Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von fiestaforever
    Es ging ja ursprünglich nicht um 7,2 oder 7,0 Mb(!)/s....

    Die von mir genannten Werte waren einfach nur ein wenig (zynisch) überspitzt gemeint.
    Diese ganzen Geschwindigkeits-Überlegungen sind doch alle nur theoretischer Natur und eher für den Werbe-Hasch-mich geeigent.

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    Andererseits sind 7-9 gegenüber ca. 20 Mb/s schon ein bemerkenswerter Unterschied.

    Der 'bemerkenswerte Unterschied' liegt darin, ob Du bei tatsächlicher Nutzung dieser Geschwindigkeit schon nach 8min oder erst nach 15min ausgebremst wirst.
    Effektiv nutzbar sind diese Geschwindigkeiten im praktischen Gebrauch daher nicht.


    Es sollte aber auch mal erwähnt werden, dass der Vorteil von LTE in besseren Antwortzeiten liegt. Da Webseiten üblicherweise aus mehreren Quellen zusammengesetzt werden, ist damit der Aufbau einer Seite meist deutlich schneller als bei UMTS (bei gleicher Zellenauslastung/-geschwindigkeit).

    Was hier für iOS beschrieben wurde, funktioniert prinzipiell auch in der android-Welt.
    Wenn man sich bei jeder Benutzung des Smartphones Gedanken darüber macht, was da gerade genau geschieht, kann man bspw mit APP-Guard kontrollieren und selektiv erlauben/verbieten, welche Daten wohin gesendet oder geholt werden. Ob das für den Alltagseinsatz eine praktikable Lösung ist, sei mal dahin gestellt...


    Nebenbei bemerkt sollte man dann konsequent auch google nicht die Möglichkeit geben, ein Nutzerprofil über die gestellten Suchanfragen zu erstellen. Auch darüber lassen sich mittlerweile Nutzer mit recht hoher Wahrscheinlichkeit recht zuverlässig identifizieren. :rolleyes: Auf der großen Insel hinter dem großen Teich ist die Benutzung von Proxies für Suchanfragen seltsamerweise weiter verbreitet als bei uns...


    ...oder wer von Euch nutzt https://startpage.com/deu/ o.ä. statt seine Suchanfrage direkt in den Datensammler einzutippen? Die Such-Ergebnisse sind übrigen diesselben, nur nicht personifiziert. Eine gute Gelegenheit mal zu testen, wie die personifizierten Suchergebnisse bereits von den unabhängigen Ergebnissen derselben Suchmaschine abweichen :cool:

    Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen...
    einige vorangegangene Posts kommen mir vor, wie aus einem Parallel-Universum :gpaul:
    Vorschläge, wie das testweise Downloaden eines CD-Images oder einer 500MB-Testdatei gehen doch vollständig an der Realität vorbei. Nur um zu wissen, ob ich (theoretisch) ein paar Mb/s über oder unter einem gesetzten Leistungslimit liege, das ich ohnehin nie nutzen kann, verbrauche ich doch nicht mit ein paar Tests mein gesamtes Monatskontingent :flop:
    Tut mir leid, aber ich lebe hier unten, wo das grüne Gras wächst und nicht die Posaunen-Engel...
    und da ist es eher wurscht, ob 7,2 oder 7,0MB/s, solange ich nach ein Paar GB in die Internet-Steinzeit katapultiert werde :rolleyes:

    Re: Fax-Empfang per E-Mail ohne Router und Fax


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    Original geschrieben von NokiaN80IE
    Derzeit bin ich bei 1und1 und nutzte den UMS-Dienst (Weiterleitung auf 032-Nummer), der prinzipiell genau dem entspricht, was ich benötige. Allerdings ist dieser nicht zuverlässig und viele Faxe kommen nicht an bzw. der Versender erhält eine Störungsmeldung.

    Die Vorwahl 032 ist von vielen Anbietern aus nicht erreichbar und zudem recht teuer für den Anrufenden. Auch wenn es sich scheinbar um eine Festnetznummer handelt, müssen selbst Inhaber einer Festnetzflat dafür teils ziemlich happige Verbindunggebühren zahlen. Einen Teil dieser Gebühren kassiert 1&1 für die vermeintlich kostenlose Leistung. Ähnlich, wie bei 'Mehrwertdiensten' zahlt der Anrufende für den Dienst.
    Wikipedia-Artikel dazu


    Ich persönlich nutze diesen kostenpflichtigen Dienst, da mir allein der Faxempfang nicht reicht, sondern UMS für mich auch Adress- und Kalender-Synchronisation und anderen 'Komfort' beinhalten muss.
    Andererseits könnte man dem, von marcbytelle verlinkte neuen, jungen Anbieter auch mal eine Chance geben. Zumindest verspricht er, den Faxempfang dauerhaft kostenfrei zu halten. Wenn sich genügend Kunden finden, die dort auch kostenpflichtige Leistungen in Anspruch nehmen, besteht durchaus Möglichkeit, dass dieses Versprechen auch langfristig gehalten werden kann (was bei anderen Anbietern teilweise nicht geklappt hat)

    Die Stellen, an denen ein Notebook/Laptop außen heiss wird, sagen nichts über die Lage und Temperatur der Bauteile, die dies verursachen. In Laptops sorgen Heatpipes für den Abtransport der schädlichen Wärme. Je nachdem, wo der jeweilige Hersteller diese Wärme dann nach außen führt, werden bei unterschiedlichen Modellen unterschiedliche Stellen unterschiedlich warm.


    Zur Bewertung von gemessenen System-Temperaturen empfehle ich Dir auch diesen Thread, in dem auch Links zu entsprechenden Hersteller-Temperaturtabellen zu finden sind.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Lösungen, über die auch ich nachdenke ... und zwar vollkommen unabhängig vom eingesetzten Mobile-OS.

    Auch wenn das eigentlich ein ganz anderes Thema ist und schon häufiger gestartet wurde:
    ganzheitliche Online-Adressverwaltung
    oder
    Kontakte vom Handy sichern
    scheint nach dem Rückzug einiger Mobilfunkanbieter und Datenkraken aus dem SyncML-Service wohl neuer Informationsbedarf zu bestehen ;)


    Für email besteht mit imap eigentlich eine umfassende Lösung.
    Bei Adressen und Kalender gibt's zwar mit SyncML einen Standard, dessen Umsetzung aber leider von den oft zitierten zahlreichen Köchen häufig verschlimmbessert wurde.
    Dafür gibt's dann aber auch freie Lösungen (bspw diese Community Edition )
    Alternativen außerhalb der Einfach-Handy-Welt gäbe es mit CardDAV, CAlDAV etc sicher auch
    ...aber das ist dann wirklich schon ein ganz anderes Thema

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    Original geschrieben von caoz
    ...möchte allerdings auf den Luxus den Google mir bietet, nicht verzichten. Das wichtigste währen mir mein synchronisierter Kalender, E-Mails und Kontakte. Gibt es irgendwo schon laientaugliche Dokumentationen, wie ich mir selber einen Server dafür aufsetzen kann?


    Wenn ich das richtig verstehe, nutzt Du derzeit die Sync-Funktionen von google und willst den Umweg über dessen Server vermeiden?
    Bei email ist das doch unproblematisch über alternative imap-Clients möglich (K9Mail o.ä.)
    Für den Austausch von Kalender und Kontakten gibt's direkten Zugriff mit MyPhoneExporer & Co
    Der größere Aufwand besteht darin, google überhaupt loszuwerden.
    Wofür willst Du einen Server aufsetzen?

    Zitat

    Synchronisieren möchte ich meine Fritzbox, ein Macbook und mein I9250.

    Aus der Erfahrung mit einigen (einfacheren) CyanogenMod-Installationen, würde ich Deine Geräte-Kombination als 'problembehaftet' bewerten. Ich habe auch ein MB und bin mit Win unter Parallels zunächst gescheitert. Idealerweise solltest Du Dir dafür einen extra Win-PC oder zumindest ein DualBoot einrichten.

    Zitat

    Original geschrieben von s3fn
    Tja,bei diesen Costum Rom`s bin ich mir auch nicht sicher was man sich da Installiert,hab auf meinem Defy zwar auch eins drauf gemacht aber ob das jetzt sicherer ist,keine Ahnung,man weis eigentlich nicht was man sich da installiert wenn man nicht gerade Programierer ist.

    Zunächst mal grundsätzlich:
    CostumRoms machen android nicht sicherer, sondern ermöglichen mehr Kontrolle über das System, nutzen die google-Server aber gleichfalls und...
    ...nirgends in der Technik gibt's 100%ige Sicherheit.
    Allerdings ist das Konfidenzniveau bei Software, die von vielen freien, unabhängigen Programmierern in offenem Quellcode gestaltet wird, sicher erheblich besser als bei bezahlten Programmierern eines marktwirtschaftlich orientierten Unternehmens (Stichwort: Interessenlage).
    Oder anders gesagt: eine offene Community kontrolliert/korrigiert sich gegenseitig.


    Das Sicherheitsproblem liegt aber nicht so sehr in der Software auf Deinem Handy (auch google verwendet überwiegend offene Software), sondern in der (geheimen) Auswertung der (zwangsweise) übertragenen privaten Daten. Das betrifft nicht nur google sondern vor allem die Apps, die in ihrer Vielzahl nicht mehr zuverlässig kontrollierbar sind. Was hier manche privaten Programmierer alles 'wissen möchten' kommt nur gelegentlich bei weit verbreiteten Apps ans Tageslicht, wenn sich jemand die Mühe macht, den Datenverkehr zu analysieren. (imho Eisbergspitze)

    Hi Frankie,
    was meinst Du mit 'außen'? Produktives Android ist derart mit online-Services verzahnt, dass ich da eigentlich keine Grenze ziehen wollte. Der Begriff Android wurde schließlich bewusst für das System gewählt, um die Nähe zur/ Verschmelzung mit der (humanoiden) Identität zu betonen :cool:


    Ich hatte mich nur wieder über die weit verbreitete, einfältige Ausrede geärgert, die von so vielen Anwendern gebetsmühlenartig zur Selbst-Beruhigung vorgebracht wird.
    Doch, sie haben etwas zu verbergen :eek:


    Ihre Identität!!!


    Wenn Ermittlungsbehörden jeden aufsuchen würden, mit dessen Identität Schindluder getrieben wird, ohne dass sie es merken, würden eine Menge Leute mal aufwachen. Dabei sind kriminelle Aktivitäten sicher nur die Spitze des Missbrauchs-Eisbergs. Es ist immer noch die einfachste Art annonym zu bleiben, wenn man unter der Identität solcher User, wie phone-company agiert :rolleyes:


    Insofern finde ich allein die Fragestellung des TE schon lobenswert, da er sich im Gegensatz zur Mehrzahl der Anwender Gedanken macht. :top: Ich bin sicher kein Weltverschwörungs-Theologe aber mich erschreckt immer wieder die Ahnungslosigkeit oder Naivität mit der manche Leute sogar Warnmeldungen wegklicken oder intimste Daten-Zugriffe erlauben, ohne sich dessen bewusst zu sein.... eben weil sie nicht drüber nachdenken :flop:
    Eines der größten Probleme unserer heutigen Gesellschaft ist die Vogel-Strauß-Ignoranz :mad:


    besorgte Grüße
    Gallium


    PS: Ich habe auch ein paar android-Spielzeuge - aber eben nur zum 'Spielen'. Über produktive Systeme möchte ich dagegen immer noch gern die Kontrolle behalten.

    Die größte Hürde für Tablets sehe ich derzeit noch in der unterschiedlichen Hardwarebasis (Stichwort Win/Win RT oder MacOS/ iOS). Vielen Anwendern ist (noch immer nicht) bewusst, dass ihre altgewohnten Programme gar nicht auf allen Geräten laufen. Auch wenn man davon ausgehen darf, dass diese Grenzen zunehmend verschwinden werden, ist derzeit die Portierung des gewohnten 'Arbeitsplatzes' (nicht desktop) auf ein Tablet noch eine komplette Umstellung in eine andere Welt - auch wenn's optisch/ergonomisch ähnlich ist.... das Otto-Nomalverbraucher-Anforderungsprofil 'Internet-PC mit Word' mal außen vor.


    Die neuen Lizenzmodelle für Software (zeitliche Nutzung), die derzeit Einzug halten, um diese Grenzen zu überbrücken, sind eine Herstellerlösung, mit der ich mich auch nicht so recht anfreunden kann. Daher werde ich im Produktivbereich vorerst bei der derzeit noch flexibleren, konventionellen Technik bleiben.


    Als Multimedia-Spielzeug im Entertain-Bereich haben die Tablets einen fühlbaren Mehrwert, der die Verbreitung im Heimbereich weiter voran treiben wird. Die damit einhergehende Verbreitung einer neuen Hardwarebasis wird (wie immer) mit zeitlicher Verzögerung entsprechende Software generieren. Derzeit ist dies aber noch die Domäne der Hersteller, was von denen sicher auch so gewünscht ist. Sobald sich diese Bindung erkennbar löst, werde ich auch über einen Wechsel nachdenken.


    ...und dann ist da noch das derzeit unzureichende Leistungsprofil Performance/Laufzeit, das meiner Produktivbasis 'Laptop mit Wechselakku' noch immer nicht das Wasser reichen kann. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass viel Tablet-Leistung (noch) von hochspezialisierter Hardware generiert wird. Sobald man Leistung abfordert, die abseits des Mainstream-Bedarfs liegt, merkt man sehr schnell (oder präziser gesagt langsam :p ), dass man doch noch vor einem 'getunten Smartphone' sitzt.