Gebäudecharakteristika abhängig.

    Gerade das kann aber womöglich die bisherige Heizungsregelung, die man für dieses Sytem still legt, erfassen und auswerten :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Rumpel
    Ich möchte Mediendateien (Filme, Musik und Bilder), welche auf einem NAS liegen bequem und komfortabel im Haus verteilen.

    Wlan oder Kabel? FullHD drahtlos kommt derzeit schnell an die Grenze des technisch Machbaren.

    Zitat

    Bisher getestet XBMC auf einem Android Stick am TV angeschlossen.
    Gutes Konzept, allerdings muss der Stick ganz schön performant sein, will heißen XBMC kommt ins stocken und ruckelt. :-(

    Das ist das Problem aller Handy-Prozessoren, die in diesen Sticks derzeit verbaut sind. Strom sparen hat eben auch Nachteile ;) Solange man bei leistungshungrigen Codecs auf vorhandene Hardwarebeschleunigung zurück greifen kann, ist das kein Problem. Sobald aber ein neuer oder abgewandelter (verbesserter) Codec eingeführt wird, steht man mit dieser hochspezialisierten Hardware im Regen. Das erinnert mich immer daran, wie damals plötzlich ein Haufen DVD-Player auf dem Müll landeten, weil man plötzlich DivX-Unterstützung brauchte. Ein Deja-vu, das sich alle paar Monate wiederholt.

    Zitat


    Ach ja, wenn man ein Android handy als Fernbedienung mit einbinden könnte, wäre das für mich nochmals ein großes Plus


    Was habt ihr bereits versucht und für welche Lösung habt ihr euch entschieden?

    Wegen der Leistungsreserve habe ich noch immer ein altes 2008er Apple-Notebook (mit defektem Display) als MediaCenter am TV laufen. Als Fernbedienung geht da fast jedes Smartphone. Ich habe auch noch ein paar Symbian in meinem Handy-Zoo :cool:
    Zudem laufen auf so potenter Hardware problemlos auch andere Anwendungen parallel, die ebenfalls über Handy steuerbar sind (Home-Automatisierung)


    Ich würde Erfahrungswerte und funktionierende Gerätekombinationen gern mal in einer Tabelle sammeln. Das Dumme ist nur, dass man nach ein paar Tagen seine Beiträge hier nicht mehr editieren kann. Die Lesbarkeit eines ständig wachsenden Thread macht so eine Übersicht hier eher unpraktikabel und unübersichtlich. :rolleyes:

    Ja, ich hatte die google-Werbung auch schon gesehen :rolleyes:
    Nette Idee mit der Geo-Location-Verknüpfung. Ansonsten finde ich die Auslagerung der eigentlichen Steuerung (keine Regelung !) an einen externen Dienstleister nur bedingt sinnvoll. (ist auch nur im ersten Jahr gebührenfrei).
    Das dabei vom Dienstleister erstellte Bewegungsprofil wäre darüber hinaus für mich ein No-Go :flop:


    Eine eigene Regelung (nicht Steuerung) ist in der Wirtschaftlichkeit immer deutlich überlegen. Das Aus-/Einschalten über eine App aus der Ferne kann man an jeder Regelung mit 'nem einfachen IP-Schalter nachrüsten So etwas gab's schon früher als einfache Telefon-Schalter-Funktion.
    FÜr die Kontrolle einer Heizungsregelung würde ich jedoch immer den Zugriff auf alle Parameter empfehlen.

    Für unseren Verein suche ich eine Gerätekombination, die vor jede gewählte Nummer eine feste Ortsvorwahl wählt. Als Anschluss ist ein Mobilfunkvertrag mit Festnetzflat geplant. Ein entsprechender Terminaladapter wäre also auch erforderlich.
    Gibt es Terminaladapter, die die automatische Ortsvorwahl unterstützen oder muss ich eine Kombination aus Telefonanlage und Terminaladapter einrichten?
    Würde mich über Vorschläge für ein All-Inclusiv-Gerät freuen.

    Zitat

    Original geschrieben von mondlaub24
    Wenn ich s richtig verstehe ist das quasi eine SMART PHONE CAM Lösung, bei der die Bilder
    auf einer "was auch immer ??" Drop Box landen. Die Drop Box kann man dann wohl von aussen erreichen.


    korrekt... dropbox ist ein kostenloser Webspace, bei dem man entweder einzelne Dateien oder ganze Verzeichnisse (quasi wie Fotoalbum) über einen öffentlichen Link frei zugänglich machen oder nur autorisierten Usern freigeben kann.

    Zitat


    Einerseits müsste ich ne Halterung für das Phone konstruieren, Infrarot für die Nacht will ich eigentlich
    nicht drauf verzichten und für die Aussenmontage schliesst sich das Smartphone eigentlich auch aus.


    Halterungen für wetterfeste Smartphones oder outdoor-Gehäuse sind handelsübliche Artikel ;)
    separate IR-Scheinwerfer haben den Vorteil, dass sie nicht am gleichen Standort befestigt sein müssen. Neben einer u.U. besseren Ausleuchtung sieht man so auch nicht, wo die eigentliche Kamera versteckt ist. IR-Licht kann man nämlich mit jedem Foto-Handy sehen.

    Zitat

    Von den UMTS Routern habe ich auch 3 "rumfliegen", die würde ich in der Lösung schon ganz gern mit verbauen.

    Das ist natürlich ein Totschlagargument :p :D
    Ein Billig-Smartphone für 50,- (oder gebraucht noch weniger) kann mit Apps 'programmiert' werden und so einen steuernden PC für Deine ELRO-Cam ersetzen. Laut technischer Beschreibung gibt's für Deine Cam eine entsprechende App.

    Ich hatte mal mit dem gleichen Problem zu kämpfen (WebCam in der Pampa) und habe mich für eine alternative Lösung entschieden:
    Meine Bilder oder Videos landen jetzt in einer dropbox. Das gibt's auch für Smartphones, so dass der UMTS-Router quasi schon eingebaut ist. Zudem sind die SmartphoneCams teils erheblich besser als die üblichen WebCams mit VGA-Auflösung.
    Auch in früheren Zeiten von Symbian & Co gab es eine Reihe praktischer Lösungen, mit denen man Handy-Bilder ins Netz bekam.


    Für Deine Cam existieren, soweit ich das gesehen habe, auch entsprechende Apps für die Fernsteuerung, so dass statt eines Routers vllt ein einfaches Smartphone empfehlenswert wäre, das den Zugang zur dropbox über eine einfache App realisiert.

    Wie Nokiahandyfan bereits oben erwähnte, ist Dein Projekt doch recht umfangreich. Es wäre daher vllt sinnvoll das Ganze in einzelne Module zu gliedern. Auch Deine Beispiel-Seite (autogespot) setzt sich aus verschiedenen 'Modulen' zusammen. Wenn Du die Seite lädst, siehst Du, dass die Daten aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlicher Software zusammengesetzt werden. Große Media-Daten werden bspw über file.autogespot.com nachgeladen.
    Diese Modulbauweise ist durchaus empfehlenswert, da Du mit der schrittweisen Erweiterung Deiner Fähigkeiten ein Modul nach dem anderen bauen kannst und gleichzeitig den Lernprozess in einzelne 'Lektionen' unterteilst.


    Ich schließe mich der Empfehlung meiner Vorredner an und würde auch zunächst für ein Grund-Verständnis der Seitenbeschreibung plädieren (html,css).
    Wenn Du verstehst, wie Browser eine Seite zusammensetzen und aufbauen, verstehst Du auch eher, wie Blogsoftware arbeitet. Diese 'produziert' nämlich auch nur html & Co für den Browser am anderen Ende der (Internet-)Leitung.


    Da man das Fahrrad nicht neu erfinden muss, gibt's für viele Funktionen und Webseitenbestandteile bereits fertige Pakete. Inwieweit Du Dich in JavaScript- oder andere Programmierung einarbeitest, hängt davon ab, wie zufrieden Du mit den Fertiglösungen bist. Andererseits können diese Fertiglösungen Dir auch gleichzeitig zeigen, wie andere Programmierer das jeweilige Problem gelöst haben.


    Für erste 'Gehversuche' ist es nicht einmal nötig, kostenpflichtige domains und Webserver zu mieten. Ich selbst teste meine html-Seiten schnell mal, indem ich sie in den kostenfreien online-Speicher dropbox ablege und über dessen öffentlichen Link aufrufe.


    Probier es doch einfach selbst mal:
    Richte Dir eine kostenlose dropbox ein.
    Rufe dann eine beliebige Internet-Seite mit dem Browser auf.
    Speichere diese Seite im Public-Ordner Deiner dropbox (Menüpunkt im Browser 'Seite speichern unter')
    dropbox vergibt im Public-Verzeichnis automatisch öffentliche URLs, die Du und alle anderen Internet-Nutzer ganz normal benutzen können (im Browser aufrufen, als Link an Freunde weitergeben usw usf)


    Jetzt hast Du unter der dropbox-URL eine Kopie dieser Seite, mit der Du experimentieren kannst. Alle zugehörigen Dateien liegen in Deinem Public-Verzeichnis und können beliebig geändert, ausgetauscht oder erweitert werden. Wenn Du etwas kaputt machst, speicherst Du die Seite einfach nochmal wie oben beschrieben (oder eine andere Seite ;) )


    Auf diese Weise hast Du mit ca 15min Aufwand ein erstes Erfolgserlebnis mit einer echten funktionierenden Website :cool: ...wenn auch nur mit kopiertem Code :p


    Auch Deine ersten html/css-Versuche kannst Du dort reinkopieren und den Link Deinen Freunden zur Begutachtung schicken :)
    Im einfachsten Fall können bereits Word & Co ein Dokument als html dort speichern, das so zu Deiner ersten eigenen, öffentlichen Webseite wird. Für richtiges Arbeiten am Code brauchst Du aber andere Editoren.


    Für weitergehende Schritte wäre zunächst gut zu wissen, mit welcher Software Du bisher arbeitest.


    Ich nutze übrigens Espresso nehme aber auch schon mal für kleine Änderungen den Mac-Editor Textedit.