Beiträge von Gallium

    Zitat

    Original geschrieben von smile-it.net
    Leider kann ich dort keine Nebenstelle per Kabel anschließen.
    Daher war die Idee die Türsprechstelle an eine DECT TAE Dose anzuschließen und dann
    an das Gigaset DX800A anzumelden.

    In dem Fall ist die Gigaset Dect-Türstation vllt die einfachere, wenn auch deutlich teurere Lösung, da so alles schon in einem Gehäuse ist. Ansosten müsstest Du vermutlich für die DECT-TAE noch 'ne wetterfeste Unterkunft finden ;)
    Preislich würdest Du mit einer einfachen Telefonanlage erheblich besser liegen.


    Vorsorglich noch ein Hinweis:
    Die Einrichtung der Station über Funk ist bei einigen Modellen etwas holprig (Konfig-Befehle kommen unsauber an und werden nicht zuverlässig erkannt). Es empfiehlt sich, für die Einrichtung eine drahtgebundene Variante zu verwenden:
    Ausleihen oder einfach mal beim Nachbarn auf'n Kaffee vorbei schauen.... Fritzbox o.ä. hat ja heute fast jeder Haushalt :cool:


    Christian213
    Danke, gut zu wissen :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Grasdackel
    Versteh nicht ganz wie du das meinst....

    Ja, da habe ich wohl ein wenig wirr geschrieben :o :gpaul:
    Mein Gedanke ist, dass eine voll belegte TAE-Dose 3 Adernpaare also 6 Drähte hat. Davon willst Du zwei für die Telefon- (Fax-) Weiterleitung nutzen. Die anderen 4 Adern (2 Paare) reichen für eine Fast-Ethernet verbindung bequem aus, wenn die Distanz nicht übermäßig groß ist. Wie skybird1980 schon schrieb, hast Du dann 100Mbit/s, was für jedes derzeit verfügbare DSL bequem reicht :top:
    Wenn Deine Wandverdrahtung halbwegs dem technischen Standard entspricht, könntest Du auch die Hauptdose ins OG durchschleifen und dort den Splitter mit Fritzbox installieren.
    Auch ein zweiter Splitter wäre bei ausreichender DSL-Signalstärke denkbar. Dann hättest Du DECT-Telefon/Fax im OG und Internetrouter (aka Fritzbox) im EG.
    Grundsätzlich gilt:
    Vor dem Splitter brauchst Du 2 Adern für Inet + Telefon. Hinter dem Splitter sind's 2 Adern für's Telefon/Fax und 4 Adern für's Netzwerk :cool:
    Vielleicht hilft das beim Überdenken Deiner Konfiguration, denn Wlan sollte immer erst zweite Wahl sein.

    Zitat

    Original geschrieben von smile-it.net
    Wäre es möglich so eine Türsprechstelle an eine schnurlose DECT TAE Dose anzuschließen?

    Sicher wäre das möglich aber, wie FerdiM schon schrieb, ziemlich sinnlos, da Du ohnehin Drähte für die Stromversorgung brauchst...
    oder haben wir da irgend eine Einsatzvariante nicht berücksichtigt :confused:

    Im Hinblick auf die von Franky erwähnte bessere Reichweite von DECT wäre es doch ggf sinnvoller auch Splitter und 7390 ins OG zu verfrachten. Falls Deine Hausverdrahtung 4adrig ist, solltest Du auch noch mal über die Zweckentfremdung eines Adernpaares für's LAN nachdenken. Der Durchsatz und die Antwortzeiten dürften deutlich besser als bei Wlan sein, wenn dies durch Wände muss. Für DSL-Speed reicht das allemal, sofern Du nicht einen Fernsehturm bewohnst :D

    Die Frage nach der Hardware ist eher das kleinere Problem. Mein Huawai K3765-HV meldet sich beim System mit 3 Schnittstellen (HUAWAIMobile-Diag, -Pcui, -modem). Modem lässt sich mit dem Kommando AT+CBST=14 bereitwillig in den Fax-Modus versetzen. Das bedeutet aber, dass der Stick nun nicht mehr paketorientiert (gprs) arbeitet. Da heutzutage die Internetverbindungen nur noch paketorientiert vermittelt werden, setzen die Treiber die Sticks default-mäßig immer in den gprs-mode. Du brauchst also zunächst immer erst mal Software, die den alten Standard überhaupt unterstützt. Das lässt sich aber auch genauso gut noch von Hand über ein Terminal mit den bereits erwähnten
    AT-Kommandos machen. Fax-Software macht auch nichts anderes. Das ist schlicht die immer noch gültige alte Befehlssprache für Modems.


    Du kannst somit also immer nur eine Übertragungsart nutzen. Insofern nutzt Dir HSPA+ nichts, solange Du im Fax-Modus bist; oder anders gesagt, kann man mit einem auf Fax geschalteten Stick nicht auf den üblichen Wegen gleichzeitig ins Internet.


    Damit sich eine Faxverbindung aufbauen kann, muss auch der Netzanbieter CSD für Dich freigeben. Bei den O2-Genion-Verträgen, die ich habe, kann ich für 5,-/Monat Aufpreis eine Festnetznummer dafür freischalten lassen.
    Wenn Du ernsthaft über gsm faxen möchtest, würde ich Dir eher spezialisierte Hardware empfehlen, da die 'normale' Faxsoftware von einer zuverlässigen Drahtleitung ausgeht und mit den wechselnden Verbindungsqualitäten einer Funkverbindung nicht klar kommt. Während man bei Telefongesprächen kurze Aussetzer gar nicht wahrnimmt, führt das bei Faxen zu unleserlichem Fliegensch***


    Ich selbst nutze dieses Faxmodem, wobei man schon auf eine gute Funkverbindung achten sollte, wenn man auch 24/7 empfangsbereit sein möchte. Für den Empfang ist eigentlich ein Fax-to-email Gatway sinnvoller (z.B. eine entsprechend konfigurierte Fritzbox oder ein entsprechender Inet-Dienstleister)

    Zitat

    Original geschrieben von Grasdackel
    Meine Regierung erlaubt es mir bestimmt nicht, noch irgendwelche Kabelschlitze zu klopfen bzw Kabelkanäle zu installieren weswegen ich ja auch weitestgehend auf WLAN umgerüstet habe.

    Siehe deshalb mein Edit im vorangegangenen Post :top:

    Wenn Du bereits ein Kabel in der Wand liegen hast, ist das alles doch kein Problem mehr :)
    Einfach den analogen Telefonanschluss (mit der zugeordneten FAX-Nummer) darüber bis zur gewünschten Steckdose weiterleiten. Ob mit TAE- oder Western-Stecker ist egal. Auch ein womöglich vorhandenes Netzwerkkabel (sofern vorhanden) kann dazu missbraucht werden, indem man einfach zwei der acht Drähte 'missbraucht'
    In diesem Zusammenhang ist vllt ganz sinnvoll, wenn Du mal einen Blick auf strukturierte Verkabelung für Deine Hausinstallation wirfst. Das schützt bei weiterem Ausbau vor undurchsichtiger Kabelknäulerei :top:


    Übrigens kann u.U. ein vorhandenes Telefonkabel (abhängig von Qualität und Länge) auch für eine LAN-Verbindung missbraucht werden. Das ist zumindest von der Antwortzeit deutlich besser als ein WDS.

    Zitat

    Original geschrieben von Grasdackel
    Ich habe einen normalen Analogen Telefonanschluss der DTAG (2,5 Mbit).
    Dort an meiner Haupttelefondose (TAE-Dose) ist die 7390 angeschlossen. Diese Stellt die Verbindung ins Inet her und dient meinen beiden Schnurlostelefonen per DECT die möglichkeit sich mit der weiten Welt zu verbinden.

    Was Franky schon meinte: Was ist ein 'normaler Telefonanschluss'?
    So, wie ich das bisher verstehe, hast Du die 7390 direkt mit nur einem TAE-Stecker an der Hauptdose angeschlossen (Ohne Splitter?). Demzufolge wäre zu vermuten, dass Du einen NGN-Anschluss mit VoIP hast :confused:
    Man könnte streiten, ob man das als 'normal' bezeichnen kann. ;) Franky und ich sehen das etwas anders :p


    BTT: VoIP läßt sich im Gegensatz zu einem leitungsvermittelten Anschluss problemlos im Netzwerk (weiter-) verteilen. Über Wlan wird allerdings die Laufzeit und die Fehlerrate erheblich größer, was u.U. zu vermehrten Abbrüchen beim Fax führen kann. Das ist letztlich von der Qualität Deiner Wlan-Verbindung und den Störeinflüssen anderer Sender in Deiner Funkreichweite abhängig
    Solltest Du dagegen einen 'echten' analogen Anschluss haben, müsste dieser für die Netzwerkübertragung auf VoIP gewandelt werden. Technisch sollte das möglich sein, jedoch ist mir im Moment keine PnP-Lösung für die 7390 bekannt.