Beiträge von Gallium

    Im Gegensatz zu Digitalstrom wird das X10-Protokoll seit vielen Jahren millionenfach weltweit eingesetzt. Allerdings wurde es anfänglich von GE für den amerikanischen Markt produziert. Die Geräte für unser 230V-Netz waren bisher nicht so verbreitet bzw werden von großen Anbietern, wie ELV, Conrad etc ein wenig stiefmütterlich behandelt. Keine Ahnung warum das so ist :confused:
    Natürlich hat auch Powerline Vor- und Nachteile. Vllt helfen diese FAQs bei der Entscheidung :top:


    Die Phasentrennung empfinde ich übrigens als vorteilhaft, da ich so 3 getrennte Netzwerkstränge habe. Eine Phase ist bei mir exklusiv für ein devolo-PowerLan reserviert, da ich mein Sat-TV-Signal so im Haus verteile.
    Ich habe aber auch schon Lösungen gesehen, bei denen ein kleiner Kasten an der Herdanschlussdose die Phasenkopplung übernimmt.
    Es muss auch nicht immer gleich der Elektriker ran ;)
    Es kommt ein wenig auf die eigenen handwerklichen Fähigkeiten an. Wenn man Schalter/Steckdosen in der UP-Dose wechseln kann, kann man so auch Powerline-Aktoren eigenhändig 'verstecken'. Andererseits gibt's aber auch hier die bekannten Stecker-Schalter, Aufschraubfassungen usw. Dass die elegante Hutschienenlösung eher nicht für die Mietwohnung taugt, ist schon klar.


    FHEM beherrscht übrigens auch X10. Bei mir war jedoch ein Mediacenter-Mac mit Handy-Fernsteuerung bereits vorhanden, so dass ich mich bequemerweise für die Kauf-Software entschieden habe.

    Zitat

    Original geschrieben von IceEngine21
    Neue Simkarten kaufen ist Schwachsinn.

    Das gibt's bei einigen Anbietern auch ohne zusätzliche Kosten (nur ne einmalige kleine 'Bearbeitungsgebühr'). Die 2. Karte hat die gleiche Tel.-nummer, wie Deine jetzige. Das ist für Geräte gedacht bei denen der Sim-Karten-Wechsel zu umständlich ist (z.B. eingebaute Freisprechanlage im Auto). Es ist immer nur eine Karte aktiv, wobei man die Priorität auch selbst festlegen kann. D.h. wenn die erste Karte kein Empfang mehr hat (ausgeschaltet ist), ist automatisch die zweite Karte aktiv. Das gibt's üblicherweise aber nur bei PostPaid. Für PrePaid ist mir kein Anbieter bekannt, der so etwas hat.

    Wenn Du tatsächlich für jedem erdenklichen Besucher und für jedes Netz gsm-Empfang in Deiner Wohnung sicher stellen willst, kommst Du nicht an der, von NockX bereits erwähnten 'Femtozelle' vorbei.


    Eine Wlan-Lösung muss dagegen stets für die betreffende Nummer eingerichtet werden und funktioniert auch nur auf Smartphones, die eine entsprechende VoIP-App/ VoIP-Client besitzen (Wlan allein reicht nicht). Einfache DECT- oder Festnetztelefone funktionieren an Deiner Fritzbox aber auch.


    Zum Verständnis:
    Die Übertragung über Wlan funktioniert ähnlich, wie die Datenübertragung im Internet - wogegen im Mobilfunk die Telefonie auf andere Weise übertragen wird. Deine Fritzbox wäre quasi der 'Übersetzer'.
    Im USB-STick der Fritzbox (oder Easybox) müsste auch die gleiche SIM stecken, wie in Deinem Handy (das nennt sich MultiCard o.ä.). Bekommt Dein Handy keinen Empfang mehr, würde automatisch die Fritzbox das Gespräch empfangen und per Wlan an Dein Smartphone oder DECT-Telefon weiterleiten (kostenfrei).
    Diese Technik müsste dann aber für jeden Nutzer eingerichtet werden, was bei der Vielzahl Deiner Besucher wohl eher nicht praktikabel ist.

    Das Gerät, auf das die TE verlinkt hat, ist aber laut Werbetext und Beschreibung explizit nur für Internet :confused: (wie ja NockX auch schon schrieb)

    Zitat

    Der Nutzer schließt in dem Haus den UMTS-Booster dort an, wo ein stabiles UMTS-Signal verfügbar ist und bekommt somit einen stabilen Internetzugang.


    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    Aber dafür könnte man doch auch gleich den bereits vorhandenen Internetzugang (ich gehe mal davon aus, dass "WLAN vorhanden = Internetzugang" gilt) nutzen und bräuchte keinen zusätzlichen per Mobilfunk.

    Damit könnte man Gespräche auf der Mobilnummer ggf nur über kostenpflichtige RUL entgegennehmen.

    Zitat

    Original geschrieben von Brice
    Bei FHEM darf aber nicht vergessen werden, dass Programmierkenntnisse ansatzweise vorhanden sein müssen und/oder man gewillt sein muss, sich in die Materie einzuarbeiten. Bei mir sind es die mangelnden Pearl-Kenntnisse, die zeitraubend sind.

    Wenn man das zum Hobby macht, spielt Zeit eher keine Rolle ;)
    Wer jedoch ein fertiges System will, für den gibt's auch fertige Software (Bei Bedarf auch in Win). Für die Fritzbox (aka Linux) kenne ich leider keine vergleichbare PnP-Lösung.

    Zitat

    Original geschrieben von jungmario
    In einer Mietwohnung wäre es Irrsinn, ein Kabelsystem zu installieren.

    Brauchst Du auch nicht, da mit Sicherheit hinter jeder Steckdose, Schalter, Lampe etc auch ein Powerlan-Kabel versteckt ist :p
    ...und die Stromversorgung ist auch schon da :D

    Zitat

    Original geschrieben von BornToRun
    ... wenn denn überhaupt nach Internet gefragt worden wäre. ;)

    Davon bin ich ausgegangen, da nach HSDPA gefragt wurde, was zum Telefonieren eher nicht gebraucht wird und das Wunschgerät der TE extra für die Internetversorgung ländlicher Regionen beworben wird ;)
    Von einer möglichen VoIP-Lösung über HSPA mal abgesehen, kann man aber auch mit einer Fritzbox oder Easybox genauso gut schnurlose Dect- oder Wlan-Telefone (also auch besagtes Handy) im ganzen Haus mit Telefonie versorgen. Natürlich müsste der USB-Stick das auch unterstützen (ist bspw. bei der Hardware der 'Surf-Sofort-Pakete' von Vodafone state-of-the-art).
    Im einfachsten Fall wäre ggf sogar eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung für's Handy ausreichend (wobei dann natürlich Inet fehlt)

    Die schwarze Patrone hat auch eine Kapazität für 2000 Seiten - die farbigen nur 1000Seiten. Die Reichweite gilt für eine Farbdeckung von 5% der A4-Seite. Wenn man weniger druckt hält's natürlich auch länger, was aber genauso auch für die Tintendrucker gilt.
    Außerdem braucht man eben nicht nur Toner sondern gelegentlich auch neue Resttonerbehälter und Entwicklereinheit.

    Es ist eine recht teure, unpraktische und imho exotische Lösung, das Mobilfunksignal verstärken zu wollen. Funkwerk ist jedoch ein namhafter deutscher Hersteller, bei dem man davon ausgehen darf, dass das funktioniert (Die gängigen Mobilfunkfrequenzen werden alle unterstützt)


    Weiter verbeitet und damit preiswerter wäre ein MiFi. Diese mobilen Geräte empfangen HSPA und stellen diesen Internetzugang dann auch mehreren Geräten gleichzeitig zur Verfügung, was Dein Wunschgerät nicht kann.
    Selbst Geräte mit Netzanschluss, wie Easybox oder Fritzbox können über einen USB-Stick HSPA empfangen und per Wlan in Deiner Wohnung für alle Deine Geräte verteilen. Die Easybox gibt's gelegentlich mit USB-Stick schon ab 25,-
    So ein Gerät einfach in der Wohnung an einer Stelle aufstellen, wo ordentlicher HSPA-Empfang ist und Du hast über Wlan überall mobiles Internet. Sollte es notwendig sein, eine Außenantenne zu nutzen, müsstest Du natürlich ein Gerät mit entsprechendem ext.Antennenanschluss aussuchen (haben nicht alle).


    Von GSM/gprs würde ich eher abraten, da die damit erreichbaren Geschwindigkeiten wirklich keinen Spass machen.

    Habe auch einen Samsung Farblaser der clp300er Serie, weil ich damals wischfeste Farbdrucke brauchte.
    Die Druckqualität für Fotos ist aber erheblich schlechter als bei meinen Tintenstrahlern. Für Grafiken, bei denen es auf Farbtreue nicht ankommt, reicht's aber.
    Die Verbrauchspreise sind trotz Alternativ-Toner auch deutlich teurer (1000Seiten 30,-) als bei meinem Canon-Tintenstrahler (350Seiten 1,-). Wenn irgendwann mal die Entwicklereinheit ausfällt, landet das Teil in der Tonne, da ich mittlerweile Spezialpapier (5ct/A4-Blatt) habe, dass auch bei Tintendruck wasserfest ist.