Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Nach zwei Dutzend Datenblättern bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass die beiden ersten Ziffern bei NEC zwar tatsächlich das Monitormaß bezeichnen, die dahinter stehenden aber nicht proportional zur Güte sind.

    Daher hatte ich auch geschrieben, dass man das nicht überbewerten darf. Offensichtlich wird auch noch das Geburtsdatum des Entwicklungsingenieurs in unbekannter Rechenvorschrift mit eingearbeitet. :D
    Ich habe jedenfalls bisher noch keine Übersicht gefunden, in der die kryptische Zahlenvergabe von NEC erklärt wird.
    Deine Identifizierung bezüglich der Pivot-Funktion gilt leider nur für Deine Serie, da beispielsweise sowohl 1970VX als auch 1970NX kein Pivot haben.


    Als einigermaßen sicheren Anhaltspunkt empfehle ich Dir zunächst die NEC-Übersicht bei prad.de und dort die Auswahl eines Monitor mit der Bezeichnung:
    'NEC LCD <vierstellige Zahl> XX'
    Alles andere ist entweder für den Multimedia-/Homebereich (Akkusync, EA...) oder den Profibereich Bildbearbeitung (Spectraview ....)
    Damit schränkt sich die Auswahl bei 21ern bereits auf nur 4 Modelle ein (jeweils in grauem oder schwarzem Gehäuse).


    In dieser Auswahl sind dann die beiden letzten Ziffern signifikant für die Qualität (in Bezug auf die Ausstattung). Während ein 70er nur einen Signaleingang hat und nicht jedes Signal interpolieren kann, hat man mit einem 90er mehrere umschaltbare Eingänge, Interpolationseinstellungen und Farbmanagement.
    Das erklärt auch, weshalb unterschiedliche Soundbars je Endziffernpaar zum Einsatz kommen müssen, da schlicht der verfügbare Platz zum Anstecken anders ist.


    Nach der Devise: "So gut wie nötig, nicht wie möglich"
    sind Modelle ab 70er Endung aufwärts für Dich völlig ausreichend und ab 80 mit Sicherheit perfekt. (Obacht: bei 70ern gibt's auch ältere noch mit TN-Panel)
    Sollte das aktuelle Schnäppchen Deiner Wahl gerade keine Pivotfunktion haben (häufig noch bei 70ern), ist das übrigens nicht so schlimm, da die Funktion ohnehin über den Monitorfuss realisiert wird. Dank VESA-Aufnahme kann man jeden anderen Fuss (auch anderer Hersteller) dranschrauben.... oder alternativ 'ne Wandhalterung für mehr Platz auf dem Tisch ;)


    Zu den Endungen:
    FX = besonders schmaler Rahmen
    UX = IPS Panel
    (wobei auch manchmal nur ein kleines 'i' angehängt wird, wenn die Serie anfangs mit VA-Panel rauskam --> z.B. SXi)
    W = Widescreen-Format
    BK = schwarzes Gehäuse (wer hätte das gedacht :D)
    SX = Standardgehäuse (?) mit Pivot
    GX = Gamerserie mit schnellem TN-Panel (nichts für Dich ;))

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    ... wenn ich mal die Rente durchhabe ... :p

    Was ist das ? :D:D


    Wenn der Monitor eine VESA-Aufnahme hat (4 Schrauben im 10 x 10cm Raster), könntest Du ihn einfach auf Kopf am Monitorständer anschrauben.
    Dein Betriebssystem (Win?) sollte eigentlich auch mit 180/270 Grad Drehung klarkommen, damit Du vom 'Loriot-Effekt' verschont bleibst.

    Da die Originalfirmware (besonders bei Neugeräten) häufig was für Beta-Tester ist, schaue ich immer erst mal, welche Alternativen es gibt. Damit scheiden für mich die frisch auf dem Markt erschienenen Newcomer erst mal aus.
    Irgend jemand muss natürlich die Software-Fehler finden. Also bin ich den Käufern dankbar, die stets das neueste Modell kaufen und austesten :D


    Das LG P990 Optimus Speed (gute Cam/FullHD, 2x 1GHz NVidiaTegra, guter 4"Touch, HDMI)
    für derzeit unter 200,- wäre vllt eine Erwähnung wert - aber nur mit alternativer Firmware !

    Zitat

    Original geschrieben von Telli
    Handelt sich um den Asus LS246H :)

    ist leider auch nur ein TN-Panel mit den oben beschriebenen Nachteilen. Ein 21er in 4:3 hat fast die gleiche Arbeitsfläche wie ein 24er in FullHD-Auflöung. Ein FullHD-24er kann auch kein A4- oder A3-Format in Originalgröße darstellen. Für Kino gucken ist er sicher vom Format besser geeignet - wegen der schlechten Blickwinkelstabilität aber nur für Einzelzuschauer ;)

    Mal der Reihe nach zum Verständnis... :)
    Dein Stick besteht aus drei Teilen:
    1. einem Cardslot, der als normaler Speicher genutzt wird
    2. einem weiteren Speicher, der so tut, als wäre er ein CD-Laufwerk
    3. und das HSPA/UMTS-Modem


    auf 2. befindet sich die 'Treiber-Software' von Vodafone, der je nach Betriebssystem mehr oder weniger automatisch gestartet wird. Wenn Du alternative 'Treiber-Software' (MWConn, O2Connection-Manager, Huawai-ungebrandet) nutzen willst, darf dieses Laufwerk nicht starten. Wenn der Vodafone-Treiber geladen ist, kollidieren die anderen mit ihm.


    Daher hat Lagoon08 Dir eine Variante vorgeschlagen, mit der Du die 'CD' einfach vorübergehend 'auswirfst'. Du könntest dieses CD-Laufwerk auch komplett löschen. Du musst nur dafür sorgen, dass Dein Windows seine 'Treiber-Software' woanders findet.


    Bleiben wir bei Lagoons Variante:
    Kopiere die entpackten Dateien aus Lagoons Link in das Hauptverzeichnis einer SD-Card im CardSlot des Sticks. Damit keine anderen Treiber mehr da sind, zieh den Stick ab und lösche alles, was mit Huawai zu tun hat.


    Wenn Du nun den Stick wieder ansteckst, wird die Vodafone-Software automatisch geladen. Im Geräte-Manger findest Du nun unter <Modem> Dein 'Huawai 3G-Modem'. Unter Eigenschaften findest Du nun den Port an den Du das AT Kommando senden musst, um die virtuelle CD temporär zu deaktivieren.
    Nach dem Deaktivieren nur noch unten in der Geräteliste das Flash-Laufwerk alias 'CD' auswerfen. Damit werden die Vodafone-Treiber entfernt. Beim nächsten Anstecken des Sticks wird nun die Software von der SD-Card genutzt...
    und alles wird gut :D
    Ich hoffe, ich habe so halbwegs die richtigen Begriffe verwendet, da ich selbst kein Windows habe/nutze.


    Edit: Uups, da war wohl saschabln etwas schneller. Dafür ist seine Beschreibung mit den Menü-Wegen Windows-konformer. :top:


    Noch ein Nachtrag: Da Du erklärtermaßen eine O2-SIM (LidlMobil) nutzen willst, könntest Du u.U. auch mit der Vodafone-Software leben. Bei O2 ist es nämlich wurscht welche APN-usr/pwd - Kombination Du nutzt. Die Verbindung sollte also auch mit den Vodafone-Einstellungen aufgebaut werden können.
    Ich werde das nachher mal ausprobieren...
    Versuch macht kluch ;)


    zu Deiner Frage:

    Zitat

    Original geschrieben von Ultimate99
    Gibt es eine deutsche Schritt für Schritt Anleitung wie man genau mit Putty das AT Kommando absetzt?

    Putty ist nur eine Möglichkeit, AT-Kommandos an eine serielle Schnittstelle (hier USB) zu senden. Das von saschabln vorgeschlagene HyperTerminal ist m.M. einfacher und offensichtlich bei Win (immer noch) onboard.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Meine (zunächst) logisch scheinende Theorie vom Erwerb eines Monitors ohne Pixelfehler kann ich wohl knicken ... :mad:
    Was ich mit der Verkäuferin mache, weiß ich noch nicht. Mal sehen, wie sie reagiert.

    Ich fürchte, das Problem ist eher die weit verbreitete Unkenntnis, was überhaupt ein Pixelfehler ist :rolleyes: Häufig werden damit komplett ausgefallene Zeilen oder Spalten des Bildes gemeint. Auch wenn die (vermutlich) unwissende Verkäuferin was anderes meinte, gilt dennoch: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht :gpaul:
    Vllt kannst Du in Anbetracht des Preises Gnade vor Recht ergehen lassen ;) Immerhin hat der Monitor mal in 2009 rund 180,- gekostet.
    Auf jeden Fall hast Du jetzt aber ein Experimentiermodell, bei dem Du die Nachteile des TN-Panels vor Augen hast. Im Portrait-Modus sollte aus einer seitlichen Ansicht das Bild ziemlich duster werden.

    Zitat

    Gegenwärtig habe ich den Pixel mit einem anthrazitfarbenen wasserlöslichen Filzer punktförmig abgedeckt, so dass er mich nicht mehr wirklich stört

    Genial - hast Du Dir das schon patentieren lassen?! Wenn die Chinesen hier mitlesen gibt's ab morgen den 'ReparaturStick' beim doof-Markt :D :D


    Übrigens habe ich im Bekanntenkreis mal rumgefragt und feststellen können, dass eine Reihe NECs einen Anschluss für einen NEC-Soundbar hat, den es als Zubehör für eine ganze Serie gibt (passt auch am 2170)

    Da hier Urheberrecht und Verwertungsrecht wohl ein wenig 'durcheinander-gewürfelt' wurde, mal eine Erläuterung:
    Urheber der Texte, Bilder etc bleibst immer Du, wenn Du es nicht geguttenbergt hast ;)
    Das Urheberrecht ist unveräußerlich.


    Im Gegensatz dazu kannst Du aber die Verwertungsrechte an Deinen Texten (oder Bilder oder Songs oder...) verkaufen. Freie Journalisten verkaufen beispielsweise Zeitungs-Artikel an einen Verlag und bekommen Geld dafür.
    Auswüchse nimmt das jedoch an, wenn der Verwerter gegen einmalige Leistung die Rechte auf unbegrenzte Zeit und für unbegrenzte Vervielfältigung/Nutzung erhält.


    Das wohl bekannteste Negativ-Beispiel für Privatnutzer ist Facebook, die Deine Inhalte auch noch verwenden können nachdem Du sie gelöscht hast - also die Veröffentlichung (Publikation) beendet hast.
    So etwas darf m.M. nach nicht sein, denn für eine erneute Veröffentlichung/Nutzung wirst Du nicht mehr gefragt.
    Das ist übrigens auch einer der Kritikpunkte an ACTA.